Holz als Schlüssel zur nachhaltigen Transformation der Zukunft

Berlin, 07.02.2024 - Die anhaltende Rezession und Wohnungsbaukrise sowie neue ambitionierte EU-Klimaziele nahm der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) zum Anlass, auf seiner Pressekonferenz am 7. Februar einen Überblick zur wirtschaftlichen Situation der Branche, zu den politischen Rahmenbedingungen und einen Ausblick für das Jahr 2024 zu geben. Der Verband schlägt fünf zentrale Maßnahmen vor, um mit Holz die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Hier erfahren Sie alle Einzelheiten.

Bremen (VBR). Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) hat auf seiner Pressekonferenz am 7. Februar einen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Branche gegeben und einen Ausblick für das Jahr 2024 präsentiert. Die anhaltende Rezession, die Wohnungsbaukrise und die neuen ambitionierten EU-Klimaziele wurden dabei als Anlass genommen, über die Rolle von Holz bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft zu sprechen. Der Verband schlägt fünf zentrale Maßnahmen vor, um diese Transformation voranzutreiben.

Laut DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang hat die Rezession und Wohnungsbaukrise nicht nur Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, sondern auch auf die Säge- und Holzindustrie. Angesichts der immer ambitionierteren Klimaziele sei es dringender denn je, Maßnahmen zur klimafreundlichen Transformation des Gebäudesektors umzusetzen. Dabei liegen die größten Potenziale von Holz im nachhaltigen Bauen und Sanieren als CO2-Speicher und nachwachsender Rohstoff.

Um die Holzwirtschaft zu stärken und die Transformation voranzubringen, schlägt der Verband Maßnahmen vor, die sich an Bund, Länder und Kommunen richten. Zum einen soll der verpflichtende Einsatz von Holz bei öffentlichen Bauvorhaben gefördert werden, zum anderen sollen klimafreundliche Baumaterialien gefördert werden. Gleichzeitig kritisiert der Verband pauschale Nutzungsbeschränkungen im Wald, da diese den Waldumbau und die nachhaltige Holznutzung beeinträchtigen könnten.

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Ein weiteres Anliegen des Verbands ist die Verringerung der Bürokratiebelastung für Unternehmen. Die Regulierung der Waldbewirtschaftung, langwierige Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie die EU-Entwaldungsverordnung seien Hemmnisse für den Einsatz von klimafreundlichen Holzprodukten im Holzbau und der Bioökonomie.

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband betont die Bedeutung der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft als zentrale Zukunftsaufgabe. Eine Stärkung der Wertschöpfungskette Holz und verlässliche Rahmenbedingungen seien dafür unerlässlich.

Die Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e.V. sowie weitere Informationen sind auf der Website des Verbands verfügbar.


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