ZDK fordert Entlastung: Weniger Bürokratie für Kfz-Gewerbe

Berlin, 26. April 2024 – Im Vorfeld der heutigen Bundesratssitzung zur Beratung des 4. Bürokratieentlastungsgesetzes legt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) eine deutliche Botschaft auf den Tisch: "Der Kfz-Meister gehört in die Werkstatt, nicht hinter den Schreibtisch." Mit einem umfangreichen Forderungskatalog von 35 Maßnahmen appelliert der ZDK an die Politik, die bürokratischen Lasten für die rund 40.000 mittelständischen Betriebe der Kfz-Branche spürbar zu reduzieren. Vom Abbau doppelter Prüfverfahren bis hin zu flexibleren Arbeitszeiten – der Verband fordert nicht weniger als einen Paradigmenwechsel, weg von der überfrachteten Bürokratie, hin zu mehr Praxisnähe und Effizienz in den Werkstätten und Verkaufsräumen.

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Bremen (VBR). In der heutigen Zeit steht das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe, eine Branche geprägt von rund 40.000 mittelständischen Handels- und Handwerksbetrieben, vor einer erheblichen Herausforderung. Im Mittelpunkt steht das Dilemma zwischen der Notwendigkeit, qualifizierte Kfz-Meister in den Werkstätten einzusetzen, und dem zunehmenden Druck bürokratischer Aufgaben, die diese Fachkräfte an den Schreibtisch binden. Arne Joswig, der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), bringt es auf den Punkt: “Der Kfz-Meister wird in der Werkstatt gebraucht und nicht am Schreibtisch.”

Diese Problematik ist nicht bloß ein internes Branchenproblem, sondern betrifft uns alle. Eine effiziente, funktionierende Kfz-Branche ist essentiell für die Mobilität der Gesellschaft und somit für die Wirtschaft als Ganzes. Die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen sichert nicht nur die persönliche Mobilität jedes Einzelnen, sondern auch die Lieferketten und den Notfall-Services, von denen moderne Gesellschaften abhängig sind.

Vor diesem Hintergrund hat der ZDK vor der Beratung des Gesetzentwurfs zum 4. Bürokratieentlastungsgesetz im Bundesrat einen umfangreichen Forderungskatalog “Vertrauen aufbauen – Bürokratie abbauen” vorgelegt. Der Vorschlag soll die bürokratischen Belastungen reduzieren, die das operative Geschäft der Kfz-Betriebe beeinträchtigen. Joswig warnt, dass die Schmerzgrenze der Unternehmen längst erreicht ist und unter den bestehenden Bedingungen sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Leistungsfähigkeit des Gewerbes leiden.

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Die vorgelegten Forderungen umfassen unter anderem die Abschaffung doppelter Prüfungen für bestimmte Messgeräte, eine Anpassung der Regulierungen in der Werbung, die Vereinfachung der Regelungen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Maßnahmen zur Vereinfachung der Geldwäscheprävention. Diese Vorschläge zielen darauf ab, mit verhältnismäßig geringem Aufwand signifikante Verbesserungen herbeizuführen und so dem Fachkräftemangel und der übermäßigen Bürokratie entgegenzuwirken.

Wie Joswig betont, erfordert die Situation “mutige Schnitte statt kleiner Schritte”. Der Mittelstand, als Rückgrat der deutschen Wirtschaft, brauche Rahmenbedingungen, die das Kerngeschäft unterstützen und nicht behindern. Es geht darum, das Verhältnis zwischen notwendigen Regulierungen und der operativen Arbeit der Unternehmen neu zu justieren.

Die Forderungen des ZDK sind nicht nur ein Appell an den Gesetzgeber, sondern auch eine Mahnung, die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für den Wohlstand und die Mobilität der Gesellschaft nicht zu unterschätzen. In Zeiten, in denen sich die Mobilitätsbranche rasch weiterentwickelt, ist es umso wichtiger, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovation fördern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Sektors sichern.

So sehr die bürokratische Entlastung allein in den Händen der Politik liegt, so sehr ist auch die Gesellschaft gefordert, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Branche zu schärfen und die politischen Entscheidungsträger zu unterstützen, die sich für pragmatische Lösungen stark machen. Denn letztendlich profitieren wir alle von einer starken, effizienten und zukunftsfähigen Kfz-Branche.

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ZDK zum Bürokratieabbau: Der Kfz-Meister wird in der Werkstatt gebraucht

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Meldung einfach erklärt

Der ZDK, ein wichtiger Verband für Kfz-Betriebe in Deutschland, hat ein großes Anliegen: Sie möchten weniger Bürokratie. Das bedeutet, sie wollen weniger Papierkram und komplizierte Regeln haben. Hier sind die wichtigsten Punkte aus ihrer Nachricht erklärt:

1. **Warum ist weniger Bürokratie wichtig?**
– In Werkstätten und Verkaufsräumen wird viel Zeit für Papierkram verschwendet.
– Das führt dazu, dass weniger Zeit für die eigentliche Arbeit und die Kunden bleibt.

2. **Was schlägt der ZDK vor?**
– Der ZDK hat einen Plan mit 35 Vorschlägen gemacht, um die Bürokratie zu verringern.
– Diesen Plan haben sie an wichtige Politiker:innen geschickt.

3. **Fünf wichtige Vorschläge im Plan:**
– **Messgeräte**: Sie möchten, dass Messgeräte einfacher zu benutzen sind, ohne zu viele Kontrollen.
– **Werbung**: Regeln für Werbung sollen einfacher werden, damit Betriebe leichter Werbung für Autos machen können.
– **Arbeitszeiten**: Sie möchten flexiblere Arbeitszeiten, besonders für Notdienste, die oft außerhalb normaler Stunden arbeiten.
– **Berufsqualifikationen**: Es soll einfacher werden, wenn jemand im Ausland eine Ausbildung gemacht hat, diese in Deutschland anerkannt zu bekommen.
– **Geldwäsche**: Sie möchten, dass Firmendaten nicht mehr doppelt eingetragen werden müssen, um Zeit zu sparen.

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4. **Was ist das Ziel des ZDK?**
– Der ZDK möchte, dass die Regierung ihre Vorschläge schnell umsetzt.
– Dadurch sollen Kfz-Betriebe weniger Papierkram haben und sich mehr auf ihre Kunden konzentrieren können.

5. **Wo findet man mehr Informationen?**
– Man kann den ganzen Plan und andere Informationen auf der Webseite des ZDK finden.

Mit diesen Vorschlägen hofft der ZDK, dass Kfz-Betriebe in Deutschland eine bessere Zukunft haben werden, mit weniger Bürokratie und mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die Arbeit in der Werkstatt und die Bedürfnisse der Kunden.

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