ZIA-Studie 2024: Shopping-Center in Deutschland erleben Aufschwung – Einzelhandel, Nachhaltigkeit und soziale Treffpunkte im Fokus

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Die Studie „Shopping-Center 2024“ des Zentralen Immobilien-Ausschusses (ZIA) und EY Real Estate belegt, dass deutsche Einkaufszentren nach einer schwierigen Phase wieder an Dynamik gewinnen und sich mehr denn je als soziale Treffpunkte etablieren. Rund 89 % der Center bieten heute Gesundheits- und Serviceangebote, 52 % setzen auf Freizeit- und Unterhaltungsangebote und 75 % verankern den Lebensmitteleinzelhandel als Ankermieter. Über 70 % der Einkaufszentren sind bereits zertifiziert, 94 % nutzen Grünstrom. Damit unterstreicht die Branche ihren Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit, professionellem Management und digitaler Innovation.

Inhaltsverzeichnis

– Shopping-Center erleben nach Corona eine nachhaltige Erholung und setzen verstärkt auf professionelles Management sowie kreative, individuelle Angebotsmischungen, um sich als soziale Treffpunkte zu profilieren.
– Der Branchenmix diversifiziert sich: 89 % der Centers bieten Dienstleistungs- und Gesundheitsangebote, 52 % Freizeit- und Unterhaltungsformate, 75 % Lebensmitteleinzelhandel und 35 % Drogerien als Ankermieter.
– Die Branche treibt Nachhaltigkeit und Digitalisierung voran: über 70 % der Centers sind energetisch zertifiziert, 94 % nutzen Grünstrom und integrieren moderne digitale Technologien zur Stärkung des stationären Handels.

Shopping-Center in Deutschland: Neue Dynamik und frische Schwerpunkte

Die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Zentralen Immobilien Ausschusses e.V. (ZIA) und EY Real Estate belegen, dass Shopping-Center in Deutschland nach einer schwierigen Phase wieder im Aufwind sind. Unter dem Titel „Shopping-Center 2024: Bestandsaufnahme und Zukunftsfähigkeit einer Branche“ wird deutlich, wie sich die Branche neu positioniert und dabei vor allem auf das soziale Zusammenleben setzt.

Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen professionelles Management und individuelle Angebotsmischungen, mit denen die Center eine kreative Profilierung erreichen wollen. „Der Einzelhandel innerhalb der Center spielt weiterhin eine entscheidende Rolle. Allerdings ist es wichtig, zusätzliche Anreize zu schaffen, um mehr Besucher anzulocken und die Center zu sozialen Treffpunkten zu machen. Dies könne durch einen vielfältigen Mix verschiedener Angebote erreicht werden.“ Dabei gibt die Studie konkrete Einblicke: So bieten nahezu alle Center (89 Prozent) inzwischen Dienstleistungs- und Gesundheitsangebote an, während 52 Prozent der Shopping-Center Freizeit- und Unterhaltungsangebote ins Portfolio aufgenommen haben.

Die Bedeutung des Einzelhandels bleibt unverändert hoch. In 75 Prozent der Center ist der Lebensmitteleinzelhandel als Ankermieter vertreten, Drogerien sind in 35 Prozent beheimatet. Das zeigt, wie wichtige Versorgungs- und Nahversorgungselemente verbunden werden mit neuen Erlebnismöglichkeiten.

„Obwohl die Corona-Pandemie noch nicht überall zu einer vollständigen Erholung der Besucherfrequenz geführt hat, haben sich Shopping-Center zunehmend zu Mittelpunkten des Zusammenlebens entwickelt. Dies sei auch eine Antwort des stationären Handels auf die digitale Konkurrenz.“ Nachhaltigkeit und Digitalisierung spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle: Über 70 Prozent der Center sind bereits zertifiziert, und 94 Prozent nutzen Grünstrom. „Die Branche bewegt sich in Richtung Zukunft, indem sie moderne digitale Technologien einsetzt, soziale Aspekte berücksichtigt und auf Nachhaltigkeit setzt. Der Handel bleibt dabei das Herzstück.“

Die Studie zeichnet somit das Bild einer Branche, die sich neu erfindet, um den veränderten Erwartungen von Kund:innen und Gesellschaft gerecht zu werden. Shopping-Center sind nicht nur Orte des Einkaufs, sondern entwickeln sich zu lebendigen Treffpunkten, die Handel, Service, Unterhaltung und nachhaltige Prinzipien vereinen.

Shopping-Center erleben derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der weit über reine Einkaufsstätten hinausgeht. Sie entwickeln sich zu gesellschaftlichen Treffpunkten, die neben dem Konsum vor allem soziale Interaktion, Erlebnis und Begegnung in den Mittelpunkt rücken. Diese Transformation ist sowohl eine Antwort auf veränderte Kundenbedürfnisse als auch auf den Wettbewerbsdruck durch den internationalen Handel und die fortschreitende Digitalisierung. Die Bedeutung von Shopping-Centern als Orte der Gemeinschaft bleibt dabei erhalten, doch das Konzept wird kreativ erweitert und neu gestaltet.

Gesellschaftliche Treffpunkte mit Zukunft

In modernen Shopping-Centern verschmelzen Handel, Freizeit und Kultur. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, die den Alltag bereichern: Von Veranstaltungen über gastronomische Angebote bis hin zu innovativen Erlebniswelten. Dieses veränderte Angebot unterstreicht ihre Rolle als zentrale soziale Räume, in denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und oft auch verweilen. Damit schaffen sie einen Mehrwert, der klassische Einkaufsziele übersteigt und sie zu unverzichtbaren Bestandteilen urbaner Lebensqualität macht.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Treiber

Zukunftsfähige Shopping-Center setzen verstärkt auf zertifizierte Nachhaltigkeit und Digitalisierung, um sich zukunftssicher aufzustellen. Umweltfreundliche Bauweisen, Ressourceneffizienz und soziale Verantwortung gewinnen an Bedeutung – nicht zuletzt durch die wachsende Sensibilität der Kundschaft. Gleichzeitig eröffnen digitale Technologien neue Chancen: Smarte Systeme ermöglichen personalisierte Angebote, verbesserte Abläufe und individuelle Einkaufserlebnisse. Solche Innovationen sind zentrale Faktoren für Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität im internationalen Kontext.

Dieses Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und innovativen Nutzungskonzepten kennzeichnet den aktuellen Trend bei der Neuerfindung von Shopping-Centern. In Zukunft wird sich dieser Wandel weiter verstärken, getragen von der Notwendigkeit, sich den Anforderungen einer vernetzten und ressourcenbewussten Gesellschaft anzupassen.

Quellenangabe: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.


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Studie zu Shopping-Centern belegt: Mit neuer Kreativität und professionellem …

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