
Verbandsmonitor – Tagesrückblick: 05.12.2025
Spannende Veränderungen, kontroverse Debatten und frische Impulse – der Vereins- und Verbandsalltag zeigt sich heute facettenreich wie selten. Wer die wichtigsten Trends, Beschlüsse und Impulse
Verbandsnachrichten Kategorie: Presse
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Spannende Veränderungen, kontroverse Debatten und frische Impulse – der Vereins- und Verbandsalltag zeigt sich heute facettenreich wie selten. Wer die wichtigsten Trends, Beschlüsse und Impulse

Der Deutsche Bundestag hat am 5. Dezember 2025 das sogenannte Rentenpaket beschlossen. Es soll das Rentenniveau bis 2031 stabilisieren und bringt für Rentner höhere Auszahlungen. Die zusätzlichen Kosten werden auf bis zu 479 Milliarden Euro bis 2050 geschätzt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt den Beschluss des Rentenpakets im Bundestag als gute Nachricht für alle Generationen. Das Gesetz stabilisiert das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent bis 2031 und soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Die Mehrkosten werden durch Bundesmittel finanziert, um einen Anstieg des Beitragssatzes zu vermeiden.

Der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) warnt vor einer erneuten, einseitigen Kaufprämie für Elektro-Neuwagen ab 2026. Statt eines solchen „Strohfeuers“ fordert der Verband ein nachhaltiges Konzept, das auch Gebrauchtfahrzeuge fördert und so den Umstieg für alle Einkommensschichten ermöglicht. Zudem müsse die Diskriminierung von EU-Neuwagen mit Tageszulassung beendet werden.

Der Bundestag hat das Rentenpaket 2025 verabschiedet, das das Rentenniveau bis 2031 stabilisiert und die Kindererziehungszeiten ausweitet. Die VdK-Präsidentin Verena Bentele sieht darin ein wichtiges Signal, um Rentner vor Kaufkraftverlusten zu schaffen und den Raum für eine sachliche Debatte zu öffnen. Für die Zukunft fordert sie Maßnahmen, um die langfristige Finanzierung des Sozialstaats sicherzustellen.

Berlin, 5.12.2025 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur Staatsmodernisierung als wichtigen Schritt für weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren. Präsidentin Iris Schöberl sieht darin einen Durchbruch und Auftrieb für die dringend notwendige Reform des Baurechts. Ausdrücklich positiv bewertet der Verband die geplante Vorrangstellung des Wohnungsbaus, um dem Mangel in Ballungsräumen entgegenzuwirken.

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) begrüßt die Einigung der EU-Institutionen auf eine Verschiebung und Novellierung der umstrittenen Entwaldungsverordnung (EUDR). Der Kompromiss sieht längere Übergangsfristen und administrative Erleichterungen vor, um den bürokratischen Aufwand für Unternehmen zu verringern. Der DHWR fordert, dass die EU-Kommission die Wirtschaftspraxis bei der finalen Ausgestaltung der Regeln eng einbindet.

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) und der Fachverband Sucht plus Psychosomatik (FVS+) haben ihre gemeinsamen Auditleitfäden für das interne Qualitätsmanagement aktualisiert. Die Überarbeitung setzt neue Vorgaben der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) um, die unter anderem ein strukturiertes Risiko- und Chancenmanagement sowie konkrete Maßnahmen zum Gewaltschutz verlangen. Ab dem 1. Februar 2026 müssen Reha-Einrichtungen Erst- und Re-Zertifizierungen nach diesen aktualisierten Leitfäden durchführen.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt die Modernisierungsagenda von Bund und Ländern als wichtigen Schritt, kritisiert aber zugleich, dass zentrale Reformen ausgebremst wurden. Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner fordert, dass die Politik das Tauziehen beendet und Genehmigungsverfahren dringend beschleunigt. Die Wirtschaft brauche Vertrauen und Tempo statt kleinteiliger Auflagen, um den Standort zu stärken.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt die beschlossene Modernisierungsagenda als wichtigen Schritt für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der Verband warnt jedoch davor, dass die Vorschläge in der Umsetzung verwässert werden könnten und fordert eine entschlossene Umsetzung. Die Energiewirtschaft sieht in der Agenda die Chance, unnötige Bürokratie abzubauen und so Investitionen zu beschleunigen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will Großbatteriespeicher aus der geltenden Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KraftNAV) herausnehmen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert diesen Schritt als verfrüht und warnt vor größerer Unsicherheit für geplante Projekte. Der Verband fordert stattdessen einen geordneten Übergang, bei dem erst ein neues, transparentes Anschlussverfahren etabliert wird.

Der RSC Tittling hat mit seinem sozialen Engagement das bayerische Landesfinale der „Sterne des Sports“ gewonnen. Aus 102 Einreichungen überzeugte der Verein mit einem Benefiz-Cycling-Marathon, der bereits über eine halbe Million Euro für bedürftige Familien sammelte, sowie mit einem inklusiven Rikscha-Angebot für Senior:innen. Der Sieger vertritt Bayern nun beim Bundesfinale am 26. Januar 2026 in Berlin.

