BPA kritisiert Pflegereform: Kosmetik statt struktureller Wandel

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„Das gesamte Gebäude der Pflege wankt“ – Private Anbieter kritisieren Pflegeentlastungsgesetz

In einer Anhörung des Bundestags zum Pflegeentlastungs- und -unterstützungsgesetz (PUEG) äußerte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer, scharfe Kritik an der aktuellen Politik. Laut Meurer setze die Bundesregierung lediglich zum Fassadenanstrich an, während „das gesamte Gebäude der Pflege wankt“. Tatsächlich könnten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bereits heute kaum noch die Versorgung finden, die sie benötigen, so der Verband. Eine Umfrage unter Pflegeeinrichtungen habe ergeben, dass fast 70 Prozent von wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen seien. Aufgrund gestiegener Kosten, fehlenden Personals und mangelnder Refinanzierung seien viele Einrichtungen gezwungen, Angebote zu reduzieren oder ganz zu schließen. Dies führe nicht nur zu schwerwiegenden Folgen für Pflegebedürftige und ihre Familien, sondern letztendlich auch für die deutsche Wirtschaft.

Meurer kritisiert insbesondere Bundesgesundheitsminister Lauterbach, der seiner Ansicht nach lediglich einige Hinweise des Bundesverfassungsgerichts umsetze und keine zukunftsweisenden Maßnahmen zur pflegerischen Versorgung vorsehe. Die Ziele des Koalitionsvertrags würden ebenfalls weitgehend ignoriert. Meurer fordert daher ein Sofortpaket zur wirtschaftlichen Unterstützung von Pflegeeinrichtungen sowie finanzielle Entlastungen für Pflegebedürftige.

Der bpa ist eine Interessenvertretung für private Anbieter sozialer Dienste in Deutschland. Mit rund 10.000 Mitgliedern repräsentiert der Verband etwa ein Drittel aller Pflegeheime und ambulanter Pflegedienste in Deutschland.

Pressekontakt: Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer, Tel.: 030/30 87 88 60, www.bpa.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Meurer zur Pflegereform: „Fassadenanstrich, während das Gebäude wankt.“ / bpa …
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18 Kommentare

  1. Also, ich finde es total übertrieben, dass sie die Pflegereform kritisieren. Wie soll ein struktureller Wandel denn aussehen?

    1. Da scheinen wir unterschiedlicher Meinung zu sein. Ich sehe keine signifikante Verbesserung durch die Pflegereform. Es bleibt noch viel zu tun, um die dringenden Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen zu erfüllen.

  2. Ich finde es übertrieben, dass manche Menschen immer nach strukturellem Wandel schreien. Was ist so schlimm an Kosmetik?

  3. Also ich finde, dass die Pflegereform doch mal ein Anfang ist! Es wird immer kritisiert, aber hey, immerhin passiert was!

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. Die Pflegereform hat viele Lücken und Probleme. BPA hat das Recht zu meckern, denn es geht um die Qualität der Pflege.

    1. Sorry, aber ich bin anderer Meinung. Die Pflegereform ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es braucht drastischere Maßnahmen, um das Problem der Pflege in unserem Land wirklich anzugehen.

  4. Ich finde, dass die Pflegereform zu viel Zeit mit Kosmetik verschwendet und strukturellen Wandel vernachlässigt.

    1. BPA, das ist ja wohl lächerlich! Die Pflegereform braucht Zeit? Worauf warten wir noch? Menschen leiden, während du hier rumjammern kannst. Es ist an der Zeit, endlich Taten zu sehen und nicht nur leere Versprechungen!

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