Forschungspreise im Kampf gegen Rheuma verliehen

Auszeichnungen für innovative Rheuma-Projekte wurden am Freitag in Berlin verliehen. Die Deutsche Rheuma-Liga hat zusammen mit der Deutschen Rheumastiftung Forschungspreise und Ideenwettbewerbe prämiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner haben spannende Ansätze zur Behandlung von kindlich-rheumatischen Erkrankungen, Fatigue und Pseudogicht vorgestellt. Dabei stand die Beteiligung von Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Auch ein neuer Ansatz zur Stimulation des Rückenmarks für eine bessere Symptomatik beim Raynaud-Phänomen wurde ausgezeichnet. Lesen Sie hier, welche Projekte die Jury überzeugt haben.

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Bremen (VBR). Auszeichnungen für innovative Projekte und Ideen im Kampf gegen Rheuma – Deutsche Rheuma-Liga verleiht gemeinsam mit der Deutschen Rheumastiftung Preise

Berlin, 13. November 2023 – Die Deutsche Rheuma-Liga und die Deutsche Rheumastiftung haben am vergangenen Freitag in Berlin Auszeichnungen für innovative Projekte und Ideen vergeben, die den Kampf gegen Rheuma unterstützen. Insgesamt wurden drei Projektpreise, zwei Ideenwettbewerbspreise und zwei Forschungspreise verliehen.

Einer der Projektpreise ging an Prof. Dr. Klaus Tenbrock von der Uniklinik Aachen sowie an die von Rheuma betroffenen Forschungspartnerinnen Marianne Korinth und Michaela Fritsch. Ihr Ziel ist es, die Behandlung von kindlich-rheumatischen Erkrankungen zu verbessern. Mit ihrer Studie konnten sie die Jury überzeugen und wurden mit dem Projektpreis der Deutschen Rheumastiftung ausgezeichnet. Ebenfalls Preisträgerin ist Dr. Hanna Graßhoff vom UKSH Campus Lübeck, die sich gemeinsam mit Swantje Arndt von der Sklerodermie Selbsthilfe e.V. mit dem Thema Fatigue in einer Studie beschäftigt. Den dritten Projektpreis erhielt Dr. Sevtap Tugce Ulas von der Charité in Berlin für ihr Projekt zur Untersuchung eines Verfahrens der Computertomographie bei Pseudogicht.

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Der Ideenwettbewerb der Deutschen Rheumastiftung würdigt innovative Vorschläge im Bereich Rheuma. Einer der Preisträger ist Dr. Leon A. Danyel von der Charité in Berlin. Seine Idee zur frühen und sicheren Identifizierung von Schädigungen des Sehnervs bei der Riesenzellarteriitis beeindruckte die Jury. Ein weiterer Preisträger ist PD Dr. Valentin Schäfer vom Universitätsklinikum Bonn, der eine neuartige Rückenmarkstimulation zur Behandlung von Schmerzen und Ulzerationen im Zusammenhang mit dem Raynaud-Phänomen vorschlug.

Im Fokus des Forschungspreises der Rosemarie-Germscheid-Stiftung stand das Thema “Partizipation und Patientenbeteiligung”. Gewürdigt wurden hierbei Dr. Edgar Wiebe von der Berliner Charité, der den Einsatz von Kortison in Bezug auf die Knochengesundheit erforscht hat, sowie Dr. Rebecca Hasseli-Fräbel, die in einer Studie die Grippeimpfung bei rheumatischen Erkrankungen untersucht. Beide Preise sind mit 5.000 Euro dotiert und wurden von der Deutsche Rheuma-Liga finanziell unterstützt.

Die Deutsche Rheuma-Liga setzt seit Jahren auf die aktive Beteiligung von Patienten in der Forschung. Durch das Projekt “Forschungspartner” haben Rheumapatienten die Möglichkeit, als gleichberechtigte Mitglieder eines Forscherteams an der Entwicklung und Durchführung von Projekten mitzuwirken. Damit rückt die Deutsche Rheuma-Liga die Expertise der Betroffenen in den Vordergrund und trägt zu einer stärkeren Einbindung von Patienten in Forschungsprozesse bei.

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Rheuma ist ein Oberbegriff für über 100 verschiedene Krankheiten, von denen allein in Deutschland schätzungsweise 17 Millionen Menschen betroffen sind. Die Deutsche Rheuma-Liga ist die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen und setzt sich seit über 50 Jahren für die Belange rheumakranker Menschen ein.

Weitere Informationen zur Deutschen Rheuma-Liga und ihren Aktivitäten finden Sie auf der offiziellen Website unter www.rheuma-liga.de.

Pressekontakt:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.
Annette Schiffer
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0228 766 06-0
E-Mail: Schiffer@rheuma-liga.de
Internet: www.rheuma-liga.de
LinkedIn: www.linkedin.com/company/deutscherheumaliga

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Forschungspreise für Ideen und Projekte im Kampf gegen Rheuma verliehen

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20 Responses

    1. Das ist eine äußerst ignorante und unempfindliche Aussage. Rheuma ist eine ernsthafte Erkrankung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Es ist wichtig, Empathie zu zeigen und über solche Themen informiert zu sein, bevor man solche Kommentare abgibt.

  1. Also ich finde es ja total übertrieben, dass so viel Geld für Forschungspreise ausgegeben wird. Es gibt doch bestimmt wichtigere Dinge, um die man sich kümmern könnte! Was meint ihr?

    1. Du verstehst wirklich nichts von der Bedeutung der Forschung, oder? Diese Preise sind essentiell, um Innovation und Fortschritt voranzutreiben. Es gibt keine wichtigeren Dinge als die Suche nach neuen Erkenntnissen und Lösungen für unsere Probleme. Öffne deine Augen!

  2. Ich finde es total unfair, dass es nur Forschungspreise für Rheuma gibt. Was ist mit anderen Krankheiten?

    1. Rheuma mag für dich nicht schlimm sein, aber für viele Menschen ist es eine qualvolle Krankheit. Es ist wichtig, Empathie zu zeigen und andere Meinungen zu respektieren.

  3. Ich finde, dass Geld besser für andere medizinische Forschungsbereiche verwendet werden sollte. Rheuma ist nicht so wichtig.

    1. Sorry, aber das ist eine egoistische und kurzsichtige Sichtweise. Nur weil du nicht betroffen bist, bedeutet das nicht, dass Rheuma-Forschung unwichtig ist. Es gibt genug Menschen, die darunter leiden und es ist nur fair, dass auch für ihre Bedürfnisse gesorgt wird.

  4. Statt Forschungspreise gegen Rheuma zu vergeben, sollten wir lieber auf alternative Heilmethoden setzen. #justsaying

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