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Neue Studie zeigt: Fleischproduktion verursacht Kosten in Höhe von 22 Milliarden Euro

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Presse /news Verbandsnachrichten

Neue Studie zeigt: Fleischproduktion verursacht externe Kosten in Höhe von 22 Milliarden Euro

Eine neue Studie des Wissenschaftsinstituts CE Delft im Auftrag der True Animal Protein Price Coalition (TAPP) belegt, dass die konventionelle Erzeugung von Fleisch, Eiern, Milch und Käse in Deutschland jährlich externe Kosten von bis zu 22 Milliarden Euro verursacht. Diese Kosten beziehen sich auf Umweltbelastungen wie gesundheitsschädliche Ammoniak-Emissionen, die Eutrophierung von Böden und Gewässern sowie den Klimawandel. Die TAPP Koalition, das Ecologic Institute und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordern, die externen Kosten direkt in den Fleischpreis zu integrieren oder zumindest den Mehrwertsteuersatz von Fleischprodukten von 7 auf 19 Prozent anzuheben.

Mehrheit der Verbraucher ist bereit, höhere Preise zu zahlen

Eine Stimmungsabfrage im Auftrag der TAPP hat ergeben, dass eine Mehrheit von 57,6 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher bereit ist, höhere Preise für Fleisch zu zahlen, wenn dafür gesunde pflanzliche oder biologisch erzeugte Lebensmittel günstiger werden. Der Plan der TAPP könnte dem Staat jährlich bis zu 16 Milliarden Euro einbringen und die Treibhausgasemissionen jährlich um etwa 17 Millionen Tonnen verringern.

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Die DUH fordert eine neue Preisstruktur, die die Gesundheit von Umwelt und Menschen in den Vordergrund stellt und Landwirtschaftsbetriebe fair entlohnt. Aaron Scheid vom Ecologic Institute betont, dass die Internalisierung dieser Umweltkosten gut für Umwelt und Klima sei und die Mehreinnahmen eine Finanzierungsgrundlage für den dringend notwendigen Umbau der Nutztierhaltung bilden könnten. Jeroom Remmers, Direktor der TAPP Coalition, zeigt sich erfreut, dass die Menschen in Deutschland hinter der Idee stehen, tierische Produkte zukünftig auf nachhaltige Weise herzustellen und dass die meisten bereit sind, höhere Preise zu zahlen.

Es bleibt abzuwarten, ob Minister Christian Lindner die Forderungen der Organisationen zu einer fairen Preisstruktur für Lebensmittel in Deutschland unterstützen wird. Die Studie verdeutlicht jedoch, dass ein Umdenken dringend notwendig ist, um die Umweltbelastung durch die Fleischproduktion zu reduzieren.

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Umweltkosten in Milliardenhöhe durch Fleisch- und Milchproduktion: Deutsche …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

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Glossar

Begriff | Erklärung
— | —
Externen Kosten | Kosten, die durch Umweltauswirkungen entstehen, die durch die Erzeugung von Produkten verursacht werden
True Animal Protein Price Coalition (TAPP) | Eine Koalition von Organisationen, die für eine faire Preisgestaltung für Fleisch und tierische Produkte eintreten
Umweltbelastungen | Schädigungen der Umwelt und der Natur durch bestimmte menschliche Aktivitäten
Mehrwertsteuersatz | Eine Steuer auf den Mehrwert, der bei der Herstellung von Waren und beim Anbieten von Dienstleistungen geschaffen wird
Treibhausgasemissionen | Gase, die durch menschliche Aktivitäten wie den Verkehr oder die Industrie freigesetzt werden und zur Erderwärmung beitragen
Ipsos-Umfrage | Eine Umfrage, die von Ipsos, einem Unternehmen für Markt- und Meinungsforschung, durchgeführt wurde
FDP | Die Freie Demokratische Partei ist eine politische Partei in Deutschland
Gemüse- und Obststeuer | Eine Steuer oder eine Befreiung von Steuern auf Obst und Gemüse als Teil der Diskussion über eine faire Preisgestaltung für Lebensmittel
Bundesfinanzminister | Der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland
Bundesgeschäftsführer | Der Leiter der Geschäftsstelle einer Organisation auf Bundesebene
CE Delft | Ein unabhängiges Forschungsinstitut in den Niederlanden, das sich auf Nachhaltigkeitsthemen spezialisiert hat
Ecologic Institute | Eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzt
Deutsche Umwelthilfe (DUH) | Eine deutsche Umweltorganisation, die sich für die Durchsetzung von Umweltgesetzen und den Schutz der Umwelt einsetzt

13 Responses

  1. Diese Studie ist doch totaler Quatsch! Fleischproduktion ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, keine Kostenverschwendung!

    1. Ach komm, immer diese elitären Ansichten! Fleisch sollte für alle zugänglich sein. Jeder hat das Recht auf Nahrungsmittel. Außerdem gibt es bereits genug Kosten in der Fleischproduktion. Kein Grund, die Preise noch weiter in die Höhe zu treiben.

  2. Da scheinen Sie sich ja ziemlich sicher zu sein. Aber bevor Sie weiterhin Ihre persönliche Meinung als Fakt darstellen, sollten Sie vielleicht auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema berücksichtigen. Es gibt zahlreiche Studien, die den Konsum von Fleisch mit verschiedenen Gesundheitsrisiken in Verbindung bringen.

    1. Es gibt mehr als genug Gründe, warum Fleischproduktion teuer ist. Abgesehen von den ethischen Bedenken und Umweltauswirkungen, haben wir auch mit den Gesundheitsrisiken zu kämpfen. Denken Sie doch mal an die Kosten für Krankheiten, die durch den übermäßigen Fleischkonsum verursacht werden. Es ist an der Zeit, unsere Prioritäten zu überdenken.

  3. Ich finde, dass die Kosten der Fleischproduktion übertrieben sind. Es gibt viele andere Faktoren, die teurer sind.

    1. Sorry, aber ich muss dem widersprechen. Die Fleischproduktion hat verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und das Tierwohl. Die hohen Kosten sind eine Folge davon. Wir sollten uns auf nachhaltigere Alternativen konzentrieren.

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