Kampagne zum Schutz vor sexueller Gewalt: “Schieb deine Verantwortung nicht weg!”

Die Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, haben die zweite Phase der Kampagne für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt vorgestellt. Die Kampagne mit dem Titel "Schieb deine Verantwortung nicht weg!" appelliert an das Verantwortungsgefühl von Erwachsenen, damit ein aufgeklärtes und wachsames Umfeld Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt schützen kann. Die Kampagne umfasst Aktivitäten wie TV-Spots, Plakate und Informationsmaterialien und legt den Schwerpunkt auf "Good Practice"-Projekte vor Ort, um lokale Netzwerke und Initiativen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Die Kampagne wird von verschiedenen Partnern unterstützt und zielt darauf ab, nachhaltige regionale Bündnisse zum Schutz vor sexueller Gewalt zu schaffen. Die Kampagne ist die Fortführung der vorherigen Kampagne "Schieb den Gedanken nicht weg!" und soll Menschen dazu befähigen, zu handeln, indem sie über Signale, Gesprächsmöglichkeiten mit Kindern und Beratungsangebote informiert. Es werden auch verschiedene Hilfs- und Beratungsangebote genannt, und es wird auf die digitale Pressemappe und die Landingpage der Kampagne hingewiesen.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Schieb deine Verantwortung nicht weg! – Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus stellen neue Kampagne zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt vor

Berlin, 13. November 2023 – Heute haben Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, in Berlin die zweite Phase der Kampagne für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt vorgestellt. Unter dem Titel “Schieb deine Verantwortung nicht weg!” wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich aktiv für den Schutz von Kindern einzusetzen. Die Kampagne startet mit einer Aktionswoche vom 13. bis 18. November, die zugleich der 9. Europäische Tag gegen sexuelle Gewalt und sexuelle Ausbeutung von Kindern ist.

Mit “Schieb deine Verantwortung nicht weg!” wollen die Bundesfamilienministerin und die Missbrauchsbeauftragte Erwachsene dazu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und ein wachsames Umfeld für Kinder zu schaffen. Die Kampagne ruft dazu auf, hinsehen, zuhören und nachfragen, wenn man eine Vermutung oder ein komisches Bauchgefühl hat. Nur durch die gemeinschaftliche Verantwortung aller können Kinder effektiv vor sexueller Gewalt geschützt werden.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus erklärt: “Ein aufgeklärtes, wachsames Umfeld schützt Kinder und Jugendliche viel besser vor Gewalt. Ich fordere jede und jeden auf: Sehen Sie hin, hören Sie zu, fragen Sie beim Kind nach! Nur mit gemeinschaftlicher Verantwortung erzeugen wir einen Schutzschirm, damit Kinder keine Opfer sexueller Gewalt werden.”

Lesen Sie auch:  Soziale Medien: Der bevorzugte Kanal für Vertrieb und Kommunikation im Direktvertrieb

Die Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus betont ebenfalls die Wichtigkeit der Aktion: “Statt Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen an andere zu delegieren, müssen wir uns bewusst machen, dass wir selbst gefragt sind. Die Kampagne soll Menschen zeigen, dass sie etwas tun können, selbst wenn sie keine Kinderschutzexperten sind. Der zentrale Schlüssel liegt darin, zu wissen, was man tun kann, um Kindern zu helfen. Wir Erwachsenen sind es, die in der Verantwortung stehen.”

Die Kampagne “Schieb deine Verantwortung nicht weg!” ist auf mehrere Jahre angelegt und wird unter anderem durch TV-Spots, Plakate, Social Media Angebote und Informationsmaterialien verbreitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in den Jahren 2023/24 auf “Good Practice”-Projekten vor Ort, um lokale Netzwerke und kommunale Initiativen zu stärken. Durch die Zusammenarbeit von Fachpraxis, Politik und Zivilgesellschaft sollen nachhaltige regionale Bündnisse zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt geschaffen werden. Die Kampagne wird von zahlreichen Partnern unterstützt, darunter der Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie der Betroffenenrat beim Amt der Unabhängigen Beauftragten.

Lesen Sie auch:  Umweltschutzorganisationen fordern Stopp von Gasbohrungen vor Borkum

Die Kampagne “Schieb deine Verantwortung nicht weg!” ist die Fortführung der im letzten Jahr gestarteten Kampagne “Schieb den Gedanken nicht weg!”. In der ersten Phase wurde darüber aufgeklärt, dass vor allem Kinder und Jugendliche im persönlichen Umfeld, insbesondere in der eigenen Familie, von sexueller Gewalt betroffen sind. Die zweite Phase der Kampagne zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen, aktiv zu handeln. Es wird über Signale informiert, auf die geachtet werden sollte, wie man mit Kindern sprechen kann und wo Hilfe- und Beratungsangebote zu finden sind.

Für weitere Informationen und Materialien zur Kampagne besuchen Sie die digitale Pressemappe unter: https://beauftragte-missbrauch.de/presse/pressemitteilungen. Außerdem können Sie sich dort den TV-Spot, das Audiofile und Plakatmotive herunterladen. Um umfassende Informationen und Materialien zur Kampagne herunterzuladen oder zu bestellen, besuchen Sie die Landingpage unter: https://nicht-wegschieben.de/home. Vor Ort finden Sie Hilfe- und Beratungsangebote unter: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite. Bei Fragen können Sie auch das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch unter der Nummer 0800 – 22 55 530 (kostenfrei und anonym) kontaktieren.

Quelle: Pressemitteilung, Bundesfamilienministerium, 13.11.2023.

Zusätzliche Informationen:
– Bundesfamilienministerium (BMFSFJ): Das BMFSFJ ist ein Ministerium der Bundesregierung und setzt sich für die Interessen von Familien, Frauen, Jugendlichen, Kindern und Seniorinnen und Senioren ein. Zu den Aufgabenbereichen gehören unter anderem die Förderung von Familie, die Gleichstellung von Frauen und Männern und der Schutz von Kindern und Jugendlichen.
– Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM): Die UBSKM ist eine unabhängige Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch und setzt sich für deren Belange ein. Die Beauftragte berät und informiert Betroffene, entwickelt Präventionsmaßnahmen und stärkt den gesellschaftlichen Dialog zum Thema sexueller Kindesmissbrauch.
– Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen: Der Nationale Rat ist ein Gremium, das sich aus Experten verschiedener Fachrichtungen zusammensetzt und Empfehlungen zur Prävention und Intervention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche erarbeitet.
– Betroffenenrat beim Amt der Unabhängigen Beauftragten: Der Betroffenenrat besteht aus Menschen, die selbst sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit oder Jugend erfahren haben. Sie beraten und unterstützen die Unabhängige Beauftragte bei ihrer Arbeit und setzen sich für die Belange der Betroffenen ein.

Lesen Sie auch:  Über 22.000 Kinder und Jugendliche: Hilfsangebote erreichen wachsende Zahl in Deutschland

Quelle: BMFSFJ – “Schieb deine Verantwortung nicht weg!”

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

33 Antworten

    1. Das ist eine ignorant und gefährliche Aussage. Sexuelle Gewalt ist ein ernstes Problem, das nicht bagatellisiert werden sollte. Kampagnen wie diese sind wichtig, um Bewusstsein zu schaffen und Opfern zu helfen. Informiere dich besser, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

  1. Ich finde diese Kampagne übertrieben, es gibt wichtigere Probleme, mit denen wir uns befassen sollten.

  2. Ich finde es übertrieben, dass man immer nur Männer als Täter darstellt. Was ist mit weiblichen Tätern?

    1. Typisch, immer diese Opferrolle. Es geht hier um die Realität, nicht um Gleichberechtigung im Verbrechen. Weibliche Täter werden genauso behandelt, aber hey, wenn du so scharf darauf bist, lass uns doch eine Liste erstellen.

    1. Es ist enttäuschend zu sehen, wie Opfer beschuldigt werden. Die Verantwortung liegt bei den Tätern, nicht bei den Opfern. Jeder sollte sicher sein können, ohne Angst vor Übergriffen leben zu können.

    1. Es ist schockierend, wie ignorant du bist. Sexuelle Gewalt ist immer noch ein großes Problem, und jede Kampagne, die dazu beiträgt, sie zu bekämpfen, ist notwendig. Es ist an der Zeit, dass du deine Einstellung überdenkst.

    1. Ich finde die Kampagne ziemlich überbewertet. Es scheint eher ein cleverer Marketing-Trick zu sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Ob sie tatsächlich effektiv ist? Das bezweifle ich stark.

    1. Typisch für Männer, immer die Realität leugnen! Es geht hier nicht darum, dass alle Männer potenzielle Vergewaltiger sind, sondern um die Sensibilisierung für sexuelle Übergriffe. Aber klar, ignoriert weiterhin die Bedrohung, die Frauen täglich erleben. Einfach traurig.

    1. Ich verstehe, dass du diese Kampagne übertrieben findest, aber lächerlich würde ich sie nicht nennen. Es ist wichtig, dass wir uns für Themen einsetzen, die uns am Herzen liegen, auch wenn es anderen nicht gefällt.

  3. Ich verstehe den Zweck der Kampagne, aber ich denke, dass die Verantwortung nicht immer bei den Opfern liegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Kampagne zum Schutz vor sexueller Gewalt: “Schieb deine Verantwortung nicht weg!”

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

114 Millionen Menschen auf der Flucht: Rekordzahlen erreichen Krisenlevel

Dramatische Zunahme der weltweiten Flüchtlingskrise fordert dringende Hilfe

Bonn (ots) – Die Zahl der weltweit Geflüchteten hat laut dem UNHCR im September 2023 die Rekordmarke von 114 Millionen Menschen erreicht – darunter erschreckende 43,3 Millionen Kinder. Diese alarmierende Statistik, die sich seit 2013 nahezu verdoppelt hat, ist eine direkte Folge von gewaltsamen Konflikten, Kriegen und den Folgen der Klimakrise. Besonders dramatisch ist die Situation der rund 75,9 Millionen Binnenvertriebenen, die innerhalb ihrer eigenen Länder auf der Flucht sind. In dieser prekären Lage leistet "Aktion Deutschland Hilft" humanitäre Unterstützung bei 178 Projekten weltweit, um das Überleben und die Zukunftsperspektiven von Millionen Betroffenen zu sichern.

Jetzt lesen »

Apothekenreform: Risiko für Arzneimittelversorgung

Berlin (ots) – In einem heute veröffentlichten Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird der lange erwartete Referentenentwurf für das "Gesetz für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform" des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vorgestellt. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kritisiert den Entwurf scharf: "Er bedroht die Arzneimittelversorgung der Menschen und ist ein Rückschritt in der apothekerlichen Tätigkeit." Besonders problematisch sei laut Overwiening, dass Apotheken künftig auch ohne fachkundige Apotheker Medikamente abgeben dürften, was nicht nur auf große Bedenken trifft, sondern als ein schwerer Tabubruch gesehen wird.

Jetzt lesen »

Erneuter Baustopp für Gasbohrungen vor Borkum erfolgreich

Den Haag, 12. Juni 2024 – Ein Triumph für Klima- und Naturschutz:
Das höchste niederländische Gericht in Den Haag hat erneut den Baustopp für die umstrittenen Gasbohrungen vor Borkum verlängert. Nach einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und ihrer Partner dürfen bis zur finalen Entscheidung keine Arbeiten erfolgen. Diese Entwicklung bedeutet einen erheblichen Sieg für den Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer und das maritime Ökosystem. Die DUH fordert nun die niedersächsische Landesregierung auf, keine Genehmigungen mehr zu erteilen und bereits bestehende zu widerrufen.

Jetzt lesen »

ZIA-Innovationsradar 2024: Bewerbungsphase für kreative Ideen gestartet

Bewerbungsphase für ZIA-Innovationsradar 2024 gestartet

Berlin, 12. Juni 2024 – Startschuss für das ZIA-Innovationsradar 2024: Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., lädt ab sofort Startups, etablierte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden ein, ihre Best-Practice-Innovationen einzureichen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. August 2024. „Kreative Ideen transformieren unsere Branche“, betont Aygül Özkan, Hauptgeschäftsführerin des ZIA. Mit KPMG als neuem starken Partner setzt der Wettbewerb auf wegweisende Lösungen, die die Zukunft der Immobilienwirtschaft gestalten sollen. Die herausragendsten Innovationen werden am 12. November 2024 auf dem ZIA-Innovationskongress in Berlin prämiert.

