Verbandsbüro

Analyse des Großhandels-Sektors vorgestellt: Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Liebe Leserinnen und Leser,

der Groß- und Außenhandel in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Krieg, Krise und Transformation stellen Unternehmen vor Herausforderungen und erfordern tiefgreifende Anpassungen. Die Sicherung der Lieferketten steht dabei im Mittelpunkt. Wie der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) mitteilt, sind verlässliche, belastbare und nachhaltige Lieferketten zu gestalten.

Die Ergebnisse der „Sektoruntersuchung Großhandel – Strategisch in eine moderne und digitale Geschäftswelt“ wurden gemeinsam mit Deloitte und Roland Berger vorgestellt. Der Bericht weist auf den Fachkräftemangel hin, der gerade langfristige Unternehmensentwicklungen behindert.

Zudem sind digitale Präsenz und kundenorientierte Dienstleistungen rund um den klassischen Handel immer wichtiger. Die Herausforderungen für den Großhandel sind vielseitig und komplex. So zählen Fachkräftemangel, Sicherung der Lieferketten und Digitalisierung zu den größten Anliegen der Unternehmen.

Die Politik sollte daher rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, um wachstums-, innovations- und beschäftigungsfördernde Maßnahmen einzuleiten. Ziel muss es sein, den Groß- und Außenhandel auch in Zukunft auf einem besseren Fundament zu platzieren. Am Ende der Pressemeldung finden Sie weitere Informationen und eine Verlinkung zur Studie.

Herzliche Grüße,

Ihr [Name des Verfassers]

(Pressekontakt: Ansprechpartner: Florian Block, Leiter Presse- und Öffenltichkeitsarbeit, Tel: 030/590099520, Mail: presse@bga.de)


Pressemeldung:

Groß- und Außenhandel setzt auf Digitalisierung und Kundenorientierung

Der Groß- und Außenhandel ist in Zeiten von Krieg, Krise und Transformation auf einem guten Weg, um sich den tiefgreifenden Anpassungen zu stellen. Die Sicherung der Lieferketten ist aktuell die zentrale strategische Herausforderung. Diese gilt es verlässlich, belastbar und nachhaltig zu gestalten. In diesem Zusammenhang müssen Unternehmen Antworten auf immer schnellere und digitale Prozesse geben. Allerdings schränkt der gravierende Fachkräftemangel die Unternehmensentwicklungen im Großhandel stark ein. Das verdeutlichte BGA-Chefvolkswirt Michael Alber anlässlich der BGA-Mitgliedstagung.

Lesen Sie auch:  Kritik an Kappungsgrenze: VNW warnt vor Kosten

Eine Sektoruntersuchung Großhandel – Strategisch in eine moderne und digitale Geschäftswelt, die der BGA gemeinsam mit Deloitte und Roland Berger vorstellte, stellt fest: “Eine stärkere digitale Präsenz und kundenorientierte Dienstleistungen rund um den klassischen Handel werden für die operative Ausrichtung immer wichtiger. Voraussetzung dafür sind motivierte und kontinuierlich weitergebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.”

Großhändler sehen Herausforderungen bei Fachkräfteverfügbarkeit und Sicherung der Lieferketten

Neben der Fachkräfteverfügbarkeit (94 Prozent) als größte Herausforderung belasten die Großhändler mit 90 Prozent dicht auf die Sicherung der Lieferketten sowie die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung (86 Prozent). Eine Kundenbeziehung lässt sich nicht vollständig digitalisieren, und deshalb sehen die Unternehmen eine hervorgehobene Bedeutung in Beratungs- und Serviceleistungen.

Die Bedeutung digitaler Vertriebskanäle wird zunehmen, daraus erwarten 30 Prozent Wachstum. In der Folge reagiert mehr als die Hälfte mit einer Optimierung ihres Kerngeschäfts in Lagerhaltung, Beschaffung, Einkauf und Vertrieb. Seit der letzten Studie 2016 hat der überwiegende Teil der Großhändler bereits Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt.

