Höheres Existenzminimum ab 2024 – Auswirkungen auf Düsseldorfer Tabelle

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Höheres Existenzminimum ab 2024 – Auswirkungen auf Düsseldorfer Tabelle

Unterhaltsschuldner aufgepasst: Neue Mindestunterhaltsverordnung erhöht Zahlungen ab 2024

Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe: Ab dem 1. Januar 2024 werden Unterhaltsschuldner erneut tiefer in die Tasche greifen müssen. Die neue Mindestunterhaltsverordnung ist da und bildet die Grundlage für die berühmt-berüchtigte Düsseldorfer Tabelle. Innerhalb von nur zwei Jahren wird sich der zu zahlende Unterhalt laut dieser Tabelle um 20 Prozent erhöhen. Doch wie sollen Betroffene diese Steigerung bewältigen? Die Vorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Melanie Ulbrich, stellt sich vehement gegen diese Entwicklung und stellt Forderungen für eine faire Berechnung des Kindesunterhalts auf.

Der Kindesunterhalt hat sich vom tatsächlich vorhandenen Geld in Trennungsfamilien entkoppelt. Die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich betont: “Es wird Zeit, dass sich die Unterhaltsverpflichtungen wieder am realen Einkommen der Trennungsfamilien orientieren und nicht an Wunschgrößen aus dem Steuer- oder Sozialrecht.”

Intransparente Vorbereitungen und wachsende finanzielle Belastungen

Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Düsseldorfer Tabelle, die am 1. Januar 2024 in Kraft treten wird. Die Entscheidungen darüber sind intransparent und die Beteiligten nur in kleinem Kreis zusammengeschlossen. Die in den letzten Jahren verkündeten Unterhaltserhöhungen sorgten für wachsende wirtschaftliche Einschränkungen bei Trennungsfamilien, während die Löhne und Gehälter nicht entsprechend anstiegen. Die starke Anhebung des Unterhalts passt somit nicht in den wirtschaftlichen Rahmen, wie Melanie Ulbrich betont.

Die Auswirkungen der neuen Regelung sind bereits absehbar. Das Existenzminimum für Kinder soll zum 1. Januar 2024 von derzeit 502 Euro auf 551 Euro angehoben werden, was einer Steigerung um 9 Prozent in allen Gehaltsgruppen entspricht. Seit dem 1. Januar 2022 ist der Kindesunterhalt bereits um mehr als 20 Prozent gestiegen. Doch nur wenige Unterhaltsschuldner haben in den letzten zwei Jahren eine so hohe Gehaltserhöhung erfahren. Besonders hart treffen diese Erhöhungen Eltern aus der Mittelschicht mit mehreren Kindern.

Entwürdigende Unterhaltsschulden und politische Diskussionen

Die Unterhaltssteigerungen stehen in keiner Relation zur Gehaltsentwicklung oder zum tatsächlichen Bedarf der Kinder. Die steigenden Kosten für Inflation, Energie und Lebensmittel sowie die Auswirkungen auf die Unterhaltsschuldner werden dabei nicht berücksichtigt. Wie soll ein Unterhaltsschuldner mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro allein für ein zehnjähriges Kind ab dem 1. Januar 2024 monatlich 625 Euro zahlen, wenn es im letzten Jahr noch 510 Euro waren? Diese Entwicklung ist nicht nachvollziehbar.

Doch es kommt noch schlimmer: Medienberichten zufolge sollte das Existenzminimum für Kinder “ursprünglich” lediglich auf 532 Euro steigen. Es drängen sich Fragen auf, ob hier auf Kosten der Unterhaltspflichtigen am Existenzminimum geschraubt wurde oder ob es zu einem Deal zwischen Finanzminister Lindner und Gesellschaftsministerin Lisa Paus kam, vermutet Melanie Ulbrich.

