Verbandsbüro

Studie enthüllt mangelnde Kindertauglichkeit von Geflüchtetenunterkünften – Deutsche Politik in der Verantwortung?

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin / Köln (ots) – Unterkünfte für geflüchtete Menschen in Deutschland sind keine kindgerechten Orte. Das ist das alarmierende Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte und UNICEF Deutschland. Die Studie mit dem Titel “Das ist nicht das Leben. Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Unterkünften für geflüchtete Menschen” bietet einen unmittelbaren Einblick in die Lebensrealitäten von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Belastende Wohnverhältnisse und fehlende Privatsphäre

Die Studie lässt die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst zu Wort kommen und zeigt deutlich auf, welche Herausforderungen und Einschränkungen sie täglich in den Unterkünften erleben. Beengte Wohnverhältnisse, mangelnde hygienische Bedingungen und der Wunsch nach mehr Privatsphäre werden von den Kindern und Jugendlichen als belastend empfunden. Zudem geben sie an, dass es ihnen an ausreichenden Spiel- und Sportmöglichkeiten mangelt. Gewalt und Diskriminierung sind weitere Probleme, mit denen die jungen Menschen konfrontiert sind. Auch der Zugang zu psychologischer Versorgung und Bildung gestaltet sich oft schwierig. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen und wünschen sich mehr soziale Kontakte außerhalb der Unterkunft.

Lesen Sie auch:  PANIK um Medizinprodukte: BVMed und SPECTARIS warnen vor PFAS-Verbot!

Forderungen an Bund, Länder und Kommunen

Aus den Schilderungen der Kinder und Jugendlichen leiten das Deutsche Institut für Menschenrechte und UNICEF Deutschland klare Forderungen an die politischen Akteure ab. Eine dezentrale Unterbringung von Familien sowie der unmittelbare Zugang zu Kindergarten, Schule oder Ausbildung sind dringend notwendig, um die Rechte und Bedürfnisse der geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. Deutschland muss seine menschenrechtlichen Verpflichtungen gegenüber diesen besonders schutzbedürftigen Gruppen erfüllen.

Deutschland in der Verantwortung

“Geflüchtete Kinder und Jugendliche haben die gleichen Rechte wie alle hier lebenden Kinder”, betont Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Deutschland müsse dringend seinen Pflichten nachkommen und eine entschlossene Politik für Kinderrechte auf allen staatlichen Ebenen durchsetzen. Auch Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, appelliert an die Verantwortung Deutschlands: “Jedes einzelne dieser Kinder braucht die Chance auf eine Kindheit, die den Namen verdient, und einen Ort, an dem es zur Ruhe kommen kann. Deutschland verpasst sonst die Chance, diesen Kindern das Ankommen und die Entwicklung entsprechend ihren Interessen und Talenten zu ermöglichen.”

Lesen Sie auch:  Gericht stoppt Fischotter-Abschuss in Bayern: Erfolg für Deutsche Umwelthilfe und Bund Naturschutz

Handlungsbedarf schon seit Jahren bekannt

Die aktuelle Studie bestätigt frühere Erkenntnisse des Deutschen Instituts für Menschenrechte und UNICEF Deutschland. Bereits 2014 und 2017 haben Studien auf die bestehenden Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte von geflüchteten Kindern aufmerksam gemacht. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Schutz und die Unterstützung dieser vulnerablen Gruppe zu gewährleisten.

Universelle Kinderrechte und hohe Schutzbedürftigkeit

Deutschland hat 1992 die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert und sich somit verpflichtet, die Rechte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen. Seit 2015 sind etwa 2,3 Millionen asylsuchende Menschen nach Deutschland gekommen, darunter viele Kinder und Jugendliche, die einen erheblichen Anteil dieser Gruppe ausmachen. Im Jahr 2022 wurden rund 430.000 schutzsuchende Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland registriert.

