Dank Lebenshilfe: Bundestag beschließt Entlastungsbudget für Pflegebedürftige

Lebenshilfe-Protest hat Erfolg: Bundestag beschließt Entlastungsbudget für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Der Bundestag wird morgen das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz in zweiter und dritter Lesung beschließen. Eine der zentralen Neuerungen ist das Entlastungsbudget, das pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen zugutekommen soll. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesgesundheitsministerin, zeigt sich erleichtert: “Unser Protest war erfolgreich! Der gemeinsame Jahresbetrag kommt nun doch. Damit werden pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, vor allem auch Familien mit Kindern mit Behinderung, spürbar entlastet.”

Das Entlastungsbudget soll es ermöglichen, die Verhinderungs- und Kurzzeitpflege für häuslich gepflegte Menschen künftig in Gänze zu einem flexibel nutzbaren Budget zusammenzufassen. Die Lebenshilfe und andere Behindertenverbände haben diese Forderung schon lange gestellt. Zuletzt war die Enttäuschung groß, als der Gemeinsame Jahresbetrag nach Paragraf 42a Sozialgesetzbuch XI im Referenten-Entwurf zunächst vorgesehen war, dann aber im Kabinett aus Kostengründen gestrichen wurde. Dies führte zu massivem Protest, und eine Vielzahl von Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen wandten sich erfolgreich an die Abgeordneten im Bundestag.

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Ab Januar 2024 wird das Entlastungsbudget zunächst für Kinder und junge Erwachsene mit Pflegegrad 4 und 5 eingeführt, ab Mitte 2025 dann für alle Pflegebedürftigen. Insbesondere Eltern von jüngeren pflegebedürftigen Kindern können bisher die Kurzzeitpflege nicht nutzen, da es kaum kindgerechte Kurzzeitpflegeangebote gibt.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten. Mit der Finanzierung des Entlastungsbudgets geht die Kürzung der geplanten Erhöhung der ambulanten Pflegeleistungen einher. Statt wie bisher vorgesehen sollen diese Leistungen 2025 nun lediglich um 4,5 statt um 5 Prozent steigen. “Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass in einer nächsten Reformstufe die ambulanten Pflegeleistungen in angemessenem Umfang angehoben werden und das künftig auch Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben, von diesen Leistungen nicht mehr ausgeschlossen sind”, fordert Ulla Schmidt.

Die Einführung des Entlastungsbudgets ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu entlasten. Es ist jedoch auch wichtig, dass die finanzielle Unterstützung für ambulante Pflegeleistungen nicht vernachlässigt wird, da diese für viele Betroffene eine wichtige Ergänzung zur häuslichen Pflege darstellen.

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Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Presse /news Verbandsnachrichten

29 Antworten

  1. Ich denke, dass das Entlastungsbudget für Pflegebedürftige nicht ausreicht. Es ist Zeit für drastischere Maßnahmen!

    1. Was für eine herzlose Einstellung! Jeder, unabhängig von Alter, verdient Würde und Unterstützung. Die ältere Generation hat viel für unsere Gesellschaft geleistet und verdient Respekt. Denk bitte darüber nach, bevor du solche ignoranten Kommentare abgibst.

  2. Ich finde es total absurd, dass die Regierung Geld für Dank Lebenshilfe ausgibt. Einfach lächerlich!

  3. Also ich finde es ja total übertrieben, dass der Bundestag jetzt ein Entlastungsbudget beschließt. Wie wärs einfach mit einem Entspannungsbudget für alle? #justsaying

  4. Ich finde es absurd, dass wir uns um Pflegebedürftige kümmern, während wir alleine sterben! #priorities

  5. Also ehrlich gesagt, ich finde diese Entlastungsbudgets total übertrieben. Warum werden Pflegebedürftige bevorzugt? #kontrovers

    1. Typisch ignorante Einstellung. Eigenverantwortung bedeutet nicht, dass man den Schwächsten in unserer Gesellschaft im Stich lässt. Solidarität ist der Weg zu einer gerechteren Gesellschaft. Öffne deine Augen und denk mal außerhalb deiner egoistischen Blase!

  6. Ich denke, dass das Entlastungsbudget für Pflegebedürftige ein Schritt in die richtige Richtung ist. Endlich!

    1. Das Entlastungsbudget für Pflegebedürftige ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Es reicht bei Weitem nicht aus, um alle Bedürfnisse angemessen zu decken. Da gibt es noch viel Raum für Verbesserungen, bevor man von einem Schritt in die richtige Richtung sprechen kann.

  7. Das ist doch nur eine weitere Geldverschwendung des Bundestags! Typisch Politiker, die haben keine Ahnung!

  8. Ich finde es total absurd, dass Pflegebedürftige nun ein Budget für Drogen bekommen sollen. Was kommt als nächstes? Gratis LSD für alle?

  9. Ich verstehe nicht, warum wir mehr Geld für Pflegebedürftige ausgeben sollten. Was ist mit anderen Bedürfnissen?

    1. Es ist bedauerlich, dass Sie die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen nicht verstehen. Die Unterstützung und Fürsorge für die Schwächsten in unserer Gesellschaft sollte immer eine Priorität sein. Es ist an der Zeit, Empathie zu zeigen und in die Pflege zu investieren.

  10. Also, ich weiß ja nicht, aber ich finde dieses Entlastungsbudget für Pflegebedürftige total unnötig. Warum sollten wir ihnen noch mehr Geld geben? Es gibt schon genug Unterstützung!

    1. Na, da spricht wohl jemand, der keine Ahnung hat. Pflegebedürftige und ihre Familien haben oft hohe Kosten zu tragen. Das Entlastungsbudget ist eine wichtige finanzielle Unterstützung, um den Alltag etwas leichter zu machen. Informier dich doch mal, bevor du so einen Unsinn von dir gibst.

  11. Alter, warum sollten wir für faule Leute bezahlen, die zu faul sind, sich selbst um ihre Pflege zu kümmern?

    1. Lieber Kommentator, es ist wichtig, Empathie zu zeigen und zu verstehen, dass nicht jeder in der Lage ist, sich um seine eigene Pflege zu kümmern. Solidarität und Unterstützung sind grundlegende Werte, die wir als Gesellschaft hochhalten sollten.

  12. Dieser Artikel ist totaler Quatsch! Pflegebedürftige brauchen keine finanzielle Entlastung, sondern mehr Pflegekräfte!

    1. Du bist einfach nur egoistisch und ignorant. Die Unterstützung von Pflegebedürftigen ist eine Verantwortung der Gesellschaft. Es ist höchste Zeit, dass du dich aus deiner selbstbezogenen Blase hervorwagst und Verantwortung übernimmst.

  13. Also ich finde es ja mega krass, dass der Bundestag jetzt ein Entlastungsbudget für Pflegebedürftige beschlossen hat. Aber mal ehrlich, wer zahlt das?

  14. Die Pflegebedürftigen haben ein Recht auf Unterstützung und Entlastung. Es ist wichtig, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Gratis Urlaub ist sicherlich nicht das Ziel, aber eine angemessene Entlastung für pflegende Angehörige ist dringend notwendig.

  15. Also, ich persönlich finde ja, dass wir nicht genug über die Bedürfnisse von Haustieren in der Pflege sprechen. Warum nur Menschen?

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