Positive Prognose: Konsumkredit-Index zeigt deutliche Verbesserung der Verbraucherstimmung bis 2023

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Laut dem aktuellen Konsumkredit-Index des Bankenfachverbandes wird die Kreditnachfrage von Verbrauchern zu Konsumzwecken im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau bleiben. Der Index-Wert liegt bei 95 Punkten und zeigt damit eine stabile Entwicklung. Im Vergleich zur Jahresmitte 2022 hat sich die Verbraucherstimmung signifikant aufgehellt und der Konsumkredit-Index ist um 17 Punkte gestiegen. Es wird erwartet, dass mehr Kredite für Unterhaltungselektronik und sonstige Konsumgüter aufgenommen werden, während die Nutzung von Autofinanzierungen und Krediten für Möbel, Küchen und Haushaltsgroßgeräte konstant bleiben soll. Der Bankenfachverband vertritt die Interessen der Kreditbanken in Deutschland und der Konsumkredit-Index prognostiziert die private Kreditaufnahme in den kommenden zwölf Monaten.


Original-Pressemeldung:

Konsumkredit-Index mit Prognosehorizont 2023: Verbraucherstimmung verbessert sich deutlich

Bankenfachverband e.V.

Berlin (ots)

Verbraucher werden Kredite zu Konsumzwecken im Jahr 2023 in vergleichbarem Maß nutzen wie im Vorjahr. Dies prognostiziert der aktuelle Konsumkredit-Index (KKI) des Bankenfachverbandes. Grundlage des KKI ist eine Untersuchung unter 1.900 Verbraucherhaushalten, die im Februar nach ihren Konsum- und Finanzierungsabsichten befragt wurden. Mit einem Wert von 95 Punkten zeigt der Index für das laufende Jahr eine stabile Kreditnachfrage auf Vorjahresniveau an.

Lesen Sie auch:  Solidaritets-Kundgebung in Potsdam: Forderungen bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst und bei der Bahn

Index-Wert steigt um 17 Punkte

Im Vergleich zur Jahresmitte 2022 hat sich die Verbraucherstimmung mit Blick auf die Finanzierung von Konsumanschaffungen in 2023 signifikant aufgehellt. So hatte der im Juni/Juli 2022 erhobene Konsumkredit-Index mit einem Wert von 78 Punkten einen Tiefstwert erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war mit einer tendenziell leicht rückläufigen Kreditaufnahme bis Mitte 2023 zu rechnen.”Die Verbraucherstimmung hat sich in den letzten Monaten spürbar verbessert”, sagt Jens Loa, Geschäftsführer des Bankenfachverbandes, und ergänzt: “Viele Menschen haben das Bedürfnis, aufgeschobene Anschaffungen nachzuholen und zu finanzieren”.

Mehr Kredite für Unterhaltungselektronik

Dem aktuellen Index gemäß rechnet der Bankenfachverband für 2023 mit mehr Krediten für Unterhaltungselektronik und für sonstige Konsumgüter. Konstant bleiben soll die Nutzung von Autofinanzierungen sowie von Krediten für Möbel, Küchen und Haushaltsgroßgeräte.

Anlagen

Infografik Konsumkredit-Index 2023

Studie Konsumkredit-Index 2023

Textfassung der Presseinformation

Der Bankenfachverband (BFACH) vertritt die Interessen der Kreditbanken in Deutschland. Seine Mitglieder sind die Experten für die Finanzierung von Konsum- und Investitionsgütern wie Kraftfahrzeugen aller Art. Die Kreditbanken haben mehr als 170 Milliarden Euro an Verbraucher und Unternehmen ausgeliehen und fördern damit Wirtschaft und Konjunktur.

Lesen Sie auch:  42 Prozent führen gesundheitliche Probleme auf Bewegungsmangel und langes Sitzen zurück

Der Konsumkredit-Index prognostiziert die private Kreditaufnahme in den kommenden zwölf Monaten. Dazu befragt Ipsos halbjährlich rund 1.900 Haushalte über das Finanzmarktpanel der GfK. Ein Indexwert von 100 zeigt eine Entwicklung auf Vorjahresniveau, ab 125 steigt die Kreditnutzung signifikant an.

Pressekontakt:

Bankenfachverband
Stephan Moll, Referatsleiter Markt und PR
Tel. 030 2462596-14
stephan.moll@bfach.de

Original-Content von: Bankenfachverband e.V., übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Konsumkredit-Index mit Prognosehorizont 2023: Verbraucherstimmung verbessert sich deutlich

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.


Weitere Informationen über den Verband

– Der Bankenfachverband e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main.
– Der Verband wurde im Jahr 1951 gegründet und vertritt mittlerweile über 200 Banken und Sparkassen in Deutschland.
– Ziel des Verbands ist es, die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und anderen Institutionen zu vertreten und für eine stabile und nachhaltige Entwicklung des Bankensektors zu sorgen.
– Der Vorstand des Bankenfachverbands setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsinstitute zusammen und wird alle zwei Jahre neu gewählt.
– Der Verband ist in verschiedene Fachbereiche gegliedert, wie beispielsweise Retail Banking, Firmenkunden oder Zahlungsverkehr.
– Zu den Aufgaben des Verbands zählt auch die Durchführung von Studien und Umfragen zu aktuellen Themen der Branche, wie beispielsweise zum Thema Digitalisierung.
– Der Bankenfachverband beteiligt sich regelmäßig an öffentlichen Diskussionen zu bankenrelevanten Themen und veröffentlicht dazu Stellungnahmen und Positionspapiere.
– Im Jahr 2020 hatte der Verband knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
– Laut eigener Angabe betrug das Budget des Bankenfachverbands im Jahr 2020 rund 5,5 Millionen Euro.
– Der Bankenfachverband ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und in verschiedenen europäischen und internationalen Verbänden.

20 Antworten

  1. Ich glaube nicht, dass der Konsumkredit-Index eine genaue Vorhersage für die Verbraucherstimmung bis 2023 geben kann.

  2. Also ich bin mir nicht sicher, ob ich diese positive Prognose so ganz glauben kann. Wir haben doch schon genug Schulden!

  3. Ich glaube nicht, dass der Konsumkredit-Index eine zuverlässige Vorhersage für die Verbraucherstimmung bis 2023 ist.

    1. Na ja, es ist schön, dass du skeptisch bist, aber der Konsumkredit-Index hat sich als nützliches Instrument erwiesen, um die Verbraucherstimmung zu messen. Vielleicht solltest du dich genauer informieren, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

    1. Das mag deine Meinung sein, aber es gibt auch Experten, die das Gegenteil behaupten. Es ist schwer, die Zukunft vorherzusagen, aber optimistisch zu sein, schadet nicht.

  4. Ich denke, diese Prognose ist totaler Quatsch! Die Verbraucherstimmung wird sich nicht so schnell verbessern.

  5. Ich glaube nicht an diese Prognose! Die Verbraucherstimmung ändert sich ständig, das kann keiner vorhersagen.

  6. Also ich weiß ja nicht, aber ich glaube nicht, dass sich die Verbraucherstimmung bis 2023 wirklich verbessern wird. So eine Prognose kann man doch eh nicht ernst nehmen, oder?

  7. Ich glaube nicht an diese deutliche Verbesserung der Verbraucherstimmung. Das ist nur Wunschdenken!

  8. Ich finde es total übertrieben, dass die Verbraucherstimmung bis 2023 angeblich so deutlich verbessert wird. Wer glaubt denn daran?

  9. Ich finde, dass der Konsumkredit-Index nicht immer die tatsächliche Verbraucherstimmung widerspiegelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Positive Prognose: Konsumkredit-Index zeigt deutliche Verbesserung der Verbraucherstimmung bis 2023

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

DUH an Lemke: Mehrweg statt Einweg durchsetzen!

Am Donnerstag, dem 24. April 2024, verabschiedete die EU eine neue Verpackungsverordnung, die in Deutschland weitreichende Diskussionen auslöst. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die neuen Regelungen als unzureichend, um den Kampf gegen den wachsenden Müllberg in Deutschland ernsthaft anzugehen. Trotz Einführung von Einweg-Verboten und Mehrwegvorgaben bemängelt die DUH die vielen Ausnahmen und zu lasche Durchsetzung, die die Wirksamkeit der Verordnung stark abschwächen könnten. Mit einem dringenden Appell an Bundesumweltministerin Lemke fordert die DUH kurzfristige nationale Maßnahmen, darunter eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Wegwerfgeschirr, um den Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes gerecht zu werden.

Jetzt lesen »

Schutz vor Pflegekosten: Lösungen schon ab 30 €/Monat

Mit einer aktuellen Studie wirft der PKV-Verband ein Licht auf das wachsende Problem der Pflegekosten in Deutschland. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft und kontinuierlich steigender Eigenanteile für die Pflege, zeigt die Untersuchung der Rating-Agentur Assekurata, dass durch kapitalgedeckte Vorsorge nachhaltige und bezahlbare Lösungen möglich sind. Schon ab 30 Euro pro Monat kann eine umfassende Absicherung der Pflegekosten erzielt werden – ein wichtiger Baustein, um die drohende Kostenexplosion in den Griff zu bekommen. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Ergebnisse der Expertenkommission zur Pflegefinanzierung unterstreicht der PKV-Verband die Dringlichkeit politischen Handelns, um die Bürger durch eine Stärkung der privaten Vorsorge zu entlasten.

Jetzt lesen »

Pfandbriefbanken trotzen der Immobilienkrise

Berlin/Frankfurt am Main, 22. April 2024 – Die deutschen Pfandbriefbanken haben sich im herausfordernden Wirtschaftsjahr 2023 als äußerst widerstandsfähig erwiesen. Trotz eines spürbaren Rückgangs bei den Immobilienpreisen und -kreditzusagen sowie einer erhöhten Risikovorsorge, konnten die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) organisierten Institute ihre Robustheit und Profitabilität unter Beweis stellen. Gero Bergmann, der Präsident des vdp, hebt hervor, dass die Mitgliedsinstitute nicht nur den vielfältigen Belastungsfaktoren entgegentreten, sondern auch von einer stabilen Kapitalausstattung und einem konservativen Geschäftsmodell profitieren. Während eine leichte Belebung des Marktes für 2024 prognostiziert wird, betont der Verband zugleich die Bedeutung differenzierter Betrachtungen des Büroimmobilienmarktes und fordert ein Umdenken in der Regulierungspolitik, um die Finanzierung der Realwirtschaft nicht weiter zu erschweren.

Jetzt lesen »

Eltern-Kind-Beziehung schützen: Kampf gegen Entfremdung

In Deutschland und weltweit wächst die Aufmerksamkeit um ein Phänomen, das viele Familien in den Kern trifft: die Eltern-Kind-Entfremdung (EKE). Am 25. April, dem Internationalen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung, stehen Betroffene und Unterstützer zusammen, um Licht in die Dunkelheit dieses komplexen und oft missverstandenen Themas zu bringen. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) fordert eine dringende Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Ursachen und den schwerwiegenden Folgen der EKE. Mit einem klaren Aufruf an Politik, Medien und die Gesellschaft, Lösungsansätze nicht nur zu fördern, sondern auch aktiv umzusetzen, zielt der Verband darauf ab, das Wohl von Kindern in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken. EKE ist nicht nur ein Wort – es ist eine Realität, die jährlich tausende Familien betrifft und Kinder von einem Elternteil entfremdet, oft ohne objektive Gründe. In einer Zeit, in der familiäre Bindungen mehr denn je auf die Probe gestellt werden, stellt sich die Frage: Wie können Trennungsfamilien unterstützt werden, um das grundlegende Recht jedes Kindes zu wahren, beiden Elternteilen nahe zu stehen?

Jetzt lesen »

Genießertipps vom Brotsommelier am Tag des Brotes

Am 5. Mai feiert Deutschland eine seiner traditionsreichsten und vielfältigsten Kulturformen: die Brotkultur. Mit über 3.000 verschiedenen Brotspezialitäten zelebriert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. den Tag des Deutschen Brotes. Anlässlich dieses einzigartigen Kulturerbes, das sogar Eingang ins Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO fand, teilt der weltweit jüngste Brotsommelier Fernando Pfatischer seine exklusiven Einblicke und Tipps. Von süßen bis hin zu herzhaften Aufstrichen verrät Pfatischer, was am besten auf die heimische Brotauswahl passt und stellt das Brot des Jahres 2024 vor – das Weizenvollkornbrot. Entdecken Sie die Geheimnisse und die Perfektion der deutschen Brotvielfalt, die weit über die Grenzen hinaus geschätzt wird.

Jetzt lesen »

FAF 2024 startet: Kreativer Ausbau und Design in Köln

Köln erstrahlt in neuem Glanze: Die FAF – Farbe, Ausbau & Fassade – öffnet vom 23. bis 26. April 2024 ihre Pforten. Als europäische Leitmesse lockt sie nicht nur über 300 Aussteller aus 24 Ländern auf über 16.000 Quadratmetern, sondern verspricht auch Tausenden von Fachbesuchern, Architekten und Bauinteressierten eine Welt voller Innovationen und kreativer Lösungen für Bau und Modernisierung. Ob Sie nun von energieeffizienten Bauweisen träumen, die neuesten Trends in Sachen Farben und Tapeten entdecken möchten oder einfach nur Inspiration für Ihr Eigenheim suchen – die FAF in Köln ist der Treffpunkt für alle, die das Gestern hinter sich lassen und den Wohnraum von morgen schon heute erleben wollen.

Jetzt lesen »

122% mehr zivile Opfer durch Explosivwaffen in 75 Ländern

In einem alarmierenden Bericht von Handicap International wird offenbart, dass im Jahr 2023 die Verwendung von Explosivwaffen in Wohngebieten einen erschütternden Höhepunkt erreicht hat, mit einer Zunahme der zivilen Todesopfer um 122% im Vergleich zum Vorjahr. Der am 22. April veröffentlichte EWIPA-Monitor, der auf Daten aus 75 Ländern basiert, zeigt einen dramatischen Anstieg der Gewalt, besonders in den palästinensischen Gebieten, Sudan, Myanmar, Syrien und Pakistan. Diese Entwicklungen werfen ein grelles Licht auf die dringende Notwendigkeit, den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegs- und Krisengebieten zu stärken, und werfen Fragen auf, die kurz vor der bedeutenden Konferenz in Oslo zur Diskussion stehen.

Jetzt lesen »

Expertentipps zur Trennung: Online-Hilfe vom ISUV am 7. Mai

In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft, in der persönliche Krisen häufig ebenso komplexe wie schnelle Lösungen benötigen, rückt ein Thema immer stärker in den Mittelpunkt: die Bewältigung von Trennung und Scheidung. Mit der emotionalen Belastung, die eine solche Lebenswende mit sich bringt, einher gehen zahlreiche rechtliche Fragen und Unsicherheiten. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) greift diese brennenden Fragen auf und bietet eine unverzichtbare Orientierungshilfe in stürmischen Zeiten. Am 7. Mai um 18 Uhr veranstaltet der ISUV eine Online-Sitzung, in der ein Experte für Familienrecht Licht ins Dunkel der rechtlichen Komplexität von Trennungssituationen bringt. Von den grundlegenden rechtlichen Bedeutungen einer Trennung bis hin zu praktischen Hinweisen zu Unterhaltsfragen und dem Kindeswohl – diese Veranstaltung verspricht, ein Leitfaden in der emotionalen Achterbahn der Trennung zu sein, angeboten vom ISUV, einem Anker in der Brandung für diejenigen, die vor, mitten in oder nach einer Trennung Unterstützung suchen.

Jetzt lesen »

Nova Innovation Awards 2024: Die spannendsten Nominierten

Berlin, 19. April 2024 – Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) stellt die Neuerungen im Bereich der digitalen Publikation und Zeitungsgestaltung ins Rampenlicht: Neun innovative Projekte haben es in die Endrunde des renommierten Nova Innovation Awards geschafft, der in drei Kategorien an die visionärsten Ideen im Zeitungswesen vergeben wird. Diese Auszeichnung, die bereits zum achten Mal in Kooperation mit der Unternehmensberatung HIGHBERG ausgeschrieben wird, würdigt herausragende Produktneueinführungen, kreative Geschäftsmodelle und zukunftsweisende Vermarktungsstrategien. Die Gewinner werden auf dem BDZV-Digitalkongress #beBETA am 10. Juni 2024 in Berlin bekannt gegeben. Ein Blick auf die Nominierten zeigt, wie Innovation und Tradition im digitalen Zeitalter erfolgreich zusammenfinden.

Jetzt lesen »

AutoLOG-Projekt: ver.di fordert Mitbestimmung der Belegschaft

In Emden regt sich Widerstand: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert eine wesentlich stärkere Einbindung der Belegschaft in das hochmoderne Forschungsprojekt AutoLOG, das am Automobilterminal Emden in Gang gesetzt wurde. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass der Start des mit 5,8 Millionen Euro dotierten Projekts, das eine vollautomatisierte Zukunft für Automobilterminals skizziert, den rund 900 betroffenen Mitarbeitenden erst über die Presse zugetragen wurde. Dies wirft dringliche Fragen der Transparenz und der Mitbestimmung in Zeiten technologischer Umbrüche auf. Die heutige Debatte dreht sich nicht nur um die innovative Ausrichtung des Hafens, sondern auch um die wesentliche Frage, wie technologische Transformation im Sinne der Beschäftigten gerecht gestaltet werden kann.

Jetzt lesen »

Chemie-Industrie Hessen: Krisenbewältigung durch Tarifeinigung

Inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen und struktureller Herausforderungen eröffneten heute in Niedernhausen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen Industrie Hessens, unterstrichen von einer Atmosphäre intensiver Auseinandersetzungen. Angesichts eines deutlichen Rückgangs in Produktion und Umsatz im vergangenen Jahr, gepaart mit einem tiefgreifenden Bedarf an Investitionen für Klimaneutralität und Digitalisierung, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Arbeitgeberverband HessenChemie, sieht sich in einer verzwickten Lage: Einerseits drängt die IGBCE Hessen-Thüringen auf signifikante Lohnerhöhungen, während andererseits die steigenden Betriebskosten und der Druck auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit Kompromisse unwahrscheinlich machen. Der Verhandlungsauftakt verspricht eine hitzige Debatte um die Zukunft einer Branche, die sich in einer beispiellosen Krise befindet.

Jetzt lesen »

Münchens Luftstreit: Reiter ignoriert Dieselfahrverbot-Urteil

Inmitten einer hitzigen Debatte um die Luftqualität in München kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Münchener SPD scharf. Der Vorwurf: eine gezielte Verzögerung der Umsetzung von Diesel-Fahrverboten, die nach einem jüngsten Gerichtsbeschluss nun eigentlich schnellstmöglich greifen sollten. Während Oberbürgermeister Reiter Alternativmaßnahmen wie die Einführung von Tempo-30-Zonen prüft, mahnen die Umweltverbände, dass solche Maßnahmen bei Weitem nicht ausreichen, um die kritisch hohen Stickstoffdioxid-Werte in den Griff zu bekommen. Der Streit um die Luftreinheit der bayerischen Landeshauptstadt spitzt sich zu und wirft die Frage auf: Wie viel sind uns saubere Luft und Gesundheit wirklich wert?

Jetzt lesen »

Schiedsspruch festgelegt: Neue Lohnvereinbarungen im Bauwesen

In einer wegweisenden Schlichtungsverhandlung haben der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zusammen mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt einen Durchbruch erzielt. Unter der Vermittlung des ehemaligen Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, wurde ein Schiedsspruch gefällt, der die Weichen für die Zukunft der Bauindustrie in Deutschland stellt. Mit Beschlüssen, die eine Erhöhung der Tariflöhne und Ausbildungsvergütungen sowie eine Wiedereingliederung von Lohngruppen in Tarifverträge vorsehen, markiert dieser Schiedsspruch einen signifikanten Moment für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Baugewerbe. Die Details dieses bahnbrechenden Schiedsspruchs und die Auswirkungen auf die Branche stehen im Fokus der aktuellen Diskussionen.

Jetzt lesen »

12.000 bei Warnstreiks: ver.di plant Ausweitung gegen Telekom

In einer beispiellosen Mobilisierung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Rahmen der Tarifrunde mit der Deutschen Telekom einen bedeutenden Durchbruch erzielt. Nach intensiven Warnstreiks, an denen sich bundesweit rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten, steht die Gewerkschaft unmittelbar vor einer Ausweitung ihrer Aktionen. Die Forderungen nach deutlichen Lohnerhöhungen und besserer Bezahlung für Auszubildende sowie dual Studierende haben nicht nur eine Welle der Solidarität ausgelöst, sondern könnten auch weitreichende Auswirkungen auf den Service und den weiteren Netzausbau bei einem der größten Telekommunikationsanbieter Deutschlands haben. Mit den Tarifverhandlungen, die am 29. und 30. April 2024 fortgesetzt werden, erreicht diese Auseinandersetzung nun einen kritischen Punkt.

Jetzt lesen »

John McFall: Einbeiniger Astronaut erobert die ISS

In einer Welt, in der Grenzen ständig neu definiert werden, bricht John McFall alle Barrieren: Erst als Paralympics-Sprinter mit weltweiten Titeln, dann als Facharzt für Traumatologie und Orthopädie, und nun steht er möglicherweise kurz davor, als erster Mensch mit einer körperlichen Einschränkung in den Weltraum zu fliegen. Am 14. Mai 2024 teilt er auf der OTWorld in Leipzig seine inspirierende Geschichte von Unfall und unglaublicher Resilienz und gibt Einblicke in seine “Mission Possible”. Erfahren Sie, wie technologische Fortschritte in der Orthopädie-Technik nicht nur John McFalls Leben verändert haben, sondern auch neue Perspektiven für Menschen mit Amputationen weltweit eröffnen.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING