Immobilienwirtschaft enttäuscht über ,Kommando zurück’ der Ampel

Die Immobilienwirtschaft ist enttäuscht über die Signale der „Ampel“-Koalition und schlägt Alarm: „Kommando zurück“ bei zugesagten Verbesserungen könnte den gesamten Prozess der Transformation in Zeiten des Klimawandels drastisch abbremsen. Leerstehende Handelsimmobilien und Bürogebäude könnten die Folge sein. Erfahren Sie mehr über die enttäuschenden Entscheidungen und ihre Auswirkungen.

Bremen (VBR). Die Immobilienwirtschaft ist enttäuscht über einige Signale der „Ampel“ nach der Grundsatzeinigung der Koalition zum Haushalt. Insbesondere der angekündigte Verzicht auf das Gros der beim Baugipfel beschlossenen Ausweitungen bei der Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) stößt auf Kritik. Diese Entscheidung lässt die Branche aufhorchen, da gerade die Aufstockungen beim Geschwindigkeitsbonus und beim Sanierungsfördersatz für Wohnungsunternehmen von großer Bedeutung waren. Die Immobilienwirtschaft befürchtet, dass dieser Schritt den gesamten Prozess der Transformation in Zeiten des Klimawandels drastisch abbremsen könnte.

Nach Angaben des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) sind die genauen Details der Vorhaben noch nicht bekannt, jedoch stimmen die ersten Signale die Branche skeptisch. Insbesondere der Verzicht auf zinsverbilligte Kredite für den Umbau von Gewerbe- in Wohnimmobilien wird als negativ bewertet. Dieses Instrument war ein wesentlicher Bestandteil der Förderung für die Erneuerung der Innenstädte. Ohne diese Unterstützung könnten in Zukunft leerstehende Handelsimmobilien und Bürogebäude die Folge sein.

Trotz der Kritik bewertet der ZIA positiv, dass die Abschaffung der EEG-Umlage erhalten bleibt. Diese Entscheidung wird von der Immobilienwirtschaft als wichtiger Schritt in die richtige Richtung angesehen.

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Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er vertritt durch seine Mitglieder, darunter 33 Verbände, rund 37.000 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche. Der ZIA setzt sich für eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung der Immobilienwirtschaft ein und verleiht ihr auf nationaler und europäischer Ebene eine Stimme. Präsident des ZIA ist Dr. Andreas Mattner.

Die Entscheidungen der Koalition in Bezug auf die Immobilienwirtschaft haben weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Sektor. Die Signale der „Ampel“ werden von der Branche kritisch beobachtet, da sie den Transformationsprozess in Zeiten des Klimawandels beeinflussen können. Die Auswirkungen auf den Umbau von Gewerbe- in Wohnimmobilien und die Erneuerung der Innenstädte könnten drastisch sein. Trotz der positiven Entwicklung in Bezug auf die Abschaffung der EEG-Umlage bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidungen der Koalition auf die Zukunft der Immobilienwirtschaft auswirken werden.

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Immobilienwirtschaft: „Die Signale der Ampel bedeuten ,Kommando zurück‘ für …

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2 Antworten

  1. Es ist naiv zu denken, dass die Immobilienwirtschaft jemals zufrieden sein wird. Ihre Gier kennt keine Grenzen. Sie werden immer nach mehr streben und die Menschen ausbeuten. Leider ist das die traurige Realität, mit der wir leben müssen.

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