Der Deutsche Caritasverband begrüßt die vom Bundestag beschlossene Wehrdienstmodernisierung als Bekenntnis zu gesellschaftlicher Krisenresilienz. Der Verband unterstützt das Ziel, sowohl den freiwilligen Wehrdienst als auch die sozialen Freiwilligendienste zu stärken. Wichtig sind nun attraktivere Rahmenbedingungen wie ein besseres Taschengeld und eine kostenlose ÖPNV-Nutzung, bei deren Gestaltung die Wohlfahrtsverbände einbezogen werden müssen.

Die EU hat sich auf eine weitere Verschiebung der Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten (EUDR) um ein Jahr bis Ende 2026 geeinigt. Zudem werden die Informationspflichten für kleine Betriebe reduziert und der Verwaltungsaufwand begrenzt. Die Verbände sehen darin eine wichtige Entlastung und fordern eine zügige Umsetzung der Einigung.

Die Bundesregierung und die Länder planen, im Zuge einer Modernisierungsagenda bis Juni 2026 die Verweise auf technische Normen in Gesetzen zu prüfen, um Bürokratie abzubauen. Der VDE warnt, dass dies in sicherheitskritischen Bereichen wie der Elektrotechnik erhebliche Risiken für den Schutz von Menschen und Innovationen bedeuten könnte. Der Verband betont, dass Normen den gesetzlich vorgeschriebenen „Stand der Technik“ konkretisieren und eine unverzichtbare Grundlage für Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind.

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes dankt der BUND Hamburg allen Freiwilligen für ihren Einsatz für Natur und Umwelt in der Hansestadt. Im Jahr 2025 ermöglichten sie unter anderem Tausenden Amphibien sichere Wanderungen, pflegten Lebensräume und führten Renaturierungsprojekte durch. Dieses Engagement stärke auch die Stimme für den Umweltschutz in politischen Prozessen, so der Verband.

Weihnachtsdeko am Auto ist erlaubt, muss aber sicher befestigt sein und darf andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden oder blenden. Lichterketten und blinkende Figuren sind grundsätzlich verboten. Bei unsachgemäßer Anwendung drohen Verwarngelder und im Extremfall der Verlust der Betriebserlaubnis.

In der Silvesternacht 2024/25 waren die deutschen Krankenhäuser erneut stark durch feuerwerksbedingte Verletzungen belastet. Am Neujahrstag wurden bundesweit 100 schwerverletzte Personen stationär aufgenommen – das ist etwa das Vierfache des täglichen Jahresdurchschnitts. Besonders betroffen waren Männer und junge Erwachsene, aber auch Kinder erlitten schwere Verletzungen.

Bei seiner Vorstandsversammlung in Düsseldorf hat der VDI am 5. Dezember 2025 vier Persönlichkeiten für herausragende Leistungen in Technik, Wissenschaft und Ehrenamt geehrt. Zugleich wurde Professor Lutz Eckstein als Präsident wiedergewählt. In seiner Rede betonte er die zentrale Rolle der Ingenieure für Deutschlands Innovationskraft und verwies auf die VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“.

Der DFB betont, dass die Gründung eines eigenen Ligaverbandes durch die 14 Frauen-Bundesliga-Klubs Voraussetzung für ein geplantes Joint Venture ist. Der Verband bekräftigt sein Ziel, die Professionalisierung des Frauenfußballs gemeinsam voranzutreiben, und will die Gespräche über eine gemeinsame Frauen-Bundesliga-GmbH in den kommenden Wochen fortsetzen. Bislang lagen noch keine unterschriftsreifen Verträge vor.

Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat sich mit einem deutlichen 36:18-Sieg gegen Montenegro vor 9.049 Zuschauern in Dortmund als Gruppensieger für das Viertelfinale der Heim-WM qualifiziert. Das entscheidende K.o.-Spiel um den Einzug ins Halbfinale findet am Dienstag, 9. Dezember, um 17:15 Uhr in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober bezeichnet das Spiel als das größte Heimspiel für den deutschen Frauenhandball seit 1997.

Am Internationalen Tag des Ehrenamts fordert die AWO politischen Schutz für das Ehrenamt. Der Verband warnt davor, dass freiwilliges Engagement zunehmend staatliche Aufgaben auffangen muss, was Engagierte überfordert. Die AWO verlangt deshalb ein Demokratiefördergesetz, um die Strukturen des Ehrenamts langfristig zu sichern.

Die Vereins- und Verbandslandschaft bleibt auch heute in Bewegung: Zwischen politischen Weichenstellungen, gesellschaftlichen Debatten und frischen Impulsen werden die großen Fragen unserer Zeit neu beleuchtet.

Der Deutsche Frauenrat fordert die Abgeordneten des Bundestags auf, das geplante Rentenpaket nicht scheitern zu lassen. Die gesetzliche Rente sei die wichtigste Säule, um Zeiten für Kinder- und Angehörigenbetreuung finanziell anzuerkennen. Dennoch sei jede fünfte Rentnerin armutsgefährdet, und Frauen erhielten im Schnitt rund 37 Prozent weniger Alterssicherung als Männer.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die Abstimmung über das Geothermiebeschleunigungsgesetz (GeoBG) im Bundestag als zentralen Schritt für die Wärmewende. Das Gesetz soll Genehmigungsverfahren beschleunigen und Planungssicherheit schaffen, da der Wärmesektor rund die Hälfte des deutschen Endenergiebedarfs ausmacht. Geothermie hat laut BEE das Potenzial, über die Hälfte des deutschen Wärme- und Kältebedarfs zu decken.