Weniger als 16 Prozent der Unternehmen haben Optimierungen im Working Capital Management vorgenommen

Die Unternehmen sehen bei einem zentralen Handlungsfeld Nachholbedarf: weniger als 16 Prozent gaben an, in den letzten drei Jahren eine Optimierung des Working Capital Management vorgenommen zu haben. Umso mehr schränken daher heute neben der teuren Energie die erhöhten Preise für die Beschaffung von Warenvorräten die Großhändler in ihren Geschäftsaktivitäten ein. 83 Prozent der Befragten drückt der starke Anstieg der Einkaufspreise. Die Sicherung einer ausreichenden, risikoorientierten Liquiditätsausstattung, Kostendisziplin sowie Monitoring von Beschaffungs- und Absatzmärkten gehören künftig zu den entscheidenden Aufgaben. Dies resultiert nicht zuletzt aus den Folgen des Ukraine-Krieges auf Preisentwicklung und die Verfügbarkeit von Rohstoffen, Vorprodukten und Gütern.

Lesen Sie auch:  Rechtliche Grundlagen für Safe Sport: Neue Entwicklung im Stakeholderprozess

Forderungen an die Politik

“Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzen Anpassungen der Beschaffungs- und Vertriebswege um. In Bezug auf die politischen Maßnahmen fordern gut ein Drittel der Unternehmen bessere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und -erzeugung, Entlastungen bei Steuern und Abgaben sowie den Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.” Der BGA erwartet vor diesem Hintergrund, dass die Politik die rechtlichen Rahmenbedingungen wachstums-, innovations- und beschäftigungsfördernd fortentwickelt, so dass der Groß- und Außenhandel auch künftig seine Aufgaben auf einem besseren Fundament erfüllen kann.

Link zur Studie: https://lmy.de/iWpWe

Original-Content von: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., übermittelt durch news aktuell.

Pressekontakt:
Ansprechpartner:
Florian Block
Leiter Presse- und Öffenltichkeitsarbeit
Tel: 030/590099520
Mail: presse@bga.de

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. wurde 1949 gegründet und ist damit einer der ältesten Dachverbände der deutschen Wirtschaft.
– Der Verband vertritt die Interessen von mehr als 1.000 Unternehmen aus den Bereichen Groß- und Außenhandel sowie Dienstleistungen.
– Die Mitglieder des BGA erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von rund 1,57 Billionen Euro.
– Der Verband ist sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene tätig und setzt sich für eine offene, faire und dynamische Weltwirtschaft ein.
– Der BGA hat seinen Sitz in Berlin und verfügt über 35 fest angestellte Mitarbeiter sowie zahlreiche ehrenamtliche Funktionsträger.
– Die Struktur des Verbandes besteht aus dem Vorstand, dem Präsidium, den vier Fachverbänden (Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen sowie Junioren) sowie den Landesverbänden und Regionalgruppen.
– Zu den wichtigsten Aufgaben des BGA gehören die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und anderen Institutionen sowie die Unterstützung der Unternehmen bei allen Fragen rund um den Groß- und Außenhandel und die Dienstleistungen.
– In ihrer Funktion als Interessenvertreter hat der BGA in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge erzielt, etwa bei der Durchsetzung von Steuerentlastungen, der Verbesserung des Außenhandels oder der Förderung digitaler Geschäftsmodelle.
– Als Sprachrohr der deutschen Exportwirtschaft setzt sich der BGA auch für eine Stärkung des europäischen Binnenmarktes und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Handelspartnern ein.
– Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit informiert der BGA regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der Branche und gibt Stellungnahmen zu politischen und wirtschaftlichen Themen ab.

11 Responses

  1. Das ist doch alles Quatsch! Der Großhandels-Sektor ist total überbewertet, lasst uns lieber über Schokolade sprechen.

  2. Also ich finde diese Analyse total überflüssig. Wer interessiert sich schon für den Großhandels-Sektor?

  3. Sorry, aber deine Meinung ist nicht wirklich fundiert. Der Großhandelssektor spielt eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft und ist keineswegs überbewertet. Vielleicht solltest du deine Analysen genauer überprüfen, bevor du solche Aussagen triffst.