Mögliche Auswege und die Forderungen des ISUV

Angesichts dieser Entwicklung bietet der ISUV zwei mögliche Auswege. Zum einen könnte die erste Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle angehoben werden, sodass Unterhaltspflichtige mit einem Nettoeinkommen von bis zu 2.300 Euro nur den Mindestunterhalt zahlen müssen. Dies würde die monatliche Unterhaltsschuld bei einem Nettoeinkommen von 4.000 Euro auf 581 Euro statt 625 Euro reduzieren. Zum anderen könnte festgelegt werden, dass die Beträge der Tabelle nur für ein Kind gelten, sodass Unterhaltspflichtige abgestuft werden und den Mindestunterhalt gemäß der niedrigeren E

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Pressemeldung:Höheres Existenzminimum ab 2024 – Auswirkungen auf Düsseldorfer Tabelle

36 Antworten

  1. Ich bin seit 10Jahren Berufsunfähig und hatte mich versichert und bekomme 1829€ Rente von einer Versicherung, davon muss ich Krankenversicherung ab 1.1.24 von 365€ bezahlen, auch der Unterhalt wird gepfändet 2023 377€ . Ich habe letztes Jahr am 15.1.23 ein Eilantrag beim Gericht gestellt, wegen der Selbstbeteiligung von 1200€ im Jahr für meine Krankenversicherung. Ich bekomme weder eine Rente später noch habe ich ohne mich weiter zu verschulden, die Möglichkeit meinen Sohn zu sehen, weil er zwar nur 10km weg wohnt, aber ich ihn holen und bringen muss/will jeden Dienstag und alle 2Wochenende und nur mit PKW möglich. Mein Sohn ist erst acht, also meine Ex wusste bescheid wie es mir geht bevor mein Sohn geboren wurde. Sie lebt in einem großen Haus, welches ich mit meinen Freunden umgebaut habe und sie hat mich wegen meinem besten Freund rausgeschmissen, mit dem sie heute nicht mehr zusammen ist. Sie arbeitet seit Jahren im öffentlichen Dienst und verdient genug Geld. Ich bekomme Prozesskostenhilfe, weil ich 170€ stand 2023 unter verdiene, aber die Richterin hat den Eilantrag abgelehnt. Ich kann nicht zum Arzt gehen obwohl ich einen schweren Unfall hatte und Medikamente brauche. Also, wenn es jemanden oder mehrere gibt die den Mut haben etwas zu verändern. Ich bin dabei, ich wollte eigentlich ein Buch schreiben, doch nützt momentan keinen. Sammelklage könnte gehen, aber dauert zu lange und kaum eine Chance. Wer kennt wen in den Medien? Ich mag die zwar nicht, aber hier muss was passieren. Sucht Menschen die uns unterstützen können oder vielleicht ist jemand von euch dabei. Mir liegt es am Herzen , das Papas auch ein recht auf ihre Kinder haben. Vielleicht entsteht etwas Großes und wir können gemeinsam eine Veränderung herbeiführen. Ich bin bereit dafür. Also schreibt mich an und wir bauen was auf.

  2. Die Düsseldorfer Tabelle gehört abgeschafft. Der Staat definiert mit dem Unterhaltsvorschuß die tatsächlichen Kosten eines Kindes wie folgt:

    für Kinder von 0 bis 5 Jahren bis zu 187 Euro,
    für Kinder von 6 bis 11 Jahren bis zu 252 Euro,
    für Kinder von 12 bis 17 Jahren bis zu 338 Euro.

    Warum bitte soll ich das doppelte und dreifache bezahlen? Weil die Mutter mir das Kind erst vorsätzlich angehängt hat und seitdem den Kontakt zum Kind konsequent unterbindet? Obwohl mich das Kind gar nicht kennt soll es an meinem Lebensstandard partizipieren? Das ist doch alles Wahnsinn pur in diesem Staat!

  3. Zumal die Region auch in betracht gezogen werden müsste (Mietspiegel usw). Ich verdiene 2700€, habe zwei unterhaltsberechtigte Kinder.
    Mit neuer Tabelle zahle ich 944€ Kindesunterhalt und wohne in einer Region in der Mieten recht teuer sind (1100€ 3-Zimmer). Da ist die Privatinsolvenz nicht mehr fern.

  4. Wo soll das noch hin führen u wer soll das noch zahlen können… sind Unterhaltspflichtige weniger wert, das sie ins Existenzminimum gezwungen werden u sich immer mehr verschuldet.. die Kindsmutter lebt mit ihrem neuen Mann in saus u praus u als Unterhaltspflichtige hat man weder noch Geld für Lebensmittel, geschweige denn Geld um sein Kind zu holen…. das ist doch nicht mehr zum Wohl des Kindes, sondern nur noch zum Wohl der Kindsmutter… unglaublich was der Gesetzgeber mit Unterhaltspflichtigen macht..

  5. Hallo,
    Das sind Zahlen da wird es einem Schwindlig! Was machen die Leute bzw. Unterhaltspflichtige die mtl. nur 1500€ Netto verdienen und dann zwei Kinder zu zahlen haben ?? Der größte Beschiss an der Sache ist doch eigentlich der, da der Unterhaltsempfänger machen kann und verdienen kann was er will, auch Heiraten kann der Unterhaltsempfänger und es interessiert keinen ! Der Unterhaltszahlende darf nicht mal mit einer neuen Partnerin zusammen ziehen, da wird ihm sofort der Selbstbehalt gekürzt….. wie soll ein Unterhaltspflichtiger da sich eigentlich noch über Wasser halten ? Die ganze Unterhaltssache und das ganze Scheidungsgesetz ist eine Fars und gehört umgehend überarbeitet und sofort wieder die Schuldfrage eingeführt ! Das ist doch der ganze Knackpunkt an den Scheidungen das es sich nur ums Geld dreht ! Wenn zum Beispiel eine Frau fremd geht hat 2 Kinder und schmeißt den Mann wegen dem neuem raus, muss er für den Spaß sein Leben lang zahlen…… und die Frau behält die Kinder und bekommt Unterhalt und kann verdienen was sie will und zieht mit dem neuen zusammen der eventuell mehr verdient als der Alte, und ist eine gemachte Frau, und der Mann kann schauen wo er bleibt weil eine neue Partnerschaft unmöglich ist, da dann der Selbstbehalt umgehend gekürzt wir !!! Was für eine tolle Sache !
    Die wo das alles entwickeln und berechnen , wie die Düsseldorfer Tabelle, haben keine Ahnung vom wahren Leben ! Deshalb kompletter Mist das ganze !!!!

    1. Hallo Karl-Heinz,
      ich teile deine Meinung, die Schuldfrage gehört wieder eingeführt. Es kann nicht sein, dass eine Frau mit zwei Kindern, die an der Trennung schuld ist, noch so bevorzugt wird. Auf die andere Frage gibt es eine einfache Antwort, wer unter 2200Euro Netto mit zwei Kindern verdient, sollte gleich zu hause bleiben und Bürgergeld beziehen.

      Weiß eigentlich jemand ob es eine Sammelklage gibt? Ich würde mich der sofort anschließen…

      1. Schuldfrage ist doch schnell geklärt. Wer so dumm ist zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen, der wird bestraft 😉

        Deutschland schafft sich ab. Völlig klar, daß unter diesen Voraussetzungen die Leistungsträger nach und nach aussterben.

  6. Lese ich da richtig; mit einem Nettoeinkommen (nicht Brutto!) von 4000Euro?, ich denke es sollten mal die Leute betrachtet werden die 2000-3000Euro Netto verdienen und Beispielsweise 2 Kinder haben. Gesetzt den Fall man hat 2 Kinder 11J und 13J wären das bei 2300Euro Netto -> 896Euro Zahlbeitrag. Bleiben 1404Euro; dass dann – 750Euro für Wohnen/Heizen/Strom bleiben 654Euro.
    Nun die Frage: Das Bürgergeld steigt 2024 auf 563Euro an. Was bedeutet für die Differenz von 91Euro würde man ca. 160Stunden im Monat arbeiten gehen? Ich habe natürlich noch vergessen dass der Kindesunterhalt 2024 um weitere 9% steigt. Meine Meinung dazu ist, in dem Beispiel arbeitet man nur aus Imagegründen. Mit lohnend hat das nichts mehr zutun.

  7. Hallo zusammen,
    ich habe meine Kinder (5 und 8 Jhare alt) ca. 10 Tage im Monat und diese Zeit ist mir auch sehr wichtig. Ich zahle mit 144% 1104€ + Kindergeld an meine Exfrau. Sie arbeitet Vollzeit und hat für die Kinder also extra nochmal 1604€ zur verfügung.
    Ich denke viele Familien wären froh wenn sie diesen Betrag jeden Monat für ihre Kinder zur Verfügung hätten.
    Ich kann diese Regelungen ehrlich gesagt absolut nicht verstehen.
    Was und wie viel ich mit den Kindern unternehme ist komplett egal.
    Gibt es keinen Zusammenschluss oder eine Vereinigung von Männern die dagegen mal vorgehen?
    Wenn hier jemand was kennt, wäre ich über eine Info sehr glücklich.
    Meiner Ansicht wäre es das Beste wenn einfach keiner die Erhöhung zahlt.
    Ich finde diese Beträge haben mit der Realität nichts mehr zu tun und man sollte sich das auch nicht mehr gefallen lassen.
    Es war zwar nie meine Art aber inzwischen kann ich eigentlich jedem Unterhaltspflichtigen mit zwei Kinder und einem Nettolohn unter 2200€ nur raten zu kündigen und den Spaß vom Staat zahlen zu lassen.

    1. Es gibt in Mainz einen eingetragenen Verein alleinerziehender Väter. Leider hat sich daraus wohl auch noch nicht viel ergeben. Aber jeder kann das ja ändern. Es wird höchste Zeit, dass die Väter mehr Rechte bekommen.

    2. Hallo Sven,
      das würde mich auch sehr interessieren.
      Das ganze ist einfach nicht mehr nachvollziehbar und mehr als ungerecht.

    3. > Gibt es keinen Zusammenschluss oder eine Vereinigung von Männern die dagegen mal vorgehen?
      Das würde mich durchaus auch interessieren.

  8. Leider gibt es keine Väter Lobby. Das muss sich ändern. Ich frage mich ob sich das Arbeiten noch lohnt. Ich gehe den Antrag fürs Bürgergeld ausfüllen…

  9. Also meine Exfrau arbeitet und bekommt 2700€ netto und ich zahle 1054€ Unterhalt und sie bekommt noch 500€ Kindergeld.Sind 4254€ im Monat..Das soll gerecht sein!!
    Und jetzt bekommt sie noch 9% mehr..
    Das geht überhaupt nicht.Ich verstehe ja für Frauen,die wenig verdienen aber es muss auch berücksichtigt werden wenn Frauen gut verdienen..

  10. Mal im erst: jedes Jahr grüßt die Düsseldorfer Tabelle eine Erhöhung! Was für die Unterhaltspflichtigen eine enorme Belastung ist, weil der Selbstbehalt auf keinster Weise erhöht wird. Vielleicht alle
    2-5 Jahre mal um ein paar mikrige Euros.
    Viele Unterhaltspflichtige Gehen Vollzeit arbeiten um am Ende überhaupt über die Runden zu kommen, weil wirtschaftlich alles teuer wird und man jeden Cent zwei mal umdrehen muss um am Ende eines Monats nicht blank ist.
    Wenn sich die Tabelle schon jedes Jahr erhöht dann sollte man Gerechtigkeit fordern, denn Mütter die Kinder haben und auch die Möglichkeit haben Arbeiten zu gehen, weil die Kinder in der Schule oder Kita sind aber sich zuhause die Füße hochlegen und nach dem Motto sagen“ wofür denn arbeiten gehen“ bekomme doch alles, den sollte man es unterlassen eine Erhöhung anzusetzen einfach aus Prinzip, denn ich kenne einige Eltern mit Kindern die z.B morgen arbeiten bis zu einer bestimmten Zeit.
    Und die Krönung am Ende ist, Bürgergeld sollte mal ein kat erhalten, denn die sind am Ende aus meiner Sicht die Gewinner was Geld angeht, jedes Jahr um mehrere Euros erhöhen unfassbar und wir Arbeiter müssen sehen wo wir bleiben Super
    Fazit: wenn Erhöhung folgen dann in allen Bereichen und nicht nur in Teilen

  11. Dann zahle ich wohl ab Januar etwa 1150 Euro für zwei Kinder.

    Ähhhmm… Hallo… Könnt ihr da in Düsseldorf mal langsam wach werden bitte.

    Hier mal eine kleine Rechnung zu der Haushaltskasse der Mutter meiner Kinder und dagegen meine Kasse:

    Die Mutter verdient exakt das gleiche wie ich im Monat.

    Überweise ich den Kindesunterhalt dann kommt sie im Monat mit Kindergeld auf 4920 Euro.

    Mir bleiben nach der Überweisung 2100 Euro.

    Habe mal was vom Grundsatz gelesen das die Kinder den gleichen Lebensstandard wie die Eltern führen sollen dadurch. Hier ist eine Differenz von 3000 Euro pro Monat vorhanden. Ich wohne inzwischen in einer 1,5 Zimmer Wohnung und sie Miete sich nen ganzes Haus mit dem Kids.
    Ach warum rege ich mich eigentlich auf. Ändern wird sich ja doch nichts. Ich gehe jetzt mal kotzen.

  12. Ist doch prima. Ich zahle dann für zwei Kinder über 1.150€ dazu erhält die Mutter das Kindergeld. Macht 1.650 € im Monat ausschließlich für die Kids. Vielleicht mehr, wenn ich das glück habe mit ein paar Kröten mehr im Monat in die nächste Nettoverdienstgruppe zu rutschen.

    Ich habe meine Kinder im Schnitt knapp 3 Tage in der Woche bei mir und sitze dabei nicht Däumchendrehend nur zu Hause mit denen rum.

    Aber für all das ist ja bereits 2x das halbe Kindergeld im Zahlbetrag abgezogen worden…

    Ich weiß nicht welchen Beitrag die Mutter dabei noch zu leisten hätte, als das es den Kindern finanziell noch besser gehen müsste oder etwas fehlt.

    1. Hallo Anonymous,
      tja so ist das halt mit einer grünen Familienministerin die per Quote ins Amt gehieft wurde.
      Da kommt dann so etwas bei heraus…die lediglich ihr eigenes Klientel die Alleinerziehenden (Mütter) bedient sprich fürstlich mit Geld pampert.
      Was interssiert die schon hier die unterhaltsverpflichteten Väter mit ihrer feministischen Politik?
      Ist doch ganz schlau von der eingefädelt worden…da sie mit ihrer finanziellen Forderung von über 11 Milliarden für die “Kindergrundsicherung” ab 2025 bei Herrn Lindner abgeblitzt ist, müssen nun mal wieder zur Strafe die Väter bluten und zur Kasse gebeten werden!
      Das Ganze steht absolut in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.
      Und ist inzwischen aus dem Ruder gelaufen.
      Schafft endlich diese DD-Tabelle ab und reformiert mal gründlich die Sozial-und Familiengesetze.
      In Zukunft gilt nur noch: Beide (Elternteile) betreuen und beide bezahlen den Unterhalt für die Kinder.
      Ergebnis:Weniger Streit uns Geld und um die Betreuung der gemeinsamen Kinder.
      Und das Beste damit erginge es ganz besonders den Kindern auch besser weil sie nun mal beide Eltern lieben (dürfen)!

      1. Dann möchte ich von Ihnen wissen, wie das bei getrennten Familien gehen soll, bei denen die Väter es verbockt haben und ein Kontaktverbot besteht. Mein Vater wurde per Gerichtsurteil dazu beordert, dass meine Mutter mit mir wohnt und er ausziehen musste, er hatte mehrere Dinge getan, die für mein Kindeswohl, die ganze Familie (mit Großeltern im Haus) und auf Arbeit nicht klar gingen.
        Er verdient sich dumm und dämlich im Ausland mit seinen 7k Netto und als wir nachgehakt haben, dass er mehr zahlen soll (er war bis 2017 in der Stufe von 2013, dann bis 2020 in der von 2020 und jetzt endlich in der von 2023, weil er sich immer weigerte) gabs nur Protest, dass er dann ausziehen müsse etc.
        Was können wir dafür, wenn er sich den Spaß mit uns verbockt hat in der Vergangenheit und er sich ein 100k Auto gekauft hat und noch 5 Jahre abbezahlen muss? Das ist nicht unser Problem, ehrlich.
        Und nicht jede Familie kann es sich leisten, dass beide Elternteile das Kind betreuen, es geht nicht. Das müssen Sie einsehen.

        1. Und wenn der Vater 70 k Netto verdient. Was geht es euch an? Soll er lieber seinen Job schmeißen und Bürgergeld kassieren?

          Die Düsseldorfer Tabelle gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Unterhalt und staatliche Leistungen gehören synchronisiert. Unterhalt = Unterhaltsvorschuß. Schluß mit der zwei Klassengesellschaft! Sind denn die Kinder vor reichen Vätern plötzlich mehr Wert?

  13. Absolut unverschämt!!! 13 Jahre lang war ich alleinerziehende Mutter. Der Vater ist seiner Unterhaltspflicht seit 10 Jahren für die beiden Kinder nicht nachgekommen. Ich beziehe seit dem UVG-LEISTUNGEN. Um meinen Kindern etwas zu ermöglichen bin ich in TZ wieder arbeiten gegangen, als meine Kleene 8 Monate alt war.
    Nun lebt mein Großer seit 2,5 Jahren beim Vater. Ich beziehe nach wie vor UVG-LEISTUNGEN und bekomme für meine 30 Std./Woche gerade mal so viel, dass ich den Lebensunterhalt für mich und die Tochter finanzieren kann. Von mir verlangt das Amt nun eine zweite Bestätigung, aber der Vater macht weiterhin auf BU!!! Und was bleibt mir und meiner Tochter wenn ich mehr arbeite??? Das selbe Geld plus weniger Zeit für mein Kind!!! Unter den Voraussetzungen geht keiner freiwillig mehr arbeiten!!!

    1. Ihr bekommt doch genug Zuschüsse Unterhalt und Kindergeld.. und es reicht immer noch nicht kann ich nicht nachvollziehen

      1. Lesen Sie nicht richtig? Frau Mustermann erhält 0 Unterhalt, weil sich der Vater weigert.
        Wenn Sie kein Kind haben und für dieses täglich sorgen müssen, wissen sie absolut nicht, wie viel das kostet. Versicherung, evt ein Auto wenn das Kind aus der Schule ist (Spritpreise, Versicherung, Werkstatt). Dazu kommt Verpflegung in der Uni/Ausbildung.
        Allein ihr “kann ich nicht nachvollziehen” sagt alles aus, dass Sie sich wohl nie richtig finanziell um ihr Kind gekümmert haben.

  14. Es ist echt eine Frechheit, was hier mit den Unterhaltspflichtigen abgezogen wird. Ich habe beide Seiten erlebt, hatte pro Kind 150 € (zwei Kinder) an Unterhalt bekommen und es hat mir gereicht, da mein Ex nicht viel verdient hat. Nur als er dann gar nichts mehr gezahlt hat, bin ich zum Jugendamt gegangen, da ich alleinerziehend war. Nun habe ich einen Freund, der Unterhalt zahlen muss. Da geht es nur um das Geld und nicht um die Kinder. Statt mehr Unterhalt zu verlangen sollten Familien freie Eintritte für Aktivitäten bekommen damit Väter auch mal etwas mit ihren Kindern unternehmen können. Von dem Selbstbehalt bleibt ja nix mehr übrig und der Unterhalt kommt meistens nicht bei den Kindern an, sondern wird für die Autorate, Friseurbesuch, neue Nägel oder neue Klamotten eingesetzt. Wieso kann es eigentlich sein, dass die wieder mehr bekommen, die ihren Arsch nicht hochkriegen und denen, die Vollzeit arbeiten, aber wenig verdienen noch mehr weg genommen wird? Die hellen Köpfe unserer Regierung müssten mal mit dem Selbstbehalt ein paar Monate leben. Vielleicht fällt ihnen dann mal auf, dass die Männer weniger haben zum Leben, als ein 3 jähriges Kind nach Düsseldorfer Tabelle + Kindergeld.

  15. Der Unterhalt steigt wieder das freut uns Unterhaltszahler doch (Ironie). Macht dann bei mir ca. 70€ Netto Mehrbelastung im Monat aus. Dann bekommt die Mutter meiner Kinder ja ca. 1310€(Unterhalt+Kindergeld) was 655€ für jedes Kind ist. Mir soll doch bitte jemand mal vorrechnen wie ein 3 und 6 jähriges Kind 1310€ im Monat verbrauchen ohne Kita/Hortkosten….

    Unsere Deutsche Gesetzeslage zum Unterhalt ist fernab der Realität. Da sollte der Staat vll mal reformieren.

    Aber wir dürfen ja nicht vegessen das das Bürgergeld ja auch um 12% steigt und wir Unterhaltszahler leider nicht wissen ob der Selbstbehalt auch um 12% steigen wird.

    Naja spätestens zu Düsseldorfer Tabelle 2025 stehen Mindestbehalt und Bürgergeld dann exakt gleich da. Spätestens an diesem Punkt sollte jeder Unterhaltszahler selbst drüber nachdenken ob sich Arbeit noch lohnt.

  16. Das ist ja die Krönung!!! DIE Löhne steigen nicht ,aber der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten. Das etwas gegen Kinderarmut getan werden muss ist klar,aber warum beim Kindesunterhalt?
    Es lohnt sich ja jetzt schon kaum zu arbeiten,aber wenn das durch gesetzt wird ,dann sollte jeder Unterhaltspflichtige seine Arbeit aufgeben und Bürgergeld beantragen,dann zahlt Vater Staat den Kindesunterhalt.

  17. Und wie hoch ist nun der Selbstbehalt für den Unterhaltspflichtigen? Mein Freund macht mit dauernachtschicht das maximum für seine Kinder und bekommt dennoch vom Jugendamt gesagt, dass er sich einen Nebenjob suchen soll! Vom Selbstbehalt von nur 1370€ bleibt nach Abzug von Miete, Strom, Sprit, Lebensmittel wenig übrig, um an den gemeinsamen Nachmittagen und Wochenenden mit den Kindern was zu unternehmen. Und dann heißt es vom Jugendamt, dass die Kinder vernachlässigt werden, weil der Vater mit den Kindern nichts macht. Finde den Fehler! Wer 4000€ netto! verdient hat doch weniger Probleme mit Unterhaltszahlung , als jemand der gerademal 2000€ verdient und gerne mehr mit den Kindern unternehmen möchte.

  18. Mein 14jähriges Kind bekommt aktuell jeden Monat 816 € Unterhalt von mir zzgl. 250 € Kindergeld. Zusammen also 1.066 €. Weitere 9 % on Top macht zusätzliche 100 €.

    Die Mutter verdient mit einem entspannten Nebenjob halbtags noch mal ungefähr das gleiche dazu. Passt! Das nenne ich mal ein sorgenfreies Leben (für die Mutter)!

    Der Wahnsinn gehört endlich glattgezogen.

      1. Und du glaubst wirklich, daß das Kindergeld nicht erhöht wird? 9 % von 1.066 € macht 96 €. 4 € geschenkt!

        Und wer zahlt das Kindergeld? Der Steuerzahler! Und wer ist das wohl? Bestimmt nicjht die Kindesbesitzerin!

        1. Bitte nicht alle Alleinerziehenden über einen Kamm scheren.
          Ich bekomme auch Unterhalt für meine beiden Kinder, finde die Erhöhung auch unangemessen. Ich arbeite aber auch noch Vollzeit und 1/4 vom Unterhalt geht in einen Sparvertrag für die Kinder.
          Meinen Beitrag zum Kindergeld leiste ich sehr wohl.

          1. 1/4 geht in einen Sparvertrag? Was nur beweist, daß der Unterhalt zu hoch ist. Und zwar um mindestens 25 %. Für das Ansparen von Reserven ist der Kindesunterhalt von gesetzeswegen nicht vorgesehen. Dafür ist er nämlich angeblich viel zu niedrig.

  19. Es ist eine große Frechheit. Die Politiker, verantwortlichen Angestellten des öffentlichen Dienstes und Beamten sollten sich mal an die Nase fassen und Fragen, wie das alles funktionieren soll. Hier wird zu Lasten der Unterhaltspflichtigen und damit auch zu Lasten der Kinder einfach an der Realität vorbei gehandelt. Ich habe nur noch WUT. Wie sollen Unterhaltspflichtige das noch stemmen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Gehaltsgruppe die jeweiligen Unterhaltspflichtigen sind. Bei mehr als 29% mehr Gehalt seit 2021 wäre das alles kein Thema. Aber so.

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