Warnung: Förderung KNN schwächt Klimaschutz im Wohnungsbau

In einem alarmierenden Gutachten schlägt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Alarm: Die Bundesregierung plant im Rahmen ihres KNN-Neubauförderprogramms, Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden zu reduzieren. Doch die vorgesehenen Maßnahmen sind laut der DUH und dem Institut für Ressourceneinsatz und Energiestrategien (IREES) bei Weitem nicht ausreichend, um den Klimaschutz im Wohnungsbau wirksam voranzutreiben. Die aktuellen Grenzwerte sind zu schwach, um eine echte Lenkungswirkung zu entfalten oder nachhaltige Baustoffe zu fördern. Darüber hinaus warnt die DUH vor einer Verwässerung von Effizienzstandards, die bezahlbares Wohnen langfristig gefährden könnten. Begleiten Sie uns auf eine tiefgehende Analyse dieser problematischen Entwicklungen, die sowohl soziale als auch ökologische Folgen für die Zukunft des Wohnungsbaus in Deutschland haben könnten.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am 30. April 2024 hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihre Besorgnis über die Richtlinien des geplanten KNN-Neubauförderprogramms der Bundesregierung zum Ausdruck gebracht. Laut einem Gutachten des Instituts für Ressourceneinsatz und Energiestrategien (IREES), das im Auftrag der DUH erstellt wurde, könnten die aktuellen Treibhausgas-Grenzwerte des Programms den Klimaschutz im Wohnungsbau erheblich einschränken. Die DUH kritisiert vor allem, dass die vorgesehenen Maßnahmen keine ausreichende Lenkungswirkung entfalten, um die Nachhaltigkeit im Bausektor zu steigern. Stattdessen befürchtet die Organisation, dass die Fokussierung auf Lebenszyklusbetrachtungen bestehende Effizienzstandards untergraben könnte.

Die Bundesregierung möchte mit dem KNN-Programm klimafreundlichen Wohnungsbau im Niedrigpreissegment fördern. Die Initiative zielt darauf ab, Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu reduzieren. Die DUH jedoch bezweifelt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und argumentiert, dass die aktuellen Anforderungen es oftmals ausreichen lassen würden, lediglich eine Solaranlage zu installieren, um den vorgeschriebenen Grenzwerten zu entsprechen. Dies, so Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, würde den Baustandard nicht signifikant verbessern und könnte den sozialen wie ökologischen Herausforderungen im Wohnungsbau nicht gerecht werden.

Metz stellt klar: “Die geplante Wohnungsbauförderung KNN ist ein milliardenschwerer Freifahrtschein für die Wohnungswirtschaft, um so klimaschädlich weiterzubauen wie bisher.” Sie plädiert für eine strenge Lebenszyklusbetrachtung und energetische Standards, die tatsächlich zu nachhaltigerem Bauen und bezahlbarem Wohnen beitragen. Darüber hinaus warnt sie vor rechtlichen Schritten gegen die Bundesregierung, sollte die Förderrichtlinie nicht angepasst werden.

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Das von der DUH in Auftrag gegebene Gutachten unterstreicht die Bedeutung der Anpassung von Rechen- und Bilanzierungsregeln für nachhaltige Gebäude, um den Klimazielen gerecht zu werden. Es stellt dar, wie eine Nachhaltigkeitsbewertung den Gebäudesektor effektiver in Richtung eines umfassenden Klimaschutzes lenken kann.

Für Interessierte bietet die Deutsche Umwelthilfe einen Link zum Gutachten und verschiedene Kontaktmöglichkeiten für weiterführende Informationen. Die DUH betont, dass sie sich weiterhin für eine nachhaltige Umgestaltung des Bausektors einsetzen wird, sowohl durch Förderung von Best Practices als auch durch kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Gesetzgebungen und Förderprogrammen.

Diese Entwicklung im Wohnungsbau zeigt die Komplexität der Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialer Gerechtigkeit. Es wird deutlich, dass eine multidimensionale Betrachtungsweise erforderlich ist, um den vielfältigen Ansprüchen an den modernen Wohnungsbau gerecht zu werden. Die Initiative der DUH und die darauf folgende Diskussion unterstreichen die Notwendigkeit, Standards kontinuierlich zu hinterfragen und anzupassen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

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Klimaschutz wird ausgehebelt: Deutsche Umwelthilfe warnt vor Mogelpackung bei …

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Meldung einfach erklärt

### Deutsche Umwelthilfe zum Thema Wohnungsbau und Klimaschutz

#### Was hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) herausgefunden?

– Ein Gutachten zeigt, dass die geplante Förderung für Neubauten nicht gut für den Klimaschutz ist.
– Die Regeln sind zu schwach und bringen nicht den nötigen Fortschritt für mehr Nachhaltigkeit im Wohnungsbau.
– Die DUH meint, dass einfache Maßnahmen wie eine Solaranlage auf dem Dach nicht ausreichen, um wirklichen Klimaschutz zu betreiben.

#### Was kritisiert die DUH genau?

– Die Regierung möchte, dass bei neuen Wohnungen darauf geachtet wird, wie viel Treibhausgas während ihres gesamten Lebens ausgestoßen wird. Die DUH findet, dass die Regeln dafür zu schwach sind.
– Diese schwachen Regeln bedeuten, dass nicht genug getan wird, um den Bau von umweltfreundlicheren Wohnungen zu fördern.
– Die DUH sagt, dass die aktuellen Pläne es nicht schaffen, bezahlbares Wohnen und gleichzeitig guten Klimaschutz zu gewährleisten.

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#### Was fordert die DUH?

– Die DUH möchte, dass die Regeln strenger werden. Gebäude sollten ihre Umweltauswirkungen über ihr ganzes Leben hinweg besser berücksichtigen.
– Sie verlangt, dass echte Anreize für nachhaltiges Bauen geschaffen werden, ohne die Standards für effizientes Bauen zu senken.
– Die DUH warnt, dass die aktuellen Pläne der Regierung nicht genug sind und überlegt, rechtliche Schritte einzuleiten, falls sich nichts ändert.

#### Warum ist das wichtig?

– Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen alle Bereiche, einschließlich des Baus neuer Wohnungen, nachhaltiger werden.
– Gute Regeln können dafür sorgen, dass neue Wohnungen weniger Umweltschäden verursachen und gleichzeitig bezahlbar bleiben.

#### Zusammenfassung:

Die Deutsche Umwelthilfe hat ein Gutachten veröffentlicht, das zeigt, dass die aktuellen Pläne der Bundesregierung für klimafreundlichen Wohnungsbau nicht effektiv sind. Die Standards sind zu niedrig, um echte Veränderungen zu bewirken. Die DUH fordert strengere Vorgaben, um den Klimaschutz im Gebäudesektor zu verbessern und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu sichern.

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