Der Deutsche Verband Post und Telekommunikation (DVPT) fordert im Branchendialog Post praxistaugliche Regeln für den Mitarbeiterschutz. Anlass sind anhaltend hohe Belastungen in der Paketbranche trotz gesetzlicher Verbesserungen. Der Verband drängt darauf, dass rechtliche Vorgaben in der Praxis wirksam umgesetzt und kontrolliert werden.

Der Verband Wohneigentum begrüßt die vom Bundestag beschlossene Anhebung der Ehrenamtspauschale als wichtiges Signal. Verbandspräsident Peter Wegner betont jedoch, dass diese finanzielle Entlastung allein nicht ausreicht. Um die rund 29 Millionen freiwillig Engagierten langfristig zu stärken, fordert der Verband weniger Bürokratie und einen besseren Schutz vor rechtlichen Risiken.

Der Ausbau der Windenergie an Land gewinnt weiter an Fahrt. Mitte 2025 waren in Deutschland bereits über 65 Gigawatt Leistung installiert, und die Genehmigungsverfahren haben sich deutlich beschleunigt. Um die gesetzlichen Ziele von 115 Gigawatt bis 2030 zu erreichen, muss der jährliche Zubau jedoch noch deutlich gesteigert werden.

Der Hartmannbund fordert eine grundlegende Strukturreform im Gesundheitswesen statt kurzsichtiger Sparmaßnahmen. Anlässlich seiner konstituierenden Sitzung am 4. Dezember in Berlin kritisiert der Ärzteverband Vorschläge wie Budgetwiedereinführungen als Rückschritt. Notwendig seien stattdessen echte Reformen bei Krankenhäusern, Notfallversorgung und eine konsequente Digitalisierung.

Erstmals gibt es in Deutschland ein bundesweit einheitliches Kennzahlenset, um Nachhaltigkeit in Tourismusregionen zu messen. Das am 4. Dezember 2025 vorgestellte System umfasst neun Indikatoren, die von Gästezufriedenheit bis zu Treibhausgasemissionen reichen. *„Zum ersten Mal gibt es in Deutschland eine einheitliche Methodik, um den Tourismus und die Fortschritte in den Tourismusregionen ganzheitlich und einheitlich zu messen“*, erklärt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. Das Set soll Regionen eine gemeinsame Basis für Monitoring und Vergleichbarkeit bieten.

Der Bundestag hat am 4. Dezember 2025 den Weg für eine Senkung der Umsatzsteuer auf Speisen und Getränke in der Gastronomie auf 7 Prozent freigemacht. Iris Schöberl, Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), begrüßt die Entscheidung als wichtiges Signal zur Entlastung der Branche. Sie betont, dass eine stabile Gastronomie ein zentraler Pfeiler für attraktive Innenstädte sei.

Der Bundestag berät heute in 2. und 3. Lesung den Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Erneuerbaren-Richtlinie RED III. Der BDEW begrüßt zwar einige Erleichterungen für den Netzausbau, kritisiert jedoch die Entscheidung, die nächste Offshore-Wind-Ausschreibung nicht zu verschieben. Angesichts der zuletzt gesunkenen Investorenattraktivität fordert der Verband eine umfassende Überarbeitung der Ausschreibungsregeln.

Der Straßengüterverkehr verursacht ein Drittel der Verkehrsemissionen in Deutschland. Das Öko-Institut sieht in schweren batterieelektrischen Lkw die effizienteste Lösung, um diese Emissionen kurzfristig zu senken. Europäische CO2-Vorgaben und eine CO2-basierte Maut schaffen Planungssicherheit und machen E-Lkw zunehmend wirtschaftlich.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) stellt den modernisierten LSR-FundFinder vor. Die Plattform soll Mitgliedsunternehmen helfen, Forschungsprojekte und Fördermöglichkeiten in fünf europäischen Ländern gezielter zu finden und zu analysieren. *„Das erleichtert die Analyse von Marktpotenzialen und schafft mehr Transparenz im undurchsichtigen Dschungel der europäischen Forschungsförderungen“*, so der Verband. Der Zugang zu dem KI-gestützten Tool ist exklusiv den über 100 VDGH-Mitgliedern vorbehalten.

Sieben Wirtschaftsverbände fordern die Bundesregierung in einem offenen Brief auf, sich aktiv für eine schnelle Einigung im EU-Omnibus-Trilog einzusetzen. Sie warnen davor, dass ein sogenannter „German Vote“ – also ein Abweichen von der gemeinsamen europäischen Linie – die Glaubwürdigkeit der Regierung gefährden und den Verhandlungsabschluss auf EU-Ebene verzögern würde. Die Verbände betonen, dass Unternehmen dringend Planungssicherheit und eine Reduktion der Bürokratie benötigen.

