Trendumkehr: Shopping-Center setzen auf Kreativität und professionelles Management

Trendumkehr in deutschen Shopping-Centern: Neue Studie belegt Aufschwung in der Branche Berlin, 7. Februar 2024 – Nach einer Phase der Passivität und enormen Herausforderungen während der Corona-Krise haben deutsche Shopping-Center endlich die Trendumkehr geschafft. Eine aktuelle Studie des Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) und EY Real Estate zeigt, dass sie zunehmend neue und kreative Akzente setzen, um sich als soziale Treffpunkte zu etablieren. Iris Schöberl, Vizepräsidentin des ZIA, betont dabei die Schlüsselrolle des Einzelhandels und die Bedeutung eines individuellen Angebots-Mix. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Dienstleistungs- und Gesundheitsangebote sowie Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten in vielen Centern bereits eine wichtige Rolle spielen. Durch Investitionen in Revitalisierung und Modernisierung haben sich über 70 Prozent der Shopping-Center ausgezahlt und verzeichnen starke Performancewerte. Trotzdem ist die Besucherfrequenz noch nicht überall auf dem Vor-Corona-Niveau. Die Studie zeigt jedoch, dass sich die Shopping-Center zunehmend zu Mittelpunkten des Zusammenlebens entwickeln und eine Antwort auf die digitale Konkurrenz bieten. Die Branche engagiert sich zudem in Punkto Nachhaltigkeit und energetischer Transformation. Die Studie bietet somit eine belastbare Analyse der aktuellen Lage der deutschen Shopping-Center und zeigt, dass die Branche mit Geschwindigkeit in Richtung Zukunft steuert.

Bremen (VBR). Die Ergebnisse einer neuen Studie des Zentralen Immobilien Ausschusses e.V. (ZIA) und EY Real Estate zeigen, dass Shopping-Center in Deutschland nach einer schwierigen Phase wieder im Aufwind sind. Die Analyse mit dem Titel “Shopping-Center 2024: Bestandsaufnahme und Zukunftsfähigkeit einer Branche” verdeutlicht, dass die Center zunehmend neue Schwerpunkte setzen, um das soziale Zusammenleben zu fördern.

Die Corona-Krise hatte die Shopping-Center stark beeinträchtigt und viele von ihnen mussten eine passive Phase durchlaufen. Doch die nun veröffentlichten Daten der Studie belegen eine Trendumkehr: Die Center befinden sich auf dem aufsteigenden Ast und setzen vermehrt auf professionelles Management und individuelle Angebotsmischungen, um sich kreativ zu profilieren.

Laut Iris Schöberl, Vizepräsidentin des ZIA, spielt der Einzelhandel innerhalb der Center weiterhin eine entscheidende Rolle. Allerdings ist es wichtig, zusätzliche Anreize zu schaffen, um mehr Besucher anzulocken und die Center zu sozialen Treffpunkten zu machen. Dies könne durch einen vielfältigen Mix verschiedener Angebote erreicht werden.

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Die aktuelle Studie zeigt, dass nahezu alle Center mittlerweile mit Dienstleistungs- und Gesundheitsangeboten punkten können (89 Prozent). Zudem bieten 52 Prozent der Shopping-Center Freizeit- und Unterhaltungsangebote an. Der Lebensmitteleinzelhandel hat sich als typischer Ankermieter etabliert (75 Prozent) und Drogerien spielen ebenfalls eine wichtige Rolle (35 Prozent).

Obwohl die Corona-Pandemie noch nicht überall zu einer vollständigen Erholung der Besucherfrequenz geführt hat, haben sich Shopping-Center zunehmend zu Mittelpunkten des Zusammenlebens entwickelt. Dies sei auch eine Antwort des stationären Handels auf die digitale Konkurrenz, so Schöberl.

Die Studie zeigt auch, dass die Shopping-Center-Branche sich stark für Nachhaltigkeit und energetische Transformation engagiert. Über 70 Prozent der Center sind bereits zertifiziert und 94 Prozent haben auf Grünstrom umgestellt.

Andreas Hohlmann, Vorsitzender der Task Force Handel beim ZIA, betont, dass die Studie eine solide Grundlage für Analysen der Lage der Shopping-Center in Deutschland bietet. Die Branche bewegt sich in Richtung Zukunft, indem sie moderne digitale Technologien einsetzt, soziale Aspekte berücksichtigt und auf Nachhaltigkeit setzt. Der Handel bleibe dabei das Herzstück.

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Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft und vertritt rund 37.000 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Immobilienwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle für die Volkswirtschaft. Der ZIA setzt sich auf nationaler und europäischer Ebene für die Interessen der Branche ein.

Kontakt:
ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail: presse@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de

Quellenangabe: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.


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