Suche
Close this search box.

Vierter Ladeport-Award ehrt elektromobile Hartnäckigkeit im Tourismus

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin, 06.10.2023 – Die Hauptstadt war am Donnerstagabend Zeuge einer beeindruckenden Veranstaltung, bei der die Ladeport-Awards verliehen wurden. In diesem Jahr wurden dreizehn Vertreter der Tourismuswirtschaft für ihre herausragenden Bemühungen bei der Errichtung von Ladesäulen ausgezeichnet. Der Award, der privatwirtschaftliche und gesellschaftliche Initiativen zur Förderung der Elektromobilität würdigt, wurde vom Verband Berlin-Brandenburg Electric in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität (BEM) zum vierten Mal vergeben.

Vielfalt der Preisträger

Von April bis August hatten Nutzer und Enthusiasten der eMobilität deutschlandweit Beispiele für den Ladeport-Award eingereicht. Insgesamt interessierten sich 18.000 Besucher der Website für die Einreichungen. Eine Jury, bestehend aus fünf Fachverbänden, wählte schließlich die Gewinner aus. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem StrandGut Resort GmbH & Co. KG aus St. Peter Ording, das HOTEL DAS KRANZBACH GmbH aus Krün / Klais in Bayern sowie die Stadt Dresden mit ihrer Gesellschaft Dresden Marketing GmbH. Auch das Hotel & Ferienpension ELISABETH auf Usedom sowie das STEIGENBERGER GRANDHOTEL & SPA in Heringsdorf wurden für ihre herausragenden Ladeinfrastrukturprojekte geehrt.

Besonders bemerkenswert war auch die Initiative von CAMPING- & FERIENPARK WULFENER HALS auf Fehmarn, die durch den Ausbau von sechs AC- und zwei DC-Ladesäulen die öffentliche Ladeinfrastruktur auf der Ferieninsel verdoppelten. Der Betreiber verlegte privatwirtschaftlich Stromleitungen und errichtete Ladesäulen, um den Gästen und Einheimischen eine alternative Tankmöglichkeit zu bieten.

Einzigartiges Konzept bei e-Rast Aurel Liphardt

Besonders interessant war auch die Geschichte hinter der Raststelle e-Rast in Helsa-Wickenrode, in der Nähe von Kassel. Hier handelt es sich um eine Solarstrom-Tankstelle, die gleichzeitig Büroarbeitsplätze anbietet. Aurel Liphardt, der Initiator des Projekts, hat ein umgebautes Fachwerkhaus in der Nachbarschaft von Gasthaus und Wanderwegen geschaffen, in dem Besucher ihre Elektrofahrzeuge und E-Bikes aufladen können und gleichzeitig Meetings im Seminarraum abhalten können. Dieses innovative Konzept verbindet die eMobilität mit sinnvollen Tätigkeiten und stellt eine inspirierende Lösung für die Ladeproblematik dar.

Widerstand und Durchsetzungswille werden gewürdigt

Der Ladeport-Award würdigt nicht nur den Ausbau der Ladeinfrastruktur, sondern auch den Kampf gegen bürokratische Hürden und andere Widerstände. Die Preisträger zeichnen sich durch ihren Durchsetzungswillen, ihre Eigeninitiative und ihren Vorbildcharakter aus. Michael Tobias, Vorstand Berlin-Brandenburg Electric e.V., betonte in diesem Zusammenhang: “Wir ehren mit unserem Ladepark-Award dieses Jahr das Engagement zum Aufbau von touristischer Ladeinfrastruktur, weil wir glauben, dass dort die Überzeugung breiter Bevölkerungskreise für die Elektromobilität geschaffen wird. Niemand kauft sich ein eAuto, wenn er damit nicht entspannt in den Urlaub fahren kann.”

Lesen Sie auch:  Gericht verurteilt Regierung: Saubere Luft jetzt Pflicht!

