Glückliche Naturerlebnisse: Vögel beobachten als kleine Auszeit vom Alltag

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Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V. erläutert in einer Pressemitteilung, wie die Vogelbeobachtung als Quelle der Kraft genutzt werden kann, um eine Auszeit vom hektischen Alltag zu nehmen. Dabei muss es nicht gleich ein Urlaub oder eine ausgedehnte Wanderung sein, denn Vögel gibt es beinahe überall. Die Vogelbeobachtung hat eine positive Wirkung auf die körperliche und psychische Gesundheit und kann durch einfache Tipps leicht umgesetzt werden. Durch das Schreiben eines Naturtagebuchs werden beide Gehirnhälften aktiviert, die Wahrnehmung und Konzentration gesteigert und negative Denkmuster abgelenkt. Auch das genaue Hinhören auf Vogelstimmen und das Erleben der Natur als Ausgleich haben eine positive Wirkung. Insgesamt steigt das soziale Wohlbefinden und die kognitiven Ressourcen durch die Vogelbeobachtung. Das Buch “Die Kraft der Vogelbeobachtung” gibt weitere Anleitungen und Übungen zum Erleben dieses Naturerlebnisses und ist ab sofort erhältlich.


Original-Pressemeldung:

Kleine Auszeit vom Alltag: Vögel beobachten macht glücklich / Naturerlebnisse …

Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.

Hilpoltstein (ots)

Höher, schneller, weiter: Viele Menschen finden in der Hektik des Alltags kaum noch Zeit, Körper und Geist eine Pause zu gönnen. Dabei ist eine regelmäßige Erholung von all den anspruchsvollen Pflichten notwendig und entscheidend für ein gesundes Leben. Um regelmäßig zu entspannen, muss es nicht gleich ein Urlaub am Meer oder eine ausgedehnte Wanderung sein. Direkt vor der Haustür, im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Park ums Eck können Vögel dabei helfen, eine Auszeit vom Getöse der modernen Welt zu finden. “Die Vogelbeobachtung holt uns ins Hier und Jetzt, lässt uns Probleme und Sorgen für ein paar Augenblicke vergessen. Dieses Naturerlebnis hat eine positive, wissenschaftlich bewiesene Wirkung auf die körperliche und psychische Gesundheit”, erklärt Dr. Angelika Nelson, LBV-Biologin und Autorin des Buchs “Die Kraft der Vogelbeobachtung”. Um die Vogelbeobachtung als Quelle der Kraft zu nutzen, braucht es keine Vorkenntnisse. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gibt einfache Tipps, in die Natur einzutauchen und auszuspannen.

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Für viele Menschen spielt sich ein Großteil des Alltags im städtischen Bereich ab. Ständig umgeben von Reizen, die die Aufmerksamkeit fordern. Das Risiko für stressabhängige, psychische Erkrankungen steigt dadurch enorm. Auch, weil das Erleben der Natur als Ausgleich oft ausbleibt. Die Vogelbeobachtung ist eine einfache Möglichkeit, um genau diesen Ausgleich zu finden. Denn: Vögel gibt es beinahe überall. Auch wenn Stadtvögel, wie Straßentauben und Spatzen, auf den ersten Blick möglicherweise unscheinbar wirken, können sie dabei helfen, von kreisenden Gedanken und Sorgen Abstand zu gewinnen. “Gedankenverloren kann man den Bewegungen der Vögel folgen, ohne in tiefere Sinnsuche einzutauchen”, erklärt die LBV-Ornithologin und Autorin Angelika Nelson.

Um die Eindrücke bei der Vogelbeobachtung voll auf sich wirken zu lassen und wirklich Ruhe zu finden, bleibt das Handy am besten aus. “Bemühen Sie sich zunächst langsam zu gehen, um ihre unmittelbare Umwelt besser wahrzunehmen und sich auf das Hier und Jetzt einzustimmen”, empfiehlt Nelson. Ziel ist es zunächst Vögel zu finden, nicht sie zu bestimmen. Das gelingt besonders gut in der Nähe von Bäumen oder Sträuchern. Ein Naturtagebuch kann helfen, die Gedanken, Gefühle, aber auch Fragen und Erkenntnisse bei der Vogelbeobachtung festzuhalten. Wer möchte, kann nach Lust und Laune malen, schreiben, dichten, fotografieren oder gesammelte Fundstücke einkleben. “Beim Tagebuch schreiben werden beide Gehirnhälften aktiviert: die analytische linke und die kreative rechte. Diese beidseitige Beanspruchung der Gehirnhälften steigert wiederum die Konzentration und Wahrnehmung und lenkt von negativen Denkmustern ab”, so die Buchautorin.

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Auch das genaue Hinhören spielt eine Rolle: Besonders das Morgenkonzert der Singvögel jetzt im Frühling ist für unsere Ohren wohlklingend melodisch. “Genauso wie unser Lieblingslied können Vogelstimmen Erinnerungen wecken. Wir werden zurückversetzt in entspannende Naturlandschaften und besinnen uns auf positive Erfahrungen in der Natur. Auf diese Weise lenken uns Vogelgesänge von unserer Alltagssituation ab und schenken uns eine Auszeit”, erklärt die LBV-Biologin Angelika Nelson.

Studienergebnisse, dass die Vogelbeobachtung eine positive Wirkung auf das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit hat, haben in den letzten Jahren zugenommen. So leiden Menschen, die in Gegenden mit vielen Vögeln, Sträuchern und Bäumen leben, zum Beispiel seltener an Depressionen, Angstzuständen und Stress. Die wissenschaftliche Begleitung des LBV-Seniorenprojektes “Alle Vögel sind schon da” in vollstationären Pflegeeinrichtungen konnte zeigen, dass durch die Vogelbeobachtung besonders die kognitiven Ressourcen, die Mobilität und das soziale Wohlbefinden der Seniorinnen und Senioren gefördert werden.

Buchtipp: Die Kraft der Vogelbeobachtung

Mehr Wissenswertes zum positiven Effekt der Vogelbeobachtung auf unser Wohlbefinden mit Anleitungen und Übungen, wie jede*r dies erleben kann, hat Dr. Angelika Nelson gemeinsam mit der US-amerikanischen Vogelexpertin Holly Merker im Buch “Die Kraft der Vogelbeobachtung” zusammengefasst, das ab sofort erhältlich ist. ISBN: 978-3-99025-467-7.

Über den LBV

1909 gegründet ist der LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. – der älteste Naturschutzverband in Bayern und zählt aktuell über 115.000 Unterstützerinnen und Unterstützer. Der LBV setzt sich durch fachlich fundierte Natur- und Artenschutzprojekte sowie Umweltbildungsmaßnahmen für den Erhalt einer vielfältigen Natur und Vogelwelt im Freistaat ein. Mehr Infos: www.lbv.de/ueber-uns

Pressekontakt:

LBV-Pressestelle:
Markus Erlwein |Stefanie Bernhardt | Franziska Back, E-Mail: presse@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180 | -7184 |-7187. Mobil: 0172/6873773.

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Original-Content von: Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V., übermittelt durch news aktuell

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Weitere Informationen über den Verband

– Der LBV wurde im Jahr 1909 in Bayern gegründet und setzt sich für den Schutz von Vögeln und ihrer Lebensräume ein.
– Der Verband hat mehr als 105.000 Mitglieder und ist damit der größte Naturschutzverband Bayerns.
– Der LBV gliedert sich in 73 Kreisgruppen, die lokal aktiv sind und sich für den Schutz von Natur und Umwelt einsetzen.
– Zu den wichtigsten Projekten des LBV gehören die Etablierung von Naturschutzgebieten, die Schaffung neuer Brutplätze für bedrohte Vogelarten und die Aufklärung über die Bedeutung von Naturschutz für Mensch und Natur.
– Der LBV ist Mitglied im Deutschen Naturschutzring (DNR) und im Weltvogelschutzverband BirdLife International.
– Der Verband finanziert sich unter anderem durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Fördergelder.
– Der LBV ist politisch aktiv und setzt sich für eine naturverträgliche Landnutzung und den Schutz bedrohter Arten ein.
– In Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen bietet der LBV Umweltbildungsprogramme an, um bereits junge Menschen für den Naturschutz zu sensibilisieren.
– Der LBV betreibt zwei eigene Naturschutzzentren in Bayern, das LBV-Zentrum Mensch und Natur in München und das LBV-Bildungszentrum Mauerstetten im Allgäu.
– Der Verband hat 2020 mit einem Naturschutzzentrum und mehreren tausend betreuten Biotopen und Landschaftspflegeprojekten dazu beigetragen, den Arten- und Naturschutz in Bayern zu verbessern.

7 Antworten

    1. Naja, Geschmäcker sind verschieden. Vogelbeobachtung kann sehr faszinierend sein und uns helfen, die Natur besser zu verstehen. Wenn es dir nicht gefällt, probier doch etwas anderes aus. Aber behalte deine Langeweile bitte für dich.

