Wohnungswirtschaft fordert Kurskorrektur: Schwarz-grüne Landesregierung auf dem falschen Weg

Die schleswig-holsteinische Wohnungswirtschaft fordert von der Landesregierung eine Kurskorrektur in der Wohnungspolitik. Ein "Weiter so" wäre falsch, erklären Alexander Blažek, Verbandsvorsitzender von Haus & Grund Schleswig-Holstein, und Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), und betonen die negativen Auswirkungen der aktuellen Situation auf bezahlbaren Wohnraum. Lesen Sie den ganzen Artikel, um mehr über die Forderungen der Wohnungswirtschaft zu erfahren.

Bremen (VBR). Die schleswig-holsteinische Wohnungswirtschaft fordert von der Landesregierung eine Kurskorrektur in der Wohnungspolitik. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) und Haus & Grund Schleswig-Holstein äußerten ihre Bedenken und appellierten an die Regierung, das Ruder herumzureißen.

Die Wohnungsunternehmen kritisieren insbesondere die finanziellen und bürokratischen Belastungen, die ihrer Meinung nach zu negativen Folgen für diejenigen führen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Die Preise steigen stetig an, während Normalverdiener sich Miete oder Eigentum kaum noch leisten können. Die Situation habe Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und erhöhe den Druck auf diejenigen, die eine bezahlbare Wohnung suchen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Grundsteuerreform, die als bürokratisch und verfassungswidrig betrachtet wird. Die Umsetzung dieser Reform habe zu steigenden Kosten für Wohnungsunternehmen geführt und treibe die Mieten in begehrten Quartieren in die Höhe. Dies führe zur sozialen Entmischung und benachteilige Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen.

Die Wohnungswirtschaft fordert außerdem eine Senkung der Grunderwerbsteuer, um Bauen und Wohnen günstiger zu machen. Dieser Schritt würde angemessene Mieten im frei finanzierten Wohnungsbau ermöglichen und jungen Familien den Erwerb von Wohneigentum erleichtern.

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Des Weiteren appelliert der Verband an die Landesregierung, den Bürokratieabbau voranzutreiben und die Bauordnung zu entlasten. Vermieter hätten aufgrund immer umfangreicherer Auflagen kaum noch Luft zum Atmen. Insbesondere die Reform der Landesbauordnung sowie die Vereinfachung der Verfahren seien dringend erforderlich.

Die Wohnungswirtschaft lehnt zudem die geplante Einführung der Kappungsgrenze ab, da dies zu weiteren Kosten für Vermieter führen würde und die Schaffung neuer Wohnungen erschweren könnte.

Schließlich beziehen die Verbandschefs Stellung zur geplanten Photovoltaikpflicht für Wohngebäude im schleswig-holsteinischen Energiewende- und Klimaschutzgesetz. Sie sehen diese Maßnahme skeptisch, da nicht jedes Dach für Photovoltaik geeignet sei und die Produktion der Solarzellen wertvolle Ressourcen verbrauche.

Insgesamt fordert die Wohnungswirtschaft von der Landesregierung mehr Planungssicherheit, eine Senkung der finanziellen Belastungen und eine Lockerung der Auflagen, um bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Sie weist darauf hin, dass qualitative hochwertige Wohnungen zu bezahlbaren Preisen im Interesse aller Beteiligten sind und mahnt die Regierung, ihre Hausaufgaben zu machen.

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Der VNW vertritt insgesamt 430 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,41 Euro. Der Verband setzt sich für die Interessen der Vermieter ein und kämpft für erschwinglichen Wohnraum.

Quelle: Pressemeldung des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)

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