Die Zukunft der Elektromobilität

Der Bedarf an Ladepunkten in Deutschland ist enorm. Bis 2030 werden schätzungsweise 18 Millionen Ladepunkte benötigt, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Deshalb sind nachhaltiges Reisen und nachhaltiger Urlaub nicht nur Visionen, sondern treibende Kräfte für die Reform. Markus Emmert, BEM-Vorstand und Arbeitsgruppenleiter, betont: “Wir brauchen jede einzelne Ladestation, egal ob groß oder klein. Nachhaltiges Reisen und nachhaltiger Urlaub sind also nicht nur Vision, sondern sogar Treiber für die Reform, individuell, einzelfallbezogen und mit der Begeisterung für die Sache – wir brauchen sie alle.”

Zusammenarbeit und Netzwerken für die eMobilität

Die Jury, die die Gewinner des Ladeport-Awards auswählte, bestand neben dem Berlin-Brandenburg Electric e.V. und dem BEM | Bundesverband eMobilität aus dem Elektromobilität Nord e.V., Electrifiy BW e.V. und Electrified Woman e.V.

Der Bundesverband eMobilität (BEM) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Institutionen, Wissenschaftlern und Anwendern aus dem Bereich der Elektromobilität. Er setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland auf Basis erneuerbarer Energien umzustellen. Der Verband, der bereits seit 2009 besteht, organisiert 450 Mitgliedsunternehmen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von über 100 Milliarden Euro und über einer Million Mitarbeitern weltweit. In 19 Arbeitsgruppen arbeiten über 2.000 Teilnehmer an der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen.

Die Verleihung der Ladeport-Awards ist ein weiterer Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Mobilität. Die Gewinner haben bewiesen, dass Elektromobilität im Tourismussektor möglich ist und dass gemeinsame Anstrengungen notwendig sind, um eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu schaffen. Mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für Elektromobilität zu stärken und die Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität voranzutreiben.

Lesen Sie auch:  Pflichtversicherung gegen Elementarschäden - BdV fordert Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger

Pressekontakt:
Bundesverband eMobilität e.V.
Oranienplatz 5
10999 Berlin
Fon 030 8638 1874
E-Mail: presse@bem-ev.de
Website: www.bem-ev.de
YouTube | Facebook | LinkedIn

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel BEM-Pressemitteilung: Vierter Ladeport-Award ehrt elektromobile Hartnäckigkeit im …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

**FAQ: Ladeport-Award 2023 für elektromobile Hartnäckigkeit im Tourismus**

**Frage 1: Was wurde mit dem Ladeport-Award 2023 ausgezeichnet?**
Die Auszeichnung würdigte den Ausbau der Elektromobilität im Bereich des Tourismus. Besonders geehrt wurden Vertreter der Tourismuswirtschaft, die sich erfolgreich gegen bürokratische oder infrastrukturelle Hürden beim Aufbau von Ladesäulen zur Wehr gesetzt haben.

**Frage 2: Wie wurden die Preisträger ermittelt?**
Nutzer:innen und Enthusiasten der eMobilität hatten die Möglichkeit, deutschlandweite Aufbau-Beispiele für den Ladeport-Award einzureichen. Eine Jury aus fünf Fachverbänden wählte schließlich die Preisträger aus.

**Frage 3: Welche Preisträger wurden ausgezeichnet?**
Die Preisträger des Ladeport-Awards 2023 waren:

– StrandGut Resort GmbH & Co. KG, St. Peter-Ording
– HOTEL DAS KRANZBACH GmbH, Krün / Klais, Bayern
– Stadt Dresden, Dresden Marketing GmbH, Dresden
– FLECKEN STEYERBERG, Gemeinde Steyerberg
– E-RAST AUREL LIPHARDT, Helsa-Wickenrode
– Hotel & Ferienpension ELISABETH, Usedom
– STEIGENBERGER GRANDHOTEL & SPA, Heringsdorf / Usedom
– HOTEL DÖLLNSEE GmbH & Co. KG, Templin
– CAMPING- & FERIENPARK WULFENER HALS, Fehmarn
– TESLA SUPERCHARGER NETZWERK, München
– BAYERISCHE FERNWEGE e.V., Bayern
– goingElectric.de, Hofgeismar – stellvertretend für die goingElectric-Community
– Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bei der NOW GmbH, Berlin

**Frage 4: Welche Bemühungen wurden mit dem Ladeport-Award honoriert?**
Der Award würdigte die verschiedenen Bemühungen, Elektromobilität aufzubauen und den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Tourismus zu fördern. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Überwinden bürokratischer Hürden und anderen Widerständen. Die Auszeichnung honorierte auch den hohen Grad an Durchsetzungswillen, Eigeninitiative und Vorbildcharakter der einzelnen Akteure.

