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Zukunftssichernde Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landwirtschaft: Forderungen des BNW | Presseportal

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland steht vor einer wichtigen Wendung, um eine nachhaltige Zukunftsperspektive zu schaffen und Klimaschutzziele zu erreichen. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. setzt sich engagiert für eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft ein und fordert zukunftssichernde Rahmenbedingungen. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Forderungen des Verbands und die Bedeutung eines wandelnden Agrarsektors für Klima, Umwelt und Gesellschaft. Werde Teil der Bewegung, die für nachhaltige Landwirtschaft eintritt.

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Bremen (VBR). Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) setzt sich für eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft ein und fordert zukunftssichernde Rahmenbedingungen, um eine echte Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft in Deutschland zu schaffen und Klimaschutzziele zu erreichen. Dies betonte BNW-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter während der “Wir haben es satt”-Demonstration in Berlin. Reuter kritisierte die Agrarindustrialisierung mit immer größeren Maschinen, Massentierhaltung und Pestiziden, da sie immense Schäden für Klima und Umwelt verursache. Die Agrarsubventionen aus Brüssel manifestieren nach Ansicht des BNW ein System mit gravierenden Schäden.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) plädiert für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Ausrichtung der Förderungs- und Subventionspolitik. Diese sollte an die Schaffung von Arbeitsplätzen und einen Mehrwert für Mensch und Natur geknüpft sein. Dabei dürfe es nicht mehr nur um Wachstum gehen, sondern es sei ein ökologischer Wandel notwendig, so Reuter weiter.

Der BNW hat sich langjährig für eine ökologische Landwirtschaft eingesetzt und hat aktuell mehrere Forderungen. Dazu gehören verbesserte Marktbedingungen für nachhaltig produzierte Lebensmittel, inklusive einer Mehrwertsteuerreform. Des Weiteren setzt sich der Verband für den Abbau klimaschädlicher Subventionen und die Unterstützung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ein. Auch fordert der BNW lenkungssteuernde Instrumente zur Finanzierung von nachhaltigen Zukunftsaufgaben, wie beispielsweise eine Pestizidabgabe. Um das Ziel von 30% Ökolandbau zu erreichen, soll die Fördermittel erhöht werden. Zudem spricht sich der Verband für die Einführung einer Tierwohlabgabe aus und stellt sich gegen die EU-Pläne zur Deregulierung der Gentechnik.

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Julius Palm, Leiter der Strategie und Marke bei followfood GmbH und Vorstandsmitglied des BNW, betont die Bedeutung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Die Landwirtschaft habe den größten Einfluss auf die planetaren Grenzen und sei daher Treiber, Opfer und Lösung zugleich. Ein grundlegender Wandel zu regenerativer Landwirtschaft sei notwendig, um die planetaren Grenzen zu schützen und eine zukunftssichere Versorgung zu gewährleisten. Palm betont, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft eine öffentliche Leistung sei und die Politik den Wandel aktiv mitgestalten und entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen müsse.

Am 20.01.2024 findet die “Wir haben es satt”-Demonstration zum 13. Mal statt. Die Demonstration ruft zu einer nachhaltigen Agrarwende auf. Sie hat sich unabhängig von den aktuellen Bauernprotesten entwickelt und wird von vielen Mitgliedsunternehmen des BNW unterstützt.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) ist die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft und setzt sich als unabhängiger Unternehmensverband für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Der Verband vertritt mehr als 660 Mitgliedsunternehmen und steht für über 200.000 Arbeitsplätze.

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