Suche
Close this search box.

Richtig krankmelden im Betrieb: Wichtige Schritte und Regeln

Immer mehr Menschen fallen krankheitsbedingt aus, doch wie meldet man sich richtig krank? In unserem Artikel erfährst du, warum eine schnelle und korrekte Krankmeldung so wichtig ist und wie du sie am besten durchführst. Außerdem gibt es neue Regelungen, die es ermöglichen, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Erfahre mehr dazu und lass dich informieren!

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Ab sofort wieder möglich: Krankschreibung per Telefon

Beschäftigte können sich ab sofort wieder per Telefon vom Arzt krankschreiben lassen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Krankenkassen am 7. Dezember 2023 beschlossen. Anders, als während der Coronapandemie, beschränkt sich die Krankschreibung nicht nur auf Erkältungskrankheiten, sondern ist zum Beispiel auch bei einem Magen-Darm-Infekt möglich.

Allerdings gilt: Der Patient muss der betreffenden Arztpraxis bereits bekannt sein. Außerdem darf keine schwerwiegende Symptomatik vorliegen, da in diesem Fall die Erkrankung durch eine sofortige persönliche Untersuchung abgeklärt werden müsste. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann die Ärztin oder der Arzt nach telefonischer Anamnese eine Erstbescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit für bis zu fünf Kalendertage ausstellen.

Die Krankschreibung kann telefonisch nicht verlängert werden. Wer eine Folgebescheinigung benötigt, muss die Praxis aufsuchen. Aber: Wurde die erstmalige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung jedoch während eines Praxisbesuchs ausgestellt, kann diese Krankschreibung per Telefon verlängert werden.

Die Einführung der Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung ist eine Erleichterung für Beschäftigte, insbesondere während der aktuellen Pandemie. Dadurch wird vermieden, dass kranke Menschen das Haus verlassen und potenziell andere Menschen infizieren. Der Patient kann stattdessen bequem von zu Hause aus mit dem Arzt telefonieren und eine Erstbescheinigung erhalten, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Lesen Sie auch:  Trends im Pressevertrieb setzen sich fort - tägliche Belieferung von rund 82.000 Verkaufsstellen

Es gibt jedoch bestimmte Einschränkungen für die telefonische Krankschreibung. Der Patient muss bereits bei der betreffenden Arztpraxis bekannt sein. Dies stellt sicher, dass der Arzt über ausreichende Informationen zur Vorgeschichte des Patienten verfügt und die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit korrekt vornehmen kann. Darüber hinaus müssen die Symptome der Erkrankung nicht schwerwiegend sein, da in diesem Fall eine persönliche Untersuchung erforderlich wäre, um die Diagnose zu bestätigen.

Die telefonische Krankschreibung bietet den Vorteil, dass der Patient nicht persönlich in der Arztpraxis erscheinen muss, um eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit zu erhalten. Dies ist besonders während der aktuellen Pandemie von großer Bedeutung, da dadurch das Infektionsrisiko für alle Beteiligten reduziert wird. Der Patient kann bequem von zu Hause aus telefonieren und die notwendige Bescheinigung erhalten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die telefonische Krankschreibung nur für eine begrenzte Zeit gültig ist. Sie kann nicht verlängert werden und gilt in der Regel für einen Zeitraum von bis zu fünf Kalendertagen. Wenn der Patient eine Verlängerung der Krankschreibung benötigt, muss er die Arztpraxis aufsuchen.

Lesen Sie auch:  Logopädie stärkt Gesundheit: Europäischer Tag beleuchtet Chancen

Die Einführung der telefonischen Krankschreibung ist eine wichtige Maßnahme zur Vereinfachung des Verfahrens und zur Unterstützung der Patienten während der aktuellen Pandemie. Sie ermöglicht es den Beschäftigten, ihre Arbeitsunfähigkeit ohne persönlichen Arztbesuch zu melden und die erforderlichen Bescheinigungen zu erhalten. Dies erleichtert die Organisation der Arbeitnehmer und reduziert das Infektionsrisiko für alle Beteiligten.

Die telefonische Krankschreibung ist eine positive Entwicklung, die den Beschäftigten Flexibilität und Komfort bietet. Sie ermöglicht es ihnen, ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden und die erforderlichen Bescheinigungen zu erhalten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Dies ist besonders in der aktuellen Situation von großer Bedeutung, da dadurch das Infektionsrisiko reduziert und die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird.