Lesen Sie auch:  ALBVVG-Regierungsentwurf: Mehr als nur guter Wille nötig für eine verbesserte Versorgung

**Frage 5: Was sagen Michael Tobias und Markus Emmert zu dem Ladeport-Award?**
Michael Tobias, Vorstand des Berlin-Brandenburg Electric e.V., erklärte, dass der Award das Engagement für den Aufbau touristischer Ladeinfrastruktur ehre, da darin die Überzeugung breiter Bevölkerungskreise für die Elektromobilität geschaffen werde. Markus Emmert, BEM-Vorstand und Arbeitsgruppenleiter, betonte die Wichtigkeit eines jeden einzelnen Ladepunkts für die Elektromobilitätstransformation und betonte die Bedeutung nachhaltigen Reisens und Urlaubs.

**Frage 6: Wer gehörte der Jury an?**
Die Jury des Ladeport-Awards bestand neben dem Berlin-Brandenburg Electric e.V. und dem BEM | Bundesverband eMobilität auch aus dem Elektromobilität Nord e.V., Electrify BW e.V. und Electrified Woman e.V.

**Frage 7: Was sind die Aufgaben des Bundesverbandes eMobilität (BEM)?**
Der Bundesverband eMobilität (BEM) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Institutionen, Wissenschaftlern und Anwendern aus dem Bereich der Elektromobilität. Der Verband setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland auf Basis erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehören die Vernetzung von Wirtschaftsakteuren für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen, die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität und die Durchsetzung von Chancengleichheit bei der Umstellung auf emissionsarme Antriebskonzepte.

**Frage 8: Wie viele Mitglieder hat der Bundesverband eMobilität?**
Der Bundesverband eMobilität organisiert 450 Mitgliedsunternehmen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von über 100 Milliarden Euro und beschäftigt über eine Million Mitarbeiter weltweit.

**Frage 9: Wer war der Veranstalter des Ladeport-Awards?**
Der Ladeport-Award wurde vom Verband Berlin-Brandenburg Electric veranstaltet und vom BEM | Bundesverband eMobilität von Beginn an unterstützt.

**Frage 10: Wie kann man Kontakt zu den Pressekontakten des Bundesverbands eMobilität und Berlin-Brandenburg Electric aufnehmen?**
Die Kontaktdaten für den Bundesverband eMobilität lauten: Oranienplatz 5, 10999 Berlin, Telefon 030 8638 1874, E-Mail presse@bem-ev.de. Die Kontaktdaten für Berlin-Brandenburg Electric lauten: Kolpiner Str. 3, 15526 Bad Saarow, Telefon +49 151 27529320, E-Mail presse@berlin-brandenburg-electric.org. Weitere Informationen sind auf den Websites der beiden Organisationen verfügbar.

20 Responses

  1. Warum sollten wir Ladeports für Elektroautos im Tourismus überhaupt auszeichnen? Was ist mit der Umweltbilanz des Elektroauto-Herstellungsprozesses?

    1. Es ist wichtig, Elektroauto-Ladeports im Tourismus auszuzeichnen, um die Nutzung von umweltfreundlichen Fahrzeugen zu fördern. Die Umweltbilanz des Herstellungsprozesses wird bereits verbessert, und die Infrastruktur für Elektroautos ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    1. Elektroautos sind der Zukunft. Sie sind umweltfreundlicher und sparen Kosten für Benzin. Es ist an der Zeit, umzudenken und eine nachhaltigere Mobilität zu fördern. Wer nichts davon braucht, hat den Wandel noch nicht verstanden.

  2. Also ich finde ja, dass dieser ganze elektrische Kram total überbewertet wird. Wer braucht schon vier Ladeports?

    1. Das ist doch lächerlich! Mit dem Fortschritt der Technologie ist es nur normal, dass wir mehr Ladeports benötigen. Es geht nicht nur um Bequemlichkeit, sondern auch um effizientes Laden und die Zukunft der Elektromobilität. Also ja, vier Ladeports sind definitiv notwendig!

