Silvesterfeuerwerk bedroht Wildtiere – Appell des Deutschen Jagdverbands

Silvester ohne Feuerwerk mögen viele für undenkbar halten, doch für die Tiere bedeutet das puren Stress und einen Kampf ums Überleben. Der Deutsche Jagdverband appelliert dringend an uns, Rücksicht auf die wild lebenden Tiere zu nehmen. Was genau an Silvester passiert und wie wir ihnen eine ruhige Nacht ermöglichen können, erfahren Sie jetzt.
Silvesterfeuerwerk bedroht Wildtiere – Appell des Deutschen Jagdverbands eins zu eins

Inhaltsverzeichnis

Unser Nachrichtenangebot – jetzt als bevorzugte Quelle bei Google

Wer bei Google nach Vereins- oder Verbandsthemen sucht, sieht neben den Suchergebnissen oft auch eine Box mit aktuellen Schlagzeilen.

Wenn Sie Verbandsbüro als bevorzugte Quelle hinterlegen, erscheinen unsere Inhalte häufiger in Ihrer persönlichen Schlagzeilen-Übersicht – mit geprüften Informationen, praxisnahen Tipps und relevanten News für Vereine und Verbände.

Bremen (VBR). Silvester ohne Feuerwerk und Böller ist für viele einfach unvorstellbar. Doch für die Tiere bedeutet das, was wir zu Silvester veranstalten, teilweise sogar Lebensgefahr. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert daher dringend dazu, Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen.

Den üblichen Alltagslärm sind die Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Singvögel längst gewöhnt. Doch mit Silvesterfeuerwerk ist dieser Lärm bei weitem nicht zu vergleichen. Katharina Heß vom Deutschen Jagdverband erklärt: „Silvester ist dann noch mal ein ganz anderes Kaliber. Das ist wesentlich lauter und, Sie kennen das ja vielleicht von Ihren Haustieren: Die kann man ein bisschen beschützen, indem man die Rollos runtermacht, die Türen zumacht und da die Geräuschkulisse ein bisschen abdimmt. Solche Rückzugsorte haben Wildtiere aber nicht.“

Während wir ins neue Jahr feiern, verstehen die Wildtiere die Welt nicht mehr. Singvögel beispielsweise schlafen um diese Zeit und werden dann von dem Krach aufgeschreckt. Der Rauch vernebelt ihnen die Sicht, sodass Hauswände und Fensterscheiben zu richtigen Todesfallen werden können. Auch Pflanzenfresser sind betroffen, da sie sich im Energiesparmodus befinden, weil es im Winter weniger Futter gibt. Der Stress nagt sehr an diesen Energiereserven.

Hinzu kommt der ganze Müll, den Feuerwerkskörper hinterlassen. Plastikkappen können von den Tieren verschluckt werden und scharfe Metallüberreste verursachen oft Schnittwunden, die nur schwer abheilen.

Der DJV appelliert daher, an Silvester Abstand zu halten zum Schlafzimmer der Wildtiere. Das bedeutet kein Feuerwerk an Waldrändern, Feldern und auch in Parks. Zudem ist es wichtig, keinen Müll liegen zu lassen.

Natürlich soll jeder, der möchte, sein Feuerwerk haben. Doch Wildtiere sollten nicht in Panik versetzt werden und Abstand zu ihrem Lebensraum sollte gehalten werden. Es ist wichtig, die Natur sauber zu halten und den Tieren eine stressfreie Zeit zu ermöglichen.

Auch interessant:
Musikclubs im Baurecht: Deutscher Musikrat kritisiert Referentenentwurf des Bauministeriums

Weitere Informationen zum Thema und dem Appell des DJV finden sich auf deren Webseite.

Pressekontakt:
Katharina Heß
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Jagdverband e.V.
Chausseestraße 37 · 10115 Berlin
Tel.: 030 2091394-25 · Fax: 030 2091394-30
k.hess@jagdverband.de · pressestelle@jagdverband.de

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Nichts als Stress! – Silvester ist für viele Tiere Kampf ums Überleben

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

6 Kommentare

    1. Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Wildtiere werden durch Feuerwerk gestört und verängstigt. Ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden sollten immer Vorrang haben. Es gibt viele andere Möglichkeiten, Action zu erleben, ohne Tiere zu gefährden.

    1. Auf welchem Planeten leben Sie? Wildtiere sollten nicht gezwungen werden, sich an die unnatürliche und belastende Knallerei anzupassen. Respektieren Sie die Natur und die Bedürfnisse der Tiere.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge