Krankenhaus-Report: Reform der Klinikstrukturen als wichtiger Faktor zur Lösung von …

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AOK-Bundesverband: Krankenhausreform kann Personalprobleme lösen

Eine geplante Verlagerung von Krankenhausbehandlungen in den ambulanten Bereich und eine qualitätsorientierte Konzentration von Klinikleistungen auf weniger Standorte können wichtige Beiträge zur Lösung der Personalprobleme in deutschen Krankenhäusern leisten. Das zeigt der aktuelle Krankenhaus-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum Thema “Personal”. Der AOK-Bundesverband fordert anlässlich der Veröffentlichung des Reports, dass Bund und Länder das zentrale Ziel einer besseren Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten in den Reform-Beratungen nicht aus dem Auge verlieren.

Großes Potenzial bei “Kurzliegern”

Laut Krankenhaus-Report gebe es bei den sogenannten “Kurzliegern”, die weniger als vier Tage stationär behandelt werden, ein großes Potenzial für vermeidbare Krankenhaustage und damit auch für eine Entlastung des Personals in den Kliniken. Durch die Verlagerung von Operationen und Behandlungen in ambulante Settings könnten noch wesentlich mehr Krankenhaustage vermieden werden. Auch die geplante Reform der Notfallversorgung eröffne Chancen für eine personelle Entlastung.

Personalprobleme in deutschen Kliniken

Die Zahl der beschäftigten Ärzte und Pflegekräfte ist in den vergangenen Jahren zwar kontinuierlich gestiegen, aber im internationalen Vergleich versorgt das Personal in deutschen Kliniken im Durchschnitt mehr Fälle als die Beschäftigten in anderen Ländern. Der internationale Mittelwert lag 2019 bei rund 12 Ärzten und 27 Pflegekräften pro 1.000 Krankenhaus-Fällen, während Deutschland mit etwa 8 Ärzten und knapp 19 Pflegekräften pro 1.000 Fällen deutlich unter diesem Wert lag. Einige langfristige Trends werden die Personalsituation in den deutschen Kliniken laut dem Krankenhaus-Report in den nächsten Jahren eher noch verschärfen.

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Lösungswege

Der Krankenhaus-Report 2023 zeigt einige Lösungswege auf, um die Attraktivität der Krankenhäuser als Arbeitgeber zu steigern. Dazu gehören bessere Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf sowie die Umsetzung von Konzepten für ein innovatives Personalmanagement. Die geplanten Reformen im Krankenhausbereich könnten dazu führen, dass große und personell gut ausgestattete Krankenhäuser entstehen, die auch flexibler auf punktuelle Engpässe reagieren könnten – zum Beispiel durch Einrichtung von Personalpools über die Fachabteilungen hinweg.

Umfangreiche Investitionen der öffentlichen Hand für Umbau notwendig

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, wies bei der Vorstellung des Reports darauf hin, dass die Verbesserung der Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten das zentrale Ziel der Krankenhausreform bleiben und in den aktuell laufenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern nicht auf der Strecke bleiben dürfe. Ein Umbau könne zu einem wirtschaftlicheren Einsatz der Ressourcen führen, die Personalressourcen könnten wesentlich zielgerichteter und rationaler eingesetzt werden und dadurch könnten sich die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten nachhaltig verbessern. Dies setze jedoch umfangreiche Investitionen der öffentlichen Hand voraus.

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Weitere Informationen über den Verband

– Der AOK-Bundesverband ist der Dachverband der 11 selbstständigen AOKs in Deutschland.
– Er vertritt die Interessen der AOKs auf nationaler Ebene und koordiniert ihre gemeinsamen Aktivitäten.
– Der Verband hat seinen Sitz in Berlin.
– Seine Geschichte geht zurück bis ins Jahr 1954, als die erste AOK gegründet wurde.
– Der Verband beschäftigt rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
– Die AOKs haben zusammen rund 27,7 Millionen Versicherte.
– Der AOK-Bundesverband setzt sich für eine starke gesetzliche Krankenversicherung ein und tritt für eine flächendeckende und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung ein.
– Er arbeitet eng mit anderen Akteuren im Gesundheitssystem wie der Bundesregierung, dem GKV-Spitzenverband und medizinischen Fachverbänden zusammen.
– Der Verband finanziert sich über Beiträge der Mitglieds-AOKs und Bekanntmachungen im Bundesanzeiger.

14 Antworten

  1. Also ich finde, dass Krankenhäuser viel zu viel Geld für unnötige Dinge ausgeben. #Geldverschwendung

  2. Also ich finde, dass Krankenhäuser mehr Wert auf das Wohl der Patienten legen sollten, anstatt auf Profit.

    1. Du hast keine Ahnung, wovon du redest! Krankenhäuser sind keine Wohlfühloasen, sondern Unternehmen. Sie müssen auch profitabel sein, um qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Das Wohl der Patienten steht dennoch im Vordergrund. Informier dich, bevor du solche Behauptungen aufstellst!

  3. Der Krankenhaus-Report ist totaler Quatsch! Die Klinikstrukturen brauchen keine Reform, sondern mehr Geld und Personal!

    1. Homöopathie mag für einige Menschen funktionieren, aber sie basiert auf wissenschaftlich unbewiesenen Prinzipien. Krankenhäuser sollten ihre begrenzten Ressourcen für Behandlungen verwenden, die auf nachgewiesenen Fakten beruhen. Gesundheit sollte nicht dem Zufall überlassen werden.

  4. Bist du ernsthaft so kurzsichtig? Krankenhäuser sind lebenswichtig! Ohne sie wären wir hilflos in Notfällen oder bei schweren Krankheiten. Dein Kommentar ist ignorant und gefährlich.

  5. Also ich finde, Krankenhäuser sollten einfach mal mehr Yoga-Kurse anbieten. Entspannte Patienten, entspanntes Personal!

    1. Was für ein Unsinn! Krankenhäuser sind dafür da, Menschen medizinisch zu behandeln, nicht für Entspannungskurse. Es gibt genug andere Orte, um Yoga zu praktizieren. Lassen Sie die Profis ihre Arbeit machen und halten Sie sich an die richtigen Prioritäten!

  6. Yoga-Kurse in Krankenhäusern? Ernsthaft? Wie wäre es mit mehr Investitionen in Personal und Infrastruktur, um die dringend benötigte medizinische Versorgung zu verbessern? Entspannung ist wichtig, aber wir brauchen auch Reformen, um das Gesundheitssystem effizienter zu machen.

  7. Also ich muss sagen, dass ich denke, dass Krankenhäuser keine Reform brauchen. Alles funktioniert doch super so wie es ist, oder?

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Schutz vor Pflegekosten: Lösungen schon ab 30 €/Monat

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Pfandbriefbanken trotzen der Immobilienkrise

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Expertentipps zur Trennung: Online-Hilfe vom ISUV am 7. Mai

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In Emden regt sich Widerstand: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert eine wesentlich stärkere Einbindung der Belegschaft in das hochmoderne Forschungsprojekt AutoLOG, das am Automobilterminal Emden in Gang gesetzt wurde. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass der Start des mit 5,8 Millionen Euro dotierten Projekts, das eine vollautomatisierte Zukunft für Automobilterminals skizziert, den rund 900 betroffenen Mitarbeitenden erst über die Presse zugetragen wurde. Dies wirft dringliche Fragen der Transparenz und der Mitbestimmung in Zeiten technologischer Umbrüche auf. Die heutige Debatte dreht sich nicht nur um die innovative Ausrichtung des Hafens, sondern auch um die wesentliche Frage, wie technologische Transformation im Sinne der Beschäftigten gerecht gestaltet werden kann.

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