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Tarifrunde 2024: Auftakt in der ARD beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Beginn der Tarifrunde 2024 im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: ver.di fordert faire Gehälter und Tariferhöhungen für ARD-Beschäftigte. Heute ist der Start in Hamburg, gefolgt von München und Stuttgart in den kommenden Tagen. Zusätzlich wird nächste Woche der Auftakt in Köln stattfinden. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Tariferhöhung von 10,5 Prozent für Gehälter und effektive Honorare freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Mindesterhöhung von 500 Euro für niedrige Einkommensgruppen. Die Laufzeit der Tarife soll 12 Monate betragen. Die Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind mit gestiegener Arbeitsbelastung konfrontiert und möchten eine finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit erreichen. Die Forderungen im Detail sind unter rundfunk.verdi.de abrufbar.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Tarifrunde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk der ARD gestartet

Die Tarifverhandlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk der ARD haben diese Woche begonnen. Insgesamt stehen drei Verhandlungstermine an: Der Auftakt fand am Dienstag, den 23. Januar 2024, beim NDR in Hamburg statt. Zwei Tage später folgte der Auftakt beim Bayerischen Rundfunk in München und am Freitag im SWR in Stuttgart. Zusätzlich wird nächste Woche Dienstag die Verhandlungsrunde beim WDR in Köln eröffnet.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), als die stärkste Gewerkschaft in den Rundfunkanstalten, fordert eine Tariferhöhung von 10,5 Prozent für Gehälter und effektive Honorare für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem wird eine Mindesterhöhung von 500 Euro für niedrigverdienende Beschäftigte gefordert. Auszubildende und Volontärinnen und Volontäre sollen mindestens 250 Euro mehr bekommen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.

Laut Christoph Schmitz, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands für Medien, sind die Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufgrund des Personalabbaus und der Umstellung der Programmverbreitung mit einer massiv gestiegenen Arbeitsbelastung konfrontiert. Gleichzeitig sei die Einkommensentwicklung weit hinter den Verbraucherpreissteigerungen und Tarifabschlüssen anderer Branchen zurückgeblieben. Daher sei es wichtig, diesen Nachholbedarf auszugleichen und eine finanzielle Anerkennung der Arbeit in den ARD-Sendern zu erreichen.

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Ver.di appelliert an die Intendantin Wildermuth sowie die Intendanten Buhrow, Gniffke und Knuth, sich für die Interessen der Rundfunkbeschäftigten einzusetzen und politische Einflussnahme auf die verfassungsrechtlich geschützte Rundfunkfreiheit abzulehnen. Außerdem fordert die Gewerkschaft gute Tarifsteigerungen und steigende Programmbudgets, um die bisherigen Programmangebote zu sichern und attraktive Sendeformate zu ermöglichen.

Die Tarifverhandlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind bedeutend für die Branche und die Gesellschaft. Die Beschäftigten tragen maßgeblich zur Umsetzung des Programmauftrags bei und stehen vor Herausforderungen, die sich durch den technologischen Fortschritt ergeben. Eine angemessene Entlohnung und die Wertschätzung ihrer Arbeit sind daher von großer Bedeutung.

Weitere Informationen zu den Forderungen finden sich auf der Website von ver.di.

Kontaktdaten für Rückfragen:

Matthias von Fintel
Mobil: 0175 4384450

V.i.S.d.P.:
Daniela Milutin
Pressesprecherin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Heute Auftakt der Tarifrunde 2024 in der ARD

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Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

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