    1. Hoverboard-Tourismus? Ernsthaft? Das ist doch nur eine verrückte Idee! Elektroautos sind die Zukunft der Mobilität – umweltfreundlich und effizient. Lass uns realistisch bleiben und die positiven Veränderungen unterstützen, anstatt uns in Fantasien zu verlieren.

  3. Ich finde es total überflüssig, dass es einen Award für Elektromobilität im Tourismus gibt. Wer braucht das?

  4. Also ich finde ja, dass der Vierter Ladeport-Award total überflüssig ist. Wer braucht denn so einen Quatsch?

    1. Naja, ich finde den Vierter Ladeport-Award eigentlich cool. Es zeigt Innovation und Vielfalt in der Technologie. Nur weil du es nicht brauchst, bedeutet das nicht, dass es für andere nutzlos ist. Vielleicht solltest du offener für neue Ideen sein.

    1. Na ja, wer gerne Waldbrände, Smog und Lärm im Tourismus genießt, kann ja beim Verbrennungsmotor bleiben. Aber für diejenigen, die eine sauberere und nachhaltigere Zukunft anstreben, sind Elektroautos definitiv die bessere Wahl. Vielleicht denkst du nochmal darüber nach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Vierter Ladeport-Award ehrt elektromobile Hartnäckigkeit im Tourismus

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie: Lücke im Schutz des Bundesverfassungsgerichts

Berlin (ots) – Am 23. Juli 2024 stellte Campact e.V. ambitionierte Pläne zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts vor, kommentiert von Kampagnenleiterin Luise Neumann-Cosel. Mit deutlichen Worten rief sie zu verstärktem Schutz auf und kritisierte gleichzeitig die unzureichenden Maßnahmen bei der Richterinnenwahl. Beeindruckende 384.000 Bürgerinnen hatten sich bereits durch einen Appell für diesen essenziellen Schritt ausgesprochen – ein klares Zeichen an die Politik im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Jetzt lesen »

Bauturbo zündet: Gebäudetyp E im Fokus der Immobilienwirtschaft

Berlin, 23. Juli 2024 – In einem entscheidenden Schritt für die deutsche Immobilienwirtschaft hat das Bundesbauministerium heute die Leitlinie für den Gebäudetyp E vorgestellt. Das Ziel: Einfachere, schnellere und kostengünstigere Bauprozesse, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. "Der ZIA begrüßt diese Entwicklung und betont die Notwendigkeit, zivil- und baurechtliche Regelungen schnell zu konkretisieren, um Rechtsunsicherheit zu vermeiden," sagte Gunther Adler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA).

Jetzt lesen »

Neue Leitlinie: Gebäudetyp E für kostengünstiges Bauen

Am 23. Juli 2024 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die neue Leitlinie für den Gebäudetyp E vorgestellt, die das Bauen in Deutschland einfacher, schneller und kostengünstiger machen soll. Mit Unterstützung der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer sowie weiterer institutioneller Partner ist ein umfassendes Praxisdokument entstanden, das von der Betonzwischendecke bis zur Steckdose wertvolle Hinweise bietet. Bundesbauministerin Klara Geywitz betonte die Bedeutung dieser Initiative für eine erschwinglichere Bauweise, während Vertreter der Bauindustrie und Architektenschaft die positiven Auswirkungen auf die Branche und Nutzer hervorhoben. Die Bundesregierung plant zudem, notwendige gesetzliche Änderungen auf den Weg zu bringen, um bezahlbaren Wohnraum nachhaltig zu fördern.

Jetzt lesen »

Gericht verurteilt Regierung: Saubere Luft jetzt Pflicht!

Berlin (ots) – Am 23. Juli 2024 hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eine wegweisende Entscheidung getroffen: Die Bundesregierung wird dazu verpflichtet, ihr Nationales Luftreinhalteprogramm erheblich zu verbessern. Aufgrund einer Klage der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) erklärte das Gericht, dass das bisherige Programm auf veralteten Daten basiert und die europäischen Vorgaben zur Reduktion von Schadstoffen wie Stickstoffoxiden, Feinstaub und Schwefeldioxid nicht ausreichend erfüllt. Dies ist das erste Mal, dass die Regierung juristisch zur Verantwortung gezogen wird, um die Luftqualität in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Jetzt lesen »

Reisemobile boomen: Neuzulassungen über Vor-Corona-Niveau

Deutsche Caravaning-Branche verzeichnet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Der deutsche Markt für Freizeitfahrzeuge boomt weiter: Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 57.893 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, was einem deutlichen Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders das Reisemobil-Segment glänzt mit 45.344 Neuzulassungen und einer beeindruckenden Steigerung von 9,3 Prozent. Trotz leichtem Rückgang bei den Caravans um 2 Prozent bleibt die Branche optimistisch und blickt dem CARAVAN SALON in Düsseldorf, der größten Messe ihrer Art, erwartungsvoll entgegen.

Jetzt lesen »

Sporthilfe trägt zu Olympia-Erfolgen bei: 95% profitieren

Frankfurt am Main (ots) – Kurz vor den Olympischen Spielen in Paris 2024 präsentiert die Stiftung Deutsche Sporthilfe beeindruckende Zahlen zur Förderung von Deutschlands Spitzenathlet:innen. Von den 427 deutschen Olympia-Teilnehmer:innen wurden stolze 95,8 Prozent während ihrer Karriere durch die Sporthilfe unterstützt – eine Investition von über 20,8 Millionen Euro. Mit Prämien von bis zu 20.000 Euro für Medaillengewinner und umfassenden Förderprogrammen zeigt die Sporthilfe ihr Engagement für die Entwicklung nationaler Talente und deren langfristigen Erfolg. "Wir begleiten die Athlet:innen verlässlich auf ihrem gesamten sportlichen Weg", betont Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe.

Jetzt lesen »

Dieselfahrverbot in München bestätigt: DUH gewinnt erneut

München – Rechtmäßigkeit der Dieselfahrverbote erneut bestätigt

Am 23. Juli 2024 hat das Bayerische Verwaltungsgericht München die Rechtmäßigkeit der Dieselfahrverbote in der Landeshauptstadt erneut bestätigt. Der bundesweit durch einen Lobbyskandal bekannt gewordene Verein "Mobil in Deutschland e.V." scheiterte mit seinen Klagen gegen diese Maßnahmen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD, die sich seit Jahren für saubere Luft in München einsetzen, werten die Urteile als wegweisend für den Gesundheitsschutz. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und VCD-Sprecher Christoph von Gagern begrüßen die Entscheidung, die den Schutz der Anwohner vor gesundheitsschädlichen Stickoxiden über die Interessen einiger Diesel-Pkw-Fahrer stellt.

Jetzt lesen »

Generative KI: Wachstumsschub für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sieht in der generativen Künstlichen Intelligenz (KI) einen entscheidenden Schlüssel zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Laut dem aktuellen BVR-Konjunkturbericht könnte die umfassende Nutzung dieser Technologie das Potenzialwachstum von derzeit 0,5 Prozent auf 1 Prozent verdoppeln. "Generative KI ist ein Weg aus der Stagnationsfalle," betont BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley und warnt gleichzeitig vor regulatorischen Hemmnissen, die die Innovationskraft beeinträchtigen könnten. Zudem könnte generative KI den Arbeits- und Fachkräftemangel deutlich entschärfen, indem sie Routineaufgaben automatisiert und Ressourcen für andere Tätigkeiten freisetzt.

Jetzt lesen »

Neue Tagespauschale für Lehrkräfte: Einfach und effektiv sparen

Einleitung:

Regenstauf (ots) – Für Lehrkräfte eröffnet sich in der Steuererklärung 2023 ein neues Sparpotenzial. Statt des häuslichen Arbeitszimmers steht nun die Tagespauschale im Vordergrund. Diese Neuregelung erleichtert nicht nur die Bürokratie, sondern bietet finanzielle Vorteile: Lehrer können Fahrtkosten und den neuen Pauschalbetrag parallel ansetzen. Wie das genau funktioniert und welche Erleichterungen es gibt, erklärt die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi).