  4. Ich finde die Analyse des Großhandels-Sektors total überflüssig und verschwendete Zeit. Wer braucht das?

  5. Ich finde es total übertrieben, dass der Großhandels-Sektor so stark analysiert wird. Lasst sie doch einfach ihr Ding machen!

  6. Ich finde es total übertrieben, dass der Großhandels-Sektor so viel Aufmerksamkeit bekommt. Was ist mit den anderen Branchen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Verbands- und Vereinsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »

Olaf Scholz’ Nord Stream 2-Unterstützung: DUH fordert Untersuchung

Neue Enthüllungen zur Nord Stream 2-Pipeline: Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsausschuss

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich vehement für die Aufklärung der Verflechtungen zwischen der früheren Bundesregierung und russischen Staatsinteressen ein. Aktueller Anlass sind neue Dokumente, die das Engagement von Bundeskanzler Olaf Scholz für die umstrittene Nord Stream 2-Pipeline belegen. Bereits 2021 hatte die DUH mit der Veröffentlichung eines geheimen Schreibens an die Trump-Administration für Aufsehen gesorgt. Nun fordert die DUH die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um die klima- und umweltpolitischen Folgen des Projekts umfassend zu beleuchten. Diese Forderung gewinnt angesichts der schädlichen Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Energien aus Russland eine neue Brisanz.

Jetzt lesen »

Erhaltet das Mahnmal für Klimawandel in Stuttgart


Das "Mahnmal für den Klimawandel" im Stuttgarter Eckensee muss erhalten bleiben

Eine aktuelle Petition kämpft gegen die geplante Verschrottung eines einzigartigen Kunstwerks im Stadtbild von Stuttgart. Das Kunstwerk, ein „Kupferknäuel“, entstand nach einem Unwetter im Sommer 2021, das das Kupferdach der Stuttgarter Staatsoper beschädigte. Feuerwehr und THW sicherten die Überreste als Mahnmal vor der Oper.

Im Frühjahr 2022 wurde das Kupferknäuel nach breitem politischem Rückhalt am Eckensee aufgestellt und soll nun an den Klimawandel und seine Folgen erinnern. Doch das Finanzministerium Baden-Württembergs plant, das temporär genehmigte Werk zu entfernen und zu verschrotten.

Die Petition fordert, das Mahnmal als festes Spiegelbild gesellschaftlicher Diskussionen rund um Naturkatastrophen und Klimawandel zu bewahren. Es erinnert nicht nur an zerstörerische Wetterereignisse, sondern auch an die heldenhaften Einsätze der Feuerwehr und anderer Helfer, sowie an die Bedeutung der sanierungsbedürftigen Staatsoper. Mit Verweisen auf Joseph Beuys’ erweiterten Kunstbegriff wird betont, dass die Schaffung dieses Werks eine symbiotische Zusammenarbeit von Mensch und Natur darstellt.

Unterstützen Sie diese wichtige Initiative und helfen Sie mit, eine abrupt beendete Geschichte fortzuschreiben. Setzen Sie ein Zeichen gegen die Zerstörung dieses bedeutenden Mahnmals und unterstützen Sie die alternative Kommunikationsstrategie, die fernab ideologischer Gräben auf Kunst setzt.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und bringen Sie Ihre Stimme für den Erhalt des Kupferknäuels im Stuttgarter Eckensee ein!

Jetzt lesen »

Überraschende Diskussionen im 59. Plenum des Bundestags

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, tritt der Ausschuss für Kultur und Medien zu einer zweieinhalbstündigen öffentlichen Sitzung zusammen. Im Fokus steht die Gedenkstättenkonzeption, ein zentrales Thema von nationaler Bedeutung. Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen und online auf www.bundestag.de übertragen. Der Ausschuss diskutiert wesentliche Fragen der kulturpolitischen Förderpolitik und kontrolliert wichtige Institutionen wie die Deutsche Welle und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Jetzt lesen »

200.000 Unterschriften für Rentner-Inflationsausgleich gesammelt

Berlin (ots) – Während viele Arbeitnehmerinnen und Pensionärinnen bereits Entlastungen in Form von Inflationsausgleichen erhalten haben, schauen Deutschlands Rentnerinnen bislang in die Röhre. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält diese Ungleichbehandlung für ungerecht und hat deshalb auf Bundesebene sowie durch regionale Aktionen im Norden eine beachtliche Unterstützungswelle initiiert. Mit einer erfolgreichen Petition im Bundestag und über 200.000 gesammelten Unterschriften kämpft ein breites norddeutsches Bündnis nun für einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich von bis zu 3.000 Euro. Hochrangige Politikerinnen wurden bereits bei eindrucksvollen Kundgebungen mit den Sorgen der Rentner*innen konfrontiert. Michaela Engelmeier, Vorsitzende des SoVD, betont: „Kaum ein Thema bewegt die Gemüter so, wie die Forderung nach einem gerechten Inflationsausgleich.“

Jetzt lesen »

Stabile Preise: 49-Euro-Ticket und mehr Geld für den ÖPNV

Am heutigen Vormittag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht. Im Vordergrund der Mitteilung steht die Preisstabilität des 49-Euro-Tickets sowie die Forderung nach zusätzlichen Bundesmitteln für den Nah- und Regionalverkehr. Unter dem Titel „Preisstabilität für das 49-Euro-Ticket und mehr Bundesmittel für den Nah- und Regionalverkehr – Bündnis ‚ÖPNV braucht Zukunft‘ unterstützt Kampagne von VCD und AWO“ wird näher auf die bevorstehende Kampagne eingegangen, die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) initiiert wurde. Weitere Details finden Sie im beigefügten Dokument.

Jetzt lesen »

EU-Pharmapaket: Bürokratie belastet Pharmaunternehmen

Luxemburg: EU-Pharmapaket sorgt für Kontroversen auf EPSCO-Sitzung

Während des Treffens des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) am 20. und 21. Juni in Luxemburg steht das umstrittene EU-Pharmapaket im Fokus. Pharma Deutschland e.V. warnt vor einer möglichen Zunahme bürokratischer Auflagen, die insbesondere durch den geplanten "Shortage Prevention Plan" verursacht werden könnten. Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann kritisierte, dass diese zusätzlichen Maßnahmen die strukturellen Probleme der Arzneimittelversorgung nicht lösen, sondern nur verwalten würden. Sie fordert stattdessen verbesserte Bedingungen für die heimische Produktion, um die Resilienz der Lieferketten zu stärken und weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden.

Jetzt lesen »

Wachstumsimpuls durch EM: BVR-Prognose 2024 bei 0,3%

Berlin (ots) – In einer moderaten Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen Konjunkturprognose. Bedeutsame, aber begrenzte wirtschaftliche Impulse werden derzeit von der Fußball-Europameisterschaft ausgehen, erklärt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Er betont jedoch, dass eine Stagnation das Gesamtjahr 2024 prägen wird, auch wenn der Privatkonsum allmählich zum Treiber avanciert. Trotz höherer Löhne und eines robusten Arbeitsmarktes bremsen hohe Zinsen und Unsicherheiten weiterhin Investitionen und Außenhandel. Für 2025 wird jedoch ein markanterer Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet. Eine klare wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung könnte die Investitionsbedingungen erheblich verbessern.

Jetzt lesen »

ver.di fordert 12,5 % Gehaltserhöhung für öffentliche Banken

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht entschlossen in die Tarifverhandlungen der öffentlichen Banken, um für mehr als 60.000 Beschäftigte einen Ausgleich für den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation der letzten Jahre zu erreichen. “Der Fokus liegt eindeutig auf dem Thema Gehalt”, betont Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat, sowie verbesserte Bedingungen für Nachwuchskräfte. Die Verhandlungen starten am 21. Juni um 9.30 Uhr in Düsseldorf – begleitet von einer Protestkundgebung bereits ab 8 Uhr auf dem Karl-Arnold-Platz.

Jetzt lesen »

MIRO fordert klare Regeln für Recycling von Bauabfällen

20. Juni 2024, Berlin (ots) – Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) hat sich zusammen mit sieben weiteren Branchenverbänden und Interessengemeinschaften deutlich für die Verbesserung der Verwertung von mineralischen Abfällen ausgesprochen. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge könnte die Einführung eines Produktstatus für alle mineralischen Ersatzbaustoffe in allen Materialklassen zu erheblich höheren Verwertungsquoten führen und somit die Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unterstützen. MIRO betont zudem die Bedeutung klarer und verbindlicher Regelungen, um eine ressourceneffiziente Zukunft zu sichern.

Jetzt lesen »

Lehrkräftemangel erschwert Integration und Sprachkurse

Einleitung:

Der neueste Bildungsbericht zum deutschen Bildungssystem zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Integrations- und Berufssprachkurse. Trotz eines massiven Anstiegs der Teilnehmerzahlen seit 2022 und der steigenden Nachfrage nach sprachlichen Qualifikationen kämpfen die Anbieter mit erheblichen Engpässen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband sieht dringenden Handlungsbedarf, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken und fordert eine klare Regelung zur Anerkennung freiberuflicher Tätigkeiten sowie eine solide Finanzierung für wichtige Bildungsangebote.

Jetzt lesen »

Neuer BBM-Jurist: Lonegro spezialisiert auf Datenschutz

Mannheim, Juni 2024 – Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) erweitert sein Experten-Team und begrüßt mit Stolz Carmine Lonegro als neuen Verbandsjuristen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht und Datenschutzexperte aus Wiesbaden wird ab sofort die Mitglieder des BBM in wichtigen rechtlichen Fragen unterstützen. „Datenschutz und rechtssicheres Datenmanagement sind zentrale Anliegen unserer Mitglieder“, betont Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM, zur Ernennung der neuen juristischen Verstärkung. Mit Lonegro steht den Mitgliedern ein versierter Rechtsbeistand für umfassende und kostenfreie Rechtsauskünfte zur Verfügung.

Jetzt lesen »

Heim-EM: DLRG Junioren kämpfen um Rettungssport-Titel

Europas Nachwuchs-Rettungssportler treffen sich in Deutschland: Heim-EM startet

Ende Juni wird Deutschland zum Zentrum des Junioren-Rettungsschwimmens, wenn rund 100 junge Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen in Riesa und Mücheln an den Start gehen. Die Junioren-Europameisterschaft, organisiert von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), steht bevor. Vom 29. Juni bis zum 4. Juli messen sich die besten rettungssportlichen Talente Europas in 22 spannenden Disziplinen – sowohl im Schwimmbecken als auch im Freigewässer. Mit Hoffnungen auf eine Platzierung auf dem Podium geht das deutsche Nationalteam, unterstützt von heimischen Fans, in diesen sportlichen Wettkampf.

Jetzt lesen »

Dr. Aldag wird neuer Präsident der Privatkliniken

Am 14. Juni 2024 wurde Dr. Hans-Heinrich Aldag in Berlin zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK) gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. Katharina Nebel an, die das Amt seit 2009 innehatte. In einer emotionalen Zeremonie dankte Dr. Aldag der scheidenden Präsidentin für ihre langjährige Hingabe und wurde dabei von standing ovations der Anwesenden begleitet. Dr. Aldag betonte seine Vision einer Reform der Gesundheitsversorgung in Deutschland, die auf fairem, qualitätsorientiertem Wettbewerb basiert, im Gegensatz zur Zentralisierung und Staatsmedizin.

Jetzt lesen »

Private Altersvorsorge: Eigenheim weiterhin Spitzenreiter

Frankfurt/Main (ots) – 20.06.2024, 10:00 – Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) hat seine aktuelle Umfrage zum Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) veröffentlicht. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke in die Präferenzen der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der privaten Altersvorsorge. Eigenheime erfreuen sich dabei größter Beliebtheit, doch auch private Rentenversicherungen mit Garantie und aktienbasierte Vorsorgemodelle liegen dicht beieinander. Diese Vielfalt unterstreicht den Bedarf an flexiblen Vorsorgelösungen und könnte der Politik wichtige Impulse für zukünftige Regelungen im Bereich der Altersvorsorge geben.

Jetzt lesen »