Suche
Close this search box.

Kostenexplosion durch CSRD: 1,4 Mrd. Euro Bürokratielast

Berlin, 28. März 2024 – Inmitten einer Debatte über Bürokratie und Unternehmensbelastung erhebt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), scharfe Kritik an der aktuellen Gesetzgebung der Bundesregierung. Mit der Einführung neuer Regelungen, die Unternehmen jährlich mit zusätzlichen Bürokratiekosten von 1,4 Milliarden Euro belasten, sehen sich Firmeninhaber einer zunehmenden finanziellen Belastung gegenüber. Jandura fordert eine dringende Neuausrichtung in der Politik und mahnt zu einer stärkeren wirtschaftlichen Denkweise anstelle politischer Dogmen – ein dringlicher Appell in einer Zeit, in der die konjunkturelle Lage Deutschlands als besonders angespannt gilt.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer kritischen Stellungnahme, die der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) am 28. März 2024 in Berlin veröffentlichte, wird der aktuellen politischen Richtung in Bezug auf Bürokratielasten und die Umsetzung einer europäischen Richtlinie in Deutschland scharf ins Gericht gegangen. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA, brachte seine Enttäuschung über die jüngsten Entwicklungen deutlich zum Ausdruck und kritisierte insbesondere das Handeln der Bundesregierung und der Grünen.

Laut Jandura widerspricht die Einführung eines Gesetzes, das jährliche Bürokratiekosten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro mit sich bringt, dem Versprechen der Ampelregierung, die Bürokratie abzubauen. Er bezeichnet das Handeln der Regierung als “scheinheilig” und zeigt sich besorgt über die finanzielle Last durch Brüsseler Überregulierung für deutsche Unternehmen. “Die Politik hat es in den letzten Jahren mit der Bürokratie deutlich übertrieben”, mahnt Jandura und betont, dass in der momentan schwierigen konjunkturellen Lage eine Verringerung des bürokratischen Drucks auf die Unternehmen notwendig wäre.

Die Debatte entzündet sich an der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), einer europäischen Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. Der aktuelle Entwurf des Gesetzes, mit dem diese Richtlinie in nationales Recht überführt werden soll, sieht vor, dass die Wirtschaft mit einem jährlichen Erfüllungsaufwand von circa 1,4 Milliarden Euro belastet wird. Der BGA-Präsident weist darauf hin, dass diese Kosten ausschließlich Bürokratiekosten darstellen und befürchtet, dass die tatsächliche Belastung noch höher ausfallen könnte.

Jandura fordert die Bundesregierung auf, Empfehlungen des Normenkontrollrats zu beachten und für Verwaltungen Ermessensspielräume zu schaffen, unbestimmte Rechtsbegriffe zu vermeiden, sowie Digital- und Praxischecks schnellstmöglich zu implementieren. Es sei essentiell, der Gesetzesvorbereitung ausreichend Zeit zu widmen, um eine sorgfältige Abwägung der Regelungen zu gewährleisten.

Diese Forderungen und Kritikpunkte legen auf einen tieferliegenden Konflikt zwischen wirtschaftlicher Praxis und regulatorischen Anforderungen offen. Sie werfen die Frage auf, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen notwendigen Regulierungen im Interesse der Nachhaltigkeit und der Vermeidung übermäßiger bürokratischer Lasten gefunden werden kann. Der Fall zeigt auch, wie wichtig es ist, die Auswirkungen von Gesetzgebung sorgfältig abzuwägen und Stakeholder in entsprechende Diskussionen einzubeziehen.

Die Entwicklungen in diesem Bereich werden zweifellos von allen betroffenen Unternehmen, Politikern und Bürgern aufmerksam verfolgt werden, da sie wesentlich die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln in Deutschland und Europa beeinflussen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
1,4 Milliarden Euro neue Bürokratiekosten

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Kostenexplosion durch CSRD: 1,4 Mrd. Euro Bürokratielast

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

VNW: Hochwertige und bezahlbare Wohnungen an Magistralen

Hamburg plant neuen Wohnraum entlang der Hauptverkehrsstraßen

Hamburg setzt neue Akzente im städtischen Wohnungsbau: Der Senat hat den „Masterplan Magistralen 2040+“ beschlossen, der die Schaffung von Wohnungen entlang der großen Ausfallstraßen vorsieht. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), betont die Bedeutung dieses Vorhabens und ruft dazu auf, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schnell zu schaffen. Ziel ist es, durch innovative Bauprojekte wie das SAGA-Systemhaus bezahlbaren Wohnraum für vordringlich wohnungssuchende Haushalte zu realisieren und gleichzeitig die Baukosten im Auge zu behalten. Besonders herausfordernd wird dabei der Balanceakt zwischen Lärmschutzmaßnahmen und erschwinglichen Mietpreisen sein.

Jetzt lesen »

Grünes Zuhause im Urlaub: Effiziente Bewässerungstipps

Ein Leitfaden zur Pflanzenpflege während des Urlaubs

Frankfurt/Main (ots) – Die Sommerferien haben begonnen, und viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner stehen vor der Herausforderung, ihre Pflanzen während des Urlaubs gut versorgt zu wissen. Der Industrieverband Agrar e.V. (IVA) gibt hilfreiche Tipps, wie Garten- und Zimmerpflanzen die Abwesenheit ihrer Besitzer ohne Schäden überstehen können. Von einfachen Maßnahmen wie das Gruppieren von Topfpflanzen an schattigen Plätzen bis hin zu innovativen Bewässerungsmethoden wie Flaschenbewässerung und Bewässerungscomputern – es gibt vielfältige Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass das heimische Grün auch in der Urlaubszeit prächtig gedeiht.

Jetzt lesen »

Rückzug von Staatssekretär Sibbel: Soziales Wohnen betroffen

Schleswig-Holstein: Staatssekretär Jörg Sibbel tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Am 16. Juli 2024 gab der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) bekannt, dass Jörg Sibbel, der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Kommunales und Landesplanung im Innenministerium Schleswig-Holsteins, sich auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückzieht. Andreas Breitner, Direktor des VNW, würdigte Sibbel als einen engagierten und verlässlichen Partner in der sozialen Wohnungswirtschaft und bedankte sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Als Nachfolger tritt Frederik Hogrefe an, mit dem der VNW auf eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit hofft. Der Rücktritt markiert einen Wendepunkt in einer schwierigen Zeit für den sozialen Wohnungsbau, doch bleiben die Hoffnungen auf innovative Lösungen wie eine moderne Landesbauordnung groß.

Jetzt lesen »

Neues EU-Parlament: Molekülwende für nachhaltige Energien fördern

Berlin (ots) – Das neu gewählte EU-Parlament steht vor einer kritischen Bewährungsprobe: die Verknüpfung von Klimaschutz und Wirtschaftspolitik. Laut Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V., ist die sogenannte Molekülwende ein zentraler Bestandteil dieser Verbindung. Diese soll die bisherige Stromwende ergänzen und Geschäftsmodelle für CO2-neutrale Moleküle schaffen, um die Klimaziele nicht zu gefährden. „Viele Weichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland werden in Brüssel und Straßburg gestellt“, betont Küchen. Die Bedeutung von flüssigen und gasförmigen Molekülen bleibt essenziell, da sie in zahlreichen Anwendungen weiterhin unverzichtbar sind. Weitere Schlüsselpunkte sind die CO2-Bepreisung sowie die Reform der Energiesteuerrichtlinie auf EU-Ebene, um nachhaltige Kraftstoffe wirtschaftlich attraktiv zu machen. Ein einheitliches Zertifizierungssystem für die Nachhaltigkeit von Energieimporten wird dringend benötigt, um die Transformation zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell zu unterstützen.

Jetzt lesen »

Roland Kaiser: Briefmarke & 10.000-Euro-Spende an Albert-Schweitzer-Kinderdörfer

Sänger Roland Kaiser spendet 10.000 Euro für mobile Tafel in der Lausitz

Am 11. Juli überreichte Schlagerstar Roland Kaiser anlässlich der Veröffentlichung seiner ersten eigenen Briefmarken einen Spendenscheck über 10.000 Euro an das Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg. Bei einem feierlichen Event im Bonner Post Tower verzichtete Kaiser auf ein Honorar und entschied sich stattdessen, die großzügige Summe zur Unterstützung bedürftiger Menschen in der Lausitz zu spenden. Die Spende, die den Erwerb eines Food Trucks ermöglichen soll, wird diese Region mit lebensnotwendigen Gütern versorgen und ist ein weiteres Beispiel für Kaisers tiefes soziales Engagement als Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke.

