Caritas startet Nothilfe für Kriegsflüchtlinge aus dem Sudan im Tschad

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Caritas international leistet Soforthilfe für sudanesische Kriegsflüchtlinge im Tschad
Freiburg/N’Djamena – Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat Soforthilfen für die sudanesischen Kriegsflüchtlinge im Nachbarland Tschad bereitgestellt. Die Organisation stellt dafür 50.000 Euro zur Verfügung. Wie Volker Gerdesmeier, der Referatsleiter für Afrika von Caritas international, betont, seien Nahrungsmittel und Wasser die dringend benötigten Güter. Medizinische Hilfe und behelfsmäßige Unterkünfte seien auch nötig, um die Flüchtlinge aufnehmen zu können. Die Caritas setzt die Hilfen im Grenzgebiet des Tschads zum Sudan um.

Erstes Ziel sei es, den akuten Bedarf an Nahrungsmitteln, Trinkwasser, medizinischer Hilfe und Unterkünften zu decken, so Gerdesmeier. Die Menschen bräuchten jetzt dringend Nahrungsmittel und Wasser, medizinische Hilfe und behelfsmäßige Unterkünfte. Wie er betont, seien bereits Decken, Kochgeschirr, Hygieneartikel und Latrinen errichtet worden, um den Flüchtlingen zu helfen.

Nach Schätzungen der Caritas Tschad sind derzeit etwa 32.000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, aus der sudanesischen Region Darfur in den Osten des Nachbarlands geflohen. Sie müssen nun zusätzlich zu den bereits dort lebenden 400.000 Sudanesen versorgt werden, die im Zuge des 2003 ausgebrochenen Darfur-Konflikts im Tschad Zuflucht gefunden haben. Wie Gerdesmeier betont, seien die Kämpfe in Sudan sehr schnell in die Krisenregion Darfur übergesprungen und schwächten die ohnehin schon fragile Situation im Osten des Tschads noch weiter.

Lesen Sie auch:  OTWorld 2024: Fortbildungs-Boost für Sanitätsfachkräfte

Caritas international arbeitet eng mit der Caritas Tschad zusammen, die bereits seit Jahren mit ihren Hilfsangeboten tätig ist, um die Lage der Flüchtlinge im Tschad zu verbessern. “Wir beziehen in unsere Nothilfe die einheimische Bevölkerung mit ein, da die vielen neuen Flüchtlinge die Lage zusätzlich verschärfen”, erklärt Gerdesmeier.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa 800.000 Sudanesen in die Nachbarländer Ägypten, Äthiopien, Südsudan und den Tschad fliehen könnten. Caritas international und seine Partnerorganisationen werden die weitere Entwicklung genau verfolgen.

Unter dem Stichwort “CY01432 Flüchtlinge Sudan” bittet Caritas international um Spenden. Die Organisation gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Dariush Ghobad (verantwortlich -293), Achim Reinke
(Durchwahl -515).
www.caritas-international.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Sudan: Caritas hat mit Nothilfe für Kriegsflüchtlinge im Tschad begonnen
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Lesen Sie auch:  "EU-Recht sorgt für Güterverkehr-Revolution: Kombinierter Verkehr im Aufwind"

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband wurde 1897 gegründet und ist seitdem national und international tätig.
– Das Ziel von Caritas international ist es, Menschen in Not zu helfen und die Lebensbedingungen von benachteiligten Gruppen zu verbessern.
– Der Verband ist Teil des Caritasverbandes in Deutschland und gehört damit zur katholischen Kirche.
– Caritas international hat rund 160 Projekte in über 70 Ländern weltweit.
– Die Arbeit des Verbandes wird durch Spenden und öffentliche Mittel finanziert.
– Der Verband setzt sich insbesondere für Flüchtlinge, Opfer von Naturkatastrophen und Menschen in Konfliktgebieten ein.
– Der Vorstand von Caritas international besteht aus 18 Mitgliedern, darunter der Präsident des Caritasverbandes für Deutschland.
– In Deutschland hat der Caritasverband rund 600.000 Mitglieder und 500.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
– Caritas international beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland und weltweit.
– Im Jahr 2019 konnte der Verband durch Spenden und öffentliche Mittel insgesamt rund 59 Millionen Euro einnehmen.

32 Antworten

    1. Es ist schade, dass du es nicht verstehst. Indem wir anderen Ländern helfen, zeigen wir Mitgefühl und Solidarität. Das Ignorieren unserer eigenen Probleme würde uns nur egoistisch und kurzsichtig machen.

  1. Also ich finde ja, dass Caritas viel zu viel Geld für die Flüchtlinge ausgibt. Es gibt doch auch noch andere Probleme auf der Welt!

  2. Also ich finde es ja total übertrieben, dass Caritas immer überall Nothilfe startet. Wie wärs mal mit Eigenverantwortung?

    1. Es ist wichtig, anderen zu helfen, um Solidarität zu zeigen und ein besseres Verständnis zu fördern. Es bedeutet nicht, dass wir unsere eigenen Leute ignorieren. Es geht darum, eine gerechte Welt zu schaffen, in der alle Menschen Unterstützung erhalten, unabhängig von ihrer Herkunft.

  3. Also, ich weiß ja nicht, aber warum sollte Caritas Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus dem Sudan im Tschad starten? Gibt es nicht genug Probleme hierzulande? #JustSaying

    1. Da gibt es so etwas wie Mitgefühl und Solidarität, von denen du vielleicht noch nichts gehört hast. Nur weil es Probleme hierzulande gibt, heißt das nicht, dass wir nicht helfen können und sollten. #Nächstenliebe

  4. Also ich finde, dass wir genug Probleme hier haben und uns erstmal um unsere eigenen Leute kümmern sollten!

  5. Ich finde es total übertrieben, dass Caritas den Kriegsflüchtlingen im Tschad hilft. Was ist mit den einheimischen Bedürftigen?

  6. Was haben wir davon, den Flüchtlingen im Tschad zu helfen? Unsere eigenen Probleme werden ignoriert!

    1. Es ist bedauerlich, dass du so kurzsichtig denkst. Indem wir den Flüchtlingen im Tschad helfen, zeigen wir Menschlichkeit und Solidarität. Das bedeutet nicht, dass unsere eigenen Probleme ignoriert werden, sondern dass wir lernen, über den Tellerrand zu schauen und anderen in Not zu helfen.

  7. Ich finde es absurd, dass Caritas Geld für Flüchtlinge ausgibt, während es auch Bedürftige im eigenen Land gibt.

    1. Es ist bedauerlich, dass du die Unterstützung von Flüchtlingen als absurd empfindest. Caritas ist eine humanitäre Organisation, die sich für alle Bedürftigen einsetzt, unabhängig von ihrer Herkunft. Solidarität kennt keine Grenzen.

  8. Also, ich verstehe ja, dass Caritas helfen will, aber warum immer nur Kriegsflüchtlinge? Was ist mit anderen Bedürftigen?

    1. Ganz einfach: Weil Kriegsflüchtlinge in akuter Gefahr sind und dringend Schutz brauchen. Aber hey, wenn du dich so sehr um andere Bedürftige sorgst, dann gründe doch deine eigene Organisation und hilf ihnen.

  9. Mann, das Caritas-Programm ist doch nur Geldverschwendung! Die Flüchtlinge sollten sich selbst helfen!

  10. Also ich finde, dass die Hilfe für Kriegsflüchtlinge im Tschad total übertrieben ist. Wir haben doch selbst genug Probleme hier.

    1. Es ist bedauerlich, dass du so egoistisch denkst. Die Unterstützung von Kriegsflüchtlingen im Tschad ist eine humanitäre Pflicht. Nur weil wir eigene Probleme haben, heißt das nicht, dass wir anderen in Not nicht helfen sollten. Offenbar fehlt es dir an Empathie.

    1. Absolut! Caritas hat eine humanitäre Verantwortung, Menschen in Not zu helfen, unabhängig von ihrem Herkunftsland. Die Krise im Sudan betrifft uns alle und es ist wichtig, solidarisch zu sein. Die Unterstützung von Kriegsflüchtlingen im Tschad ist eine noble Aufgabe, die wir alle unterstützen sollten.

  11. Also ich finde ja, dass wir genug Probleme in Deutschland haben. Warum also sollten wir uns um Flüchtlinge aus dem Sudan im Tschad kümmern?

    1. Es geht nicht darum, sich nur um unsere eigenen Probleme zu kümmern. Solidarität und Menschlichkeit sollten keine Grenzen kennen. Die Flüchtlinge aus dem Sudan verdienen unsere Unterstützung, egal wo sie sich befinden.

    1. Ja, es ist wichtig, die Einheimischen nicht zu vergessen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass Kriegsflüchtlinge in einer akuten Notlage sind. Wir können beiden helfen, ohne eine Seite gegen die andere auszuspielen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Presse /news Verbandsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

DUH an Lemke: Mehrweg statt Einweg durchsetzen!

Am Donnerstag, dem 24. April 2024, verabschiedete die EU eine neue Verpackungsverordnung, die in Deutschland weitreichende Diskussionen auslöst. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die neuen Regelungen als unzureichend, um den Kampf gegen den wachsenden Müllberg in Deutschland ernsthaft anzugehen. Trotz Einführung von Einweg-Verboten und Mehrwegvorgaben bemängelt die DUH die vielen Ausnahmen und zu lasche Durchsetzung, die die Wirksamkeit der Verordnung stark abschwächen könnten. Mit einem dringenden Appell an Bundesumweltministerin Lemke fordert die DUH kurzfristige nationale Maßnahmen, darunter eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Wegwerfgeschirr, um den Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes gerecht zu werden.

Jetzt lesen »

Schutz vor Pflegekosten: Lösungen schon ab 30 €/Monat

Mit einer aktuellen Studie wirft der PKV-Verband ein Licht auf das wachsende Problem der Pflegekosten in Deutschland. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft und kontinuierlich steigender Eigenanteile für die Pflege, zeigt die Untersuchung der Rating-Agentur Assekurata, dass durch kapitalgedeckte Vorsorge nachhaltige und bezahlbare Lösungen möglich sind. Schon ab 30 Euro pro Monat kann eine umfassende Absicherung der Pflegekosten erzielt werden – ein wichtiger Baustein, um die drohende Kostenexplosion in den Griff zu bekommen. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Ergebnisse der Expertenkommission zur Pflegefinanzierung unterstreicht der PKV-Verband die Dringlichkeit politischen Handelns, um die Bürger durch eine Stärkung der privaten Vorsorge zu entlasten.

Jetzt lesen »

Pfandbriefbanken trotzen der Immobilienkrise

Berlin/Frankfurt am Main, 22. April 2024 – Die deutschen Pfandbriefbanken haben sich im herausfordernden Wirtschaftsjahr 2023 als äußerst widerstandsfähig erwiesen. Trotz eines spürbaren Rückgangs bei den Immobilienpreisen und -kreditzusagen sowie einer erhöhten Risikovorsorge, konnten die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) organisierten Institute ihre Robustheit und Profitabilität unter Beweis stellen. Gero Bergmann, der Präsident des vdp, hebt hervor, dass die Mitgliedsinstitute nicht nur den vielfältigen Belastungsfaktoren entgegentreten, sondern auch von einer stabilen Kapitalausstattung und einem konservativen Geschäftsmodell profitieren. Während eine leichte Belebung des Marktes für 2024 prognostiziert wird, betont der Verband zugleich die Bedeutung differenzierter Betrachtungen des Büroimmobilienmarktes und fordert ein Umdenken in der Regulierungspolitik, um die Finanzierung der Realwirtschaft nicht weiter zu erschweren.

