Augen auf: Sehbehinderung im Pflegealltag – Bundesweiter Aktionstag am 6. Juni 2023″

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Sehbehinderung im Pflegealltag: DBSV bietet Schulungen für Pflegefachkräfte an

Berlin, 31. Mai 2023 – Eine Sehbehinderung kann im Pflegealltag oft unbemerkt bleiben. Laut einer Studie der Stiftung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft haben rund die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner in deutschen Senioreneinrichtungen Sehprobleme, jedoch wird eine Sehbehinderung oft nicht erkannt. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bietet deshalb gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen spezielle Schulungen für Pflegefachkräfte an, um das Bewusstsein für das Thema zu erhöhen. Die Aktion findet im Rahmen des Sehbehindertages am 6. Juni statt.

Professor Dr. med. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge und Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, bestätigt, dass sich an der Situation seit der Studie aus dem Jahr 2017 nichts geändert hat. „Wir haben kürzlich, im Rahmen der neuen Studie TOVIS, 139 Seniorinnen und Senioren in Einrichtungen telemedizinisch untersucht. Bei 53 von ihnen wurde beispielsweise eine altersabhängige Makula-Degeneration diagnostiziert, ein Drittel davon müsste dringend einer Therapie zugeführt werden, um dauerhaften Sehverlust zu verhindern“, sagt Holz.

Einer der Gründe für die „unsichtbaren Sehbehinderungen“ ist, dass das Thema „Sehen“ in der Aus- und Weiterbildung von Pflegefachkräften bisher nur eine untergeordnete Rolle spielt. Hier setzt der DBSV mit seiner Aktion zum Sehbehindertentag an: Gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen organisiert der Verband Schulungen für Pflegefachkräfte. Die Schulungen finden im Aktionszeitraum vom 1. bis 11. Juni 2023 in analoger und digitaler Form (über Zoom) statt und dauern 90 bis 120 Minuten, in Absprache mit den regionalen Veranstaltern auch länger. Zu den dafür entwickelten Materialien gehört auch der kurze Animationsfilm „Sehbehinderung im Pflegealltag“, der humorvoll Alltagssituationen rund ums Thema aufgreift.

Kooperationspartner des Projektes sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Die Aktion „Sehbehinderung und Pflege“ wird von der Johann Auer-Stiftung, München, unterstützt.

Sehbehinderung im Pflegealltag betrifft nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Pflegefachkräfte. Es ist wichtig, Anzeichen für einen Sehverlust zu kennen und darauf zu reagieren, denn schon einfache Veränderungen im Umfeld und ein guter Umgang miteinander können den Alltag erleichtern. Außerdem können die Risiken gesenkt werden, die mit möglichen Folgen von Sehverlust verbunden sind – von Auswirkungen auf alle Persönlichkeitsbereiche bis zur erhöhten Sturzgefahr.

Der Sehbehindertentag wird vom DBSV seit 1998 jährlich um den 6. Juni herum zu einem bestimmten Thema veranstaltet, um auf die Bedürfnisse sehbehinderter Menschen aufmerksam zu machen.

Quelle: Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

21 Antworten

  1. Ich denke, dass Menschen mit Sehbehinderung genauso gut in der Pflege arbeiten können wie sehende Personen.

  2. Ich verstehe nicht, warum wir einen Aktionstag für Sehbehinderungen brauchen. Ist das nicht zu spezifisch?

    1. Das ist wirklich ignorant! Aktionstage schaffen Bewusstsein und fördern das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen sehbehinderte Menschen täglich konfrontiert sind. Es ist wichtig, Empathie zu zeigen und die Pflegepraxis zu verbessern.

  3. Ich verstehe nicht, warum wir einen Aktionstag für Sehbehinderungen brauchen. Was ist mit anderen Krankheiten?

    1. Es gibt einen Aktionstag für Sehbehinderungen, weil sie oft übersehen werden und Betroffene Unterstützung brauchen. Andere Krankheiten haben ebenfalls ihre eigenen Aktionstage. Informier dich, bevor du kommentierst.

    1. Sorry, aber ich finde deine Meinung sehr ignorant. Menschen mit Sehbehinderungen haben genauso das Recht, in der Pflege zu arbeiten, wie jeder andere auch. Es ist wichtig, alle Talente und Fähigkeiten zu nutzen, um eine inklusive Gesellschaft zu schaffen.

  4. Die Pflegekräfte sollten besser auf Sehbehinderungen vorbereitet sein, anstatt einen Aktionstag zu veranstalten.

    1. Das stimmt, aber ein Aktionstag kann auch dazu beitragen, das Bewusstsein für Sehbehinderungen zu schärfen und die Pflegekräfte sensibilisieren. Eine Kombination aus beidem wäre ideal, um die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten.

    1. Das ist eine kurzsichtige Aussage. Sehbehinderte Pflegekräfte haben vielleicht Unterstützung, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Geldmacherei hin oder her, jeder sollte die gleichen Chancen haben, unabhängig von ihrer Sehkraft.

    1. Was soll dieser Kommentar? Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderungen einzugehen, auch im Pflegealltag. Ein Aktionstag schafft Bewusstsein und kann zur Verbesserung der Versorgung beitragen. Deine Ignoranz ist enttäuschend.

  5. Also ich finde diesen Aktionstag total überflüssig. Sehbehinderung im Pflegealltag? Gibt doch wichtigere Themen…

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