Jetzt lesen »

BdS-Statement: Hoffnung auf künftigen Tarifkompromiss

Am 16. Juli 2024 fanden die ersten Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie e. V. (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in München statt. Trotz einer konstruktiven Gesprächsatmosphäre endete die Verhandlungsrunde jedoch ergebnislos, da das Angebot des BdS von der NGG abgelehnt wurde. Der BdS appelliert nun an die NGG, ihre Verantwortung als Sozialpartner wahrzunehmen, um die Tarifbindung und über 120.000 Arbeitsplätze in der Branche zu sichern. Fortgesetzt werden die Verhandlungen im September.

Jetzt lesen »

BNW fordert Zukunftsinvestitionen ohne Schuldenbremse

Berlin, 16. Juli 2024 – Im Vorfeld eines entscheidenden Kabinettsbeschlusses zum Bundeshaushalt und einer angekündigten Wachstumsinitiative tritt der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) entschieden für seine Kernanliegen ein. Trotz der aktuellen Krisen fordert der Verband von der Ampel-Koalition, den Ausbau einer zukunftsorientierten Wirtschaft durch Investitionen in neue Technologien und eine konsequente Umsetzung bestehender Gesetze zu unterstützen. „Die Ampel steuert in die falsche Richtung,“ warnt Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des BNW. „Ohne nachhaltige Investitionen riskiert Deutschland, den Anschluss an die Zukunftsmärkte zu verlieren.“

Jetzt lesen »

DUH klagt: Verfassungsbeschwerde gegen neues Klimagesetz

Berlin (ots) – Am 17. Juli tritt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) erneut in den Kampf für den Klimaschutz und erhebt zusammen mit elf jungen Menschen Verfassungsbeschwerde gegen das entkernte Klimaschutzgesetz der Bundesregierung. Trotz gesetzlicher Vorgaben bleibt die Regierung in puncto Klimaschutz unzureichend – wie auch der viel zu spät vorgelegte Klimaschutzbericht zeigt. Diese strukturellen Defizite gefährden nicht nur die aktuellen Klimaziele, sondern auch die Zukunft kommender Generationen. Weitere rechtliche Schritte und neue Klimaklagen sind bereits eingeleitet.

Jetzt lesen »

Sicherheitskonzept erfolgreich: Feuerwehren zufrieden nach UEFA EURO 2024

Berlin (ots) – Die Sicherheitsplanungen rund um die UEFA EURO 2024 in den zehn Austragungsstädten haben sich als voller Erfolg erwiesen. Dank eines umfassenden Einsatz- und Gefahrenabwehrkonzeptes, das die Berufsfeuerwehren gemeinsam mit Hilfsorganisationen und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) entwickelt hatten, konnte das Großereignis als sicheres und sportlich hochwertiges Turnier in Erinnerung bleiben. Die tatkräftige Zusammenarbeit haupt- und ehrenamtlicher Einsatzkräfte aus verschiedenen Bereichen des Bevölkerungsschutzes trug entscheidend dazu bei, dass kleinere Notfälle schnell und professionell bewältigt wurden und es zu keinen größeren Zwischenfällen kam.

Jetzt lesen »

Deutschlandticket statt Luxus-Dienstwagen: SoVD fordert Gerechtigkeit

SoVD kritisiert steuerliche Förderung von Luxus-Dienstwagen – Verbände fordern sozial gerechtere Mobilitätslösungen

Berlin (ots) – Ein breites Bündnis von Verbänden, darunter der Sozialverband Deutschland (SoVD), ruft die Bundesregierung auf, den Haushalt 2025 und die Wachstumsinitiative stärker an sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz auszurichten. Am Mittwoch wird das Bundeskabinett über Pläne beraten, die eine Ausweitung der steuerlichen Vorteile für Elektro-Dienstwagen vorsehen. Die Verbände kritisieren, dass diese Regelung hauptsächlich Spitzenverdienern zugutekommt, während keine zusätzlichen Mittel für das Deutschlandticket vorgesehen sind, von dem alle profitieren könnten. Die Unterstützer plädieren für gerechtere und klimaschonendere Maßnahmen, um eine nachhaltige Verkehrswende zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Inklusionslauf Berlin 2024: Jetzt anmelden!

Berliner Inklusionslauf setzt Zeichen für gegenseitiges Verständnis

Berlin (ots) – Am 12. Oktober wird Berlin erneut zur Bühne eines besonderen sportlichen Ereignisses: Beim jährlichen Inklusionslauf des Sozialverbands Deutschland (SoVD) treffen sich hunderte Sportbegeisterte mit und ohne Beeinträchtigungen, um gemeinsam ein Zeichen für Inklusion zu setzen. Unter dem diesjährigen Motto "nicht-sichtbare Beeinträchtigungen" will der SoVD besonders jene in den Mittelpunkt rücken, die häufig übersehen werden. Paralympics-Siegerin Franziska Liebhardt übernimmt die Schirmherrschaft für den Lauf, bei dem vor allem das Miteinander und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, und auch dieses Jahr erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm auf dem Tempelhofer Feld.

Jetzt lesen »

SAGA sichert bezahlbares Wohnen in Hamburg: VNW-Direktor Breitner

Hamburg – Am 15. Juli 2024 präsentierte die SAGA Unternehmensgruppe, Hamburgs größtes kommunales Wohnungsunternehmen, ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2023 und meldete dabei beeindruckende Ergebnisse: Über 1.100 Baubeginne und Investitionen in Höhe von rund 570 Millionen Euro kennzeichnen ein stabiles Jahr, in dem durchschnittliche Mieten um 35 Prozent unterhalb des Hamburger Mietenspiegels lagen. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), betonte die immense Bedeutung der SAGA für bezahlbares Wohnen und lobte ihre innovativen Ansätze zur Kombination von Wohnraumförderung und Klimaschutz.

Jetzt lesen »

„AOK kritisiert Gesundes-Herz-Gesetz als Fehlschlag“

Berlin (ots) – Am heutigen Tag hat der AOK-Bundesverband in einer Fachanhörung im Bundesgesundheitsministerium scharfe Kritik am Entwurf des “Gesundes-Herz-Gesetzes” (GHG) geäußert. Die Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann bezeichnete den Gesetzentwurf als “komplett missraten” und forderte die Ampel-Koalition auf, diesen umgehend zurückzuziehen. Ihrer Ansicht nach fokussiert sich der Entwurf zu sehr auf sinnlose Früherkennungsuntersuchungen und medikamentöse Behandlungen, anstatt präventive Maßnahmen zur Reduktion ungesunder Lebensgewohnheiten zu fördern. Die Ausweitung diagnostischer und kurativer Maßnahmen auf Kosten wichtiger Präventionsprogramme gefährde nicht nur etablierte Strukturen der Gesundheitsförderung, sondern verstoße auch gegen die Grundsätze evidenzbasierter Medizin.

Jetzt lesen »

Klarheit beim Bronze-Schwimmabzeichen durch neue Studie

15. Juli 2024 – Bad Nenndorf

In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange, und das warme Wetter lockt zahlreiche Familien ins Freibad. Für die jungen Badegäste ist das Schwimmabzeichen Bronze oft der erste Schritt zu mehr Selbstständigkeit im Wasser. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die Prüfungsstandards für dieses wichtige Zertifikat zu untersuchen und zu verbessern. Ziel ist es, die Bewertungskriterien klarer zu definieren und so eine einheitlichere Abnahme des Abzeichens zu gewährleisten. Dr. Christoph Freudenhammer von der DLRG betont die Bedeutung der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die weitere Optimierung der Schwimmausbildung.

Jetzt lesen »

Steinmeier unterzeichnet umstrittenes Klimagesetz: DUH kündigt Klage an

Klimaschutz unter Beschuss: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klage an

Berlin (ots) – Am 15. Juli 2024, um 11:15 Uhr, trat das viel diskutierte und stark abgeschwächte Klimaschutzgesetz in Kraft – trotz vehementen Widerstandes aus der Zivilgesellschaft sowie klarer Warnungen von Klimaexperten und Juristen. Obwohl Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Entscheidung bis zur letzten Minute hinauszögerte, erfolgte schließlich die erforderliche Unterschrift. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat bereits angekündigt, diesen Schritt nicht hinnehmen zu wollen und rechtliche Maßnahmen zu ergreifen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und sein Team planen, gemeinsam mit jungen Aktivisten eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einzureichen, um wirkungsvollen Klimaschutz durchzusetzen. Am 16. Juli 2024 wird die DUH in einer digitalen Pressekonferenz ihre weiteren Schritte präzisieren.

Jetzt lesen »