Verbandsbüro

Suche
Close this search box.

Strategischer Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft: Deutsche Umwelthilfe fordert agrarökologische EU-Politik!

Die Europäische Kommission setzt ein wichtiges Zeichen: Am kommenden Donnerstag startet ein strategischer Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft in der Europäischen Union. Bereits heute wollen die EU-Agrarministerinnen und -minister erstmals darüber sprechen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. begrüßt diesen offenen Dialog und fordert eine agrarökologische EU-Politik, bei der Verbraucherschutz, Umwelt- und Naturschutz sowie Sozial- und Entwicklungsverbände eine zentrale Rolle spielen. Vor allem soll die EU dabei nicht länger dem Druck der Agrarlobby nachgeben und die Verschwendung von Agrarsubventionen stoppen. Ein dringend notwendiger Schritt, um gesellschaftlich akzeptierte Wege zur Ernährungssicherung und zum Klimaschutz in der Land- und Ernährungswirtschaft zu finden. Von Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, kommen klare Worte und ein Appell an die politischen Entscheidungsträger: Es ist Zeit für eine Veränderung in der europäischen Agrarpolitik.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Europäische Kommission startet am 25. Januar einen strategischen Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft in der Europäischen Union. Dies verkündete die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) in einer Pressemitteilung. Zusätzlich soll der Dialog erstmals im Agrarrat der EU-Agrarministerinnen und -minister thematisiert werden. Die DUH begrüßt diesen Schritt, da die Agrarpolitik bisher vor allem von der Agrarlobby beeinflusst wurde. Die DUH betont, dass das derzeitige Agrarmodell, welches auf synthetischen Pestiziden basiert, langfristig eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit darstellt. Deshalb sieht sie den Dialog als Chance für eine agrarökologische EU-Politik, bei dem Verbraucherschutz-, Umwelt-, Naturschutz- sowie Sozial- und Entwicklungsverbände beteiligt sein sollten. Das Ziel sollte es sein, gesellschaftlich akzeptierte Wege zur Ernährungssicherung und zum Klimaschutz in der Land- und Ernährungswirtschaft zu finden. Die DUH fordert die EU dazu auf, nicht länger dem Druck der Agrarlobby und der exportorientierten Ernährungsindustrie nachzugeben und aufzuhören, Milliarden an Agrarsubventionen zu verschwenden, von denen hauptsächlich die Fleischindustrie und Großgrundbesitzer profitieren. Pressekontakt: Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer, Telefonnummer: 0160 90354509, E-Mail: mueller-kraenner@duh.de. Weitere Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur DUH finden sich auf deren Website.

Lesen Sie auch:  Mehr Hilfe für Bedürftige: 100.000 Euro für die Johanniter-Kältehilfe / Neue Förderung unterstützt wohnungslose und benachteiligte Personen

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutsche Umwelthilfe zum strategischen Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft: …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Strategischer Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft: Deutsche Umwelthilfe fordert agrarökologische EU-Politik!

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Pharma kritisiert Streichung der Homöopathie-Weiterbildung

Pharma Deutschland e.V. kritisiert Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Homöopathie-Weiterbildung

Berlin, 22. Juli 2024 – Pharma Deutschland e.V. äußert scharfe Kritik an der jüngsten Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, die Homöopathie-Weiterbildungen aus ihrer Weiterbildungsordnung zu streichen. Der Verband, der über 30 Hersteller von homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln in Deutschland vertritt, warnt vor den weitreichenden Konsequenzen für die integrative Medizin und die Patientenversorgung im Land. Die Streichung widerspreche den Prinzipien des Koalitionsvertrags und gefährde die Therapievielfalt, die vielen Patientinnen und Patienten wichtig ist. Dr. Traugott Ullrich, Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg von Pharma Deutschland, appelliert an die Landesregierung, sich für die Fortführung dieser wichtigen Weiterbildungsmöglichkeiten einzusetzen.

Jetzt lesen »

Gebotszone: Appell gegen Teilung der Strommärkte

Berlin, 22.07.2024 – Ein breites Bündnis aus führenden Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden warnt eindringlich vor den Konsequenzen einer Teilung der einheitlichen deutschen Stromgebotszone. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Appell verdeutlichen sie, dass eine solche Maßnahme Netzprobleme nicht löst, sondern zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Stattdessen fordern die Verbände einen praktischen Ansatz zur Optimierung der Netzinfrastruktur, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern und die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu sichern.

Jetzt lesen »

Apotheken akzeptieren jetzt E-Rezepte von Privatversicherten

Berlin (ots) – Ab sofort können alle Apotheken in Deutschland E-Rezepte von Privatversicherten annehmen und einlösen. Dies war bisher nur gesetzlich Versicherten vorbehalten. Privatversicherte, die keine elektronische Gesundheitskarte besitzen, können ihr E-Rezept per App senden oder den ausgedruckten Rezeptcode vorlegen. Diese neue digitale Dienstleistung ermöglicht Millionen von Privatversicherten einen unkomplizierten Zugang zu ihren Medikamenten und markiert einen Meilenstein in der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) informieren über die technischen Maßnahmen und Fortschritte seit Januar 2024.

Jetzt lesen »

Pflegekosten-Deckelung: Milliardenbelastung droht

Berlin (ots) – Die Pflegekosten in Deutschland steigen auch im Jahr 2024 weiter an. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwägt daher eine Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimbewohner, um diese zu entlasten. Doch neue Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) zeigen: Eine Obergrenze würde erhebliche Mehrkosten verursachen und die Beitragszahler der gesetzlichen Pflegeversicherung massiv belasten. Bereits im ersten Jahr könnte eine Begrenzung der Eigenanteile bei 700 Euro pro Monat zusätzliche Kosten von 8,1 Milliarden Euro nach sich ziehen. Bis 2030 könnten diese jährlichen Kosten auf 15,2 Milliarden Euro anwachsen. Die Diskussion über tragfähige Lösungen zur Stabilisierung der Sozialsysteme gewinnt damit erneut an Dringlichkeit.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland kritisiert Ärztekammer BW: Homöopathie gefährdet

Am vergangenen Samstag hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg entschieden, die Weiterbildung in Homöopathie aus der Weiterbildungsordnung zu streichen. Diese Entscheidung sorgt für erhebliche Besorgnis bei Pharma Deutschland e.V., einem Verband, der über 30 Hersteller homöopathischer und anthroposophischer Arzneimittel vertritt. Der Verband kritisiert die Maßnahme scharf, da sie die Zukunft der integrativen Medizin gefährde und den verbreiteten Wunsch nach Komplementärmedizin ignoriere. Pharma Deutschland appelliert an die Landesregierung, sich für den Erhalt von Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Homöopathie stark zu machen, um eine umfassende und vielseitige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Jetzt lesen »

Fehlende Azubis belasten Bauwirtschaft weiter

Ausbildungskrise in der Bauwirtschaft

Die Zahl der Ausbildungsverträge in der Bauwirtschaft ist 2023 erneut gesunken. Laut dem jährlichen Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) liegt dies vor allem am Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern sowie unbefriedigenden Erfahrungen mit früheren Auszubildenden. Trotz dieser Herausforderung halten die Unternehmen weiterhin an ihrem Ausbildungsangebot fest, um den dringenden Bedarf an Fachkräften zu decken. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, betont: „Der Bedarf ist riesig, unsere Bauunternehmen brauchen Fachkräfte und wollen unbedingt ausbilden – finden aber immer weniger geeignete Kandidaten.“

Jetzt lesen »

BPI: Mehr Effizienz durch Arzneimittel statt Einsparungen

Am 22. Juli 2024, Berlin – Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), nimmt Stellung zu den aktuellen Diskussionen rund um die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Entgegen der häufig geäußerten Sorge vor einer explosionsartigen Kostenentwicklung betont Joachimsen im jüngsten AMNOG-Report, dass der Anteil der Ausgaben seit Jahren stabil bei etwa 17 Prozent liegt. Er kritisiert die bestehenden Preisregulierungen als hinderlich für Innovation und Forschung und plädiert dafür, Arzneimittel als eine kosteneffiziente Form der Gesundheitsversorgung stärker zu würdigen. Mit klaren Argumenten setzt er sich für eine angepasste Regulierung ein, die auch der Medizinforschung zugutekommt.

Jetzt lesen »

Steuerdaten weltweit im Austausch: 111 Länder kooperieren

Neustadt a. d. W. (ots) – Das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG) ist ein komplexer Begriff, doch sein Ziel ist klar: Steuerhinterziehung weltweit eindämmen. Kürzlich hat das Bundesfinanzministerium die finale Staatenaustauschliste für 2024 veröffentlicht, die beeindruckende 111 Länder umfasst. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) erläutert die Details zu dieser Liste und dem Gesetzesvorhaben. Die EU-Mitgliedstaaten sowie viele weitere Nationen beteiligen sich an diesem automatisierten Austausch von Finanzdaten, der dafür sorgen soll, dass ausländische Einkünfte nicht mehr im Verborgenen bleiben können. Erfahren Sie hier, wie diese Maßnahmen Steuervergehen aufdecken und welche Folgen den Betroffenen drohen können.

Jetzt lesen »

DUH fordert klare Bekenntnisse zu grünem Wasserstoff

In einem entscheidenden Schritt plant das Bundeskabinett diese Woche die Verabschiedung eines Entwurfs für eine Importstrategie von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten. Doch während die Bundesregierung auf diesen wegweisenden Moment zusteuert, schallt heftige Kritik aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wider. Die DUH fordert ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem, grünem Wasserstoff und kritisiert die Abschwächung der Nachhaltigkeitskriterien im aktuellen Strategieentwurf. “Der Wasserstoffhunger der Bundesregierung kennt offenbar keine klimapolitischen Grenzen,” warnt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner eindringlich und mahnt zu einer zielgerichteten Nutzung unter ökologischen und sozialen Mindeststandards.

Jetzt lesen »

VNW: Werkswohnungen als Lösung für Wohnraummangel in Tourismuszentren

Inmitten des angespannten Wohnungsmarktes in den Tourismuszentren Mecklenburg-Vorpommerns schlägt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Alarm: Bezahlbarer Wohnraum ist hier Mangelware und beeinträchtigt zunehmend die Arbeitskräfte. Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der NGG, betont, dass die Kosten vielerorts kaum noch zu stemmen sind. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verweist auf Werkswohnungen als potenzielle Lösung – eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Zudem könnten standardisierte Modulbauweisen und staatliche Förderprogramme helfen, den angespannten Markt nachhaltig zu entspannen.

Jetzt lesen »