Mittelstandsstudie: Konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten

Die wirtschaftliche Erholung des Mittelstands lässt auf sich warten: Laut einer aktuellen Studie von DZ BANK und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben sich im Herbst die Geschäftserwartungen und die Geschäftslage der mittelständischen Unternehmen deutlich eingetrübt. Die größten Herausforderungen bleiben der Fachkräftemangel und die Bürokratie. Doch trotz der schwierigen Lage gibt es auch einen Hoffnungsschimmer.

Bremen (VBR). Die Stimmung unter den mittelständischen Unternehmen in Deutschland trübt sich immer weiter ein. Laut einer aktuellen Mittelstandsstudie der DZ BANK und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) haben sich im Herbst sowohl die Geschäftserwartungen als auch die Geschäftslage der befragten Unternehmen deutlich verschlechtert. Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung hat sich somit vorerst nicht erfüllt.

Eine der größten Herausforderungen, mit denen die mittelständischen Unternehmen weiterhin zu kämpfen haben, sind der Fachkräftemangel und die Bürokratie. Beide Probleme wurden von den Unternehmen als ihre größten Herausforderungen identifiziert. Mittlerweile machen sich rund drei Viertel der Mittelständler Sorgen über die Bürokratiebelastung, während 79 Prozent unter Fachkräftemangel leiden.

Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist weiterhin schwach. Zwar wollen immerhin noch 68 Prozent der befragten Unternehmen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen investieren, aber damit liegt man deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von knapp 73 Prozent.

Auch der Personalaufbau stagniert zunehmend. Trotz des Fachkräftemangels bauen immer weniger Unternehmen ihr Personal auf. Der Saldo aus geplantem Personalaufbau und Personalabbau war im Herbst mit nur noch vier Zählern leicht positiv, weit entfernt vom langjährigen Durchschnittswert von fast zehn Zählern.

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Allerdings gibt es auch positive Nachrichten. Die Bilanzqualität des Mittelstands bleibt trotz der Krisen auf einem hohen Niveau stabil. Obwohl der Bilanzqualitätsindex im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken ist, scheint sich die Bilanzqualität auf erhöhtem Niveau einzupendeln. Die Ertragslage des Mittelstands wurde durch gestiegene Energiepreise nur wenig beeinträchtigt, und die Gesamtkapitalrentabilität stieg gegenüber dem Vorjahr sogar leicht an.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass der Mittelstand vor großen Herausforderungen steht, aber auch über eine hohe Anpassungsfähigkeit verfügt. Die Bundesregierung wird aufgefordert, schnell handeln und den Wirtschaftsstandort stärken, um den Mittelstand zu unterstützen. Neben Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und zum Abbau von Bürokratie werden auch finanzielle Investitionsanreize als dringend erforderlich angesehen.

Die Mittelstandsstudie wurde von der DZ BANK und dem BVR durchgeführt und basiert auf Umfragen von über 1.000 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist der Spitzenverband der genossenschaftlichen Banken in Deutschland und vertritt die Interessen von rund 1.000 Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die DZ BANK ist die Zentralbank der genossenschaftlichen Bankengruppe und bietet ihren Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an.

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Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen die aktuelle Situation und die Herausforderungen, mit denen der Mittelstand in Deutschland zu kämpfen hat. Sie zeigen jedoch auch das Potenzial und die Resilienz des Mittelstands, diese Herausforderungen zu bewältigen. Die Politik und die Unternehmen selbst sollten nun gemeinsam Maßnahmen ergreifen, um den Mittelstand zu stärken und ihm die benötigte Unterstützung zukommen zu lassen. Der Mittelstand ist eine wichtige Säule der deutschen Wirtschaft und verdient besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung.

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21 Antworten

    1. Das Problem mit der konjunkturellen Erholung? Vielleicht liegt es daran, dass Optimismus und Tatkraft allein nicht ausreichen. Es braucht auch kluge Strategien, um nachhaltiges Wachstum zu fördern.

    1. Ganz sicher? Das klingt nach Wunschdenken. Die Studie mag ihre Schwächen haben, aber die aktuelle Wirtschaftslage ist alles andere als rosig. Ignorieren wir nicht die Realität und betrachten die Fakten objektiv.

  1. Echt jetzt? Wünschst du dir wirklich eine Wirtschaftskrise? Das ist egoistisch und kurzsichtig. Die Konjunkturelle Erholung ist wichtig für die Menschen und Unternehmen, die von der Krise betroffen sind. #TeamVernunft

    1. Ach komm, immer diese Ignoranz! Die Wirtschaft ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und leidet gerade enorm. Vielleicht solltest du dich mal informieren, bevor du solchen Unsinn von dir gibst.

    1. Ach komm, immer diese Schwarzmalerei! Die konjunkturelle Erholung ist real und hat positive Auswirkungen auf viele Branchen. Wenn du dich mal informieren würdest, würdest du sehen, dass es nicht nur ein Hirngespinst ist.

    1. Das ist nur deine Meinung. Es gibt jedoch viele Faktoren, die die Konjunktur beeinflussen. Eine einzige Studie kann nicht alle Aspekte abdecken. Es ist wichtig, verschiedene Quellen zu berücksichtigen und eine fundierte Meinung zu bilden.

    1. Manche Menschen glauben an Studien und andere nicht. Jeder hat das Recht, seine Meinung zu haben. Statt zu urteilen, sollten wir offen für verschiedene Perspektiven sein.

    1. Na, na, na, so sicher bist du dir also? Ich hoffe, du hast recht, aber ich sehe da eher düstere Wolken am Horizont. Lass uns abwarten und dann sehen, wer Recht behält.

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