Jetzt lesen »

Dringend: Reform des AGG für besseren Diskriminierungsschutz

Reform des AGG gefordert: Deutsches Institut für Menschenrechte mahnt Nachbesserungen an

Am 23. Juli 2024 positionierte sich das Deutsche Institut für Menschenrechte nachdrücklich für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). "Eine Reform ist dringend geboten, um internationalen Standards gerecht zu werden und umfassenden Schutz vor Diskriminierung in allen Lebensbereichen zu gewährleisten", betonte die Direktorin Beate Rudolf. Angesichts wiederholter Kritik von UN-Menschenrechtsgremien verlangt das Institut eine zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten Verbesserungen. Die Publikation "Das Antidiskriminierungsrecht in der Kritik internationaler Menschenrechtsgremien" untermauert diese Forderung eindrucksvoll.

Jetzt lesen »

Stadt ohne Grün: Wer leidet am meisten unter der Hitze?

Berlin (ots) – 23.07.2024 – 09:00
Die sommerliche Hitze in unseren Städten wird zunehmend unerträglich und stellt das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Durch anhaltende Flächenversiegelung gehen wertvolle Grünflächen für Klimaausgleich und Erholung verloren. Welche Stadt bietet besonders wenig Schutz vor der Hitze? Wie hat sich die Flächenversiegelung in deutschen Gemeinden entwickelt und welche Konsequenzen ergeben sich für die Gesundheit der Bürger? Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das GKV-Bündnis für Gesundheit Baden-Württemberg werden diese Fragen in einer digitalen Pressekonferenz erörtern und politische Forderungen sowie Lösungsansätze vorstellen. Anmeldung und weitere Informationen sind über den DUH-Newsroom erhältlich.

Jetzt lesen »

ZDK fordert freien Zugang zu Fahrzeugdaten für fairen Wettbewerb

Digitale Freiheit für Verbraucher: ZDK fordert fairen Zugang zu Fahrzeugdaten

Brüssel (ots) – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat heute in Brüssel ein Positionspapier veröffentlicht, das den gleichberechtigten Zugang zu fahrzeuggenerierten Daten für einen fairen Wettbewerb fordert. Arne Joswig, Präsident des ZDK, betont die Bedeutung einer selbstbestimmten Entscheidung der Verbraucher über die Verwendung ihrer Fahrzeugdaten und ruft die neu gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, zügig eine sektorspezifische Regulierung vorzulegen. Diese soll sicherstellen, dass Serviceanbieter freien Zugang zu notwendigen Daten erhalten, um digitale Dienstleistungen wie Reparaturen und Wartungen wettbewerbsfähig anbieten zu können.

Jetzt lesen »

Digitale Cockpits: Mehr Nutzen oder doch mehr Ablenkung?

Digitale Funktionen im Auto: Erleichterung oder Ablenkungsgefahr?

Berlin (ots) – Nach einer aktuellen Umfrage des TÜV-Verbands sorgt der digitale Wandel in Fahrzeugcockpits für gespaltene Meinungen unter Deutschlands Autofahrer:innen. Während eine klare Mehrheit die neuen Technologien als Fahrhilfen begrüßt und vor allem junge Fahrer begeistert sind, empfinden viele die Fülle an Informationen als potenziell gefährlich. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt dabei nur einen kurzen Blick auf die Displays – eine Herausforderung, der sich sowohl Hersteller als auch Verbraucher stellen müssen, um die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten. Der TÜV-Verband gibt dazu wertvolle Tipps zur sicheren Handhabung und ruft zu mehr Nutzerfreundlichkeit seitens der Fahrzeughersteller auf.

Lesen Sie weiter, um mehr über die revolutionären Vorteile und Herausforderungen digitaler Cockpits zu erfahren.

Jetzt lesen »

DUH erzwingt Elektroschrott-Rücknahme bei Aldi Nord

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat einen bedeutenden Sieg für den Umwelt- und Verbraucherschutz errungen: Das Landgericht Köln verurteilte Aldi Nord zur unentgeltlichen Rücknahme ausgedienter Elektrokleingeräte. Ein Testbesuch der DUH deckte auf, dass die gesetzlich vorgeschriebene Rücknahmepflicht seit 2022 nicht beachtet wurde. Besonders brisant: Eine Aldi-Mitarbeiterin gab vor Gericht an, von dieser Pflicht nichts gewusst zu haben. Die DUH fordert nun intensivere Kontrollen durch die Landesbehörden sowie eine bessere Schulung des Personals in Supermärkten und Drogerien.

Jetzt lesen »