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Ukraine: Winterhilfe für Zehntausende / Johanniter und Partner unterstützen im Süden und Osten mit Hilfsgütern vor Winterkälte

Knapp zwei Jahre nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine kämpfen hunderttausende Menschen immer noch mit den Folgen. Nun, mit dem Einbruch des Winters, verschärft sich die Situation. Inmitten von Bombardierungen und Verwüstung fehlt es an Heizung und Schutz vor den eisigen Temperaturen. Doch inmitten dieses Leids gibt es Hoffnung: Die Johanniter haben ein Winterprogramm gestartet, um Zehntausenden von Menschen zu helfen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Knapp zwei Jahre lang haben hunderttausende Menschen im Osten und Süden der Ukraine unter schwierigsten Bedingungen ausgeharrt und gehofft, dass der Krieg bald vorbei ist. Doch ein Ende ist nicht in Sicht. Täglich sterben Menschen und ihre Häuser werden zerstört. Hinzu kommen nun auch noch die eisigen Temperaturen des Winters.

Vor allem in den umkämpften und zeitweise besetzten Gebieten haben viele Menschen keine warmen Öfen, Heizungen oder Holz zum Heizen. Viele leben in den Resten ihrer Häuser ohne dichte Fenster, Wände und Dächer. Besonders katastrophal sind die Zustände für die Menschen in der Region Cherson, die im Sommer nach der Explosion des Karchovka-Damms überflutet wurde.

Die Johanniter Unfall Hilfe e.V. und ihre Partner ELEOS und NEW DAWN haben deshalb ein Winterprogramm gestartet, um 37.000 Menschen in den Gebieten Charkiw, Cherson, Dnipro, Donetsk und Mykolaiv zu unterstützen. Die Menschen erhalten Nothilfepakete mit Powerbanks, Lampen, warmen Decken, Wasserkanistern und Wasseraufbereitungstabletten. Außerdem werden Materialien zum Abdichten und Isolieren von Wänden, Türen und Fenstern sowie zur Reparatur von Dächern geliefert. Heizgeräte und Brennholz für Öfen spenden zusätzliche Wärme. Die Hilfsgüter werden von einem großen Lager in Dnipro aus mit LKWs an fast 18.000 Menschen in Dörfern nahe der Frontlinie verteilt.

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Die Teams von NEW DAWN sind ebenfalls täglich in den Dörfern nahe der Frontgebiete von Cherson und Mykolaiv unterwegs und bringen den Menschen Tonnen von Brennholz, Kohle, Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln. Dabei begeben sich die Mitarbeiter täglich in große Gefahr aufgrund der regelmäßigen Angriffe in Cherson, Mykolaiv und Odessa, dem Hauptsitz von NEW DAWN.

Die Zerstörung von Lagern, Straßen und Infrastruktur erschwert die Hilfe zusätzlich. Straßen werden unpassierbar und Zufahrten sind gesperrt. Fahrten, für die die Teams normalerweise anderthalb Stunden brauchen, dauern mehr als sechs Stunden, da teilweise riesige Umwege gefahren werden müssen. Dadurch erhöht sich auch die Gefahr für die Mitarbeiter durch versteckte Minen und Streumunition unter den Schneemassen.

Die Johanniter sind seit dem Angriffskrieg im Februar 2022 in der Ukraine aktiv und führen gemeinsam mit ihren Partnern landesweite Nothilfe-Projekte durch. Für die Unterstützung sind sie auf Spenden angewiesen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. bittet um Spenden unter dem Stichwort “Ukraine” auf das Konto DE94 3702 0500 0433 0433 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

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Florian Beck, Programmreferent für die Ukraine, war im November 2023 in der Ukraine unterwegs und steht für Interviews zur Verfügung.

Die Informationen in diesem Artikel stammen vom Johanniter Unfall Hilfe e.V. und wurden durch news aktuell übermittelt.

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16 Responses

  1. Ich denke, es ist Zeit, dass die Ukraine ihre eigenen Probleme löst, anstatt immer auf Hilfe von außen angewiesen zu sein.

  2. Irgendwie finde ich es seltsam, dass wir immer noch über Winterhilfe in der Ukraine sprechen. Wann hört das endlich auf?

    1. Es hört erst auf, wenn wir die Verantwortung für unsere Mitmenschen übernehmen und uns um diejenigen kümmern, die in Not sind. Das ist unser menschlicher Anstand. Also lass uns weiterhin über Winterhilfe in der Ukraine sprechen und handeln, anstatt uns abzuwenden.

  3. Ich denke, die Ukraine sollte ihre eigenen Probleme lösen und nicht auf Hilfe von außen angewiesen sein.

    1. Ach ja, typisch egoistische Einstellung. Als ob ein Land alleine alle Probleme lösen kann. Wie wäre es, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und solidarisch sind, anstatt uns nur um unsere eigenen Angelegenheiten zu kümmern?

    1. Ich verstehe deine Sichtweise, aber unsere Hilfe anderen Ländern gegenüber ist wichtig, um globale Solidarität zu fördern und gemeinsame Probleme anzugehen. Es bedeutet nicht, dass wir die Bedürftigen hier vernachlässigen. Wir können beiden helfen, wenn wir unsere Ressourcen klug einsetzen.

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass wir immer anderen Ländern helfen müssen. Warum kümmern wir uns nicht mal um unsere eigenen Probleme?

    1. Ja, klar! Lass uns einfach egoistisch sein und die Augen vor den globalen Herausforderungen verschließen. Denn wer braucht schon Zusammenarbeit und Solidarität? Lasst uns lieber unsere eigenen Probleme ignorieren und hoffen, dass sie von alleine verschwinden. Das wird sicher gut funktionieren!

  5. Ich verstehe nicht, warum wir immer anderen Ländern helfen müssen. Was ist mit unseren eigenen Leuten?

  6. Ich finde es unfair, dass die Hilfsgüter nur im Süden und Osten verteilt werden. Was ist mit dem Rest des Landes?

  7. Ich verstehe nicht, warum wir immer anderen Ländern helfen müssen. Was ist mit unseren eigenen Bedürftigen?

  8. Ich verstehe nicht, warum wir immer anderen Ländern helfen müssen. Was ist mit unseren eigenen Bedürftigen?

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