Die Einführung der telefonischen Krankschreibung ist eine gute Möglichkeit, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für Beschäftigte zu erleichtern. Sie bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Krankheit bequem von zu Hause aus zu melden und die erforderlichen Bescheinigungen zu erhalten. Dies ist besonders während der aktuellen Pandemie von großer Bedeutung, da dadurch das Infektionsrisiko minimiert wird.

Lesen Sie auch:  Streumunition: Anzahl der Opfer erreicht in 2022 Höchstwert

Insgesamt ist die telefonische Krankschreibung eine positive Entwicklung, die den Beschäftigten Flexibilität und Komfort bietet. Sie ermöglicht es ihnen, ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden und die erforderlichen Bescheinigungen zu erhalten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Dies ist besonders während der aktuellen Situation von großer Bedeutung, da dadurch das Infektionsrisiko reduziert wird und die Ausbreitung des Virus kontrolliert werden kann.

Die telefonische Krankschreibung bietet den Beschäftigten eine einfache und bequeme Möglichkeit, ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden und die erforderlichen Bescheinigungen zu erhalten. Sie minimiert das Infektionsrisiko und unterstützt die Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie. Daher ist es wichtig, dass die Beschäftigten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und die erforderlichen Schritte unternehmen, um ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden und die Bescheinigungen zu erhalten.

Quelle: Wie melde ich mich richtig im Betrieb krank?

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Richtig krankmelden im Betrieb: Wichtige Schritte und Regeln

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Pharma kritisiert Streichung der Homöopathie-Weiterbildung

Pharma Deutschland e.V. kritisiert Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Homöopathie-Weiterbildung

Berlin, 22. Juli 2024 – Pharma Deutschland e.V. äußert scharfe Kritik an der jüngsten Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, die Homöopathie-Weiterbildungen aus ihrer Weiterbildungsordnung zu streichen. Der Verband, der über 30 Hersteller von homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln in Deutschland vertritt, warnt vor den weitreichenden Konsequenzen für die integrative Medizin und die Patientenversorgung im Land. Die Streichung widerspreche den Prinzipien des Koalitionsvertrags und gefährde die Therapievielfalt, die vielen Patientinnen und Patienten wichtig ist. Dr. Traugott Ullrich, Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg von Pharma Deutschland, appelliert an die Landesregierung, sich für die Fortführung dieser wichtigen Weiterbildungsmöglichkeiten einzusetzen.

Jetzt lesen »

Gebotszone: Appell gegen Teilung der Strommärkte

Berlin, 22.07.2024 – Ein breites Bündnis aus führenden Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden warnt eindringlich vor den Konsequenzen einer Teilung der einheitlichen deutschen Stromgebotszone. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Appell verdeutlichen sie, dass eine solche Maßnahme Netzprobleme nicht löst, sondern zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Stattdessen fordern die Verbände einen praktischen Ansatz zur Optimierung der Netzinfrastruktur, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern und die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu sichern.

Jetzt lesen »

Apotheken akzeptieren jetzt E-Rezepte von Privatversicherten

Berlin (ots) – Ab sofort können alle Apotheken in Deutschland E-Rezepte von Privatversicherten annehmen und einlösen. Dies war bisher nur gesetzlich Versicherten vorbehalten. Privatversicherte, die keine elektronische Gesundheitskarte besitzen, können ihr E-Rezept per App senden oder den ausgedruckten Rezeptcode vorlegen. Diese neue digitale Dienstleistung ermöglicht Millionen von Privatversicherten einen unkomplizierten Zugang zu ihren Medikamenten und markiert einen Meilenstein in der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) informieren über die technischen Maßnahmen und Fortschritte seit Januar 2024.

Jetzt lesen »

Pflegekosten-Deckelung: Milliardenbelastung droht

Berlin (ots) – Die Pflegekosten in Deutschland steigen auch im Jahr 2024 weiter an. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwägt daher eine Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimbewohner, um diese zu entlasten. Doch neue Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) zeigen: Eine Obergrenze würde erhebliche Mehrkosten verursachen und die Beitragszahler der gesetzlichen Pflegeversicherung massiv belasten. Bereits im ersten Jahr könnte eine Begrenzung der Eigenanteile bei 700 Euro pro Monat zusätzliche Kosten von 8,1 Milliarden Euro nach sich ziehen. Bis 2030 könnten diese jährlichen Kosten auf 15,2 Milliarden Euro anwachsen. Die Diskussion über tragfähige Lösungen zur Stabilisierung der Sozialsysteme gewinnt damit erneut an Dringlichkeit.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland kritisiert Ärztekammer BW: Homöopathie gefährdet

Am vergangenen Samstag hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg entschieden, die Weiterbildung in Homöopathie aus der Weiterbildungsordnung zu streichen. Diese Entscheidung sorgt für erhebliche Besorgnis bei Pharma Deutschland e.V., einem Verband, der über 30 Hersteller homöopathischer und anthroposophischer Arzneimittel vertritt. Der Verband kritisiert die Maßnahme scharf, da sie die Zukunft der integrativen Medizin gefährde und den verbreiteten Wunsch nach Komplementärmedizin ignoriere. Pharma Deutschland appelliert an die Landesregierung, sich für den Erhalt von Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Homöopathie stark zu machen, um eine umfassende und vielseitige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Jetzt lesen »

Fehlende Azubis belasten Bauwirtschaft weiter

Ausbildungskrise in der Bauwirtschaft

Die Zahl der Ausbildungsverträge in der Bauwirtschaft ist 2023 erneut gesunken. Laut dem jährlichen Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) liegt dies vor allem am Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern sowie unbefriedigenden Erfahrungen mit früheren Auszubildenden. Trotz dieser Herausforderung halten die Unternehmen weiterhin an ihrem Ausbildungsangebot fest, um den dringenden Bedarf an Fachkräften zu decken. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, betont: „Der Bedarf ist riesig, unsere Bauunternehmen brauchen Fachkräfte und wollen unbedingt ausbilden – finden aber immer weniger geeignete Kandidaten.“

Jetzt lesen »

BPI: Mehr Effizienz durch Arzneimittel statt Einsparungen

Am 22. Juli 2024, Berlin – Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), nimmt Stellung zu den aktuellen Diskussionen rund um die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Entgegen der häufig geäußerten Sorge vor einer explosionsartigen Kostenentwicklung betont Joachimsen im jüngsten AMNOG-Report, dass der Anteil der Ausgaben seit Jahren stabil bei etwa 17 Prozent liegt. Er kritisiert die bestehenden Preisregulierungen als hinderlich für Innovation und Forschung und plädiert dafür, Arzneimittel als eine kosteneffiziente Form der Gesundheitsversorgung stärker zu würdigen. Mit klaren Argumenten setzt er sich für eine angepasste Regulierung ein, die auch der Medizinforschung zugutekommt.

Jetzt lesen »

Steuerdaten weltweit im Austausch: 111 Länder kooperieren

Neustadt a. d. W. (ots) – Das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG) ist ein komplexer Begriff, doch sein Ziel ist klar: Steuerhinterziehung weltweit eindämmen. Kürzlich hat das Bundesfinanzministerium die finale Staatenaustauschliste für 2024 veröffentlicht, die beeindruckende 111 Länder umfasst. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) erläutert die Details zu dieser Liste und dem Gesetzesvorhaben. Die EU-Mitgliedstaaten sowie viele weitere Nationen beteiligen sich an diesem automatisierten Austausch von Finanzdaten, der dafür sorgen soll, dass ausländische Einkünfte nicht mehr im Verborgenen bleiben können. Erfahren Sie hier, wie diese Maßnahmen Steuervergehen aufdecken und welche Folgen den Betroffenen drohen können.

Jetzt lesen »

DUH fordert klare Bekenntnisse zu grünem Wasserstoff

In einem entscheidenden Schritt plant das Bundeskabinett diese Woche die Verabschiedung eines Entwurfs für eine Importstrategie von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten. Doch während die Bundesregierung auf diesen wegweisenden Moment zusteuert, schallt heftige Kritik aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wider. Die DUH fordert ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem, grünem Wasserstoff und kritisiert die Abschwächung der Nachhaltigkeitskriterien im aktuellen Strategieentwurf. “Der Wasserstoffhunger der Bundesregierung kennt offenbar keine klimapolitischen Grenzen,” warnt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner eindringlich und mahnt zu einer zielgerichteten Nutzung unter ökologischen und sozialen Mindeststandards.

Jetzt lesen »

VNW: Werkswohnungen als Lösung für Wohnraummangel in Tourismuszentren

Inmitten des angespannten Wohnungsmarktes in den Tourismuszentren Mecklenburg-Vorpommerns schlägt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Alarm: Bezahlbarer Wohnraum ist hier Mangelware und beeinträchtigt zunehmend die Arbeitskräfte. Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der NGG, betont, dass die Kosten vielerorts kaum noch zu stemmen sind. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verweist auf Werkswohnungen als potenzielle Lösung – eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Zudem könnten standardisierte Modulbauweisen und staatliche Förderprogramme helfen, den angespannten Markt nachhaltig zu entspannen.

Jetzt lesen »