Kritik am Ampel-Bündnis: Mittelstand vergibt ‘ungenügend’

Mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer sind empört über die Regierungsarbeit in Deutschland. In einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) erhielt die Regierung ein vernichtendes Zeugnis. Fast 45 Prozent bewerteten ihre Arbeit mit ungenügend. Besonders die Kanzlerpartei SPD musste herbe Verluste hinnehmen, denn nur 3,23 Prozent der befragten Mittelständler würden sie wählen. Die Reserven vieler Unternehmen sind aufgebraucht und die Zukunftsaussichten düster. Der Mittelstand fordert dringend bessere Rahmenbedingungen, um weiterhin für Wohlstand und Stabilität in Deutschland zu sorgen.

Bremen (VBR). Mittelstand kritisiert Regierungsarbeit: Wenig Vertrauen in die Ampelkoalition

Die Regierungsarbeit der Ampelkoalition erhält von den mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern in Deutschland schlechte Noten. Nach der aktuellen Jahresumfrage 2023 des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) bewerten 44,84 Prozent der befragten Unternehmer die Arbeit der Regierung als ungenügend. 27,17 Prozent vergaben die Note mangelhaft und weitere 12,05 Prozent ein ausreichend. Der Mittelstand zeigt sich insgesamt sehr unzufrieden mit der politischen Lage.

Besonders deutlich wird dies auch bei der Frage nach der Wahlabsicht. Lediglich 3,23 Prozent der befragten Mittelständler würden bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag die SPD wählen. Die Ampelkoalition, bestehend aus SPD, Grünen und FDP, käme zusammen lediglich auf rund 26 Prozent. Dieses Ergebnis ist das schlechteste, das jemals in einer Jahresumfrage des BVMW für eine Bundesregierung gemessen wurde. Der deutschen Regierung droht somit eine erhebliche Legitimationskrise im Mittelstand.

“Die Zahlen zeigen mehr als deutlich, dass die Geduld der Leistungsträger in diesem Land zu Ende ist”, betont Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführer des BVMW. Er betont weiter: “Die Reserven vieler kleinerer und mittlerer Unternehmen sind aufgebraucht. Für viele geht es um die Existenz.” Das Vertrauen in die Politik schwindet zunehmend, da die Unternehmen auf bessere Rahmenbedingungen für ihre wirtschaftliche Stabilität angewiesen sind.

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Auch die Aussichten für das Jahr 2024 werden vom Mittelstand als düster betrachtet. 67,40 Prozent der Befragten erwarten in den nächsten 12 Monaten einen Abschwung und 15,66 Prozent sogar eine Tiefphase. Der Mittelstand ist jedoch weiterhin entschlossen, ein Garant für Wohlstand und Stabilität in Deutschland zu sein. Dafür sind jedoch verlässliche Rahmenbedingungen seitens der Politik erforderlich.

Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die zunehmende Unzufriedenheit und das schwindende Vertrauen der mittelständischen Unternehmen in die Regierungspolitik. Die Politik ist gefordert, die Bedürfnisse und Anliegen des Mittelstands ernst zu nehmen und für eine verlässliche und sichere wirtschaftliche Zukunft zu sorgen.

Pressekontakt:
Lutz Kordges
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Telefon: 030 533206-302
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