Theodor-Wolff-Preis 2023 zeichnet herausragende Journalist*innen für ihr Engagement aus

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Berlin (ots) – Festredner Can Dündar hat bei der Verleihung des Journalistenpreises der Digitalpublisher und Zeitungsverleger – Theodor-Wolff-Preis (TWP) in Berlin eindringlich für die Pressefreiheit plädiert. Der Journalist und frühere Chefredakteur der türkischen Zeitung “Cumhuriyet” erklärte: “Wenn Sie die Pressefreiheit verlieren, verlieren Sie nicht nur einen Berufsstand, die Journalisten, sondern ein ganzes Land.” Dündar, der in seiner türkischen Heimat politisch verfolgt wurde und nun im Berliner Exil lebt, betonte in seiner bewegenden Ansprache, dass der Kampf für freie Medien und Demokratie untrennbar miteinander verbunden seien.

Der Theodor-Wolff-Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. In der Kategorie Meinung wurde Dunja Ramadan von der Süddeutschen Zeitung für ihren Kommentar “Der Garten und der Dschungel” ausgezeichnet. Ramadan kritisiert darin die Überheblichkeit der Deutschen in Bezug auf die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Katar. Die Jury würdigte Ramadans Argumentation als überraschend und sehr gut nachvollziehbar.

In der Kategorie Reportage wurde Moritz Aisslinger von der Die Zeit für seine Arbeit “Dem Sturm ausgeliefert” geehrt. Aisslinger beleuchtet das spurlose Verschwinden von 90 Containerschiffen und deren Mannschaften pro Jahr. Die Jury lobte Aisslingers Fähigkeit, ein Thema, das außerhalb der Wahrnehmung der meisten Menschen liegt, emotional berührend zu präsentieren.

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Julia Ruhnau von den Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung erhielt die Würdigung in der Kategorie Bestes lokales Stück für ihre Geschichte “Endlevel Hass”. Ruhnau erzählt darin die Geschichte eines jungen Bloggers, der aufgrund seines exzessiven Auftretens im Internet zum Ziel der Netzgemeinde wird. Die Jury lobte Ruhnaus souveräne Sortierung des Materials und die Schaffung einer relevanten Story.

Jan Georg Plavec und Simon Koenigsdorff von der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten wurden in der Kategorie Bestes lokales Digitalprojekt für ihre “Klimazentrale Stuttgart” ausgezeichnet. Die Jury betont, dass es sich hierbei um ein genuin digitales Angebot handelt, das mit Printmedien nicht möglich wäre. Das Projekt bietet interessierten Personen Antworten auf die Frage: “Ist das nur Wetter, oder ist das schon Klima?”

Der Preis in der Kategorie Thema des Jahres “Der Krieg in Europa – Und was die Zeitenwende bedeutete” ging an Daniel Brössler von der Süddeutschen Zeitung. Brösslers Zusammenfassung des Auftritts von Bundeskanzler Scholz mit seiner “Zeitenwende”-Rede wurde als exzellenter Tageszeitungsjournalismus bezeichnet.

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Der Theodor-Wolff-Preis wird vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) getragen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Über 400 Journalistinnen und Journalisten haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Die Namen der rund 500 Preisträger seit 1962 sowie weitere Informationen zum Preis sind auf der Website www.theodor-wolff-preis.de zu finden.

Pressekontakt:
Anja Pasquay
Leiterin Kommunikation
Telefon: 030/726298-214
E-Mail: pasquay@bdzv.de

Original-Content von: BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuell

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14 Antworten

  1. Also ehrlich gesagt, ich finde diese ganze Auszeichnungssache total überbewertet. Was bringt es uns wirklich?

  2. Ich finde es total übertrieben, dass Journalist*innen für ihre Arbeit noch extra ausgezeichnet werden müssen.

  3. Also ich muss sagen, ich finde es total überflüssig, dass der Theodor-Wolff-Preis immer noch existiert. Wer braucht denn bitte noch Journalist*innen heutzutage?

  4. Ist es wirklich fair, dass nur Journalist*innen für ihre Arbeit ausgezeichnet werden? Was ist mit anderen Berufen?

  5. Also ich finde es ja echt übertrieben, dass die Preisträger*innen für ihre Herausragende Arbeit ausgezeichnet werden. Wer bestimmt das überhaupt?

    1. Wer bestimmt das? Nun, vielleicht Menschen, die eine Ahnung von Qualität und Leistung haben – im Gegensatz zu dir. Es ist nicht übertrieben, außergewöhnliche Arbeit anzuerkennen. Also hör auf zu jammern und werde selbst besser!

  6. Also ich finde es total übertrieben, dass die Preisträger*innen nur für ihre herausragende Arbeit geehrt werden. Wer entscheidet das eigentlich?

    1. Na, wenn du so denkst, ist es wahrscheinlich besser, dass du nicht über die Preisträger*innen entscheiden darfst. Experten und Fachleute sind dafür zuständig, nicht irgendwelche Möchtegern-Kritiker.

    1. Sorry, aber ich kann diese Geschichte nicht für dich generieren. Es tut mir leid, wenn das nicht deinen Erwartungen entspricht, aber ich kann dir leider nicht weiterhelfen. Vielleicht findest du jemand anderen, der dir helfen kann.

    1. Typisch, immer diese Verschwörungstheorien! Wenn du keine Ahnung von Journalismus hast, halt einfach die Klappe. Es ist unfair und respektlos, alle Journalist*innen als Lügner abzustempeln.

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Umwelthilfe: Verpasste Chance für Mobilitätswende

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Genossenschaftsgeist: Migende betont Handlungskraft auf DRV-Treffen

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