Sozial engagierte Vermieter sind gegen Enteignung von Wohnungsfirmen

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Enteignung von Wohnungsunternehmen in Hamburg: Keine Lösung für steigende Mieten

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hat sich zu den Enteignungsfantasien der Initiative „Hamburg enteignet“ geäußert. Der VNW vertritt 412 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und stellt klar, dass eine Enteignung keine Lösung für steigende Mieten darstellt. Andreas Breitner, Direktor des VNW, betont in einer Pressemitteilung, dass der hohe Mietenanstieg in Hamburg in den letzten Jahren eher auf steigende Baukosten und höhere Anforderungen für den Klimaschutz als auf die Profitgier von Immobilienspekulanten zurückzuführen ist.

Stichpunkte:
– Enteignungsfantasien der Initiative „Hamburg enteignet“
– Stellungnahme des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
– Keine Lösung durch Enteignung bei steigenden Mieten
– Ursachen des Mietenanstiegs
– Durchschnittliche Nettokaltmiete der VNW-Unternehmen
– Keine zusätzlichen Wohnungen durch Enteignung
– Notwendige Bemühungen zur Entspannung des Wohnungsmarktes in Hamburg


Pressemeldung:

Hamburg enteignet – Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen äußert sich

Am Montagnachmittag übergab die Initiative „Hamburg enteignet“ 16.000 Unterschriften an die Bürgerschaft Hamburgs, um den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Volksentscheid über die Enteignung großen, profitorientierten Wohnungsunternehmen in Hamburg zu tun. Dazu äußert sich Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW).

Steigende Baukosten und Klimaschutzanforderungen als Ursachen

Breitner betont in seiner Stellungnahme, dass der hohe Mietenanstieg in den vergangenen Jahren sehr viel mit steigenden Baukosten sowie höheren Anforderungen für den Klimaschutz und wenig mit der Profitgier von Immobilienspekulanten zu tun hat. Eine Enteignung würde daher nicht die Ursachen der jüngsten Mietsteigerungen beseitigen.

Das solidarische Miteinander in der Stadt gefährdet

Weiterhin warnt Breitner vor den Enteignungsfantasien von Hamburger Aktivisten, da diese das solidarische Miteinander in der Stadt gefährden und zu einer Spaltung der Stadtgesellschaft führen könnten.

Sozialverträgliche Mieten bei sozialen Vermietern

Bei den sozialen Vermietern liegt die monatliche Nettokaltmiete im Durchschnitt bei 7,03 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Hamburger Mietenspiegels von 9,29 Euro. Die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften wirken also mietpreisdämpfend.

Keine zusätzlichen Wohnungen durch Enteignung

Breitner betont außerdem, dass die Enteignung von Wohnungsunternehmen nicht eine einzige zusätzliche Wohnung schafft. Stattdessen braucht Hamburg kontinuierliche Bemühungen zur Entspannung des Wohnungsmarktes, mehr Neubau und Umsicht bei staatlichen Anforderungen an den Klimaschutz.

Verband der Vermieter mit Werten

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen vertritt insgesamt 412 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In den von ihnen verwalteten 686.000 Wohnungen leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen liegt bei 6,26 Euro.

Original-Content von: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) ist ein Zusammenschluss von rund 350 Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Norddeutschland.
– Die Mitglieder des Verbands besitzen und verwalten insgesamt mehr als 1,1 Millionen Wohnungen.
– Der VNW ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Hamburg und besteht seit 1947.
– Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit.
– Der Vorstand des VNW setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen zusammen und wird alle drei Jahre neu gewählt.
– Zu den Aufgaben des Verbands gehört unter anderem die Mitwirkung bei der Wohnungspolitik auf Landes- und Bundesebene.
– Der VNW engagiert sich auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Wohnungswirtschaft.
– Der Verband pflegt enge Kontakte zu anderen Verbänden der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie zu politischen und gesellschaftlichen Organisationen.
– Ein wichtiges Anliegen des VNW ist die Förderung des sozialen Wohnungsbaus und des bezahlbaren Wohnens in Norddeutschland.
– Der VNW ist auch in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv und informiert über Trends und Entwicklungen in der Branche.

13 Kommentare

  1. Enteignung ist keine Lösung, aber Vermieter sollten mehr sozial verantwortlich handeln. #KontroversDiskutieren

  2. Enteignung von Wohnungsfirmen? Haha, wie wärs stattdessen mit Enteignung von Luxusautos? #GleichesRechtFürAlle

    1. Da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Enteignung ist ein gefährlicher Eingriff in das Eigentumsrecht und schafft keine langfristigen Lösungen. Es gibt effektivere Wege, um sozialen Wohnungsbau zu fördern, ohne die Rechte der Eigentümer zu verletzen.

  3. Diese Vermieter sind egoistisch und sollten ihre Privilegien für das Gemeinwohl abgeben! #EnteignungJetzt

  4. Also ich finde es total absurd, dass sozial engagierte Vermieter gegen Enteignung sind. Echt lächerlich!

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