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ADFC Baden-Württemberg: Dr. M. Zimmermann wird neuer Landesvorsitzender

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Ära Gudrun Zühlke endet nach 13 Jahren

Nach 13 Jahren erfolgreicher Führung verabschiedet sich Gudrun Zühlke als Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg. In ihrer Amtszeit hat sie sich unermüdlich für eine gleichberechtigte Mobilitätskultur und eine bessere Radinfrastruktur eingesetzt. Sie wurde als Vorbild für junge Aktive im ADFC und außerhalb des Vereins gewürdigt. Verkehrsminister Winfried Hermann lobte Zühlkes nachhaltige Prägung der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg.

Neuer Vorstand bringt frischen Wind

Dr. Matthias Zimmermann, ein 52-jähriger Verkehrsingenieur und Dozent am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), tritt als neuer Landesvorsitzender des ADFC Baden-Württemberg in Zühlkes Fußstapfen. Mit einem neu gewählten Vorstandsteam, bestehend aus Dr. Susanne Garreis, Michael Haller, Brigitte Aigner, Andrea Engel-Benz, Johannes Metzger und Kristine Simonis, wird er die Zukunft des ADFC Baden-Württemberg gestalten.

Klimaschutz und Verkehrssicherheit im Fokus

Zimmermann sieht die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende als wichtigsten Hebel, um mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen. Die Einhaltung der Klimaschutzgesetze auf Landes- und Bundesebene hat für ihn oberste Priorität. Der ADFC Baden-Württemberg wird sich für die Nutzung der Potenziale des Radfahrens im Rahmen des Klimaschutzes einsetzen und politisch anerkannt werden.

Der ADFC – Mehr als nur ein Fahrradclub

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) vertritt bundesweit die Interessen der Alltags- und FreizeitradlerInnen mit über 220.000 Mitgliedern, davon mehr als 27.000 in Baden-Württemberg. In etwa 60 Kreis- und Ortsverbänden engagieren sich mehr als 500 Aktive ehrenamtlich im ADFC Baden-Württemberg. Die Schwerpunkte des ADFC umfassen Verkehrsplanung und -politik, Verkehrspädagogik, Radtourismus, Technik, Sicherheit, Service, Verbraucherschutz, Gesundheitsvorsorge und Fahrraddiebstahlschutz.

Der ADFC wurde 1979 in Bremen gegründet und ist in allen Bundesländern mit Landesverbänden und 400 Kreisverbänden vertreten. In rund 60 Städten gibt es ADFC-Geschäfts- und Beratungsstellen. Vor Ort bietet der Verein Radtouren, Technikkurse, Kaufberatung, Verkehrsaktionen und vieles mehr an.

Mit dem neuen Landesvorstand und Dr. Matthias Zimmermann an der Spitze blickt der ADFC Baden-Württemberg in eine vielversprechende Zukunft. Die Herausforderungen der Mobilitätswende und des Klimaschutzes stehen im Mittelpunkt der künftigen Arbeit des ADFC, und die Mitglieder sind bereit, sich aktiv für eine nachhaltigere und sicherere Fahrradinfrastruktur einzusetzen.

Gemeinsam für eine bessere Radinfrastruktur

Die Mitglieder des ADFC Baden-Württemberg werden gemeinsam mit ihrem neuen Landesvorstand an der Umsetzung ihrer Ziele arbeiten. Dazu gehört die Förderung einer modernen, nachhaltigen Mobilität für alle Menschen, unabhängig von Alter und sozialem Hintergrund. Die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, Verkehrsplanern und anderen Akteuren wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Förderung des Radtourismus

Der ADFC wird auch weiterhin den Radtourismus in Baden-Württemberg fördern, indem er das Angebot an Radreisen, Bett+Bike-Unterkünften und Radveranstaltungen ausbaut. Dies schließt die Weiterentwicklung von Radwegen und die Unterstützung bei der Planung von Radreisen ein, um sowohl Einheimischen als auch Touristen eine attraktive und umweltfreundliche Möglichkeit der Fortbewegung zu bieten.

Technik und Sicherheit im Fokus

Eines der Hauptanliegen des ADFC Baden-Württemberg ist es, die Sicherheit der Radfahrenden zu erhöhen. Hierzu wird der Verein in Zusammenarbeit mit Experten technische Innovationen fördern und aufklärerische Maßnahmen ergreifen, um das Bewusstsein für Sicherheitsrisiken und deren Vermeidung zu schärfen.

Mit dem neuen Landesvorstand unter der Führung von Dr. Matthias Zimmermann und einem engagierten Team ist der ADFC Baden-Württemberg bestens gerüstet, um die Herausforderungen der Mobilitätswende erfolgreich zu meistern und die Zukunft des Radfahrens im Bundesland aktiv mitzugestalten.

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