Der Rat der EU hat den Vorschlag der EU-Kommission für eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für ältere Autos abgelehnt. Der ADAC begrüßt diese Entscheidung, da eine jährliche Prüfung aus seiner Sicht technisch nicht notwendig ist und Autofahrer unnötig belasten würde. Kritisch sieht der Club jedoch, dass der Rat eine separate NOx-Messung befürwortet, die zu Mehrkosten führen könnte.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert angesichts steigender Kosten eine grundlegende Reform der Pflege. Anlass ist der Zwischenstand der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflege, die bis Ende 2025 Eckpunkte für eine Reform erarbeiten soll. Die Gewerkschaften verlangen eine solidarische Pflegevollversicherung, die alle Kosten deckt und in die alle einzahlen, um Pflegebedürftige und ihre Familien vor Armut zu schützen.

Die Bundesregierung plant, Türwarnsysteme in Autos verpflichtend vorzuschreiben, um sogenannte Dooring-Unfälle zu verhindern. Der ADFC begrüßt diese Technik, betont aber, dass der Ausbau sicherer Radwege mit ausreichend Abstand zu parkenden Fahrzeugen die entscheidende Maßnahme bleibt. Jährlich sterben in Deutschland über 400 Radfahrende im Straßenverkehr, und fast jeder fünfte Fahrradunfall steht im Zusammenhang mit parkenden Autos.

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) hat auf seiner Delegiertenversammlung am 15. November 2025 seinen Bundesvorstand neu gewählt. Melanie Ulbrich wurde als Bundesvorsitzende bestätigt, die Vorstandsspitze wurde um neue Ressortverantwortliche für Rechtspolitik und Kommunikation erweitert. Damit will sich der Verband breiter aufstellen, um auf aktuelle familienrechtliche Reformen schneller reagieren zu können.

Zum Tag des Ehrenamts würdigt das Deutsche Rote Kreuz die Arbeit von mehr als 457.000 Ehrenamtlichen in seinen Reihen als unerlässliche Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Präsident Hermann Gröhe dankt für den Einsatz und fordert nachdrücklich politische Schritte, um das Engagement nachhaltig zu stärken. Die Organisation verweist auf eine hohe gesamtgesellschaftliche Engagementquote von 36,7 Prozent.

Berlin, 4. Dezember 2025: Heute startet die Energieminister*innenkonferenz in Stralsund. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert dort einen schnellen Ausbau von Flexibilitäten im Stromnetz und den Abbau bürokratischer Hürden. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser betont: „Entsprechende Maßnahmen müssen jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden, um die Netze auf den sich abzeichnenden hohen Zubau der kommenden Jahre vorzubereiten.“

Anlässlich des Welttags des Bodens am 5. Dezember 2025 stellt der BUND den „Archivboden“ als Boden des Jahres 2026 vor und warnt vor dessen irreversibler Zerstörung durch Versiegelung und intensive Landnutzung. Zudem bewertet der Verband das neue EU-Bodenüberwachungsgesetz, das am 16. Dezember in Kraft tritt und eine systematische Überwachung vorschreibt. Der BUND kritisiert, dass das Gesetz zwar Transparenz schaffe, aber keinen ausreichenden Schutz biete, da verbindliche Schwellenwerte und ein Wiederherstellungskonzept fehlten.

Der Deutsche Hochschulverband hat den Heidelberger Altorientalisten Professor Stefan M. Maul zum „Hochschullehrer des Jahres“ gekürt. Maul wird für seine wissenschaftliche Leitung von Feldforschungen und Schutzkonzepten für das vorislamische Kulturerbe bei Mosul im Irak ausgezeichnet. Die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung wird ihm am 23. März 2026 in Berlin verliehen.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat turnusgemäß die Leitung des Deutschen Behindertenrates (DBR) übernommen. Damit übernimmt SoVD-Bundesvorsitzende Michaela Engelmeier für ein Jahr den Vorsitz des Sprecherinnenrats des großen Behindertenbündnisses. Zu ihren zentralen Forderungen gehören eine deutliche Nachbesserung des aktuellen Referentenentwurfs zur Barrierefreiheit und mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt.

Der Industrieverband Agrar (IVA) begrüßt die Einigung im EU-Trilog für Neue Züchtungsmethoden (NGT) als ausgewogenen Kompromiss. Der Verband sieht darin ein wichtiges Signal, um Europas Landwirtschaft mit innovativen Lösungen für Klimaanpassung und Nachhaltigkeit zu stärken. Die neuen Regeln sollen einen praxistauglichen Weg für dringend benötigte züchterische Fortschritte ebnen.

Der DGB-Index Gute Arbeit 2025 zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Arbeitszeit. Während 72 Prozent der Beschäftigten ihre tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzen möchten, überschreiten mehr als 40 Prozent diese Grenze in der Praxis häufig. Die Gewerkschaften warnen vor einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und fordern konsequenten Schutz für die Beschäftigten.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der AGFW fordern Bundestag und Bundesregierung auf, das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) bis 2038 zu verlängern. Sie warnen, dass die aktuelle Regelung nur noch bis Ende 2026 Investitionssicherheit biete und ein Auslaufen die Wärmewende und Versorgungssicherheit gefährde. *„Das KWKG ist das zentrale Instrument, um Investitionen in KWK-Anlagen und Wärmenetze anzureizen“*, so VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing.

