Justizminister Buschmanns bahnbrechende Reformvorschläge – Kindesunterhalt fairer und transparenter gestaltet

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💥 Große Reform des Kindesunterhaltsrechts geplant – ISUV fordert mehr Flexibilität und Zusammenarbeit der Eltern für das Wohl der Kinder 💥
📅 Nürnberg, 22.08.2023 – 13:46 Uhr 📅

❗ Was lange währt wird endlich gut? Seit nunmehr 11 Jahren wurde eine Reform des Kindesunterhaltsrechts in Aussicht gestellt, doch passiert ist bisher nichts. Doch jetzt wagt sich Justizminister Marco Buschmann aus der Deckung und nennt die Maxime der Reform: beide Elternteile betreuen, beide bezahlen Unterhalt. Der Interessenverband Unterhalt u. Familienrecht – ISUV, der seit über 45 Jahren die Interessen von Bürgern in Trennungs- und Scheidungsfragen vertritt, begrüßt diesen Ansatz.

⚖️ Neue Maxime: Gleichberechtigung und Kooperation der Elternteile für das Kindeswohl ⚖️

Melanie Ulbrich, Vorsitzende von ISUV, betont: “Wir halten diesen Grundsatz für richtig, wir vertreten ihn seit vielen Jahren. Das muss Leitgedanke aller weiteren Reformschritte sein. Damit werden Gleichberechtigung und Kooperation beider Elternteile praktiziert, was dem Kindeswohl dient.” Bisher galt im Kindesunterhaltsrecht die Regelung: einer betreut, einer bezahlt. Dies soll sich nun ändern.

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💡 Verhandlungslösungen der Eltern sollen gefördert werden 💡

Immer mehr Eltern betreuen nach einer Trennung ihre Kinder gemeinsam. Dabei werden oft auch faire finanzielle Vereinbarungen getroffen. Markus Witt, Bundesbeauftragter Politik des ISUV, fordert daher Verhandlungslösungen der Eltern. Bisher sah das Familienrecht nur den teuren Weg über das Familiengericht mit Anwälten vor. “Verhandlungslösungen der Trennungseltern dienen nicht zuletzt dem Kindeswohl”, betont Ulbrich.

📊 Reform der Düsseldorfer Tabelle angestrebt 📊

Die Düsseldorfer Tabelle, nach der die Familiengerichte den Kindesunterhalt berechnen, ist in Schieflage geraten. Sie berücksichtigt nicht die Formen gemeinsamer Betreuung durch beide Elternteile. ISUV fordert daher eine gerechtere Regelung, die der Maxime “beide betreuen, beide bezahlen” gerecht wird und die Betreuung durch beide Elternteile fördert.

💪 Erwerbstätigkeit beider Elternteile soll unterstützt werden 💪

Um sicherzustellen, dass beide Elternteile Unterhalt leisten können, müssen sie auch erwerbstätig sein. Die Reform soll die Betreuungsleistung beider Elternteile berücksichtigen und vor allem Müttern ermöglichen, wieder voll in das Berufsleben einzusteigen. “Wir wünschen eine Reform, die die Emanzipation von Müttern in der Berufswelt und die von Vätern in der Familie fördert”, hebt Witt hervor.

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🔀 Verknüpfung mit dem Sozialrecht und Bedenken zur Kindergrundsicherung 🔀

Die geplante Reform ist komplex und hat Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen. ISUV betont die Wichtigkeit einer engen Abstimmung mit dem Sozialrecht, insbesondere der Kindergrundsicherung. Aus Sicht des Verbandes entstehen mit zunehmenden Trennungen immer mehr Mangelfälle. Eine enge Koordination ist notwendig, um auf soziale Leistungen wie Wohngeld zurückgreifen zu können. ISUV ist besorgt über das Fehlen von Informationen der Familienministerin Lisa Paus zu den Bedürfnissen von Trennungseltern im Rahmen der Kindergrundsicherung.

🤝 Mediation und Coaching statt juristischem Gezerre 🤝

ISUV fordert eine obligatorische Mediation zu Beginn der Trennung, um Elternkonflikte vor Gericht zu vermeiden. Eine einvernehmliche Konfliktlösung soll verstärkt unterstützt werden, um sowohl den Kindern als auch den Eltern zugutezukommen. Der Verband betont, dass zufriedenstellende Vereinbarungen möglich sind, wenn Vertrauen zwischen den Eltern aufgebaut wird. Dies spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Prozesskosten und hilft dabei, Armutsgefährdung von Kindern und Eltern zu verhindern.

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ISUV – für Familienrechtliche Kompetenz seit 45 Jahren

Der Interessenverband Unterhalt u. Familienrecht – ISUV setzt sich als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft für die Interessen von Bürgern in Trennungs- und Scheidungsfragen ein. Als unabhängige und gemeinnützige Organisation ist ISUV bundesweit organisiert und vertritt seit über 45 Jahren die Anliegen und Bedürfnisse von Trennungseltern.

📞 Pressekontakt:

ISUV-Bundesgeschäftsstelle, Tel. 0911/55 04 78, info@isuv.de
ISUV-Vorsitzende, Melanie Ulbrich, Tel. 06074 92 25 80, m.ulbrich@isuv.de
ISUV-Bundesbeauftragter für Politik, Markus Witt, Mobil: +49 177 235 68 21, m.witt@isuv.de
ISUV-Pressesprecher, Josef Linsler, Tel. 09321/9279671, j.linsler@isuv.de

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17 Antworten

  1. Also, ich finde diese Reformvorschläge total überflüssig und unnötig. Warum müssen wir immer alles fairer und transparenter gestalten? Wo bleibt da der Spaß?

  2. Na endlich! Endlich mal jemand, der sich für gerechten Kindesunterhalt einsetzt! Hut ab, Buschmann!

  3. Ist es fair, dass sich die Regierung in das Portemonnaie geschiedener Eltern einmischt? #Elternunterhalt #MeineKohleMeineEntscheidung

    1. Natürlich ist es fair, dass die Regierung sich einmischt! Die Gesellschaft trägt die Kosten von Scheidungen, also sollten auch die Eltern ihren Teil dazu beitragen. Es geht nicht nur um dein Portemonnaie, sondern um das Wohl der Kinder und die Solidarität in unserer Gesellschaft.

  4. Was für ein Unsinn! Kindesunterhalt fairer gestalten? Die Eltern sollen gefälligst selbst verantwortlich sein!

  5. Die Reformvorschläge sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber was ist mit den Unterhaltszahlungen für Haustiere?

    1. Was ist das denn für eine lächerliche Frage? Unterhaltszahlungen für Haustiere? Das ist wohl das dümmste, was ich je gehört habe. Konzentrieren wir uns lieber auf wirklich wichtige Themen und lassen den Unsinn beiseite.

  6. Ich finde es total absurd, dass der Kindesunterhalt fairer und transparenter gestaltet werden soll. Was soll als nächstes kommen? Eine Steuer auf Kindergeburtstage? Einfach lächerlich!

    1. Was für ein Unsinn! Es ist doch nur fair, dass der Kindesunterhalt gerechter gestaltet wird. Es geht schließlich um das Wohl der Kinder und nicht um eine Steuer auf Kindergeburtstage. Deine Aussage ist wirklich lächerlich!

  7. Also ich finde es total übertrieben, dass der Justizminister sich jetzt auch noch um den Kindesunterhalt kümmern will. Was kommt als nächstes? Eine Reform für das Taschengeld der Kinder? Echt lächerlich!

  8. Diese Reformvorschläge sind ein Schlag ins Gesicht aller armen Väter! Wo bleibt die Gleichberechtigung?

  9. Wow, diese Reformvorschläge sind der absolute Wahnsinn! Endlich wird der Kindesunterhalt fairer und transparenter!

  10. Ich verstehe die Aufregung nicht, Kinder sollten ihre eigenen Anwälte haben, um den Unterhalt fairer zu gestalten!

    1. Ihr Kommentar ist lächerlich. Kinder sollten keine Anwälte haben müssen, um fairen Unterhalt zu erhalten. Es sollte die Verantwortung der Eltern sein, angemessen für ihre Kinder zu sorgen. Es ist beängstigend, dass manche Leute so egoistisch denken!

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