Hinweise für sicheres Fahrverhalten: TÜV-Verband empfiehlt Feedbackfahrten ab 75 Jahren

"TÜV-Verband plädiert für sachliche Diskussion und sucht Lösungen zur Fahrkompetenz älterer Führerscheinbesitzer:innen" - Ein kontroverses Thema zur Fahrtauglichkeit von Senior:innen sorgt für Aufsehen. In der geplanten neuen Führerscheinrichtlinie der EU-Kommission wird vorgeschlagen, regelmäßige Überprüfungen für ältere Fahrer durchzuführen. Am Ende des 62. Verkehrsgerichtstags in Goslar wurde dieses Thema von Expert:innen diskutiert. Der TÜV-Verband spricht sich für regelmäßige Feedbackfahrten für Führerscheinbesitzer ab 75 Jahren aus, um die Fahrkompetenz im Alter zu erhalten. Diese Fahrten dienen dazu, mögliche Potenziale zur Verbesserung der Fahrkompetenz aufzuzeigen und gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Es wird betont, dass der Dialog über die Verkehrssicherheit im Alter konstruktiv geführt werden sollte und Maßnahmen ergriffen werden müssen, um individuelle Mobilität und Sicherheit für alle zu gewährleisten. Die Pläne der EU-Mitgliedstaaten zur Einführung von Feedbackfahrten für Führerscheininhaber ab 75 Jahren werden vom TÜV-Verband begrüßt. Es wird erwartet, dass das EU-Parlament im Februar über die Reform der Führerscheinrichtlinie entscheidet.

Bremen (VBR). Ältere Fahrerinnen und Fahrer erhalten Unterstützung vom TÜV-Verband, um ihre Fahrkompetenz im Alter aufrechtzuerhalten. Der Verband empfiehlt regelmäßige Feedbackfahrten für Führerscheinbesitzer ab 75 Jahren, bei denen ein Experte die Fahrzeugbeherrschung bewertet und Tipps für sicheres Fahrverhalten gibt. Dadurch sollen die Sicherheit im Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet und gleichzeitig die individuelle Mobilität älterer Menschen erhalten werden.

Die Diskussion um die Fahrtauglichkeit älterer Menschen wurde auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar heiß debattiert, insbesondere im Hinblick auf einen Vorschlag der EU-Kommission, die regelmäßige Überprüfung der Fahrtauglichkeit von Seniorinnen und Senioren einzuführen. Der TÜV-Verband argumentiert jedoch, dass es keine verbindlichen “Zwangsuntersuchungen” geben sollte. Stattdessen sollte ein konstruktiver Dialog geführt werden, um Lösungen zu finden, die die Belange aller Verkehrsteilnehmer angemessen berücksichtigen.

Der demografische Wandel erfordert laut dem TÜV-Verband einen verantwortungsvollen Umgang mit der Fahreignung älterer Menschen. Ältere Autofahrer sind insgesamt seltener in Unfälle verwickelt als andere Altersgruppen, allerdings sind sie häufiger die Hauptverursacher von Unfällen, wenn sie beteiligt sind. Daher sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Verkehrssicherheit und individuelle Mobilität gleichermaßen zu gewährleisten.

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Die EU wird voraussichtlich im Februar über eine Reform der Führerscheinrichtlinie entscheiden. Der TÜV-Verband begrüßt die Pläne der EU-Mitgliedstaaten, Feedbackfahrten für Führerscheininhaber ab 75 Jahren einzuführen. Diese sollen dazu beitragen, dass ältere Fahrerinnen und Fahrer ihr Wissen auffrischen und sich mit neuen Entwicklungen im Straßenverkehr vertraut machen können.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.tuev-verband.de/mobilitaet/neue-mobilitaet/vision-zero.

Über den TÜV-Verband:
Der TÜV-Verband e.V. vertritt die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördert den fachlichen Austausch seiner Mitglieder. Der Verband setzt sich für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Dabei legt er großen Wert auf allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Ziel des TÜV-Verbandes ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu erhalten, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu bewahren. Dazu steht er im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
Tel: 030 760095-320
E-Mail: maurice.shahd@tuev-verband.de
Web: www.tuev-verband.de
Twitter: www.twitter.com/tuevverband

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