Deutschlands Handballerinnen können am Donnerstag in Dortmund vorzeitig das Viertelfinale der Weltmeisterschaft erreichen. Mit einem Sieg gegen Montenegro in der Westfalenhalle wäre das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch schon vorzeitig für die K.o.-Runde qualifiziert. Es ist die letzte Chance, die Mannschaft in der Hauptrunde live zu erleben, da für das Spiel gegen Spanien am 6. Dezember keine Tickets mehr verfügbar sind.

Bei den 127. Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen in Oberstdorf (8.–13. Dezember 2025) kämpfen die besten Athletinnen und Athleten um die nationalen Titel. Die Wettkämpfe sind die letzte Chance, sich für die Europameisterschaften und die Olympischen Winterspiele 2026 zu qualifizieren. Die Meisterklasse-Wettbewerbe mit den Top-Stars finden am 12. und 13. Dezember statt.

Der ADAC warnt vor unsachgemäßer Ladungssicherung beim Transport von Weihnachtsbäumen. Ein falsch gesicherter Baum kann bei einem Unfall zum gefährlichen Geschoss werden. Der Club gibt konkrete Hinweise für den Transport im Kofferraum oder auf dem Dach und weist auf die Pflicht zur Kennzeichnung bei Überlänge hin.

Von gesellschaftlichen Debatten über klimafreundliche Initiativen bis hin zu beeindruckenden Erfolgen auf dem Spielfeld – der Vereins- und Verbandsalltag steckt voller Bewegung und Spannung. Unser

Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hat bei einer Veranstaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Politik an ihre Verantwortung erinnert, das Vertrauen der Bürger in den Sozialstaat zu stärken. Sie warnte davor, dass eine einseitige Fokussierung auf drastische Kontrollen und Sanktionen das Vertrauen untergrabe und hohe Bürokratiekosten verursache. Der Sozialstaat lebe von gemeinsamen Werten und könne nicht als Misstrauensgemeinschaft funktionieren.

Natürliche Weihnachtsbäume sind für 56 Prozent der Deutschen eine unverzichtbare Tradition. Laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) haben sie eine deutlich bessere Klimabilanz als Plastikbäume, vor allem wenn sie regional angebaut werden. Verbraucher sollten daher auf heimische Sorten und anerkannte Bio-Siegel achten.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Frauen-Fußball-Europameisterschaft 2029 ausrichten. Das entschied das UEFA-Exekutivkomitee am 3. Dezember 2025. Damit findet die Endrunde erstmals seit 2001 wieder in Deutschland statt.

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat erstmals die Marke von fünf Millionen Mitgliedschaften überschritten. Innerhalb der letzten drei Jahre ist der organisierte Sport in Bayern damit um über 600.000 Mitglieder gewachsen. Mehr als jeder dritte Einwohner im Freistaat ist nun Mitglied in einem der rund 11.500 Sportvereine.

Der Verein Freunde alter Menschen e.V. lädt auch an Heiligabend zu gemeinsamen Stunden ein, um der Einsamkeit alter Menschen in der Adventszeit entgegenzuwirken. An fünf Standorten in Deutschland bieten über 800 Freiwillige festliche Begegnungen wie Adventscafés oder gemeinsames Singen an. Das Angebot richtet sich an ältere Menschen ab 75 Jahren und soll Generationen verbinden.

Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz lehnt der Energieberaterverband GIH Fristverlängerungen bei der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) entschieden ab. Der Verband warnt, dass neue Unsicherheiten Investitionen lähmen und die Klimaziele gefährden würden. Stattdessen fordert er von der Bundesregierung eine zügige und verlässliche Umsetzung der Richtlinie.

Bei einer Anhörung im Europaparlament zu Gesundheitsrisiken hat die Verbraucherorganisation foodwatch ein EU-weites Verkaufsverbot von Energydrinks an Minderjährige gefordert. Expert:innen warnen vor Herzrhythmusstörungen und anderen Gefahren für Kinder und Jugendliche. Während Länder wie Polen bereits Altersgrenzen eingeführt haben, fehlt eine solche Regelung in Deutschland bislang.

Die deutsche U17-Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Team-Europameisterschaft auf Lanzarote eine historische Bronzemedaille gewonnen. Es ist der erste Halbfinaleinzug seit 1990, nachdem das Team im Viertelfinale die Türkei mit 3:1 besiegte. Im Halbfinale unterlag die deutsche Auswahl dem Titelverteidiger Dänemark mit 0:3.

Bundestrainer Alfred Gislason hat einen erweiterten 35er-Kader für die Handball-EM 2026 nominiert. Dieser dient als personelle Basis und „Versicherung“ für das Turnier, zu dem auch der zurückgetretene Europameister Kai Häfner im Notfall bereitsteht. Die endgültige Nominierung folgt am 17. Dezember, die Vorbereitung beginnt Anfang Januar mit Testspielen gegen Kroatien.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kritisiert den aktuellen Referentenentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) scharf. Verbandsgeschäftsführer Andreas Bethke bemängelt, dass die geplanten Regelungen den Alltag behinderter Menschen nicht verbessern, sondern sogar Verschlechterungen drohen. Der DBSV wird seine Stellungnahme mit den zentralen Kritikpunkten am 8. Dezember einreichen.

Der Deutsche Fußball-Bund und die DFL sagen rund um den Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember „Danke ans Ehrenamt“. An den Spieltagen vom 5. bis 7. und 12. bis 14. Dezember würdigen 61 Profivereine den Einsatz von rund 1,7 Millionen Engagierten im Amateurfußball. „Ohne Ehrenamt gäbe es keinen Fußball in Deutschland“, betont DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

Das Bauhauptgewerbe verzeichnet einen deutlichen Zuwachs bei den Ausbildungszahlen. Für 2025 wurden 13.501 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein Plus von 12,7 Prozent im ersten Lehrjahr gegenüber dem Vorjahr. Die beliebtesten Berufe sind Zimmerer, Tiefbaufacharbeiter und Maurer.

Auch heute bewegt sich im Vereins- und Verbandswesen wieder einiges – von entscheidenden Weichenstellungen bis zu engagierten Debatten und neuen Herausforderungen. Wer wissen will, was

Der Landesmusikrat NRW und das Kulturministerium zeichnen zum 17. Mal kleine und mittlere Bühnen der freien Musikszene mit der Spielstättenprogrammprämie aus. Eine Fachjury hat für die Saison 2025/26 insgesamt 21 Spielstätten ausgewählt, die Prämien zwischen 5.000 und 12.000 Euro erhalten. Die Verleihung findet am 10. Dezember 2025 im Loft in Köln statt.

Der Dr. Wilhelmy VDE Preis 2025 zeichnet drei junge Ingenieurinnen für ihre herausragenden Dissertationen aus. Die Preisträgerinnen forschten zu beschleunigten Tests für Brennstoffzellen, sicheren Echtzeit-Rechnernetzen und optischen Chips für die Glasfaser-Kommunikation. Die Auszeichnung soll mehr Sichtbarkeit für Frauen in der Elektro- und Informationstechnik schaffen.

Die Bundesregierung will moderne Drohnendetektions- und Abwehrsysteme für zunächst acht deutsche Verkehrsflughäfen beschaffen. Der Flughafenverband ADV begrüßt diesen Schritt und die geplante Zuständigkeit der Bundespolizei, um illegale Drohnenflüge und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken effektiver zu bekämpfen. Ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern soll die Koordination künftig zentralisieren.

Mehr als 40.000 Menschen unterstützten die Petition „Tierversuche an Affen stoppen“, die am 1. Dezember 2025 im Bundestag angehört wurde. Die Initiatoren fordern ein Verbot der Versuche und eine stärkere Förderung tierversuchsfreier Forschungsmethoden. Der Petitionsausschuss berät nun über die eingebrachten Inhalte.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen warnt der DGB vor einem alarmierenden Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe. Die wirtschaftliche Lage treffe besonders Menschen mit Behinderungen und Langzeiterkrankte, die oft aus Betrieben gedrängt würden und schwerer zurück in Arbeit kämen, so ein Vorstandsmitglied. Der Gewerkschaftsbund fordert deshalb unter anderem eine zwingende Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung bei allen personellen Entscheidungen.

Anlässlich eines parlamentarischen Abends in Brüssel fordern die Verbände DVGW und BDEW eine europäische Strategie gegen die Chemikalien PFAS. Sie appellieren an die EU-Kommission, das Verursacherprinzip konsequent umzusetzen, damit nicht die Verbraucher, sondern die Hersteller für die hohen Kosten der Wasserreinigung aufkommen. Die Entfernung der Schadstoffe ist technisch komplex und könnte sonst zu deutlich steigenden Wasserpreisen führen.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember warnt der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vor einer Gefährdung der Versorgungssicherheit. Fachkräftemangel und hohe bürokratische Hürden setzen die Betriebe unter Druck. Der Verband fordert verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Digitalisierung, um die individuelle Hilfsmittelversorgung langfristig zu sichern.

Der VDI und der TÜV-Verband haben einen neuen Leitfaden veröffentlicht, der die Beantragung von Testgenehmigungen für automatisierte Fahrzeuge vereinfachen soll. Er richtet sich besonders an Entwicklerteams und Start-ups ohne umfangreiche Genehmigungserfahrung und bündelt erstmals alle erforderlichen Anforderungen und Arbeitsschritte. Der Leitfaden erscheint im Dezember 2025 und kann für 69,60 Euro bestellt werden.

Nach umstrittenen Äußerungen auf einem Juso-Kongress fordert der Verband DIE JUNGEN UNTERNEHMER eine öffentliche Entschuldigung von Arbeitsministerin Bärbel Bas. Sie hatte dort erklärt, man müsse gemeinsam gegen Arbeitgeber „kämpfen“. Der Verbandsvorsitzende Thomas Hoppe wirft der Ministerin vor, mit dieser „Kriegsrhetorik“ den Boden demokratischer Regierungsarbeit zu verlassen. Sollte Bas die Worte nicht zurücknehmen, sei sie in ihrem Amt untragbar.

Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) weist auf zentrale Pflichten bei der Heizkostenabrechnung hin. Vermieter müssen die Vorgaben der Heizkostenverordnung einhalten, sonst können Mieter ihren Anteil um bis zu 15 Prozent kürzen. Auch fehlende Angaben zur CO2-Abgabe oder monatliche Verbrauchsinformationen berechtigen zu weiteren Kürzungen.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einer historischen Krise des Wirtschaftsstandorts. Für 2025 erwartet die Industrie einen Produktionsrückgang von zwei Prozent, bereits das vierte Jahr in Folge. Der Verband fordert eine entschlossene wirtschaftspolitische Wende mit mehr Investitionen und Bürokratieabbau, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern.

Der Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) hat ein Informationspapier veröffentlicht, das Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz in der Videoüberwachung praxisnah erläutert. Das Dokument bietet Planern und Betreibern eine Hilfestellung, um KI-Systeme realistisch einzuschätzen und fundierte Entscheidungen für deren Einsatz zu treffen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fragen der Detektionsgenauigkeit und der Datenschutzkonformität. Das Papier steht kostenlos auf der Website des Verbandes zum Download bereit.

Der Bund der Versicherten (BdV) warnt vor Brandrisiken in der Adventszeit. Versicherungen müssen Schäden durch unbeaufsichtigte Kerzen nicht immer vollständig ersetzen. Wichtig sind eine Privathaftpflicht- sowie eine Wohngebäude- oder Hausratversicherung mit ausreichender Deckung.

Der Bundesverband der Deutschen Leasingwirtschaft (BDL) begrüßt die geplante staatliche Förderung für Elektroautos, die ausdrücklich auch das Leasing einbezieht. Das Programm richtet sich sozial gestaffelt an Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 80.000 Euro. Der Verband fordert jedoch, dass der Staat die Einkommensprüfung selbst übernimmt, um die mittelständisch geprägte Leasingbranche nicht mit Bürokratie zu belasten.

Von kontroversen Debatten bis zu frischen Impulsen: Heute zeigt sich, wie vielfältig und dynamisch die Welt der Vereine und Verbände bleibt. Wer wissen möchte, was

Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes ist mit insgesamt 30.000 Euro der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung. Noch bis zum 15. Dezember 2025 können sich Projekte bewerben, bei denen junge Menschen beispielhaft ihre Lebenswelt mitgestalten. Die Preisverleihung findet im Juni 2026 im Europa-Park in Rust statt.

Der ADAC hat gemeinsam mit Branchenverbänden und Experten Handlungsempfehlungen für den Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen erarbeitet. Die Empfehlungen sollen Abschleppdiensten, Feuerwehren und Werkstätten mehr Klarheit und Sicherheit beim Bergen, Abschleppen und Transportieren geben. Sie enthalten praxisnahe Hinweise zu Qualifikation, Arbeitsschutz und Vorgehensweise am Unfallort.

Zum zweiten Adventswochenende (5.–7. Dezember 2025) erwartet der ADAC ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen auf den Straßen. Besonders der innerstädtische Verkehr nimmt durch Weihnachtsmärkte spürbar zu. Winterliche Straßenverhältnisse können zu Behinderungen führen, und bei Schneefall oder Glatteis gilt die Winterreifenpflicht.

Der Bund der Steuerzahler Hamburg verzeichnet im aktuellen Schwarzbuch einen deutlichen Anstieg an Fällen vermuteter Steuerverschwendung. So stieg die Zahl der dokumentierten Vorfälle in der Hansestadt von sieben im Jahr 2024 auf zehn im Jahr 2025. Als konkrete Beispiele nennt der Verein einen ungenutzten Sportplatz für 1,53 Millionen Euro und einen Empfangspavillon mit einem Kostenüberschuss von fast zwei Millionen Euro. Die Hamburger Finanzbehörde betont hingegen die Priorität einer verantwortungsvollen Mittelverwendung und kritisiert populistische Rhetorik.

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) hat auf seiner Mitgliederversammlung in Heidelberg den Vorstand neu gewählt. Marc-Oliver Prinzing wurde für weitere drei Jahre als Vorstandsvorsitzender bestätigt, neu ins Gremium kam Ogulcan (Can) Baltaci. Die Wahl gilt bis 2028.

Die Spritpreise sind im November im Vergleich zum Vormonat gestiegen, besonders deutlich beim Diesel mit einem Plus von 5,3 Cent je Liter. Der ADAC sieht für diesen Anstieg keine hinreichenden Gründe, da der Rohölpreis stabil blieb. Das Jahr 2025 wird dennoch das viertteuerste Jahr aller Zeiten für Kraftstoffe sein.

Die Bundesregierung plant, zahlreiche Holzsortimente pauschal von der Förderung als erneuerbare Energie auszuschließen. Mehrere Verbände aus Forst- und Holzwirtschaft kritisieren dies scharf und warnen vor gravierenden Folgen für die Energiewende. Sie fordern eine Korrektur des Verordnungsentwurfs, um die Holzenergie als wichtigen Pfeiler der Wärmeversorgung zu erhalten.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert Nachbesserungen am Reformentwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Sie kritisiert, dass die geplante Regelung für private Unternehmen weitgehend zahnlos bleibe, da Betroffene Verstöße nicht auf Beseitigung oder Unterlassung verklagen könnten. Zum Welttag der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) appelliert der Verband, dass in einer alternden Gesellschaft alle Sektoren einen Beitrag zur umfassenden Barrierefreiheit leisten müssen.