Die neue Studie bietet einen seltenen und wertvollen Einblick in die Lebenswirklichkeiten der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Sie verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf und fordert eine konsequente Politik für Kinderrechte auf allen staatlichen Ebenen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Lesen Sie auch:  Jugendfeuerwehr wächst: 62.025 neue Mitglieder in 2023

Pressekontakt:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Ute Sonnenberg,
2. Pressesprecherin, 030/259 359 453, sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de
UNICEF Deutschland, Ninja Charbonneau,
Pressesprecherin, 0221/93 650 298, presse@unicef.de

Original-Content von: Deutsches Institut für Menschenrechte, übermittelt durch news aktuell

Kontakt:
Deutsches Institut für Menschenrechte
Ute Sonnenberg
2. Pressesprecherin
030/259 359 453
sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de

UNICEF Deutschland
Ninja Charbonneau
Pressesprecherin
0221/93 650 298
presse@unicef.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Studie: Unterkünfte für geflüchtete Menschen sind nicht kindgerecht – Deutsches …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

26 Responses

    1. Typisch, immer die gleiche Verschwörungstheorie. Denk mal darüber nach: Vielleicht haben Politiker ja tatsächlich Einfluss auf die Situation und reagieren auf gesellschaftliche Bedürfnisse. Aber das wäre wohl zu viel Verständnis für dich.

  1. Ich finde, dass die Studie die Probleme in den Geflüchtetenunterkünften aufbläst. Das ist übertrieben!

    1. Das ist eine sehr ignoranten Ansicht. Die Studie enthüllt die Realität und die dringenden Probleme in den Unterkünften. Es ist an der Zeit, diese Probleme anzugehen und nicht einfach zu ignorieren oder abzutun.

  2. Ich finde, dass wir uns mehr auf Integration und Unterstützung konzentrieren sollten, anstatt Geflüchtetenunterkünfte zu kritisieren.

  3. Diese Studie ist totaler Quatsch! Die Politik hat genug zu tun, als sich um Kindertauglichkeit von Unterkünften zu kümmern.

  4. Wie kannst du so ignorant sein? Menschen, die aus Krieg geflohen und alles verloren haben, verdienen unsere Unterstützung und Würde. Es geht nicht darum, Flüchtlingsunterkünfte wie Spielplätze zu gestalten, sondern um menschenwürdige Bedingungen. Dein Kommentar ist absolut inakzeptabel und respektlos.

    1. Bist du etwa herzlos? Menschen in Not abzulehnen ist inakzeptabel, egal aus welchem Grund. Du solltest Mitgefühl zeigen und helfen, anstatt zu urteilen.

    1. Klar, schieben wir doch einfach die Schuld auf die Geflüchteten. Keine Eigenverantwortung, keine differenzierte Sichtweise. Kein Wunder, dass wir keinen Fortschritt erzielen, wenn wir immer nach Sündenböcken suchen.

  5. Ich finde, dass die Studie über die Kindertauglichkeit von Geflüchtetenunterkünften übertrieben ist.

    1. Da muss ich dir widersprechen. Die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder sollten immer höchste Priorität haben. Es ist wichtig, dass Geflüchtetenunterkünfte kindgerecht gestaltet sind, um ihnen eine sichere Umgebung zu bieten.

    1. Das ist eine naive Aussage! Kinder haben besondere Bedürfnisse, die nicht immer in Geflüchtetenunterkünften erfüllt werden können. Es ist wichtig, angemessene Einrichtungen zu schaffen, um ihnen eine sichere und kindgerechte Umgebung zu bieten.

  6. Ja klar, du kennst sicherlich alle Geflüchteten persönlich und hast eine umfassende Studie durchgeführt. Was für ein Unsinn! Einzelne Erfahrungen bedeuten nicht, dass es keine Probleme gibt. Diese Studie zeigt nur einen Aspekt der Realität auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Studie enthüllt mangelnde Kindertauglichkeit von Geflüchtetenunterkünften – Deutsche Politik in der Verantwortung?

