Deutsche Umwelthilfe: Qualität und Reparatur statt Konsum-Wahnsinn am Black Friday

21.11.2023 – 11:01 Deutsche Umwelthilfe e.V. Berlin (ots) - Black Friday und Cyber Monday stehen mit über 5,6 Milliarden Euro Umsatz für Ressourcenvergeudung und Klimabelastung durch vielfach unnötige Neukäufe. Die Deutsche Umwelthilfe fordert das Ende der Rabattschlacht und ruft sowohl den Handel als auch Verbraucher dazu auf, Aktionstagen wie dem Black Friday fernzubleiben. Online-Marktplätze müssen für illegal angebotene, gefährliche und umweltschädliche Produkte haftbar gemacht werden. In diesem Zusammenhang müssen auch Retourenvernichtungen durch konkrete Rechtsverordnungen gestoppt werden. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, warum der Black Friday ein so dringliches Umweltproblem darstellt.
Deutsche Umwelthilfe: Qualität und Reparatur statt Konsum-Wahnsinn am Black Friday

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Bremen (VBR). 21.11.2023 – Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert anlässlich des bevorstehenden Black Friday, ressourcenvergeudende und klimaschädliche Rabatttage abzuschaffen. Allein im letzten Jahr wurde an diesen Tagen ein Handelsumsatz von beeindruckenden 5,6 Milliarden Euro verzeichnet. Doch dieser Erfolg hat einen hohen Preis: Die Umwelt, das Klima und zukünftige Generationen leiden darunter. Anstatt die Ressourcenverschwendung weiter anzufeuern, sollten Händler stattdessen auf ein kontinuierliches Angebot langlebiger Produkte und Reparaturservices setzen. Die DUH ruft Verbraucher dazu auf, funktionsfähige Ware so lange wie möglich zu nutzen, defekte Produkte reparieren zu lassen oder auf wiederaufbereitete Geräte zurückzugreifen.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, betonte: „Wo ist der Reparatur-Donnerstag mit Angeboten und kräftigen Rabatten, um sein defektes Altgerät reparieren zu lassen? Das benötigen wir angesichts der Klima-, Müll- und Ressourcenkrise. Stattdessen werden am Black Friday viele Produkte, insbesondere Elektrogeräte, neu gekauft, obwohl alte Geräte noch funktionieren oder leicht repariert werden könnten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich nicht täuschen lassen. Am umweltfreundlichsten und günstigsten ist es, Produkte möglichst lange zu nutzen. Vermeintliche Schnäppchen stellen sich zudem häufig als minderwertige Ware mit kurzer Lebensdauer heraus. Wenn der Handel es ernst meint mit seinen Versprechen zu Klimaschutz und Müllvermeidung, dann muss der Konsumrausch zum Black Friday endlich ein Ende haben.“

Besonders Online-Marktplätze wie Amazon, Ebay, Wish oder Joom spielen am Black Friday eine große Rolle. Hier warnt die DUH vor illegal importierten Produkten, die die Umwelt und die Gesundheit gefährden. Oft erfüllen diese gefälschten Elektronikartikel, gepanschten Kosmetika, mit Schadstoffen belasteten Kinderspielzeuge und nicht gesetzeskonformen Autoteile keine hierzulande gültigen Umweltauflagen oder Produktsicherheitsstandards. Verbraucher sind sich häufig gar nicht bewusst, dass die vermeintlichen Schnäppchen gefälscht, unsicher oder umweltschädlich sind und direkt aus China geliefert werden.

Thomas Fischer, DUH-Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft, betont: „Insbesondere an den Aktionstagen um den Black Friday werden über Online-Verkaufsplattformen viele illegale Importprodukte angeboten. Deshalb müssen Online-Plattformen für illegal angebotene Produkte haftbar gemacht werden, sofern der Hersteller, Vertreiber oder Bevollmächtigte in Deutschland nicht greifbar ist. Außerdem müssen die Plattformen sicherstellen, dass alle Sorgfaltspflichten, wie etwa Informationen zur Entsorgung oder Rücknahmepflichten von ausgedienten Elektrogeräten, eingehalten werden.“

Zudem erfüllen Batterien, Elektrogeräte und Verpackungen, die auf Online-Marktplätzen angeboten werden, oft nicht die gesetzlichen Vorgaben zur Rücknahme und Entsorgung. Dadurch umgehen Verkäufer Gebühren für existierende Sammel- und Entsorgungssysteme und gefährden so die Finanzierung einer umweltgerechten Entsorgung.

Die DUH kritisiert außerdem die Vernichtung von retournierten Waren, die nach dem Konsumrausch am Black Friday in Deutschland geschieht. Jedes Jahr werden 17 Millionen retournierte Artikel zerstört. Hier fordert die DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf, diese Ressourcenverschwendung durch konkrete und durchsetzungsfähige Rechtsverordnungen endlich zu stoppen.

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Wirtschaft ein und engagiert sich für den Schutz von Umwelt und Natur. Mit verschiedenen Projekten und Initiativen sensibilisiert die Organisation Verbraucher und Unternehmen für ökologische Themen und fördert den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Keywords: Deutsche Umwelthilfe, Black Friday, Cyber Monday, Ressourcenvergeudung, Klimabelastung, Handel, Verbraucher, Online-Marktplätze, illegale Produkte, Umweltministerin Steffi Lemke, Reparaturservices, langlebige Produkte, Retourenvernichtung, Barbara Metz, Thomas Fischer.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Konsum-Wahnsinn am Black Friday: Qualität, Reparatur …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

23 Kommentare

  1. Ich finde den Black Friday super! Endlich kann man sich mal so richtig austoben und konsumieren, was das Zeug hält! Wer braucht schon Qualität und Reparatur?!

  2. Ich finde, der Black Friday ist eine gute Möglichkeit, unsere Wirtschaft anzukurbeln. Konsum-Wahnsinn hin oder her!

  3. Also ich finde den Black Friday super! Endlich kann man sich mal so richtig austoben und alles kaufen, was das Herz begehrt. Wer will denn schon Qualität und Reparatur, wenn man auch einfach immer was Neues haben kann? #ShoppingQueen

  4. Also ich finde den Black Friday super! Endlich kann man mal richtig shoppen gehen und sich all die coolen Sachen kaufen, die man schon immer haben wollte. Wer braucht schon Qualität und Reparatur, wenn man stattdessen einfach immer wieder was Neues kaufen kann? #shopaholic

  5. Also ich finde den Black Friday super! Endlich kann man sich mal so richtig austoben und shoppen, ohne auf den Preis zu achten. Wer braucht schon Qualität und Reparatur, wenn man doch einfach immer wieder neue Sachen kaufen kann? #shopaholic

    1. Was für eine ignorant Einstellung! Die Umwelt zu schützen ist nicht nur wichtig für unsere eigene Gesundheit, sondern auch für kommende Generationen. Nur weil es dir egal ist, heißt das nicht, dass es für den Rest von uns unwichtig ist.

  6. Also ich finde den Black Friday super! Endlich kann man mal so richtig shoppen gehen und die neuesten Trends ergattern. Qualität und Reparatur? Wer braucht das schon?

  7. Wow, Deutsche Umwelthilfe! Black Friday ist der beste Tag des Jahres, um zu konsumieren und tolle Schnäppchen zu machen! Genießt es einfach!

    1. Black Friday mag für manche ein Schnäppchentraum sein, doch der Konsumwahnsinn ist ein trauriges Zeugnis unserer Gesellschaft. Statt blindem Konsum sollten wir uns auf nachhaltige Lösungen konzentrieren, die Wirtschaft anzukurbeln und dabei die Umwelt zu schonen.

    1. Es ist traurig zu sehen, wie der Black Friday den wahren Wert des Konsums verdrängt. Es geht nicht nur um das Kaufen von Dingen, sondern um bewussten Konsum und nachhaltige Entscheidungen. #ThinkBeforeYouShop

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge