Bundesregierung lässt Notlage unbeachtet: Beschlüsse der Kabinettsklausur

Bundesregierung lässt Notlage unbeachtet: Beschlüsse der Kabinettsklausur eins zu eins – roter Globus-Hintergrund, Weltkarte, Verbandslogo.

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Frankfurt/Main (ots) – Die Bundesregierung hat es bei ihrer Kabinettsklausur versäumt, sich zu einem Industriestrompreis durchzuringen. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisiert diese Untätigkeit und betont die dringende Notwendigkeit schneller Hilfsmaßnahmen. VCI-Präsident Markus Steilemann warnt vor einer Deindustrialisierung und verweist auf Konkurrenzländer wie China und die USA, die ihre Märkte massiv fördern. In dieser akuten Notlage böten Langfristprogramme keine Lösung, sondern ein Brückenstrompreis sei unumgänglich. Die Energiekosten seien zu hoch, eine Senkung der Stromsteuer reiche nicht aus.

VCI und seine Fachverbände setzen sich für die Interessen von rund 1.900 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienahen Wirtschaftszweigen ein. Die Mitgliedsunternehmen erzielten im Jahr 2022 einen Umsatz von rund 260 Milliarden Euro und beschäftigten knapp 550.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Industriestrompreis als dringende Maßnahme

Die Forderung nach einem Industriestrompreis kommt nicht von ungefähr. Die energieintensive Grundstoffindustrie ist besonders betroffen und sieht die Zukunft der heimischen Industrie gefährdet. Die fehlende Wettbewerbsfähigkeit aufgrund hoher Energiekosten behindert die Entwicklung und führt zur Abwanderung von Unternehmen. China und die USA setzen auf massive Förderung ihrer Märkte, während Deutschland hinterherhinkt. Der VCI mahnt zur Eile und betont, dass jeder Cent beim Strompreis für die Branche entscheidend sei.

Bundesregierung ignoriert die akute Notlage

Die Bundesregierung steht in der Kritik, da sie die akute Notlage der deutschen Industrie ignoriert und stattdessen auf Langfristprogramme setzt. Der VCI fordert schnellere Hilfe bei der Krisenbewältigung und betont, dass die Deindustrialisierung gestoppt werden müsse. Die Investitionsförderung mit einem Wachstumschancengesetz reiche nicht aus. Es sei ein Must-have, den Brückenstrompreis einzuführen, um die Zukunft der heimischen Industrie zu sichern. Deutschland könne es sich nicht leisten, weiterhin zuzusehen, wie Konkurrenzländer ihre Märkte massiv fördern.

Über VCI

Der Verband der Chemischen Industrie vertritt die Interessen von rund 1.900 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienahen Wirtschaftszweigen. Neben der Politik steht der VCI auch im Austausch mit Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Die Mitgliedsunternehmen erzielten im Jahr 2022 einen Umsatz von rund 260 Milliarden Euro und beschäftigten knapp 550.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pressekontakt:
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Telefon: 069 2556-1496
E-Mail: presse@vci.de

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11 Kommentare

  1. Also ehrlich gesagt, ich finde es total übertrieben, wie sich alle über die Bundesregierung aufregen. Was sollen sie denn bitte tun?

  2. Also ich finde, dass die Bundesregierung mal wirklich ihre Prioritäten überdenken sollte. Notlage hin oder her, aber was ist mit meinem Lieblingsrestaurant?!

    1. Klar, die Bundesregierung ist für Notlagen verantwortlich. Aber hey, wer braucht schon eine Regierung, die sich um das Wohl der Bürger kümmert? Vielleicht sollten wir einfach alleine klarkommen und hoffen, dass uns nichts Schlimmes passiert.

  3. Ich finde es absurd, dass die Bundesregierung die Notlage einfach ignoriert! Was zur Hölle machen die da eigentlich?!

  4. Oh bitte, reiß dich zusammen! Die Bundesregierung hat genug zu tun, um mit der Pandemie umzugehen. Statt nur zu meckern, könntest du dich auch mal informieren, was sie alles leisten.

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