Jetzt lesen »

Eltern-Kind-Beziehung schützen: Kampf gegen Entfremdung

In Deutschland und weltweit wächst die Aufmerksamkeit um ein Phänomen, das viele Familien in den Kern trifft: die Eltern-Kind-Entfremdung (EKE). Am 25. April, dem Internationalen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung, stehen Betroffene und Unterstützer zusammen, um Licht in die Dunkelheit dieses komplexen und oft missverstandenen Themas zu bringen. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) fordert eine dringende Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Ursachen und den schwerwiegenden Folgen der EKE. Mit einem klaren Aufruf an Politik, Medien und die Gesellschaft, Lösungsansätze nicht nur zu fördern, sondern auch aktiv umzusetzen, zielt der Verband darauf ab, das Wohl von Kindern in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken. EKE ist nicht nur ein Wort – es ist eine Realität, die jährlich tausende Familien betrifft und Kinder von einem Elternteil entfremdet, oft ohne objektive Gründe. In einer Zeit, in der familiäre Bindungen mehr denn je auf die Probe gestellt werden, stellt sich die Frage: Wie können Trennungsfamilien unterstützt werden, um das grundlegende Recht jedes Kindes zu wahren, beiden Elternteilen nahe zu stehen?

Jetzt lesen »

Genießertipps vom Brotsommelier am Tag des Brotes

Am 5. Mai feiert Deutschland eine seiner traditionsreichsten und vielfältigsten Kulturformen: die Brotkultur. Mit über 3.000 verschiedenen Brotspezialitäten zelebriert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. den Tag des Deutschen Brotes. Anlässlich dieses einzigartigen Kulturerbes, das sogar Eingang ins Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO fand, teilt der weltweit jüngste Brotsommelier Fernando Pfatischer seine exklusiven Einblicke und Tipps. Von süßen bis hin zu herzhaften Aufstrichen verrät Pfatischer, was am besten auf die heimische Brotauswahl passt und stellt das Brot des Jahres 2024 vor – das Weizenvollkornbrot. Entdecken Sie die Geheimnisse und die Perfektion der deutschen Brotvielfalt, die weit über die Grenzen hinaus geschätzt wird.

Jetzt lesen »

FAF 2024 startet: Kreativer Ausbau und Design in Köln

Köln erstrahlt in neuem Glanze: Die FAF – Farbe, Ausbau & Fassade – öffnet vom 23. bis 26. April 2024 ihre Pforten. Als europäische Leitmesse lockt sie nicht nur über 300 Aussteller aus 24 Ländern auf über 16.000 Quadratmetern, sondern verspricht auch Tausenden von Fachbesuchern, Architekten und Bauinteressierten eine Welt voller Innovationen und kreativer Lösungen für Bau und Modernisierung. Ob Sie nun von energieeffizienten Bauweisen träumen, die neuesten Trends in Sachen Farben und Tapeten entdecken möchten oder einfach nur Inspiration für Ihr Eigenheim suchen – die FAF in Köln ist der Treffpunkt für alle, die das Gestern hinter sich lassen und den Wohnraum von morgen schon heute erleben wollen.

Jetzt lesen »

122% mehr zivile Opfer durch Explosivwaffen in 75 Ländern

In einem alarmierenden Bericht von Handicap International wird offenbart, dass im Jahr 2023 die Verwendung von Explosivwaffen in Wohngebieten einen erschütternden Höhepunkt erreicht hat, mit einer Zunahme der zivilen Todesopfer um 122% im Vergleich zum Vorjahr. Der am 22. April veröffentlichte EWIPA-Monitor, der auf Daten aus 75 Ländern basiert, zeigt einen dramatischen Anstieg der Gewalt, besonders in den palästinensischen Gebieten, Sudan, Myanmar, Syrien und Pakistan. Diese Entwicklungen werfen ein grelles Licht auf die dringende Notwendigkeit, den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegs- und Krisengebieten zu stärken, und werfen Fragen auf, die kurz vor der bedeutenden Konferenz in Oslo zur Diskussion stehen.

Jetzt lesen »

Expertentipps zur Trennung: Online-Hilfe vom ISUV am 7. Mai

In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft, in der persönliche Krisen häufig ebenso komplexe wie schnelle Lösungen benötigen, rückt ein Thema immer stärker in den Mittelpunkt: die Bewältigung von Trennung und Scheidung. Mit der emotionalen Belastung, die eine solche Lebenswende mit sich bringt, einher gehen zahlreiche rechtliche Fragen und Unsicherheiten. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) greift diese brennenden Fragen auf und bietet eine unverzichtbare Orientierungshilfe in stürmischen Zeiten. Am 7. Mai um 18 Uhr veranstaltet der ISUV eine Online-Sitzung, in der ein Experte für Familienrecht Licht ins Dunkel der rechtlichen Komplexität von Trennungssituationen bringt. Von den grundlegenden rechtlichen Bedeutungen einer Trennung bis hin zu praktischen Hinweisen zu Unterhaltsfragen und dem Kindeswohl – diese Veranstaltung verspricht, ein Leitfaden in der emotionalen Achterbahn der Trennung zu sein, angeboten vom ISUV, einem Anker in der Brandung für diejenigen, die vor, mitten in oder nach einer Trennung Unterstützung suchen.

Jetzt lesen »

Nova Innovation Awards 2024: Die spannendsten Nominierten

Berlin, 19. April 2024 – Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) stellt die Neuerungen im Bereich der digitalen Publikation und Zeitungsgestaltung ins Rampenlicht: Neun innovative Projekte haben es in die Endrunde des renommierten Nova Innovation Awards geschafft, der in drei Kategorien an die visionärsten Ideen im Zeitungswesen vergeben wird. Diese Auszeichnung, die bereits zum achten Mal in Kooperation mit der Unternehmensberatung HIGHBERG ausgeschrieben wird, würdigt herausragende Produktneueinführungen, kreative Geschäftsmodelle und zukunftsweisende Vermarktungsstrategien. Die Gewinner werden auf dem BDZV-Digitalkongress #beBETA am 10. Juni 2024 in Berlin bekannt gegeben. Ein Blick auf die Nominierten zeigt, wie Innovation und Tradition im digitalen Zeitalter erfolgreich zusammenfinden.

Jetzt lesen »

AutoLOG-Projekt: ver.di fordert Mitbestimmung der Belegschaft

In Emden regt sich Widerstand: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert eine wesentlich stärkere Einbindung der Belegschaft in das hochmoderne Forschungsprojekt AutoLOG, das am Automobilterminal Emden in Gang gesetzt wurde. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass der Start des mit 5,8 Millionen Euro dotierten Projekts, das eine vollautomatisierte Zukunft für Automobilterminals skizziert, den rund 900 betroffenen Mitarbeitenden erst über die Presse zugetragen wurde. Dies wirft dringliche Fragen der Transparenz und der Mitbestimmung in Zeiten technologischer Umbrüche auf. Die heutige Debatte dreht sich nicht nur um die innovative Ausrichtung des Hafens, sondern auch um die wesentliche Frage, wie technologische Transformation im Sinne der Beschäftigten gerecht gestaltet werden kann.

Jetzt lesen »

Chemie-Industrie Hessen: Krisenbewältigung durch Tarifeinigung

Inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen und struktureller Herausforderungen eröffneten heute in Niedernhausen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen Industrie Hessens, unterstrichen von einer Atmosphäre intensiver Auseinandersetzungen. Angesichts eines deutlichen Rückgangs in Produktion und Umsatz im vergangenen Jahr, gepaart mit einem tiefgreifenden Bedarf an Investitionen für Klimaneutralität und Digitalisierung, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Arbeitgeberverband HessenChemie, sieht sich in einer verzwickten Lage: Einerseits drängt die IGBCE Hessen-Thüringen auf signifikante Lohnerhöhungen, während andererseits die steigenden Betriebskosten und der Druck auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit Kompromisse unwahrscheinlich machen. Der Verhandlungsauftakt verspricht eine hitzige Debatte um die Zukunft einer Branche, die sich in einer beispiellosen Krise befindet.

Jetzt lesen »

Münchens Luftstreit: Reiter ignoriert Dieselfahrverbot-Urteil

Inmitten einer hitzigen Debatte um die Luftqualität in München kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Münchener SPD scharf. Der Vorwurf: eine gezielte Verzögerung der Umsetzung von Diesel-Fahrverboten, die nach einem jüngsten Gerichtsbeschluss nun eigentlich schnellstmöglich greifen sollten. Während Oberbürgermeister Reiter Alternativmaßnahmen wie die Einführung von Tempo-30-Zonen prüft, mahnen die Umweltverbände, dass solche Maßnahmen bei Weitem nicht ausreichen, um die kritisch hohen Stickstoffdioxid-Werte in den Griff zu bekommen. Der Streit um die Luftreinheit der bayerischen Landeshauptstadt spitzt sich zu und wirft die Frage auf: Wie viel sind uns saubere Luft und Gesundheit wirklich wert?

Jetzt lesen »

Schiedsspruch festgelegt: Neue Lohnvereinbarungen im Bauwesen

In einer wegweisenden Schlichtungsverhandlung haben der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zusammen mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt einen Durchbruch erzielt. Unter der Vermittlung des ehemaligen Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, wurde ein Schiedsspruch gefällt, der die Weichen für die Zukunft der Bauindustrie in Deutschland stellt. Mit Beschlüssen, die eine Erhöhung der Tariflöhne und Ausbildungsvergütungen sowie eine Wiedereingliederung von Lohngruppen in Tarifverträge vorsehen, markiert dieser Schiedsspruch einen signifikanten Moment für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Baugewerbe. Die Details dieses bahnbrechenden Schiedsspruchs und die Auswirkungen auf die Branche stehen im Fokus der aktuellen Diskussionen.

Jetzt lesen »

12.000 bei Warnstreiks: ver.di plant Ausweitung gegen Telekom

In einer beispiellosen Mobilisierung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Rahmen der Tarifrunde mit der Deutschen Telekom einen bedeutenden Durchbruch erzielt. Nach intensiven Warnstreiks, an denen sich bundesweit rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten, steht die Gewerkschaft unmittelbar vor einer Ausweitung ihrer Aktionen. Die Forderungen nach deutlichen Lohnerhöhungen und besserer Bezahlung für Auszubildende sowie dual Studierende haben nicht nur eine Welle der Solidarität ausgelöst, sondern könnten auch weitreichende Auswirkungen auf den Service und den weiteren Netzausbau bei einem der größten Telekommunikationsanbieter Deutschlands haben. Mit den Tarifverhandlungen, die am 29. und 30. April 2024 fortgesetzt werden, erreicht diese Auseinandersetzung nun einen kritischen Punkt.

Jetzt lesen »

John McFall: Einbeiniger Astronaut erobert die ISS

In einer Welt, in der Grenzen ständig neu definiert werden, bricht John McFall alle Barrieren: Erst als Paralympics-Sprinter mit weltweiten Titeln, dann als Facharzt für Traumatologie und Orthopädie, und nun steht er möglicherweise kurz davor, als erster Mensch mit einer körperlichen Einschränkung in den Weltraum zu fliegen. Am 14. Mai 2024 teilt er auf der OTWorld in Leipzig seine inspirierende Geschichte von Unfall und unglaublicher Resilienz und gibt Einblicke in seine “Mission Possible”. Erfahren Sie, wie technologische Fortschritte in der Orthopädie-Technik nicht nur John McFalls Leben verändert haben, sondern auch neue Perspektiven für Menschen mit Amputationen weltweit eröffnen.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING