Realismus gefragt: Baugewerbe sieht Wohnungsmarktkrise als Herausforderung

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Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, nimmt zur aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag zum Thema „Krise auf dem Wohnungsmarkt – Jetzt entschlossen gegensteuern“ Stellung. Er betont, dass es kein Erkenntnisproblem beim Wohnungsbau gibt, sondern es an den Rahmenbedingungen fehlt. Durch gestiegene Baumaterialpreise, eine Verdreifachung der Immobilienzinsen und gestiegene Inflation sei die Streichung der Neubauförderung bei gleichzeitiger Verschärfung der energetischen Anforderungen nicht die richtige Antwort. Es bedarf nun Realismus und wirkungsvolle Impulse für Investitionen sowie eine Zinsstützung durch die KfW für Häuslebauer und den Mietwohnungsbau.


Pressemeldung:

Wohnungsbau braucht Impulse – ZDB fordert Maßnahmen vom Bundestag

Der Wohnungsbau in Deutschland ist in der Krise. Während die Baumaterialpreise deutlich gestiegen sind und die Immobilienzinsen sich verdreifacht haben, wurden die Förderungen für den Neubau gestrichen und die energetischen Standards verschärft. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) fordert in diesem Zusammenhang vom Deutschen Bundestag wirksame Impulse für Investitionen und ein Aussetzen der überambitionierten energetischen Standards bei der Förderung sowie eine Zinsstützung durch die KfW für Häuslebauer und den Mietwohnungsbau.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, betonte zu dieser aktuellen Stunde im Bundestag, dass es bei der aktuellen Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht an Erkenntnissen, sondern an den Rahmenbedingungen fehle. Er forderte daher mehr Realismus statt Ideologie und warnte vor den negativen Auswirkungen der Streichung der Neubauförderung bei gleichzeitig verschärften energetischen Anforderungen.

Der ZDB betont, dass es jetzt Zeit für Maßnahmen sei. Wirkungsvolle Impulse für Investitionen und ein temporäres Aussetzen der energetischen Standards bei der Förderung könnten den Wohnungsbau in Deutschland einen Schub geben. Auch eine Zinsstützung für Häuslebauer und den Mietwohnungsbau durch die KfW sei dringend nötig.

Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail rabe@zdb.de
Original-Content von: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe e.V. (ZDB) ist der Dachverband des deutschen Baugewerbes und vertritt die Interessen von mehr als 36.000 Mitgliedsbetrieben.
– Der Verband wurde 1901 als Vereinigung Deutscher Bauinnungen gegründet und erhielt seinen heutigen Namen 1949.
– Der Vorstand des ZDB besteht aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und sieben weiteren Vorstandsmitgliedern. Hinzu kommen die Landesverbände, deren Vertreter ebenfalls dem Vorstand angehören.
– Der ZDB untergliedert sich in 12 Landesverbände und bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl von Serviceleistungen, wie Beratungen in rechtlichen und technischen Fragen, Aus- und Weiterbildungen sowie eine politische Lobbyarbeit.
– Der Verband setzt sich unter anderem für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen im Bauwesen, eine Stärkung der Fachkräftegewinnung und eine größere Effizienz im Bauprozess ein.
– Der ZDB ist Mitglied der Europäischen Baugewerbe- Organisation (FIEC) und der Internationalen Vereinigung des Baugewerbes (UICB).
– Laut Pressemitteilung vom März 2021 beträgt der Jahresumsatz der Baubranche in Deutschland 413,1 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Baubranche ist damit eine der wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft.
– Eine bedeutende Rolle spielt auch die Ausbildung im Baugewerbe: In den Ausbildungsberufen des Baugewerbes gab es im Jahr 2020 rund 29.000 neue Ausbildungsverträge.
– Der ZDB vergibt regelmäßig Auszeichnungen, wie den Innovationspreis, den Nachwuchspreis oder den Preis für das Bauwerk des Jahres.

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11 Kommentare

  1. Warum sollten wir uns überhaupt um die Wohnungsmarktkrise kümmern? Lass uns einfach in Zelten leben – viel abenteuerlicher!

    1. Typisch, immer die Schuld auf andere schieben. Vielleicht solltest du dir lieber mal Gedanken machen, wie du mit so viel Ignoranz umgehen solltest. #RealTalk

  2. Leute, ich sage euch, die Wohnungsmarktkrise ist doch nur ein Mythos! Lasst uns chillen und weiterträumen!

    1. Das ist echt ignorant. Nicht jeder hat das Glück, im Elternhaus zu leben. Die Wohnungsmarktkrise betrifft viele Menschen, die dringend eine eigene Unterkunft brauchen. Es ist wichtig, Empathie zu zeigen und Lösungen zu finden, anstatt Privilegien zu feiern. #Solidarität

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