Deutsche Umwelthilfe und WWF fordern mit dem Bündnis Lebensmittelrettung verbindliche Reduktionsziele gegen Lebensmittelverschwendung

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin, 04.10.2023 – 12:00

Aktionswoche “Deutschland rettet Lebensmittel”: DUH und WWF übergeben mit Bündnis zehn konkrete Forderungen gegen Lebensmittelverschwendung an Landwirtschaftsministerium in Form von geretteten Rettichen

Anlässlich der Aktionswoche “Deutschland rettet Lebensmittel” haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der WWF gemeinsam mit dem Bündnis Lebensmittelrettung zehn konkrete Forderungen gegen Lebensmittelverschwendung an die Bundesregierung übergeben. Ziel ist es, ambitionierte Vorgaben zur Reduzierung der Verschwendung in die für Ende 2023 erwartete Ernährungsstrategie aufzunehmen.

Das Bündnis Lebensmittelrettung, bestehend aus Initiativen, Organisationen, Vereinen und Unternehmen, setzt sich dafür ein, die Verschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Unterstützt werden sie dabei von namhaften Akteuren wie der DUH, Farm Food Climate, Foodsharing, Querfeld, Restlos Glücklich, Sirplus, Too Good To Go, Tafel Deutschland, Veggie Specials und WWF Deutschland.

Zehn gerettete Rettiche symbolisieren die politischen Forderungen des Bündnisses zur Rettung genießbarer Lebensmittel. Diese beinhalten unter anderem verbindliche Reduktionsziele, eine verbesserte Datenlage, die Etablierung einer Lebensmittel-Nutzungshierarchie, Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden sowie eine gesteigerte Wertschätzung von Lebensmitteln. Ein harmonisches Zusammenspiel von Politik, Unternehmen und der Gesellschaft ist entscheidend, um die Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu reduzieren.

Im Rahmen der Aktionswoche betonte Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, die Notwendigkeit verpflichtender Reduktionsziele für alle Branchen. Freiwillige Zielvereinbarungen reichen nicht aus, um die Wurzel des Problems anzugehen. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir wird dabei eine Schlüsselrolle zugeschrieben, um eine sinnvolle und effektive Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu erreichen.

Lesen Sie auch:  Öffentliches Finanzierungsdefizit verdoppelt sich: Ausgaben steigen schneller als Einnahmen

Heike Vesper, Vorständin für Transformation von Politik und Wirtschaft beim WWF Deutschland, legte den Fokus auf die Notwendigkeit einer verbesserten Datenlage. Nur wenn Unternehmen transparent über ihre Lebensmittelabfälle berichten, können effektive Maßnahmen zur Reduzierung ergriffen werden. Insbesondere im Rahmen der Überarbeitung der EU-Abfallrahmenrichtlinie besteht die Chance, diese Aspekte zu verbessern, wofür sich das Agrarministerium in Brüssel einsetzen muss.

Auch Frank Bowinkelmann, erster Vorsitzender von foodsharing, betonte die Rechtsunsicherheit beim Spenden von Lebensmitteln. Um eine Verringerung der Verschwendung zu erreichen, müssen unnötige bürokratische Hemmnisse abgebaut und vereinfachte Regeln eingeführt werden. Das positive Beispiel des “Guten Samariter-Gesetzes” in Italien zeigt, dass dies möglich ist, ohne dass Menschen zu Schaden kommen.

Neben diesen Akteuren äußerten auch Nastassja Wohnhas, Global Public Affairs Managerin bei Too Good To Go, Sirkka Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V., und Hanna Legleitner, Vorstand und Geschäftsführung von Restlos Glücklich e.V., ihre Forderungen und forderten unter anderem eine verbesserte Ausbildung, mehr Wertschätzung von Lebensmitteln sowie eine erleichterte Weitergabe von überschüssigen Lebensmitteln.

Die Aktionswoche “Deutschland rettet Lebensmittel” und das gemeinsame Positionspapier des Bündnisses wurden von der Deutschen Umwelthilfe e.V., in Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland, initiiert. Die Forderungen zielen darauf ab, die Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030 zu halbieren und damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.

Lesen Sie auch:  Deutsche Wirtschaft weiter belastet: Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3% gesunken

Für weitere Informationen und Pressekontakt wenden Sie sich bitte an:

– Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer DUH: 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
– Sylvia Ratzlaff, Pressereferentin WWF: 030 311 777 458, sylvia.ratzlaff@wwf.de
– Frank Bowinkelmann, erster Vorsitzender foodsharing: 0160 94909083, f.bowinkelmann@t-online.de
– Nora Walraph, Pressesprecherin Too Good To Go: presse@toogoodtogo.de
– Anna Verres, Pressesprecherin Tafel Deutschland e. V.: 030-2005976-15, verres@tafel.de
– Hanna Legleitner, Vorstand und Geschäftsführung Restlos Glücklich e. V.: hanna@restlos-gluecklich.berlin

Über die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH):
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist eine Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation, die sich für den Schutz von Natur und Umwelt einsetzt. Als Teil des Bündnisses Lebensmittelrettung engagiert sich die DUH aktiv für die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Deutsche Umwelthilfe und WWF fordern mit dem Bündnis Lebensmittelrettung …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Frage 1: Was sind die Forderungen des Bündnisses Lebensmittelrettung an die Bundesregierung?
Antwort: Das Bündnis Lebensmittelrettung fordert verbindliche Reduktionsziele für alle Branchen, eine verbesserte Datenlage, die Anwendung der Lebensmittel-Nutzungshierarchie, Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden, die erleichterte Weitergabe von Lebensmitteln, Bildungsförderung, die Abschaffung ästhetischer Standards, verbindliche Maßnahmen für Außer-Haus-Verpflegung, ein verbessertes Haltbarkeitsdatum sowie Schulungs- und Umstellungsmaßnahmen.

Lesen Sie auch:  Strategischer Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft: Deutsche Umwelthilfe fordert agrarökologische EU-Politik!

Frage 2: Welche Organisationen gehören zum Bündnis Lebensmittelrettung?
Antwort: Zum Bündnis Lebensmittelrettung gehören die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Farm Food Climate, Foodsharing, Querfeld, Restlos Glücklich, Sirplus, Too Good To Go, Tafel Deutschland, Veggie Specials und WWF Deutschland.

Frage 3: Was ist das Ziel des Bündnisses Lebensmittelrettung?
Antwort: Das Ziel des Bündnisses Lebensmittelrettung ist es, die Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

Frage 4: Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren?
Antwort: Um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, sollen verbindliche Reduktionsziele für alle Branchen festgelegt werden, die Datenlage verbessert, die Lebensmittel-Nutzungshierarchie angewandt, Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden gewährleistet und die Weitergabe von Lebensmitteln erleichtert werden. Außerdem sollen Bildungsförderung, die Abschaffung ästhetischer Standards, verbindliche Maßnahmen für Außer-Haus-Verpflegung, ein verbessertes Haltbarkeitsdatum sowie Schulungs- und Umstellungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Frage 5: Welche Rolle spielt die Bundesregierung bei der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung?
Antwort: Die Bundesregierung wird vom Bündnis Lebensmittelrettung aufgefordert, ambitionierte Vorgaben zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung in die Ernährungsstrategie aufzunehmen. Aktuell gibt es jedoch noch keine verbindlichen Maßnahmen, um das Ziel einer Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu erreichen. Das Bündnis fordert daher verpflichtende Reduktionsziele und andere zielscharfe Maßnahmen von der Bundesregierung.

17 Antworten

  1. Lebensmittelverschwendung ist überbewertet! Lasst die Lebensmittel doch einfach verrotten, das ist natürlicher Kompost!

  2. Oh man, jetzt wollen die auch noch verbindliche Ziele gegen Lebensmittelverschwendung setzen? Was kommt als nächstes? Verbindliche Ziele gegen Spaß und Genuss? #Überregulierung

  3. Also ich finde es total übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe und der WWF jetzt auch noch mit dem Bündnis Lebensmittelrettung ankommen und verbindliche Reduktionsziele gegen Lebensmittelverschwendung fordern. Als ob wir nicht schon genug Regeln und Vorschriften hätten! Man kann es auch übertreiben…

  4. Ich finde, dass Lebensmittelverschwendung ein Luxusproblem ist und wir uns auf wichtigere Dinge konzentrieren sollten.

    1. Lebensmittelverschwendung ist kein Luxusproblem, sondern ein ethisches und ökologisches Desaster. Uns auf wichtigere Dinge zu konzentrieren heißt auch, Verantwortung für die Ressourcen zu übernehmen, die uns zur Verfügung stehen.

  5. Also, ich finde es ja total übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe und der WWF jetzt auch noch verbindliche Reduktionsziele gegen Lebensmittelverschwendung fordern. Lasst uns lieber unsere Zeit damit verbringen, über wichtigere Probleme zu diskutieren.

  6. Ich finde, dass die Lebensmittelrettung eine gute Idee ist, aber verbindliche Reduktionsziele sind übertrieben. #kontroverseMeinung

  7. Also ich finde es total übertrieben, dass die Umweltschützer jetzt auch noch gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen wollen. Es gibt doch wirklich wichtigere Probleme auf der Welt!

  8. Also ehrlich, ich finde es total übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe und der WWF hier mit so einer Forderung um die Ecke kommen. Als ob wir nicht schon genug Regeln und Vorschriften hätten!

    1. Es ist nicht nur eine Frage des Essens, was du willst. Lebensmittelverschwendung hat ernsthafte Auswirkungen auf die Umwelt, Ressourcen und die Menschen, die Hunger leiden. Es ist egoistisch, diese Probleme zu ignorieren. Informiere dich und sei verantwortungsbewusst.

  9. Also ich finde, dass diese Lebensmittelverschwendung echt übertrieben ist! Warum müssen wir immer alles retten?

  10. Also ich finde diese Forderungen total übertrieben! Warum sollen wir uns alle einschränken, nur weil ein paar Lebensmittel verschwendet werden? Das ist doch lächerlich!

  11. Ich finde es total übertrieben, dass sie verbindliche Reduktionsziele gegen Lebensmittelverschwendung fordern. Lass das Essen doch einfach verrotten, ist doch natürlicher Recycling!

    1. Deine Einstellung ist kurzsichtig und ignorant. Lebensmittelverschwendung ist ein ernsthaftes Problem, das sowohl die Umwelt als auch Menschen betrifft. Indem wir Maßnahmen ergreifen, können wir Ressourcen sparen und Hunger bekämpfen. Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Deutsche Umwelthilfe und WWF fordern mit dem Bündnis Lebensmittelrettung verbindliche Reduktionsziele gegen Lebensmittelverschwendung

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Hilfe in Kenia: Johanniter unterstützen Flutopfer

Eine humanitäre Krise ungeahnten Ausmaßes hat Kenia erfasst: Nach extremen und anhaltenden Regenfällen stehen weite Teile des Landes unter Wasser, über 130.000 Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf. Die Johanniter Unfall Hilfe e.V. stellt sich dieser außergewöhnlichen Herausforderung und leitet umfassende Nothilfemaßnahmen ein, um den Betroffenen in dieser schwierigen Lage beizustehen. Mit Evakuierungen und der Bereitstellung von lebensnotwendigen Gütern kämpfen sie gegen die Zeit und die Elemente. Erfahren Sie, wie diese dramatische Situation das Leben von Tausenden verändert hat und was getan wird, um ihnen Hoffnung und Hilfe zu bringen.

Jetzt lesen »

Deutsche Telekom Tarifrunde: Kein Erfolg in 3. Runde

In einer weiteren Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Telekom am 30. April 2024 zeigte sich erneut keine Einigung in Sicht. Die dritte Verhandlungssession endete ohne Ergebnis, da das Angebot der Arbeitgeber nach Ansicht von ver.di die Erwartungen der Beschäftigten bei Weitem nicht erfüllt. Trotz anerkannter wirtschaftlicher Stärke der Telekom und deren Position als wertvollste Marke Deutschlands, kritisieren die Verhandlungsführer die in Anbetracht der Inflationsbelastungen und Konzerngewinne unzureichende Antwort auf die Forderungen der circa 70.000 Tarifbeschäftigten. Mit Forderungen nach deutlicher Entgelterhöhung und kürzerer Vertragslaufzeit, untermauert durch bundesweite Warnstreiks und Kundgebungen, steht ver.di im intensiven Ringen um gerechtere Löhne für die Beschäftigten.

Jetzt lesen »

Feuerwerk 2023: Umsatzboom durch nachhaltige Innovationen

Inmitten steigender Umweltbewusstheit und Nachhaltigkeitsbemühungen hat die deutsche pyrotechnische Industrie ein deutliches Zeichen gesetzt: Mit einem ambitionierten Schritt weg von Plastik hin zu ökologischeren Alternativen feiert die Branche einen beachtlichen Erfolg. Wie sich zeigt, hat die Umstellung von Plastik- auf Pappprodukte bei Feuerwerkskörpern die Konsumenten nicht etwa abgeschreckt, sondern vielmehr ihren Appetit auf Pyrotechnik verstärkt. Ein Umsatz von 180 Millionen Euro krönt die Neuausrichtung; ein Ergebnis, das sowohl die Erwartungen der Industrie als auch die Nachhaltigkeitsansprüche einer umweltbewussten Gesellschaft übertrifft. Wie genau die pyrotechnische Branche diese beeindruckende Veränderung gemeistert hat und warum der Silvesterbrauch in Deutschland eine nachhaltige Renaissance erlebt, erfahren Sie in unserem Bericht.

Jetzt lesen »

1. Mai: Appell für gerechte Arbeitsbedingungen und Sozialstaat

Berlin, 30. April 2024 – Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Tags der Arbeit ruft der Sozialverband Deutschland (SoVD) zu umfassenden Maßnahmen auf, um die Fundamente des Sozialstaats zu stärken und prekäre Beschäftigungsverhältnisse einzudämmen. Die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier betont die Dringlichkeit der Situation, in der sich viele Errungenschaften des Sozialstaates in Gefahr befinden, und zeichnet ein Bild der Notwendigkeit, die Verteilungspolitik im Bundeshaushalt neu zu überdenken. Der Artikel beleuchtet die bevorstehenden Herausforderungen und die Forderungen des SoVD für faire Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Lastenverteilung im sozialen Sektor.

Jetzt lesen »

E-Mobilitätswende: Zukunft gestalten mit Verlässlichkeit

Berlin, 30. April 2024 – Das Streben nach vollelektrischer Mobilität in Deutschland steht vor neuen Herausforderungen: Wie können wir elektrisch fahren, wenn die staatliche Förderung wegbricht? Diese brennende Frage stand im Fokus des 22. Berliner Automobildialogs, veranstaltet vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). In einer Zeit, in der die Bundesregierung das ambitionierte Ziel verfolgt, bis 2030 fünfzehn Millionen E-Pkw auf den deutschen Straßen zu haben, zeichnen sich signifikante Hürden ab. Mit dem Auslaufen des Umweltbonus gerät der Absatz von Elektrofahrzeugen ins Stocken, während die Diskussion um den richtigen Weg in die elektrische Zukunft an Fahrt gewinnt. Zwischen politischen Entscheidungsträgern und Branchenexperten entfaltet sich dabei ein facettenreicher Dialog, der die Vielschichtigkeit der Transformation zur Elektromobilität beleuchtet.

Jetzt lesen »

Grüner Wasserstoff: Schlüssel für Klimaneutrales Energiesystem

Berlin, 30. April 2024 – In einem richtungsweisenden Positionspapier setzt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) die Agenda für eine erneuerbare Zukunft mittels grünem Wasserstoff. Unter der Präsidentschaft von Simone Peter ruft der Verband zu einem systemdienlichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf – eine Wirtschaft, die von Beginn an nachhaltig gestaltet werden soll, um klimaneutrale Energie für industrielle Großverbraucher bereitzustellen und eine entscheidende Rolle in der Sektorenkopplung zu spielen. In einem energieintensiven Rennen gegen die Zeit, in dem fossile Brennstoffe keinen Platz haben, fordert der BEE klare Rahmenbedingungen und rechtliche Anpassungen, um die Grundlagen für die Energieversorgung der Zukunft zu legen.

Jetzt lesen »

Tarifstreit im Norden: Kein Ende in Schleswig-Holstein & MV

In der hart umkämpften Tariflandschaft Deutschlands bleibt der Durchbruch im Groß- und Außenhandel Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns trotz intensiver Bemühungen aus. Am 30. April 2024 versammelten sich die Verhandlungsteams erneut – zum bereits sechsten Mal – in Lübeck, in der Hoffnung, den langanhaltenden Stillstand zu überwinden. Doch trotz der bisher 93 bundesweit geführten Verhandlungstermine und der deutlichen Zugeständnisse der Arbeitgeberseite, scheint eine Einigung in weite Ferne gerückt. Mit den Forderungen von Verdi fest im Blick, stehen über 72.000 Angestellte und etwa 1.900 Auszubildende im Zentrum dieses zähen Ringens um gerechtere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Jetzt lesen »

ver.di: Sozialpolitik Schlüssel gegen Rechtsruck am 1. Mai 2024

In einer markanten Rede zum 1. Mai 2024 unterstrich der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke die unverzichtbare Rolle einer soliden Sozialpolitik für die Stabilität der Demokratie in Deutschland. Während einer Zeit, in der soziale Gerechtigkeit und der Schutz des öffentlichen Sektors vor finanziellen Kürzungen heiß diskutiert werden, fordert Werneke eine Aussetzung der Schuldenbremse und appelliert an die Wählerschaft, eine politische Rechtsverschiebung in Europa entschieden abzuwehren. Der ver.di-Vorsitzende kritisiert scharf die bestehenden Forderungen nach weiteren Kürzungen im Sozialstaat und betont die Notwendigkeit starker Gewerkschaften, um erschwingliche Löhne und faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Wernekes leidenschaftlicher Appell für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen den sozialen Kahlschlag steht im Zeichen der bevorstehenden Europa-Wahl am 9. Juni 2024, wobei er zur aktiven politischen Beteiligung aufruft, um den Aufstieg rechtsgerichteter Kräfte zu verhindern.

Jetzt lesen »

Fischotter-Abschuss in Bayern nach Klage gestoppt

In einem richtungsweisenden Urteil hat der Verwaltungsgerichtshof in München eine Ausnahmeverordnung der bayerischen Regierung als rechtswidrig eingestuft, die den Abschuss des streng geschützten Fischotters in Ostbayern erlauben sollte. Dieser Sieg der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des Bund Naturschutz Bayern (BN) vor Gericht am 30. April 2024 markiert einen bedeutenden Moment für den Artenschutz in Deutschland. Nach monatelangen juristischen Auseinandersetzungen fordern die beiden Umweltverbände nun die Implementierung wirksamer und nachhaltiger Schutzmaßnahmen für die Teichwirtschaft, um die biologische Vielfalt zu bewahren. Ein Umdenken in der Bewirtschaftung artenreicher Landschaften und die Abwendung von pauschalen Abschusserlaubnissen scheint unumgänglich, um den Schutz des Fischotters und anderer bedrohter Arten zu garantieren.

Jetzt lesen »

Emotionaler Missbrauch: Trauma so tief wie Kriegseinsatz

In einer aktuellen Stellungnahme des Deutschen Verbandes Ergotherapie e.V. (DVE) wird das stille Leid vieler Menschen in den Fokus gerückt: Emotionaler Missbrauch, eine weitverbreitete, doch oft unterschätzte Form der Gewalt, die tiefe psychische Narben hinterlässt. Trotz der schweren Folgen, die solcher Missbrauch für die Betroffenen haben kann, findet das Thema in der öffentlichen Debatte kaum Beachtung. Nicole Boschan, eine erfahrene Ergotherapeutin, bringt Licht ins Dunkel dieser verborgenen Epidemie und fordert eine dringend benötigte Veränderung im Umgang mit und der Behandlung von emotionaler Gewalt. Mit steigenden Opferzahlen und einem zunehmenden Bewusstsein über die gravierenden langfristigen Konsequenzen emotionalen Missbrauchs unterstreicht der DVE die Notwendigkeit, Therapieangebote zu erweitern und das Schweigen zu brechen.

Jetzt lesen »

Wie Unternehmerfamilien Vermögen sichern & mehren: Expertenrunde

München, 30. April 2024 – Wie können Familienunternehmen nicht nur Vermögen aufbauen, sondern dieses auch über Generationen hinweg sichern? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich das erste Familienunternehmen Symposium an der International School of Management (ISM) in München. Experten aus Wirtschaft, Recht und Steuerberatung lieferten am 26. April 2024 wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Lösungsansätze für die Sicherung des familiengeführten Unternehmertums. Vor dem Hintergrund von Klumpenrisiko, Steuerfallen und der Bedeutung starker Netzwerke bietet dieses Symposium neue Perspektiven auf die Zukunftssicherung von Familienbetrieben.

Jetzt lesen »

Warnung: Förderung KNN schwächt Klimaschutz im Wohnungsbau

In einem alarmierenden Gutachten schlägt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Alarm: Die Bundesregierung plant im Rahmen ihres KNN-Neubauförderprogramms, Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden zu reduzieren. Doch die vorgesehenen Maßnahmen sind laut der DUH und dem Institut für Ressourceneinsatz und Energiestrategien (IREES) bei Weitem nicht ausreichend, um den Klimaschutz im Wohnungsbau wirksam voranzutreiben. Die aktuellen Grenzwerte sind zu schwach, um eine echte Lenkungswirkung zu entfalten oder nachhaltige Baustoffe zu fördern. Darüber hinaus warnt die DUH vor einer Verwässerung von Effizienzstandards, die bezahlbares Wohnen langfristig gefährden könnten. Begleiten Sie uns auf eine tiefgehende Analyse dieser problematischen Entwicklungen, die sowohl soziale als auch ökologische Folgen für die Zukunft des Wohnungsbaus in Deutschland haben könnten.

Jetzt lesen »

Schmerzfrei Radfahren: So optimieren Sie Ihre Sitzhaltung

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres kehrt auch die Lust auf Freiluftaktivitäten zurück. Insbesondere das Fahrradfahren steht bei vielen hoch im Kurs – ob als umweltfreundlicher Weg zur Arbeit oder als entspannender Familienausflug am Wochenende. Doch neben dem Fahrspaß sollte auch die Gesundheit nicht zu kurz kommen. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. liefert wertvolle Tipps, wie das Radfahren nicht nur die Laune, sondern auch den Rücken stärkt und worauf beim Kauf ergonomischen Fahrradzubehörs zu achten ist. Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zeigt zudem, dass fast die Hälfte der Deutschen ihr Fahrrad zukünftig häufiger nutzen möchte. Ein Trend, der sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt zu Gute kommt. Doch wie findet man das rückenfreundliche Fahrrad und Zubehör, das den Körper ideal unterstützt? Die Experten der AGR haben darauf Antworten und bieten eine professionelle Beratung rund um das ergonomische Radfahren.

Jetzt lesen »

BDIU setzt auf Innovation mit neuem Präsidium um Blietz-Weidmann

Berlin, 30. April 2024 – Mit einer frischen Führungsspitze und einem klaren Bekenntnis zur Zukunft geht der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) aus seiner jüngsten Mitgliederversammlung hervor. Anke Blietz-Weidmann, seit 2015 Teil des BDIU-Präsidiums, übernimmt das Ruder als neue Präsidentin des Verbands. Ihr zur Seite stehen neu gewählte Vizepräsidenten und ein Schatzmeister, die gemeinsam die Weichen für die kommenden Herausforderungen der Inkassobranche stellen wollen. Mit mehr als 30 Millionen bearbeiteten Forderungen und einer Rückflussquote von 5 Milliarden Euro unterstreicht der Verband die volkswirtschaftliche Bedeutung der Inkassowirtschaft. Zugleich rücken aktuelle Regulierungsdebatten und eine stärkere Ausrichtung auf Digitalisierung und Fachkompetenz in den Fokus des Verbandes.

Jetzt lesen »

Pharma fordert Taten: Politische Weichen für Zukunft setzen

Berlin, 30. April 2024 – Inmitten einer Zeit, in der die pharmazeutische Industrie entscheidende Weichen für die Zukunft stellt, hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine sogenannte “Pharma-Reise” angetreten, um sich ein umfassendes Bild von den Herausforderungen und Bedürfnissen der Branche zu machen. Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), hebt die Dringlichkeit richtiger Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion am Standort Deutschland hervor. Mit einem durchschnittlichen Tagestherapiekosten von lediglich sechs Cent für gängige Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antibiotika stehen die Hersteller vor enormen finanziellen Herausforderungen. Joachimsen appelliert an die Bundesregierung, unterstützende Maßnahmen auszuweiten und fordert eine faire Honorierung von Forschungsergebnissen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung bereits Schritte zur Förderung der Medizinforschung eingeleitet hat. Die Pharmaindustrie steht vor bürokratischen und finanziellen Hürden; eine Situation, die dringend einer Lösung bedarf, um die Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze und den Wohlstand in Deutschland zu sichern.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING