ASB schult über 100.000 Menschen in Krisenvorsorge und Selbstschutz: Meilenstein für Erste Hilfe und Katastrophenschutz mit EHSH-Kursen

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat sein seit 2020 laufendes Programm „Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ (EHSH) erfolgreich ausgebaut und mit mehr als 100.000 geschulten Teilnehmer:innen das ursprünglich auf 90.000 angelegte Ziel deutlich übertroffen. Die Kurse, gefördert vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, vermitteln Wundversorgung, Teamarbeit und Stressbewältigung und richten sich an alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Damit leistet der ASB einen zentralen Beitrag zur Stärkung von persönlicher und gemeinschaftlicher Resilienz in Krisensituationen.
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– Extreme Wetterereignisse und Stromausfälle verdeutlichen dringenden Handlungsbedarf für Notfallvorsorge.
– EHSH-Projekt des ASB seit 2020 mit BBK-Förderung hat 100.000 Teilnehmer überschritten.
– Kurse vermitteln Erste Hilfe, Selbstschutzinhalte und Stressbewältigung für alle Bevölkerungsgruppen.

ASB setzt Maßstäbe in der Selbstschutz-Ausbildung mit über 100.000 Teilnehmern

Im Angesicht zunehmender Herausforderungen durch extreme Wetterereignisse, großflächige Stromausfälle und andere Katastrophenszenarien wächst die Dringlichkeit, die Bevölkerung auf solche Notfälle vorzubereiten. Täglich erreichen uns Nachrichten von neuen Naturkatastrophen oder drastischen Vorfällen, die verdeutlichen, wie wichtig es ist, auf alles vorbereitet zu sein. Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) hat mit dem Projekt „Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ (EHSH), das seit 2020 läuft und mit Mitteln des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gefördert wird, einen außergewöhnlichen Meilenstein erreicht. Ziel war ursprünglich, bis Ende 2024 etwa 90.000 Teilnehmer zu schulen. Tatsächlich konnte nun der 100.000. Teilnehmer begrüßt werden – ein eindrucksvoller Beleg für das hohe gesellschaftliche Interesse an Selbstschutz und Krisenvorsorge.

Das EHSH-Projekt richtet sich an vielfältige Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund werden adressiert. Die Schulung deckt ein breites Themenspektrum ab, das von der Wundversorgung mit provisorischem Material über die Arbeit im Team bis zur Bewältigung von Stress und Angst in Notlagen reicht. So vermittelt der ASB nicht nur lebenswichtige Handlungskompetenzen für den Ernstfall, sondern fördert auch das Bewusstsein für Prävention und Eigeninitiative.

Edith Wallmeier, Geschäftsführerin Einsatzdienste und Bildung beim ASB-Bundesverband, betont: Die Bevölkerung muss darin gestärkt werden, sich im Notfall selbst zu helfen. Gleichzeitig weist sie auf bestehende Defizite hin: Wir sind nicht krisensicher aufgestellt. Der ASB unterstreicht damit den dringenden Bedarf, die Anstrengungen zum Selbstschutz und zur Krisenvorsorge weiter zu intensivieren und fordert die Politik auf, dafür entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.

Mehr Informationen zum Projekt sind unter www.asb.de/ehsh abrufbar.

Warum Krisenvorsorge heute jede und jeden betrifft

Die gesellschaftliche Bedeutung von Selbstschutz, Prävention und Resilienz wächst spürbar – und das nicht nur für spezielle Berufsgruppen oder Einsatzorganisationen. Immer deutlicher zeigt sich, dass Eigeninitiative im Ernstfall überlebenswichtig sein kann. Die Verstärkung von Risiken durch den Klimawandel, die zunehmende Vernetzung unserer Gesellschaft und schnell wechselnde Krisensituationen verlangen neue Kompetenzen von der gesamten Bevölkerung. Dabei ist nicht nur das Beherrschen konkreter Maßnahmen entscheidend, sondern auch ein grundlegendes Verständnis für die Dynamiken von Katastrophen und deren Folgen.

Erhöhte Risiken durch Klimawandel und Vernetzung

Extreme Wetterereignisse nehmen an Häufigkeit und Intensität zu und machen deutlich, wie verletzlich Infrastrukturen und Gemeinschaften sind. Überschwemmungen, Hitzewellen oder Stürme führen immer öfter zu plötzlichen Notsituationen, auf die man sich vorbereiten muss. Gleichzeitig führt die digitale Vernetzung zu größeren Herausforderungen: Cyberangriffe, Ausfälle von Kommunikationswegen oder Energieversorgungen können schnell flächendeckende Auswirkungen haben. Diese Entwicklungen machen klar, dass Krisensicherheit nicht mehr nur staatliche Aufgabe sein kann, sondern eine breitere Verantwortung erfordert.

Selbsthilfe als Zukunftskompetenz

Prävention und Eigenvorsorge werden deshalb zu zentralen Bausteinen einer modernen Vorsorgekultur. Bürgerschaftliche Kompetenz in der Krisenbewältigung umfasst neben praktischen Fertigkeiten auch die Fähigkeit, Risiken besser zu erkennen, zu bewerten und gemeinsam darauf zu reagieren. Bildung spielt hier eine Schlüsselrolle: Sensibilisierung und Wissenstransfer ermöglichen, dass Menschen sich als aktiver Teil eines Sicherheitsnetzwerks verstehen. Dies schließt ein, Notfallpläne zu erstellen, Vorräte anzulegen und sich in Nachbarschaften gegenseitig zu unterstützen.

Von der klassischen Katastrophenschutzübung bis zur digitalen Krisenkommunikation – der Wandel in der Vorsorgekultur ist deutlich spürbar. Immer mehr Menschen engagieren sich in lokalen Initiativen, lernen Erste-Hilfe-Maßnahmen oder nehmen an Fortbildungen teil. Diese Tendenz zeigt: Resilienz entwickelt sich zu einer überlebenswichtigen, breit vernetzten Fähigkeit, die individuelle Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Ausblicksweise wird der Bereich Katastrophenschutz weiter an Bedeutung gewinnen und sich stärker an den realen Lebensbedingungen der Menschen orientieren. Ein wachsendes Bewusstsein für sich verändernde Gefahrenlagen sowie innovative Bildungsangebote können dazu beitragen, Krisen schneller und effektiver zu bewältigen – zum Schutz aller Bevölkerungsschichten.

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