Kohärenter Gesamtrahmen für Wald und Holz: Deutsche Säge- und Holzindustrie fordert Klimaziele

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Kohärenter Gesamtrahmen für Wald und Holz: Deutsche Säge- und Holzindustrie fordert Klimaziele

Berlin, 5. Oktober 2023 – Klimaschutz steht derzeit im Fokus der Politik, doch eine aktuelle Pressemeldung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH) weist darauf hin, dass das Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung für Wald und Holz einen kohärenten Gesamtrahmen vermissen lässt. Während einige Maßnahmen in die richtige Richtung gehen, stehen andere dem effektiven Klimaschutz direkt entgegen. Damit drohen die Klimaziele bis 2030 nicht erreicht zu werden und eine wirksame Förderung von Wald und Holz bleibt aus.

Kritik des DeSH an mangelndem Gesamtrahmen

Das gestern im Kabinett beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung beinhaltet unter anderem eine Holzbau-Offensive, die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und Maßnahmen für den klimaangepassten Waldumbau. Julia Möbus, Geschäftsführerin des DeSH, begrüßt diese Schritte, bemängelt jedoch den fehlenden strategischen Gesamtrahmen für Wald und Holz. Vorschläge wie der Einschlagstopp in alten Buchenwäldern oder Förderprogramme zur Extensivierung der Waldbewirtschaftung stehen im Widerspruch zu den angestrebten Zielen und gefährden langfristig den Umbau und Erhalt der Wälder sowie die Nutzung von Holz in Deutschland. Die aktuellen Projektionen des Umweltbundesamtes bestätigen zusätzlich, dass die Klimaziele bis 2030 verfehlt werden.

Die Potenziale von Holz für den Klimaschutz nutzen

Auch wenn das Klimaschutzprogramm 2023 einige positive Maßnahmen für den Gebäudebereich beinhaltet, betont Möbus, dass Verlässlichkeit und Planbarkeit unerlässlich für die Bauwirtschaft sind und für das Erreichen der Klimaziele von großer Bedeutung sind. Sanierungsmöglichkeiten bieten dabei weitreichende Potenziale, die durch den Holzbau schnell und effizient umgesetzt werden können. Möbus fordert daher einen Rahmen im Rahmen der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD), der den Gebäudebestand in den Fokus nimmt, um dem Sanierungsstau entgegenzuwirken.

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Um die Emissionen des Gebäudesektors effektiv zu reduzieren, ist auch ein verstärkter Heizungstausch notwendig. Es gilt, die Diskriminierungen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu beseitigen und die heimische Holznutzung als Teil einer wirksamen Wirtschafts-, Bau- und Energiepolitik zu fördern.

DeSH fordert einen Strategiewechsel

Der DeSH mahnt dringend an, dass ein Strategiewechsel notwendig ist, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen und eine wirksame Förderung von Wald und Holz zu gewährleisten. Eine konsistente Wirtschafts-, Bau- und Umweltpolitik ist von großer Bedeutung, um den Klimaschutz durch Wald und Holz effektiv voranzubringen.

Pressekontakt

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Geschäftsführerin Julia Möbus
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail: presse@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de
Twitter: @saegeindustrie
Lobby Registernummer: R000346

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der Verband setzt sich für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz ein und unterstützt seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten. Durch den Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung setzt sich der Verband für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz ein.

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Abschließend betont der DeSH, dass eine effektive Förderung von Wald und Holz unerlässlich ist, um die Klimasteuerung voranzutreiben und die Klimaziele zu erreichen.

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Frage: Was kritisiert der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) am Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung?

Antwort: Der DeSH kritisiert, dass es für Wald und Holz an einem kohärenten Gesamtrahmen mangelt. Es gibt Maßnahmen, die in die richtige Richtung gehen, aber auch Maßnahmen, die einem wirksamen Klimaschutz direkt entgegenstehen. Der Verband fordert eine konsistente Wirtschafts-, Bau- und Umweltpolitik, um den Klimaschutz durch Wald und Holz effektiv zu fördern.

Frage: Welche Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2023 werden vom DeSH positiv bewertet?

Antwort: Der DeSH begrüßt die Holzbau-Offensive, die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, den klimaangepassten Waldumbau und die Maßnahmen für den Gebäudebereich. Diese werden als zentrale Stellschrauben für einen schnellen und wirksamen Klimaschutz betrachtet.

Frage: Welche Bedeutung hat der Holzbau im Zusammenhang mit dem Klimaschutz?

Antwort: Der Holzbau bietet eine optimale Möglichkeit, schnell und effizient klimafreundlichen Wohnraum zu schaffen. Durch Sanierungen im Gebäudebereich können weitreichende Potenziale zur Reduzierung von Emissionen realisiert werden. Daher sollte ein entsprechender Rahmen im Zuge der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie den Gebäudebestand in den Blick nehmen, um dem Sanierungsstau entgegenzuwirken.

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Frage: Was fordert der DeSH in Bezug auf die Holzenergie?

Antwort: Der DeSH fordert, den Heizungstausch weiter voranzutreiben und eine Förderkulisse zu schaffen, in der auch die Holzenergie zur vollständigen Dekarbonisierung beitragen kann. Diskriminierungen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude sollten gestrichen werden und die heimische Holznutzung sollte als Baustein einer wirksamen Wirtschafts-, Bau- und Energiepolitik gefördert werden.

Frage: Wie kann der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) kontaktiert werden?

Antwort: Der DeSH kann über die folgenden Kontaktdaten erreicht werden:
– Geschäftsführerin Julia Möbus, Tel.: +49 30 2061 399-00, E-Mail: presse@saegeindustrie.de
– Adresse: Chausseestraße 99, 10115 Berlin
– Webseite: www.saegeindustrie.de
– Twitter: @saegeindustrie

Frage: Was sind die Ziele des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e. V. (DeSH)?

Antwort: Der DeSH vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der Verband unterstützt seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten und setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz ein. Der DeSH tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung und setzt sich für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Rohstoffs Holz ein.

Pressemeldung:Kohärenter Gesamtrahmen für Wald und Holz: Deutsche Säge- und Holzindustrie fordert Klimaziele

8 Antworten

  1. Das ist eine kurzsichtige Einstellung. Der Klimawandel ist eine ernste Bedrohung und erfordert dringende Maßnahmen. Holz zu genießen ist schön, aber es reicht nicht aus, um die Zukunft unseres Planeten zu sichern. Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist.

  2. Also ich finde, dass die deutsche Säge- und Holzindustrie mal lieber die Klimaziele unterstützen sollte, anstatt sie zu fordern. Sägen, aber nachhaltig!

    1. Klar, weil wir alle wissen, dass man Holz einfach aus dem Nichts zaubert. Wie wäre es, wenn du dich informierst, wie verantwortungsvoll die deutsche Säge- und Holzindustrie bereits arbeitet? Nur weil du Sägen und Nachhaltigkeit nicht zusammenbringen kannst, heißt das nicht, dass es unmöglich ist.

  3. Also ich finde ja, dass die deutsche Säge- und Holzindustrie mal lieber den Mund halten sollte. Klimaziele? Pff, wer braucht die schon?

  4. Ich finde, dass die deutsche Säge- und Holzindustrie ihre Klimaziele ruhig etwas ambitionierter setzen könnte!

  5. Also ich finde ja, dass die deutsche Säge- und Holzindustrie selbst mal anfangen sollte, ihre Klimaziele zu erreichen, bevor sie rumfordert.

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