Karla Borger: Zwischen Leistungssport und Ehrenamt – Ein turbulentes und lehrreiches Engagement beim DOSB

Die letzten zwei Jahre waren turbulent und lehrreich für Karla Borger, die seit zwei Jahren Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission ist. Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bis hin zu sportpolitischen Entwicklungen – es waren definitiv keine ruhigen Jahre. Doch trotz des Leistungssports und ihrer knapp bemessenen Zeit engagiert sich Borger mit ganzer Kraft, um Entscheidungen über Athlet*innen gemeinsam mit ihnen zu treffen. Die Arbeit der Athletenkommission hat sich vor allem auf die Überarbeitung der Rahmenrichtlinien für Athletenvertretung konzentriert. Auch wenn der Konsens mit den Mitgliedsorganisationen noch nicht gefunden wurde, ist Borger optimistisch, dass dies gelingen wird. Neben der Arbeit an den Richtlinien unterstützt die Kommission den DOSB bei der Entsendung nach Paris und plant eine mögliche Olympiabewerbung. Die Rückmeldungen der Athlet*innen zur Arbeit der Kommission sind vor allem in Bezug auf individuelle Unterstützung sehr positiv. Das Zusammenspiel mit dem DOSB funktioniert meistens gut, da es eine Offenheit für die Meinung der Athlet*innen gibt. Die Kommunikation mit den Athletenvertreter*innen der verschiedenen Verbände ist jedoch eine große Herausforderung in Zeiten von Social Media. Die Meinungsbildung zu den verschiedenen Themen findet in enger Zusammenarbeit mit Athleten Deutschland statt. Die Einleitung dieses Nachrichtenartikels bietet einen fesselnden Einblick in das Schaffen der Athletenkommission und weckt das Interesse der Leser, mehr über die Arbeit und die Herausforderungen von Karla Borger zu erfahren.

Bremen (VBR). Karla Borger, bekannt als deutsche Beachvolleyballspielerin und seit zwei Jahren Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission, hat in einem Interview mit dem DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) über ihre Erfahrungen als Athletenvertreterin gesprochen. Borger blickt auf zwei turbulente Jahre zurück, die geprägt waren von der Corona-Pandemie, dem russischen Angriffskrieg und den sportpolitischen Entwicklungen rund um die Spitzensportreform.

Die letzten zwei Jahre waren für Karla Borger turbulent und lehrreich. Besonders der Beginn ihrer Amtszeit als Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission war von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Insbesondere die Wintersportlerinnen und Wintersportler waren von den Folgen betroffen, da sie sich auf die Spiele in Peking vorbereiten wollten. Leider konnte Dajana Eitberger aufgrund einer Infektion nicht an den Spielen teilnehmen. Die Beschäftigung mit diesem Thema sowie der Umgang mit China als Gastgeberland hat die Kommission sehr bewegt. Neben der Corona-Pandemie musste sich die Athletenkommission auch mit dem russischen Angriffskrieg und den sportpolitischen Entwicklungen rund um die Spitzensportreform auseinandersetzen.

Die Vereinbarkeit von Leistungssport und Ehrenamt stellt für Borger eine große Herausforderung dar. Neben dem intensiven Training bleibt kaum Zeit für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten als Vorsitzende der Kommission und als Präsidentin von Athleten Deutschland. Dennoch versucht sie, so oft wie möglich an den Sitzungen teilzunehmen. Dabei schätzt sie das Engagement und die Motivation ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Kommission.

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Borger engagiert sich in dem Amt, weil sie der Überzeugung ist, dass Entscheidungen über Athletinnen und Athleten zusammen mit ihnen getroffen werden sollten. In den letzten zwei Jahren hat die Athletenkommission den Schwerpunkt auf die Überarbeitung der Rahmenrichtlinien für die Athletenvertretung gelegt. Dabei konnten sie mit Unterstützung eines IOC Grants eine gründliche Analyse des Umsetzungsstands der Richtlinien durchführen. Die Analyse zeigte, dass die formale Verankerung der Athletenvertretung in den Strukturen der Spitzenverbände noch verbessert werden kann. Zusammen mit den Athletenvertreterinnen und -vertretern der Verbände wurde eine neue Version der Richtlinien entwickelt. Leider fand diese Version bei den Mitgliedsorganisationen des DOSB keine Zustimmung. Dennoch gibt es die Hoffnung, in Zusammenarbeit mit den Verbänden eine Weiterentwicklung vorzunehmen.

Die Athletenkommission wirkt auch über ihre Mitgliedschaft in anderen Gremien, wie dem DOSB Präsidium, den Aufsichtsräten von NADA und Sporthilfe oder der AG Duale Karriere, mit. Die Hauptaufgabe der Kommission liegt jedoch in der Weiterentwicklung der Rahmenrichtlinien für die Athletenvertretung.

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Für die kommenden zwei Jahre hat sich die Athletenkommission das Ziel gesetzt, die Rahmenrichtlinien in Zusammenarbeit mit den Verbänden zu finalisieren und dem DOSB vorzulegen. Des Weiteren möchten sie den DOSB bei Fragen zur Entsendung nach Paris und einer möglichen Olympiabewerbung beratend zur Seite stehen. Sportpolitische Prozesse, wie die Spitzensportreform und der Stakeholderdialog zum Zentrum für Safe Sport, liegen in der Zuständigkeit von Athleten Deutschland. Die Kommission wird weiterhin bestrebt sein, die Anliegen der Athletinnen und Athleten in diesen Prozessen angemessen zu vertreten.

Die Rückmeldungen der Athletinnen und Athleten zur Arbeit der Kommission waren im letzten Jahr vor allem bei den Athletenvertreterinnen und -vertretern sichtbar. Sie haben gemeinsam an den Rahmenrichtlinien gearbeitet und auf der Vollversammlung über ihre Erfolge berichtet. Auch von Athleten Deutschland erhalten sie positive Resonanz, insbesondere von den Athletinnen und Athleten, denen sie bei Konflikten oder besonderen Herausforderungen in ihrem Sport weiterhelfen konnten.

Das Zusammenspiel mit dem DOSB funktioniert größtenteils gut, da es dort eine Offenheit für die Meinung der Athletinnen und Athleten gibt. Dabei ist es wichtig, dass die Athletenvertretung frühzeitig in Arbeitsprozesse eingebunden wird, um ausreichend Raum für Diskussionen und Einflussnahme zu ermöglichen.

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Die Kommunikation mit den Athletenvertreterinnen und -vertretern der Verbände ist ebenfalls eine Herausforderung, da diese auf verschiedenen Kanälen wie Instagram und TikTok aktiv sind. Um Informationen effektiv zu übermitteln, werden gezielte Botschaften über E-Mails kommuniziert. Die Meinungsbildung erfolgt hauptsächlich über Athleten Deutschland, wo Umfragen, Fokusgruppen und digitale Gesprächsgruppen genutzt werden. Die Kommission steht jedoch immer offen für weitere Themen und Meinungen, die außerhalb dieser Formate an sie herangetragen werden.

Karla Borger und die DOSB-Athletenkommission haben in den letzten zwei Jahren viel erreicht und möchten ihre Arbeit in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Fertigstellung der Rahmenrichtlinien für die Athletenvertretung. Die Kommission steht dem DOSB weiterhin beratend zur Seite und begleitet wichtige sportpolitische Prozesse. Das Ziel ist es, bessere Entscheidungen für Athletinnen und Athleten zu ermöglichen, indem sie direkt an den Entscheidungen beteiligt werden.

Quelle: DOSB

Quelle: Zwischen Leistungssport und Ehrenamt

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Pressemeldung:Karla Borger: Zwischen Leistungssport und Ehrenamt – Ein turbulentes und lehrreiches Engagement beim DOSB

12 Antworten

  1. Ich finde es total übertrieben, dass Karla Borger sich neben dem Leistungssport auch noch ehrenamtlich engagiert. Hat sie zu viel Zeit oder was?

  2. Ich verstehe nicht, warum Karla Borger ein Ehrenamt beim DOSB haben sollte. Ist das nicht ein Widerspruch?

    1. Wer sagt, dass ein Ehrenamt beim DOSB ein Widerspruch ist? Vielleicht möchte Karla Borger ihre Erfahrungen und Leidenschaft für den Sport nutzen, um etwas zurückzugeben. Man sollte nicht immer so schnell urteilen.

  3. Hmm, ich finde es irgendwie komisch, dass Karla Borger so viel Zeit und Energie in ihren Ehrenamt beim DOSB steckt. Gibt es nicht wichtigere Dinge im Leben?

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass Karla Borger sich für den DOSB engagiert. Was bringt das schon?

  5. Ich finde es total übertrieben, wie viel Aufmerksamkeit Karla Borger bekommt. Gibt es nicht wichtigere Themen?

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