Jetzt lesen »

FREIE WÄHLER verlangen verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Noch keine 1:1 Übernahme, trotzdem Einführung: Am 12. Juni 2024 äußerte sich Joachim Streit, zukünftiger Europaabgeordneter der FREIEN WÄHLER, zum neuen Konzept einer Wehrpflicht und einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr. Junge Menschen sollen so die Möglichkeit erhalten, der Gesellschaft und dem Staat aktiv etwas zurückzugeben. Eine Maßnahme, die laut Streit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Demokratie festigen soll. Verteidigungsminister Pistorius’ Entscheidung für ein neues Wehrpflichtmodell bekommt breite Unterstützung – und fordert zugleich eine Erhöhung des Wehretats sowie bessere Arbeitsbedingungen in der Bundeswehr.

Jetzt lesen »

DLRG Trophy: 200 Rettungsschwimmer starten in Haltern am See

DLRG Trophy 2024: Über 200 Rettungsschwimmer treten in Haltern am See an

Am 15. Juni verwandeln mehr als 200 Rettungssportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Strandbad im Halterner Stausee in eine Arena voller Wettkampfatmosphäre. Zu Beginn der DLRG Trophy 2024 werden Athleten aus 25 verschiedenen Vereinen um den begehrten Tagessieg kämpfen. Besonderes Augenmerk gilt den Titelverteidigern aus Lüneburg sowie starken Teams aus Harsewinkel und Halle an der Saale. Besucher sind herzlich eingeladen, die spannenden Wettbewerbe mitzuerleben und die Sportler lautstark zu unterstützen.

Jetzt lesen »

BGA kritisiert Ausgleichszölle auf chinesische E-Autos

Berlin (ots) – 12. Juni 2024 – Das brisante Thema der EU-Zölle auf chinesische Elektroautos sorgt für hitzige Debatten. Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), lehnt politisch motivierte Maßnahmen zur Abschottung des EU-Marktes entschieden ab und warnt vor den weitreichenden Konsequenzen solcher Entscheidungen. Vorläufige Ausgleichszölle könnten Gegenmaßnahmen auslösen und unbeteiligte Unternehmen in Mitleidenschaft ziehen. Jandura fordert zudem mehr Transparenz und eine ernsthafte Prüfung, ob zusätzliche Zölle die gesamten Interessen der EU vertreten oder nur protektionistische Ziele verfolgen. Er betont die Notwendigkeit neuer Freihandelsabkommen, wie beispielsweise das lange erwartete MERCOSUR-Abkommen, um den Handel zu erleichtern und protektionistischen Tendenzen weltweit entgegenzuwirken.

Jetzt lesen »

PKV wächst stark: Fast jeder zweite ist privatversichert

Berlin (ots) – Inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnet die Private Krankenversicherung (PKV) ein beachtliches Wachstum: Die Anzahl der Versicherungen stieg im vergangenen Jahr um 432.700 auf beeindruckende 38,3 Millionen. „Fast jeder zweite Bundesbürger ist nun privatversichert," verkündete Thomas Brahm, Vorsitzender des PKV-Verbandes, auf der Jahrestagung in Berlin. Besonders bemerkenswert sei auch der Zuwachs bei den Zusatzversicherungen und der Trend, dass immer mehr Menschen von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur PKV wechseln. Mit diesen Entwicklungen unterstreicht die PKV ihre Rolle als stabiler Partner für eine umfassende gesundheitliche Vorsorge.

Jetzt lesen »

Pharmatempo für Gen- und Zelltherapien erhöhen

Berlin (ots) – Am 12. Juni 2024 wurde ein entscheidender Meilenstein für die deutsche Gesundheitsforschung erreicht: Die Nationale Strategie für Gen- und Zelltherapien (GCT) wurde an die Bundesregierung übergeben. Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), betont die Bedeutung einer zügigen Umsetzung im Rahmen der Pharmastrategie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit konkreten Maßnahmen in Kooperation mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sollen Deutschlands Stärken im Bereich der innovativen Therapien ausgebaut und die Versorgung schwerkranker Patienten verbessert werden.

Jetzt lesen »

„Psychotherapie-Kongress in Berlin: 1.500 Experten erwartet“

Berlin, 12. Juni 2024 – Heute beginnt der 3. Deutsche Psychotherapie Kongress (DPK) im Estrel Congress Center Berlin unter dem Motto „Licht und Schatten“. Mehr als 1.500 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik werden erwartet, um über die neuesten Erkenntnisse in der psychotherapeutischen Forschung zu diskutieren. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach übernimmt auch dieses Jahr die Schirmherrschaft. Der Kongress, der verschiedene Formate wie Symposien, Round Tables und Workshops umfasst, zielt darauf ab, die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Besondere Beachtung finden dabei berufspolitische Panels, die sich mit den Herausforderungen in der Ausbildung und Versorgung beschäftigen. Alle Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch per Livestream zugänglich, was eine umfangreiche Teilnahme ermöglicht.

Jetzt lesen »

Geheimpreise: Milliardenverluste belasten Gesundheitsversorgung

Am 12. Juni 2024 warnte Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, während einer Anhörung im Gesundheitsausschuss eindringlich vor drohenden Mehrkosten in Milliardenhöhe für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Grund hierfür seien geheime Erstattungsbeträge, die laut Reimann nicht nur signifikante Kostensteigerungen zur Folge hätten, sondern auch die wirtschaftliche Arzneimittelversorgung erschweren würden. Sie kritisierte den aktuellen Gesetzesentwurf zum Medizinforschungsgesetz als unzureichend und prognostizierte immense finanzielle Belastungen für die Beitragszahlenden der GKV, ohne dass ein entsprechender Nutzen in der Versorgung ersichtlich sei.

Jetzt lesen »

Keine Steuersorgen trotz Rentenerhöhung ab Juli 2024

Am 1. Juli 2024 steht eine bedeutende Rentenerhöhung von 4,57 Prozent bevor, die viele Rentnerinnen und Rentner veranlassen könnte, erstmals eine Steuererklärung abzugeben. Doch diese Möglichkeit muss nicht zwangsläufig zu einer Steuernachzahlung führen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) klärt auf, unter welchen Bedingungen Rentner steuerpflichtig werden und welche Ausgaben sie geltend machen können – denn oft sind die Steuersorgen unbegründet. Erfahren Sie mehr über den Rentenfreibetrag, die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung und wie Rentner ihre Steuerlast mindern können.

Jetzt lesen »

Kostenfreie DIN VDE 0132 für Feuerwehreinsätze online abrufbar

Kostenfreie Feuerwehrnorm für sichereren Umgang mit elektrischen Anlagen veröffentlicht

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) verkündet eine wichtige Neuerung: Die deutsche Norm DIN VDE 0132 "Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen" steht ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung. Diese maßgebliche Richtlinie, die essenzielles Wissen zu Mindestabständen bei elektrischen Anlagen sowie zu Elektromobilität, Lithium-Ionen-Energiespeichern und Photovoltaikanlagen enthält, ist jetzt direkt zugänglich. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für Feuerwehrkräfte dar, wie der Branddirektor Björn Maiworm betont, da die Norm bislang verpflichtend nur über Lehrunterlagen verfügbar war. Die umfassende Verfügbarkeit dieser Informationen soll die Sicherheit und Effektivität im Einsatz deutlich erhöhen.

Jetzt lesen »

ver.di: Krankenhausreform für wohnortnahe, hochwertige Versorgung

Krankenhausreform gefordert: Ver.di drängt auf Qualität und Entökonomisierung

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024, beginnt in Lübeck-Travemünde die Gesundheitsministerkonferenz, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) dringende Forderungen nach einer umfassenden Krankenhausreform erhebt. Im Mittelpunkt stehen eine wohnortnahe, hochwertige Versorgung und die Einlösung des Versprechens zur Entökonomisierung des Gesundheitswesens. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler betont die Notwendigkeit einer gerechten Einigung zwischen Bund und Ländern für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und kritisiert die finanziellen Herausforderungen, die viele Kliniken an den Rand der Insolvenz treiben.

Jetzt lesen »

ver.di ruft zu neuem Streik in Bremerhavener Seehafen auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Seehäfen in Bremerhaven für Mittwoch, den 12. Juni 2024, zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung beginnt um 6:00 Uhr morgens und soll bis in den späten Abend andauern. Hintergrund des Streiks ist das Fehlen eines verhandlungsfähigen Angebots seitens der Arbeitgeber, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Ver.di fordert eine deutliche Erhöhung der Stundenlöhne, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten gerecht zu werden, während der bisherige Verlauf der Verhandlungen ergebnislos blieb. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Beschäftigte in Hamburg und Bremen ihre Arbeit niedergelegt, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING