BPA-Präsident: Pflege lebt von Vielfalt und gegen Diskriminierung

"Pflege lebt von Vielfalt", betont bpa-Präsident Bernd Meurer angesichts zunehmender Diskriminierung sowie Androhung von Abschiebung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund in der Pflegebranche. In einer klaren Stellungnahme lehnt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) solche Ansätze vehement ab und verdeutlicht die unabdingbare Rolle dieser Mitarbeiter für die Versorgung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen. Wenn solche Überlegungen in die Tat umgesetzt würden, läge nicht nur die pflegerische Versorgung in Trümmern, sondern auch die Gesamtwirtschaft Deutschlands. Darüber hinaus erschweren solche Drohungen die Rekrutierung qualifizierter Kräfte aus dem Ausland und beeinträchtigen somit die Pflege und den Wirtschaftsstandort. Der bpa, mit über 13.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland, steht für Public-private-Partnership und trägt mit rund 395.000 Arbeitsplätzen und 29.000 Ausbildungsplätzen maßgeblich zur sozialen Infrastruktur im Wert von etwa 31 Milliarden Euro bei.

Bremen (VBR). Vielfalt in der Pflege: bpa-Präsident kritisiert Diskriminierung und Ausweisungsdrohungen

Berlin (ots) – Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) setzt sich für die Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt in der Pflege ein. In einer Pressemitteilung äußerte sich bpa-Präsident Bernd Meurer zur Bedeutung von Menschen mit Migrationshintergrund und zugewanderten Kräften in Pflegeeinrichtungen. Er betonte, dass sie wichtige Teammitglieder sind, die zur Versorgung von Pflegebedürftigen beitragen und pflegende Angehörige unterstützen.

Meurer stellt sich klar gegen jeden Versuch, Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren und ihnen mit Ausweisung zu drohen. Er argumentiert, dass solche Gedanken zeigen, dass derjenige keine Ahnung von Pflege und Wirtschaft hat und dass dumpfe Parolen kein politisches Konzept sind.

Der bpa-Präsident warnt davor, dass die Umsetzung solcher Überlegungen dazu führen würde, dass die pflegerische Versorgung zusammenbricht und Familien die Versorgung selbst übernehmen müssten. Diese Bedrohungen gegen große Teile der Gesellschaft würden im Ausland gehört werden und die Gewinnung qualifizierter Kräfte für Deutschland erschweren. Meurer betont, dass dies der Pflege und dem Wirtschaftsstandort Deutschland schadet.

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Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. ist mit mehr als 13.000 Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Die Mitglieder des bpa sind für rund 395.000 Arbeitsplätze und etwa 29.000 Ausbildungsplätze verantwortlich. Die Investitionen in die soziale Infrastruktur belaufen sich auf etwa 31 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer, Tel.: 030/30 87 88 60, www.bpa.de

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