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »

Olaf Scholz’ Nord Stream 2-Unterstützung: DUH fordert Untersuchung

Neue Enthüllungen zur Nord Stream 2-Pipeline: Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsausschuss

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich vehement für die Aufklärung der Verflechtungen zwischen der früheren Bundesregierung und russischen Staatsinteressen ein. Aktueller Anlass sind neue Dokumente, die das Engagement von Bundeskanzler Olaf Scholz für die umstrittene Nord Stream 2-Pipeline belegen. Bereits 2021 hatte die DUH mit der Veröffentlichung eines geheimen Schreibens an die Trump-Administration für Aufsehen gesorgt. Nun fordert die DUH die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um die klima- und umweltpolitischen Folgen des Projekts umfassend zu beleuchten. Diese Forderung gewinnt angesichts der schädlichen Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Energien aus Russland eine neue Brisanz.

Jetzt lesen »

Erhaltet das Mahnmal für Klimawandel in Stuttgart


Das "Mahnmal für den Klimawandel" im Stuttgarter Eckensee muss erhalten bleiben

Eine aktuelle Petition kämpft gegen die geplante Verschrottung eines einzigartigen Kunstwerks im Stadtbild von Stuttgart. Das Kunstwerk, ein „Kupferknäuel“, entstand nach einem Unwetter im Sommer 2021, das das Kupferdach der Stuttgarter Staatsoper beschädigte. Feuerwehr und THW sicherten die Überreste als Mahnmal vor der Oper.

Im Frühjahr 2022 wurde das Kupferknäuel nach breitem politischem Rückhalt am Eckensee aufgestellt und soll nun an den Klimawandel und seine Folgen erinnern. Doch das Finanzministerium Baden-Württembergs plant, das temporär genehmigte Werk zu entfernen und zu verschrotten.

Die Petition fordert, das Mahnmal als festes Spiegelbild gesellschaftlicher Diskussionen rund um Naturkatastrophen und Klimawandel zu bewahren. Es erinnert nicht nur an zerstörerische Wetterereignisse, sondern auch an die heldenhaften Einsätze der Feuerwehr und anderer Helfer, sowie an die Bedeutung der sanierungsbedürftigen Staatsoper. Mit Verweisen auf Joseph Beuys’ erweiterten Kunstbegriff wird betont, dass die Schaffung dieses Werks eine symbiotische Zusammenarbeit von Mensch und Natur darstellt.

Unterstützen Sie diese wichtige Initiative und helfen Sie mit, eine abrupt beendete Geschichte fortzuschreiben. Setzen Sie ein Zeichen gegen die Zerstörung dieses bedeutenden Mahnmals und unterstützen Sie die alternative Kommunikationsstrategie, die fernab ideologischer Gräben auf Kunst setzt.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und bringen Sie Ihre Stimme für den Erhalt des Kupferknäuels im Stuttgarter Eckensee ein!

Jetzt lesen »

Überraschende Diskussionen im 59. Plenum des Bundestags

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, tritt der Ausschuss für Kultur und Medien zu einer zweieinhalbstündigen öffentlichen Sitzung zusammen. Im Fokus steht die Gedenkstättenkonzeption, ein zentrales Thema von nationaler Bedeutung. Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen und online auf www.bundestag.de übertragen. Der Ausschuss diskutiert wesentliche Fragen der kulturpolitischen Förderpolitik und kontrolliert wichtige Institutionen wie die Deutsche Welle und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Jetzt lesen »

200.000 Unterschriften für Rentner-Inflationsausgleich gesammelt

Berlin (ots) – Während viele Arbeitnehmerinnen und Pensionärinnen bereits Entlastungen in Form von Inflationsausgleichen erhalten haben, schauen Deutschlands Rentnerinnen bislang in die Röhre. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält diese Ungleichbehandlung für ungerecht und hat deshalb auf Bundesebene sowie durch regionale Aktionen im Norden eine beachtliche Unterstützungswelle initiiert. Mit einer erfolgreichen Petition im Bundestag und über 200.000 gesammelten Unterschriften kämpft ein breites norddeutsches Bündnis nun für einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich von bis zu 3.000 Euro. Hochrangige Politikerinnen wurden bereits bei eindrucksvollen Kundgebungen mit den Sorgen der Rentner*innen konfrontiert. Michaela Engelmeier, Vorsitzende des SoVD, betont: „Kaum ein Thema bewegt die Gemüter so, wie die Forderung nach einem gerechten Inflationsausgleich.“

Jetzt lesen »

Stabile Preise: 49-Euro-Ticket und mehr Geld für den ÖPNV

Am heutigen Vormittag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht. Im Vordergrund der Mitteilung steht die Preisstabilität des 49-Euro-Tickets sowie die Forderung nach zusätzlichen Bundesmitteln für den Nah- und Regionalverkehr. Unter dem Titel „Preisstabilität für das 49-Euro-Ticket und mehr Bundesmittel für den Nah- und Regionalverkehr – Bündnis ‚ÖPNV braucht Zukunft‘ unterstützt Kampagne von VCD und AWO“ wird näher auf die bevorstehende Kampagne eingegangen, die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) initiiert wurde. Weitere Details finden Sie im beigefügten Dokument.

Jetzt lesen »

EU-Pharmapaket: Bürokratie belastet Pharmaunternehmen

Luxemburg: EU-Pharmapaket sorgt für Kontroversen auf EPSCO-Sitzung

Während des Treffens des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) am 20. und 21. Juni in Luxemburg steht das umstrittene EU-Pharmapaket im Fokus. Pharma Deutschland e.V. warnt vor einer möglichen Zunahme bürokratischer Auflagen, die insbesondere durch den geplanten "Shortage Prevention Plan" verursacht werden könnten. Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann kritisierte, dass diese zusätzlichen Maßnahmen die strukturellen Probleme der Arzneimittelversorgung nicht lösen, sondern nur verwalten würden. Sie fordert stattdessen verbesserte Bedingungen für die heimische Produktion, um die Resilienz der Lieferketten zu stärken und weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden.

Jetzt lesen »

Wachstumsimpuls durch EM: BVR-Prognose 2024 bei 0,3%

Berlin (ots) – In einer moderaten Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen Konjunkturprognose. Bedeutsame, aber begrenzte wirtschaftliche Impulse werden derzeit von der Fußball-Europameisterschaft ausgehen, erklärt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Er betont jedoch, dass eine Stagnation das Gesamtjahr 2024 prägen wird, auch wenn der Privatkonsum allmählich zum Treiber avanciert. Trotz höherer Löhne und eines robusten Arbeitsmarktes bremsen hohe Zinsen und Unsicherheiten weiterhin Investitionen und Außenhandel. Für 2025 wird jedoch ein markanterer Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet. Eine klare wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung könnte die Investitionsbedingungen erheblich verbessern.

Jetzt lesen »

ver.di fordert 12,5 % Gehaltserhöhung für öffentliche Banken

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht entschlossen in die Tarifverhandlungen der öffentlichen Banken, um für mehr als 60.000 Beschäftigte einen Ausgleich für den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation der letzten Jahre zu erreichen. “Der Fokus liegt eindeutig auf dem Thema Gehalt”, betont Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat, sowie verbesserte Bedingungen für Nachwuchskräfte. Die Verhandlungen starten am 21. Juni um 9.30 Uhr in Düsseldorf – begleitet von einer Protestkundgebung bereits ab 8 Uhr auf dem Karl-Arnold-Platz.

Jetzt lesen »

MIRO fordert klare Regeln für Recycling von Bauabfällen

20. Juni 2024, Berlin (ots) – Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) hat sich zusammen mit sieben weiteren Branchenverbänden und Interessengemeinschaften deutlich für die Verbesserung der Verwertung von mineralischen Abfällen ausgesprochen. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge könnte die Einführung eines Produktstatus für alle mineralischen Ersatzbaustoffe in allen Materialklassen zu erheblich höheren Verwertungsquoten führen und somit die Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unterstützen. MIRO betont zudem die Bedeutung klarer und verbindlicher Regelungen, um eine ressourceneffiziente Zukunft zu sichern.

Jetzt lesen »

Lehrkräftemangel erschwert Integration und Sprachkurse

Einleitung:

Der neueste Bildungsbericht zum deutschen Bildungssystem zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Integrations- und Berufssprachkurse. Trotz eines massiven Anstiegs der Teilnehmerzahlen seit 2022 und der steigenden Nachfrage nach sprachlichen Qualifikationen kämpfen die Anbieter mit erheblichen Engpässen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband sieht dringenden Handlungsbedarf, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken und fordert eine klare Regelung zur Anerkennung freiberuflicher Tätigkeiten sowie eine solide Finanzierung für wichtige Bildungsangebote.

Jetzt lesen »

Neuer BBM-Jurist: Lonegro spezialisiert auf Datenschutz

Mannheim, Juni 2024 – Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) erweitert sein Experten-Team und begrüßt mit Stolz Carmine Lonegro als neuen Verbandsjuristen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht und Datenschutzexperte aus Wiesbaden wird ab sofort die Mitglieder des BBM in wichtigen rechtlichen Fragen unterstützen. „Datenschutz und rechtssicheres Datenmanagement sind zentrale Anliegen unserer Mitglieder“, betont Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM, zur Ernennung der neuen juristischen Verstärkung. Mit Lonegro steht den Mitgliedern ein versierter Rechtsbeistand für umfassende und kostenfreie Rechtsauskünfte zur Verfügung.

Jetzt lesen »

Heim-EM: DLRG Junioren kämpfen um Rettungssport-Titel

Europas Nachwuchs-Rettungssportler treffen sich in Deutschland: Heim-EM startet

Ende Juni wird Deutschland zum Zentrum des Junioren-Rettungsschwimmens, wenn rund 100 junge Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen in Riesa und Mücheln an den Start gehen. Die Junioren-Europameisterschaft, organisiert von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), steht bevor. Vom 29. Juni bis zum 4. Juli messen sich die besten rettungssportlichen Talente Europas in 22 spannenden Disziplinen – sowohl im Schwimmbecken als auch im Freigewässer. Mit Hoffnungen auf eine Platzierung auf dem Podium geht das deutsche Nationalteam, unterstützt von heimischen Fans, in diesen sportlichen Wettkampf.

Jetzt lesen »

Dr. Aldag wird neuer Präsident der Privatkliniken

Am 14. Juni 2024 wurde Dr. Hans-Heinrich Aldag in Berlin zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK) gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. Katharina Nebel an, die das Amt seit 2009 innehatte. In einer emotionalen Zeremonie dankte Dr. Aldag der scheidenden Präsidentin für ihre langjährige Hingabe und wurde dabei von standing ovations der Anwesenden begleitet. Dr. Aldag betonte seine Vision einer Reform der Gesundheitsversorgung in Deutschland, die auf fairem, qualitätsorientiertem Wettbewerb basiert, im Gegensatz zur Zentralisierung und Staatsmedizin.

Jetzt lesen »

Private Altersvorsorge: Eigenheim weiterhin Spitzenreiter

Frankfurt/Main (ots) – 20.06.2024, 10:00 – Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) hat seine aktuelle Umfrage zum Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) veröffentlicht. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke in die Präferenzen der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der privaten Altersvorsorge. Eigenheime erfreuen sich dabei größter Beliebtheit, doch auch private Rentenversicherungen mit Garantie und aktienbasierte Vorsorgemodelle liegen dicht beieinander. Diese Vielfalt unterstreicht den Bedarf an flexiblen Vorsorgelösungen und könnte der Politik wichtige Impulse für zukünftige Regelungen im Bereich der Altersvorsorge geben.

Jetzt lesen »