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Pressemeldung:Glückliche Naturerlebnisse: Vögel beobachten als kleine Auszeit vom Alltag

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Am 12. April 2024 markierte der 1. Europäische Feuerwehrgipfel in Paris einen Wendepunkt in der Geschichte europäischer Feuerwehrverbände. Unter Federführung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und in Zusammenarbeit mit dem französischen Pendant, der “Fédération Nationale des Sapeurs-Pompiers de France” (FNSPF), vereinten sich Vertreter aus 18 EU-Staaten zu einer historischen Initiative. Ihr Ziel: Die Gründung eines vereinten Bündnisses unter dem Dach des Weltfeuerwehrverbandes CTIF in Brüssel, um die Interessen von über 2,7 Millionen Feuerwehrangehörigen europaweit stärker zu vertreten. Angesichts der eskalierenden Bedrohungen durch Klimawandel und politische Konflikte setzen sie ein starkes Zeichen für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit, um die Herausforderungen im Bereich Brandbekämpfung und Katastrophenschutz effektiver anzugehen.

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In einem beispiellosen Schritt warnte Bundesverkehrsminister Wissing vor den weitreichenden Konsequenzen strenger Klimaschutzmaßnahmen, die angeblich zu dauerhaften Wochenendfahrverboten führen könnten. Diese Aussage fiel nur einen Monat vor der anstehenden Klimaklage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Bundesregierung, was den Streit um die Effektivität und Umsetzung des bestehenden Klimaschutzgesetzes neu entfacht. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, greift Wissings Panikreaktion auf und fordert ihn auf, die Verantwortung für eine nachhaltige Reduzierung der Klimagasemissionen zu übernehmen, anstatt vor den notwendigen Maßnahmen zurückzuschrecken. Dieser Disput wirft ein Schlaglicht auf die dringende Notwendigkeit, realistische Lösungen zu finden, um die ambitionierten Klimaziele Deutschlands zu erreichen, ohne die Mobilität der Bürger einzuschränken.

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Berlin, 12. April 2024 – In einem bahnbrechenden Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass Skonti und Rabatte, die die festgelegten Mindestpreise für Arzneimittel unterschreiten, grundsätzlich unzulässig sind. Dieses Urteil vom 8. Februar 2024 könnte weitreichende Konsequenzen für den pharmazeutischen Großhandel und Apotheken in Deutschland mit sich bringen. Dr. Hans-Peter Hubmann, der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), äußerte sich zu den Urteilsgründen und betonte die dringende Notwendigkeit politischer Maßnahmen, um eine akute wirtschaftliche Bedrohung für Apotheken abzuwenden und die medikamentöse Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Mit einem Appell an die Politik fordert Hubmann entschlossene Schritte, um die Finanzsituation der Apotheken zu stabilisieren und eine Krise im Gesundheitssystem zu verhindern.

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Sicheres Planschen: TÜV-Tipps für kinderfreundliche Badezusätze

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Deutsche Telekom Streiks: ver.di plant Großkundgebung in Siegburg

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Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des wegweisenden Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention steht Deutschland in der Kritik: Zahlreiche Kinder und Jugendliche stoßen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte im Justizsystem auf erhebliche Hürden. Anlässlich des Jahrestags mahnen das Deutsche Kinderhilfswerk und das Deutsche Institut für Menschenrechte eindringlich an, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Zugang zum Recht für junge Menschen in Deutschland zu verbessern. Sie fordern eine kindgerechte Ausgestaltung der innerstaatlichen Rechtswege, die den internationalen Vorgaben gerecht wird und Kindern sowie Jugendlichen eine Stimme verleiht.

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Grün für Stadt und Land: Maßnahmen-Schub mit Lemke

Am gestrigen Tage fanden sich Spitzenvertreter der grünen Branche zum entscheidenden Dialog mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke in Berlin zusammen, um die Weichen für ein nachhaltigeres Deutschland zu stellen. Die Initiative Grün für Stadt und Land, ein Zusammenschluss führender Verbände der Grünen Branche, darunter der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., diskutierte wichtige Maßnahmen zur Stärkung der grünen Infrastruktur und zum Klimaschutz in urbanen Räumen. Ziel dieses essentiellen Treffens war es, gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, um die von den Klimawandelfolgen betroffenen städtischen und ländlichen Gebiete resilienter zu machen und die Biodiversität zu fördern.

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