Deutscher Olympischer Sportbund verurteilt Antisemitismus im Statement zum Tag des Ehrenamtes

In einem starken Statement zum Tag des Ehrenamtes verurteilt ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter der Deutsche Olympische Sportbund, den Anstieg von Antisemitismus in Deutschland. Mit dem Motto "Nie wieder ist jetzt" treten sie für einen respektvollen Umgang ein und kämpfen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Bremen (VBR). Am Tag des Ehrenamtes hat ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ein starkes Statement gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit veröffentlicht. Unter dem Motto “Nie wieder ist jetzt” positionieren sich die Organisationen, darunter auch der Deutsche Olympische Sportbund, gegen Angriffe auf jüdische Bürger*innen und setzen sich für einen respektvollen Umgang miteinander ein.

Die Veröffentlichung des Statements erfolgt vor dem Hintergrund des Terrorangriffs der Hamas auf Israel, der das Bündnis entsetzt und erschüttert hat. Mit großer Sorge betrachten die Organisationen das Leid der Menschen in Israel und Gaza. Gleichzeitig ist seit dem 7. Oktober 2023 ein starker Anstieg antisemitischer Äußerungen und Bedrohungen in Deutschland zu verzeichnen. Dieser bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Sicherheit unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Als Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ist es das erklärte Ziel, sich gegen jegliche Form von Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu stellen. Die Angriffe auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland, die Markierung von Häusern und der verstärkte Polizeischutz für Gemeinden und Schulen ist für das Bündnis unerträglich. Doch nicht nur Antisemitismus wird verurteilt, sondern auch alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Das Bündnis setzt sich für eine Welt ein, in der jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Religion, Person oder Überzeugung respektiert wird und Diskriminierung keinen Platz hat.

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Die Liste der Unterzeichnenden des Statements umfasst namhafte Organisationen aus verschiedenen Bereichen. Darunter befinden sich beispielsweise der Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, der Deutsche Kulturrat und der Deutscher Olympischer Sportbund. Diese Organisationen setzen sich in ihrer Arbeit für verschiedene gesellschaftliche Anliegen ein und engagieren sich auch in der Prävention von Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Das Statement des Bündnisses hat eine große Bedeutung, da es die Dringlichkeit und den Willen der Zivilgesellschaft verdeutlicht, gegen jeden Form von Diskriminierung einzutreten. Es ist ein starkes Signal der Solidarität mit jüdischen Bürgerinnen und Bürgern und ein Aufruf, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Diese Veröffentlichung steht in einem breiteren Kontext des Engagements zivilgesellschaftlicher Organisationen für die Wahrung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Diskriminierung in Deutschland. Sie zeigt, dass sich verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenschließen, um gemeinsam gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorzugehen.

Die Berichterstattung über das Statement ist wichtig, um die Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen und den Einsatz der Zivilgesellschaft zu informieren. Es ist ein Aufruf zum Handeln, um gemeinsam für eine offene und tolerante Gesellschaft einzustehen, in der jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft und Religion respektiert wird. Dieses Statement verdeutlicht, dass Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft keinen Platz haben und bekämpft werden müssen.

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Quelle: Pressemitteilung des Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2023.

Quelle: Der Deutsche Olympische Sportbund

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