ZDK fordert technologieoffenen Klimaschutz bei Flottengrenzwerten

Die Bundesregierung muss bei den Flottengrenzwerten für Nutzfahrzeuge auf Technologiefreiheit setzen, um den schnellen Hochlauf der Elektromobilität zu ermöglichen. Dies betonte Dr. Kurt-Christian Scheel, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), bei einer Anhörung im Bundesverkehrsministerium. Eine einseitige Fokussierung auf batterieelektrische Nutzfahrzeuge wäre keine Garantie für erfolgreichen Klimaschutz. Stattdessen sind technologieoffene Maßnahmen erforderlich, um die Flottenemissionen schnell und effektiv zu reduzieren. Der ZDK vertritt rund 5.000 Nutzfahrzeugbetriebe und fordert Hersteller und Politik auf, ihre Zusagen zügig einzulösen, um den Klimaschutz im Straßengüterverkehr voranzubringen.

Bremen (VBR). ZDK fordert Technologiefreiheit bei Flottengrenzwerten für Nutzfahrzeuge zur Förderung der Elektromobilität

Berlin (ots) – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, bei den Flottengrenzwerten für Nutzfahrzeuge auf Technologiefreiheit zu setzen. Dr. Kurt-Christian Scheel, Hauptgeschäftsführer des ZDK, betonte bei einer Anhörung der Wirtschaftsverbände im Bundesverkehrsministerium zur EU-Flottenregulierung für schwere Nutzfahrzeuge in Berlin, dass ein schneller Hochlauf der Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich von entscheidender Bedeutung ist. Dafür sei es notwendig, bezahlbare batterieelektrische Nutzfahrzeuge sowie eine entsprechende Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Zudem müsse ein Carbon Correction Factor (CCF) berücksichtigt werden, um den Einsatz fortschrittlicher Biokraftstoffe und synthetischer E-Fuels auch zukünftig zu ermöglichen.

Durch diesen Faktor könnten synthetische E-Fuels und fortschrittliche Biokraftstoffe in die Berechnung der Flottenemissionen einbezogen werden, was zu einer schnellen Reduzierung der Emissionen führen würde. Dabei würde nicht nur eine Verringerung der CO2-Emissionen erreicht, sondern auch der Übergang zu alternativen Antrieben beschleunigt werden.

Scheel warnte davor, sich einseitig auf batterieelektrische Nutzfahrzeuge zu konzentrieren, da es aktuell an ausreichend verfügbaren und bezahlbaren Fahrzeugen sowie einer geeigneten Infrastruktur fehle. Eine solche Fokussierung könnte dazu führen, dass die Haltedauer der bestehenden Lkw-Flotten verlängert wird.

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Um die Flottenemissionen schnell und effektiv zu reduzieren, seien technologieoffene Maßnahmen erforderlich, betonte Scheel. Sowohl Hersteller als auch Politik seien in der Verantwortung, ihre Versprechen rasch umzusetzen, um den Klimaschutz im Straßengüterverkehr voranzubringen.

Der ZDK vertritt rund 5.000 Nutzfahrzeugbetriebe, darunter 3.400 anerkannte SP-Betriebe für die Lkw-Sicherheitsprüfung im AÜK-System (Akkreditierte Überprüfung im Kraftfahrzeuggewerbe). Im vergangenen Jahr wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 290.693 Lastkraftwagen und 92.826 Zugmaschinen neu zugelassen.

Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

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