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Qualitätsvergleich mit Risikoadjustierung für Transparenzportal | DEKV

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Köln – 14.09.2023

Bundesgesundheitsministerium treibt Vorhaben für Transparenzportal voran, verhallt jedoch auf tönernen Ohren der Länder und Verbände

Mit dem Kabinettsentwurf geht das Bundesgesundheitsministerium entschlossen voran und zeigt großes Interesse an einem Transparenzportal. Obwohl der Gesetzentwurf optimiert wurde, scheinen die zahlreichen und sinnvollen Verbesserungsvorschläge der Länder und Verbände größtenteils ungehört verklungen zu sein.

Evangelische Krankenhäuser fordern Risikoadjustierung als elementaren Bestandteil des Transparenzportals

Für die evangelischen Krankenhäuser bleibt unverständlich, dass der Kabinettsentwurf den Auftrag zur Risikoadjustierung der Daten außer Acht gelassen hat, wodurch dieser Aspekt in den Hintergrund gerät. “Für ein transparentes, faires und hilfreiches Transparenzportal muss die Risikoadjustierung im Gesetzestext verankert werden”, fordert Christoph Radbruch, der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV).

Qualitätsportal ohne Risikoadjustierung benachteiligt Krankenhäuser mit besonders anspruchsvoller Patientengruppe

Ein Transparenzportal ohne Risikoadjustierung bedeutet, dass Krankenhäuser, die Patienten mit vielen Nebenerkrankungen, ältere Patienten und Patienten mit Behinderungen behandeln, im Qualitätsportal schlechter abschneiden. Diese Patientengruppen tragen ein höheres Risiko für Komplikationen. Wenn dies bei der Auswertung der Behandlungsqualität nicht angemessen berücksichtigt wird, verzerrt es das Ergebnis. Dieser Aspekt betrifft vor allem evangelische Krankenhäuser, die einen besonderen Fokus auf die Versorgung von vulnerablen Patienten legen.

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Erfahrungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollten genutzt werden

Die Einsichten, die während der Entwicklung des Qualitätsportals des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) gewonnen wurden, sind ein sinnvoller Ansatz. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen, dass die Qualitätsbewertungen deutschlandweit für alle Leistungserbringer auf Basis einheitlicher Bewertungsregeln erfolgen sollten und eine Risikoadjustierung notwendig ist. Es wird Zeit in Anspruch nehmen, die Risikoadjustierung für die Qualitätskriterien im Transparenzportal fair zu implementieren. Diese Zeit muss vorhanden sein und darf nicht dem ambitionierten Zeitplan des Bundesgesundheitsministeriums untergeordnet werden.

Für weitere Informationen:

Medizin & PR GmbH – Gesundheitskommunikation
Barbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 Köln
E-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0

Melanie Kanzler | Verbandsdirektorin
E-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 200 514 19 0

Pressekontakt:
Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV)
Orginal-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Qualitätsvergleich nur mit Risikoadjustierung | Presseportal
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7 Responses

  1. Also ich finde den Qualitätsvergleich total überflüssig. Transparenzportal? Gähn. Jeder hat doch seine eigenen Vorlieben!

    1. Naja, jeder hat halt seine eigene Meinung. Aber ein Qualitätsvergleich kann durchaus hilfreich sein, um objektive Informationen zu bekommen. Das Transparenzportal ermöglicht es uns, fundierte Entscheidungen zu treffen. Also, ich finde es keineswegs überflüssig.

  2. Ich finde es total übertrieben, dass sie Risikoadjustierung für Transparenzportale verwenden. Das ist doch nur Geldverschwendung!

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Pressemeldung:Qualitätsvergleich mit Risikoadjustierung für Transparenzportal | DEKV

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Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) warnt vor den Folgen des gescheiterten Kaufs des Tennet-Stromnetzes aufgrund finanzieller Engpässe und fordert dringende Reformen im Strommarktdesign und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). BEE-Präsidentin Simone Peter betont die Notwendigkeit vorausschauender Investitionen in Infrastruktur und zukunftsfähige Technologien, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Verband drängt auf ein Konzept der ‘Plattform Klimaneutrales Stromsystem’ und weist auf die eskalierenden Probleme aktueller Strompreismodelle hin. „Reformen bringen uns weiter als der Rotstift“, so Peter.

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Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

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