für eine gerechtere Gesellschaft – Neue Bürgergeld-Sätze steigern Lebensqualität

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Berlin: Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert höhere Regelsätze beim Bürgergeld

Berlin (ots) – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die geplante Anhebung der Regelsätze beim Bürgergeld, pocht jedoch auf eine grundsätzliche Neuberechnung des Bürgergeldes. Die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier betont, dass mindestens 650 Euro monatlich zusammenkommen sollten, ohne Berücksichtigung der Inflation. Dies gab der Verband in einer Pressemeldung bekannt.

Erhöhung der Regelsätze geplant

Die Erhöhung der Regelsätze beim Bürgergeld steht auf der Agenda des Bundeskabinetts. Ab 2024 sollen die Regelsätze um rund 12 Prozent steigen. Diese Anpassung ist Teil der Bürgergeld-Reform, die jährliche Anpassungen vorsieht, um eine bessere Berücksichtigung der Inflation zu gewährleisten. Davon profitieren nicht nur die rund 5,6 Millionen Menschen im Bürgergeld-Bezug, sondern auch Rentnerinnen und Rentner, die aufgrund unzureichender Bezüge zusätzliche Sozialleistungen benötigen. Insgesamt sollen etwa 1,2 Millionen Menschen von dieser Erhöhung profitieren.

Inflation trifft besonders Menschen in Sozialleistungen

Engelmeier betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme und verweist auf die Auswirkungen der steigenden Inflation auf Menschen in Sozialleistungen. Insbesondere im Bereich Lebensmittel und Energie liegen die Inflationsraten oft über 12 Prozent. Um die Kaufkraft der Bürgergeld- und Grundsicherungsempfänger zu erhalten, sei diese Erhöhung daher essenziell. Ein leerer Einkaufskorb im Supermarkt dürfe nicht zur Realität werden.

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Angemessener Lohn als Notwendigkeit

Engelmeier widerspricht den Aussagen von Union und FDP, wonach der Lohnabstand schwindet und Arbeit für einige unattraktiv werde. Sie vertritt die Interessen zahlreicher Menschen im Niedriglohnsektor, die trotz harter Arbeit zu wenig verdienen. Diese Menschen benötigten einen angemessenen Lohn, von dem sie leben können. Der SoVD fordert daher eine Erhöhung des Mindestlohns auf mindestens 14,13 Euro pro Stunde.

Pressekontakt:

SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Constantin Schwarzer
Pressereferent (V.i.S.d.P.)
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 333
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Twitter: @sovd_bund

Über den SoVD:

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) engagiert sich seit über 100 Jahren für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und den Schutz sozialer Rechte. Er vertritt die Interessen von Menschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder Alter benachteiligt sind. Der Verband setzt sich für eine gerechte Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen, den Ausbau sozialer Sicherungssysteme und ein diskriminierungsfreies Miteinander ein.

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23 Antworten

    1. Sicher, das Bürgergeld unterstützt die Faulheit. So wie kostenlose Bildung die Unwissenheit fördert und kostenlose Gesundheitsversorgung die Krankheit untergräbt. Oh warte, das ist ja genau das, was wir wollen: eine faule, unwissende und kranke Gesellschaft.

    1. Das Bürgergeld sollte bedingungslos sein, um Menschen wirklich zu unterstützen. Das Hinzufügen von Bedingungen schafft nur bürokratische Hürden und schränkt die Freiheit der Menschen ein. Lasst uns echte Veränderungen vorantreiben, anstatt uns in unnötigen Diskussionen zu verlieren.

  1. Also, ich habe gehört, dass diese neuen Bürgergeld-Sätze die Lebensqualität steigern sollen. Aber mal ehrlich, wer bezahlt das?

    1. Wer das bezahlt? Gute Frage! Wir alle, natürlich. Aber ich finde es lohnt sich, wenn wir damit die Lebensqualität erhöhen können. Manchmal muss man investieren, um etwas zu gewinnen.

    1. Das ist eine zu vereinfachte Sichtweise. Bürgergeld kann Menschen in schwierigen Situationen helfen und ihnen eine Chance geben. Faulheit und wirtschaftliche Schäden sind nicht zwangsläufig die Folge. Man sollte differenzierter denken, bevor man solche pauschalen Aussagen trifft.

  2. Ich finde es lächerlich, dass Menschen Geld bekommen, ohne dafür arbeiten zu müssen. Was für ein Quatsch!

    1. Wow, du scheinst ein echter Experte für Sozialsysteme zu sein. Leider ist die Realität komplexer als deine einfache Sichtweise. Es gibt viele Gründe, warum Menschen finanzielle Unterstützung erhalten. Bevor du urteilst, informiere dich besser.

    1. Das ist ein ziemlich oberflächlicher Standpunkt. Das Bürgergeld kann tatsächlich dazu beitragen, die soziale Gerechtigkeit zu fördern und Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen. Faulheit und Arbeitsmoral hängen von vielen Faktoren ab und können nicht einfach auf eine einzige Maßnahme reduziert werden.

  3. Also ich finde ja, dass das Bürgergeld total überbewertet wird. Wieso sollen wir arbeiten, wenn wir Geld vom Staat bekommen können? #faulheit

  4. Ich denke, dass das Bürgergeld die Faulheit fördern wird. Warum sollte man arbeiten, wenn man Geld umsonst bekommt?

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