BNW verschärft Position gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtsextremismus

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. erweitert seine Ausschlusskriterien und bekräftigt seine klare Linie, Parteien wie die AfD nicht zu kontaktieren, einzuladen oder Anfragen zu beantworten. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Demokratie eng miteinander verbunden sind, setzt der Verband ein wichtiges Signal für Weltoffenheit, Toleranz und Diversität. Mit der Aktualisierung seiner Beschlusslage reagiert der BNW auf aktuelle Entwicklungen und schließt Demokratiefeindlichkeit und rechtsextreme Gesinnung als offizielles Ausschlusskriterium für eine Verbandsmitgliedschaft aus. Diese Entscheidung basiert auf den Ergebnissen eines Prüfverfahrens des Verfassungsschutzes, der einzelne Landesverbände der AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft hat. Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung ihrer Verantwortungsrolle in Demokratiefragen und unterstützen die Maßnahmen des BNW, um einer Gefährdung unseres Wirtschaftsstandorts Deutschland entgegenzuwirken.

Bremen (VBR). Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) hat angekündigt, seine Ausschlusskriterien zu erweitern und betont seine klare Linie, Parteien wie die AfD nicht einzuladen, zu kontaktieren oder ihre Anfragen zu beantworten. Diese Entscheidung wurde im Rahmen der Vorstandsklausur des Verbands getroffen, bei der Demokratiefeindlichkeit und rechtsextreme Gesinnung als offizielles Ausschlusskriterium für eine Verbandsmitgliedschaft festgelegt wurden. Das Verfahren des Verfassungsschutzes hat zudem ergeben, dass einzelne Landesverbände der AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden und die Bundespartei als einen rechtsextremistischen Verdachtsfall führt.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. setzt sich für Nachhaltigkeit, Demokratie, Weltoffenheit, Toleranz und Diversität ein. Der Verband betont, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologische Aspekte umfasst, sondern auch soziale Aspekte wie Menschenrechte in der Lieferkette und den Schutz von Minderheiten in Deutschland. Laut Dr. Katharina Reuter, der Geschäftsführerin des BNW, seien Nachhaltigkeit und Demokratie eng miteinander verbunden.

Die Entscheidung, die AfD auszuschließen, wurde aufgrund der Überzeugung getroffen, dass das Wahlprogramm der Partei wirtschaftsfeindlich sei und den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährde. Unternehmen würden zunehmend ihre Verantwortungsrolle auch in Demokratiefragen annehmen und verdeutlichen, dass rechtsextreme Wahltendenzen auch die Wirtschaft bedrohen.

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BNW-Vorständin Dr. Antje von Dewitz kommentiert die Erweiterung der Ausschlusskriterien und betont die Bedeutung der demokratischen Werte und einer respektvollen und friedlichen Gesellschaft. Auch Katharina Hupfer, Geschäftsführerin der BNW-Mitgliedsfirma Waschbär GmbH, schließt sich an und lehnt jede Form des Rechtsextremismus ab.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. ist die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft und setzt sich als unabhängiger Unternehmensverband für Umwelt- und Klimaschutz ein. Der Verband vertritt über 660 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt mehr als 200.000 Arbeitsplätzen.

Die Entscheidung des BNW, die AfD auszuschließen, zeigt, dass Unternehmen zunehmend ihre Verantwortung in politisch-gesellschaftlichen Fragen wahrnehmen und darauf bedacht sind, rechtsextreme Tendenzen zu bekämpfen. Durch die klare Positionierung signalisieren sie, dass sie für eine demokratische, weltoffene und diverse Gesellschaft eintreten. Die Maßnahme des BNW kann somit als Beitrag zur Stärkung der demokratischen Werte und des gesellschaftlichen Zusammenhalts angesehen werden.


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BNW mit klarer Linie gegenüber Demokratiefeindlichkeit und rechtsextremer Gesinnung

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