Der Deutsche Caritasverband fordert verlässliche Rahmenbedingungen, um soziale Einrichtungen krisenfester zu machen und vulnerable Gruppen systematisch in alle Resilienzmaßnahmen einzubeziehen. Anlass ist die heute veröffentlichte Bewertung der Nationalen Plattform Resilienz, die zeigt, dass zentrale strukturelle Aufgaben ungelöst bleiben. *„Der Ausbau von Warnsystemen und die gestiegenen Investitionen in die Katastrophenvorsorge sind ein wichtiges und ermutigendes Signal. Gleichzeitig zeigt der Bericht klar, dass Deutschland seine Fähigkeiten, Krisen vorzubeugen, sie abzufedern und zu überwinden, strukturell wie gesellschaftlich weiter stärken muss“,* so Oliver Müller vom Deutschen Caritasverband.

Ab sofort bietet Westconnect unter der Marke E.ON Highspeed eine neue KI-optimierte Router-Lösung für seine Glasfaser-Kunden an. Das Gerät nutzt erstmals auch das 6-GHz-Frequenzband, was höhere Geschwindigkeiten und weniger Störungen im WLAN verspricht. Die integrierte Plume Home App ermöglicht zudem eine einfache Verwaltung und erweiterten Schutz des Heimnetzwerks.
Die Bundeswehr gehört mit knapp 264.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Sie bietet eine beeindruckende Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten. Über 1.000 verschiedene Berufe

Die Investitionsbereitschaft im Mittelstand ist auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Laut einer aktuellen Studie beklagt sich mittlerweile jeder zweite Mittelständler über mangelnde Auftragseingänge, während 80 Prozent die Bürokratie als größtes Problemfeld sehen. Die Bundesregierung müsse mit entschlossenen Strukturreformen für mehr Planungssicherheit sorgen, fordern Verbandsvertreter.

In Mitteldeutschland geraten bezahlbare Bestandswohnungen unter Druck: Die Kosten für energetische Sanierung und Barrierefreiheit steigen, während die Mieten mit fünf bis sechs Euro pro Quadratmeter niedrig bleiben. Die Verbände fordern daher flexible, regional differenzierte Förderinstrumente, die Klimaschutz und Bezahlbarkeit in Einklang bringen. Sie bieten den Landesregierungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Dialog an, um stabile Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen.

Der Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen hat eine rund 45 Jahre alte Nordmanntanne aus dem Hochwald bei Plettenberg an die Bundesregierung übergeben. *„Der Weihnachtsbaum setzt ein Zeichen der Hoffnung, von Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch in herausfordernden Zeiten“*, heißt es in der Pressemitteilung. Der Baum steht symbolisch für die Arbeit der rund zwei Millionen Waldbesitzenden in Deutschland und stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Von den rund 3250 Weihnachtsmärkten in Deutschland gelten weniger als ein Prozent als barrierefrei. Der Sozialverband VdK fordert deshalb Politik und Veranstalter auf, Barrierefreiheit nicht länger als freiwillige Kür zu behandeln. Weihnachtsmärkte sollten Orte eines gemeinsamen Erlebens sein, nicht der Ausgrenzung.

Nach einem aktuellen Bericht des Hamburger Abendblatts wirft der Bund der Steuerzahler dem Senat und Hamburg Wasser mangelnde Aufklärung im Fall des Klärwerks VERA II vor. Demnach wurden interne Warnungen ignoriert und die Öffentlichkeit unzureichend informiert. Der Verband fordert nun vollständige Transparenz und eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge.

Hermann Gröhe ist neuer Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Die DRK-Bundesversammlung wählte den ehemaligen Bundesgesundheitsminister am Samstag in Berlin einstimmig für eine vierjährige Amtszeit. Gröhe kündigte an, künftig als Fürsprecher der rund 457.000 Ehrenamtlichen des Verbandes auftreten zu wollen.

Zum Auftakt der 224. Innenministerkonferenz fordert die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Länder auf, die nationale Umsetzung des europäischen Asylsystems menschenwürdig zu gestalten. In einem offenen Brief appelliert sie, auf Bewegungseinschränkungen für Schutzsuchende zu verzichten und sensible Prüfverfahren nicht der Polizei zu überlassen. Zudem müssten verbindliche Gewaltschutzstandards in Unterkünften umgesetzt werden.
Die Wirtschaftswelt verändert sich rasant. Unternehmer und Entscheider brauchen verlässliche Informationen, um erfolgreich zu bleiben. Das Unternehmerblatt bietet Ihnen genau diese Orientierung in einer komplexen

Die Welt der Vereine und Verbände bleibt auch heute in Bewegung – zwischen politischen Entscheidungen, gesellschaftlichen Debatten und frischen Impulsen aus der Praxis. Welche Weichen

Der Bundeshaushalt 2025 sieht massive Kürzungen bei der humanitären Hilfe vor: Von 2,69 Milliarden Euro 2024 soll der Etat auf 1,43 Milliarden Euro sinken – ein Rückgang um fast 47 Prozent. Laut Hilfsorganisationen würden dadurch über 6,8 Millionen Menschen in Not den Zugang zu lebenswichtiger Unterstützung verlieren. Die Entwicklungshilfe wird ebenfalls um rund 8,5 Prozent gekürzt.
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