Paritätischer fordert: Reichtum muss mehr in soziale Verantwortung investieren!

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Berlin, 18.07.2023 – 11:55

Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert gerechtere Besteuerung von Erbschaften und stoppt massive Sozialkürzungen

Berlin – Der Paritätische Wohlfahrtsverband appelliert an die Bundesregierung, den sehr großen Reichtum in Deutschland stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben heranzuziehen und die geplanten massiven Sozialkürzungen zu stoppen. Anlass ist die Veröffentlichung der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Einnahmen aus der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Laut dem Verband machen die Einnahmen in Höhe von 11,4 Milliarden Euro für das Jahr 2022 nur einen minimalen Teil des geschätzten 400 Milliarden Euro vererbten Vermögens aus, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung berechnet hat.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, kritisiert diese Ungleichheit und fordert eine gerechtere Besteuerung: „Der Bundesfinanzminister gewährt großzügige steuerliche Erleichterungen für Wohlhabende und Unternehmen, behauptet jedoch gleichzeitig, dass kein Geld für Soziales vorhanden sei. Dabei ist der Reichtum in diesem Land riesig. Um die wichtigen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft zu finanzieren, sind eine gerechtere und stärkere Besteuerung von Erbschaften sowie die Wiedereinführung der Vermögenssteuer unerlässlich.“

Der Paritätische betont die besondere Bedeutung der Erbschaftssteuer für den Erhalt der sozialen Infrastruktur vor Ort. Als Steuer, die komplett den Ländern zugutekommt, spielt die Erbschaftssteuer eine zentrale Rolle bei der Sicherung sozialer Angebote und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den einzelnen Regionen, erklärt Schneider. Es ist daher von großer Bedeutung, dass der Staat angemessen von den Erbschaften profitiert und diese Mittel für wichtige Sozialleistungen und Hilfsangebote verwendet werden.

Die Forderungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sind Teil einer laufenden Diskussion zur Verteilung von Ressourcen und sozialer Gerechtigkeit in Deutschland. Die Organisation setzt sich seit langem für eine gerechte Besteuerung von Vermögen und eine Unterstützung derjenigen ein, die am meisten Hilfe benötigen. Der Paritätische engagiert sich für vielfältige soziale Angebote und setzt sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland ein.

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Pressekontakt:
Gwendolyn Stilling
pr@paritaet.org
Tel.: 030 24636-305

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18 Kommentare

  1. Ich finde, dass Reichtum nicht automatisch soziale Verantwortung bedeutet. Jeder sollte selbst entscheiden.

    1. Reichtum ohne Verantwortung? Wie naiv kann man sein! Reichtum bringt Privilegien und Privilegien bedeuten Verantwortung für die Gesellschaft. Wer nur seinen Spaß will, soll nicht über Reichtum sprechen.

  2. Wieso sollten Reiche ihr hart verdientes Geld in soziale Verantwortung investieren? Jeder ist selbst verantwortlich!

  3. Warum sollten Reiche mehr in soziale Verantwortung investieren? Lassen wir sie doch ihren Reichtum genießen!

  4. Also ich finde, dass Reichtum nicht nur in soziale Verantwortung investieren sollte. Es gibt auch andere wichtige Bereiche, die Unterstützung brauchen!

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