Petitionsübergabe für den Erhalt der Aachener Aphasiestation: Über 12.500 Menschen setzen sich ein

Forderungen für den Erhalt der Aphasiestation am Universitätsklinikum Aachen wurden von über 12.500 Menschen unterstützt. Diese einzigartige Therapieeinrichtung für Menschen mit Aphasie wurde Ende letzten Jahres geschlossen, was zu einem Mangel in der Versorgung geführt hat. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) hat nun eine Petition mit den Unterschriftenliste an die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen übergeben. Die Forderung lautet, eine langfristig tragbare Lösung für die Finanzierung dieser wichtigen Einrichtung zu finden. Lesen Sie weiter, um mehr über die Hintergründe und die Bedeutung der Aphasiestation zu erfahren.

Bremen (VBR). Mehr als 12.500 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit eine Petition unterzeichnet, um die Aphasiestation am Universitätsklinikum Aachen zu erhalten. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) startete die Initiative, um ein jahrzehntelanges, erfolgreiches und deutschlandweit einzigartiges Therapiekonzept für Menschen mit Aphasie zu bewahren. Thomas Briese, der Initiator der Petition, und Heike Marré, Bundesvorstandsmitglied des dbl, überreichten am 4. Januar mehr als 12.000 Unterschriftenliste an Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen.

Die Aphasiestation in Aachen hat nicht nur für die Therapie von Aphasie-Patienten eine wichtige Rolle gespielt, sondern auch für die Lehre und Forschung im Bereich der Logopädie. Sie war bundesweit einzigartig in ihrer Verknüpfung von Therapie, Forschung und Lehre. Trotz zahlreicher Proteste wurde die Station Ende 2023 geschlossen. Nun steht die Versorgung von Menschen mit Aphasie in der Region plötzlich nicht mehr zur Verfügung.

Heike Marré betonte bei der Übergabe der Unterschriftenliste, dass die Bemühungen um den Erhalt der Aphasiestation noch nicht beendet sind. Es wird weiterhin nach einer langfristig tragbaren Lösung zur Finanzierung der Einrichtung gesucht, die nicht nur die Versorgung von Schlaganfallpatienten sicherstellt, sondern auch die damit verbundene Forschung, Lehre und Fachkräfteausbildung ermöglicht. Die Verantwortlichen werden dazu aufgefordert, im Sinne der Patientinnen und Patienten nach Wegen zu suchen, um dies zu realisieren.

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Die Schließung der Aphasiestation hat weitreichende Auswirkungen auf die betroffene Branche und die Gesellschaft. Aphasie ist eine Sprachstörung, die nach einem Schlaganfall auftreten kann und die Kommunikation erheblich beeinträchtigt. Die Therapie und Betreuung dieser Patienten ist von großer Bedeutung, um deren Lebensqualität zu verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das einzigartige Konzept der Aphasiestation in Aachen hat dafür eine wegweisende Rolle gespielt.

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. setzt sich dafür ein, dass die Aphasiestation wiedereröffnet wird und die notwendige finanzielle Unterstützung erhält. Die hohe Anzahl an Unterstützern der Petition zeigt, wie wichtig vielen Menschen der Erhalt dieser Einrichtung ist. Die Gespräche und Bemühungen um eine Lösung werden weiterhin aufrechterhalten, damit die Versorgung der Aphasie-Patienten in der Region wieder gewährleistet wird.

Pressekontakt:
Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Pressereferat, Tel.: 02234/37953-27, E-Mail: presse@dbl-ev.de, Internet: www.dbl-ev.de.


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Petitionsübergabe für den Erhalt der Aachener Aphasiestation

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